Brother VR oder Bernina B 700 mit Stickmodul wer kann mir helfen ich kann mich nicht entscheiden

  • Hallo liebe Hobbyschneiderinnen und Schneider, ich bin seit mehreren Tagen nun dabei mich über verschiedene Stickmaschinen zu informieren. Dabei bin ich erst auf die Brother VR gestoßen die mir auch empfohlen wurde von einem Nähmaschinen Shop, ein anderer jedoch hat mir die Bernina B 700 empfohlen und nun bin ich total im Zwiespalt und kann mich zwischen beiden Maschinen nicht entscheiden.... ich dachte die Bernina wäre die bessere Auswahl, weil die Stickfläche 40x20cm ist im Gegensatz zu Brother nur max. 20x20cm. Nun habe ich aber rausgefunden, dass der Rahmen bei der Bernina extra zu erwerben ist und somit noch mal viel teurer wäre als die Brother. Aber vielleicht lohnt es sich?
    Bei der Brother mochte ich auch, dass man so viel Rahmen zusätzlich anschaffen könnte wie z.B. für Kappen wenn man sich später erweitern möchte... Die Brother ist auch eine semi-professionelle Maschine, kann die Bernina B 700 auf dem Level mithalten oder ist es eine reine Haushaltsmaschine?
    Und welche Software ist besser? Ich arbeite auf einem Mac. Könnte ich z.B. für beide Maschinen die Pfaff Software kaufen, weil es die für Mac gibt oder sollte man schon die Software von dem gleichen Herstellern wie die Stickmaschine kaufen?
    Was mir wichtig ist, ist vor allem die Qualität der Maschine, wenn ich schon über 3000€ hinlege, dann sollte Sie auch einige Jahre mithalten können. Ich bin Designerin und experimentiere gerne mit verschiedenen Materialien und Kombinationen sowie Bändern, Kordeln, Perlen, Plastik, Leder etc. Freiarm ist ebenso von Vorteil, da ich auch größere Projekte damit machen möchte. Bisher habe ich viel mit der Hand bordürt und kann es eigentlich kaum erwarten eigene Designs selbst zu erstellen und mit der Maschine zu sticken. Die meisten Sachen die ich unter die Maschine legen würde wären Schnitt-Teile oder ganze Stoffe. Fertige Kleidungsstücke eher selten, soll aber vorkommen und kein Problem darstellen. Kann mir jemand Erfahrungen oder die Vor- und Nachteile einzelner Maschinen nennen? Das wäre wirklich super, denn ich bin total überfordert und benötige dringend Rat.?(

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  • kreator

    Hat den Titel des Themas von „Brother VR oder Bernina B 700 mit Stickmodul wer kann mir helfen mich zu entscheiden“ zu „Brother VR oder Bernina B 700 mit Stickmodul wer kann mir helfen ich kann mich nicht entscheiden“ geändert.
  • Disaster

    Hat das Label FRAGE hinzugefügt.
  • …..hm, bevor ich mich darüber auslasse :)….


    Die Brother ist eine reine Stickmaschine mit 4 Nadeln und die Bernina 700 ist eine kombinierte Näh-/Stickmaschine.


    Möchtest Du nur sticken oder auch nähen?

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    Bunte Grüße
    *Heike*



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    • Offizieller Beitrag

    Hallo Kreator,

    die Entscheidung wirst Du selbst treffen müssen und ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, sie zu fällen, aber ich will ein paar Argumente dazu geben.

    Die brother VR ist eine Maschine, deren Belastungsfähigkeit und Einstellung für das ausschließliche Sticken konzipiert ist. Sie kann das gut und ausdauernd - auch den ganzen Tag, die ganze Woche usw.

    Sie ist quasi die kleine Schwester der Mehrkopfnadelstickmaschinen der Firma, mit denen im Semiprofessionellem Bereich gearbeitet wird. Semiprofessionell - (auch) weil es eben eine Maschine ist, die nicht mehrere Maschinen koppelt wie man das manchmal in Reportagen sieht, wo eine neben der anderen steht. Eine Maschine nutzen gewerbliche Anbieter, die sticken, aber nicht als Hersteller riesiger Stückzahlen.


    Die große Schwester ist dann eine bauähnliche Maschine mit 6 oder 10 Nadeln, bei der der Kopf versetzt wird und immer die jeweils gewünschte Nadel angesteuert.

    Das hat die VR nicht, d.h. Du musst immer wenn Du eine neue Farbe sticken willst, umfädeln. Das geht allerdings sehr schnell, wenn man den Dreh raus hat und den Weberknoten kann.


    Die zusätzlichen Rahmen und Möglichkeiten (schau mal) Vorgestellt: Die VR von brother

    geben Dir Raum für Design. Sie sollte einen festen Standplatz haben und sie ist auch optisch unterschiedlich von der Bernina.


    ABER - sie kann nur das Eine, sticken, wenngleich auch im Freihandmodus.


    Die Bernina ist eine Kombimaschine und damit kann sie auf den ersten Blick mehr. Aber willst - brauchst du das?


    Mir fällt dabei Pia Welsch ein, die mit der Bernina 830 gearbeitet hat und alle Möglichkeiten ins Design einbezogen hat. Vielleicht schaust Du einmal nach dem, was Pia noch immer macht.

    Basecaps besticken war zum Bsp. nie ihr Thema.

  • Anne: Die Bernina 700 ist eine reine Stickmaschine. Die deutlich größere Stickfläche scheint mir ein gutes Argument zu sein, wenn kreator auch ganze Stoiffe bzw. Schnittteile besticken will.

    Die Pfaff Software kann alle Stickmusterdatei-Formate.

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  • Ich will ja nicht Deinen Elan bremsen, aber Dein Text liest sich so, als wolltest Du eine Maschine plus Software kaufen und mal eben eigene Designs sticken.


    Falls das so ist, solltest Du Deinen Fokus erstmal auf die Software legen und sehen was da geht und wie Dir verschiedene Bedienführungen liegen.


    Man „designt“ nicht mal eben eine Stickdatei.....


    Ob Brother oder Bernina ist eine Frage der Vorlieben, der eigenen Handlungsabfolgen etc.


    Für mich ist Brother vollkommen unlogisch, andere finden Bernina umständlich....


    Ohne Vorführung inkl. Softwarevorführung oder gar Kurs, würde ich an Deiner Stelle keine Kaufentscheidung treffen.

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  • Vielen Dank für die vielen Ratschläge und Tips. Ich habe mir das Format mal auf Papier angeschaut und verglichen und habe nich dann am Ende für die Bernina B700 entschieden, weil mich die 20x20 auf Dauer sicher nicht glücklich gemacht hätten. Weil ich damit keine Logo's sticken möchte, sondern experimentieren möchte und so intuitiv wie ich eben meine Arbeit ist so war auch meine Entscheidung mir eine Stickmaschine zu kaufen :love: Ich hätte mir die Maschine auch gerne vorführen lassen, aber Corona lässt es im Moment nicht zu und Youtube hatte auch reichlich Material dazu. Die Maschine muss bzw. wird bei mir nicht nonstop sticken, von daher hatte die Bernina dann letztendlich doch mehr Vorzüge für mich, eben am meisten wegen der Stickfläche/Format und andere Funktionen. Man hat mich auch telefonisch mehrfach beraten und Bernina scheint eine robuste Maschine zu sein. Ansonsten nähe ich mit Pfaff 360 und Juki DX7.


    Doch liebe GlückSachen, ich designe mal eben so. Ich kenne mich mit Grafikprogrammen aus. Ich bin Mediengestalterin und habe einen MA in Mode Design. Grafikprogramme sind wirklich kein Problem, aber ich werde mir die Tage die Bernina Software noch mal genauer anschauen. Man hat mir auch die Pfaff empfohlen, da es die einzige ist die auf einem Mac läuft, aber ich denke Bernina ist besser, da Sie auf die Stickmaschine konzipiert ist und sie ist um 300-400€ günstiger, das macht auch viel aus.... ich habe mal ein paar Fotos eingefügt von Embroidery die ich entweder selbst entworfen oder selbst gestickt habe. IMG_9576.jpg

    IMG_2623.JPG

    für Maison Margiela 2013

    IMG_8895 2.JPG

  • Nun liest man Deinem Text doch raus, dass Du Dich mit dem Thema „erstellen“ nicht beschäftigt hast.


    Von der Idee eines Stickmusters, dem Design und dem Softwarehandling abgesehen, gehört mehr zu einem Stickmuster als Kenntnis über Grafiksoftware.


    Nur weil man eine Software bedienen kann, kommt am Ende kein stickbares Ergebnis raus.


    Entwerfen können und sticken können bedeutet nunmal nicht, dass man auch digitalisieren kann (erkennbar ist für mich auf Deinen Bildern leider nichts das irgendetwas aussagt)


    Auch dass Du meinst, die Bernina Software brächte Dir die besten Ergebnisse zeigt, dass Du das Thema unterschätzt. Oder glaubst Du, die Software würde Dir vorgeben wo Du welche Flächen wie unterlegen musst, damit sie sich nicht zusammen ziehen?


    Oder glaubst Du, dass Du nicht zahlreiche Probesticks machen musst, bis ein Design gut gestickt werden kann?


    Das was ich als sehr gute Dateien gekauft habe und mit meiner Bernina sticke ist zu 100% nicht mit der V8 oder Vorgängern entworfen.


    Ansonsten: die V8 kann man 30 Tage kostenlos testen. Solltest Du aber erst machen, wenn die Maschine da ist, aus den o. g. Gründen.

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  • Guten Morgen,

    ja ich werde auf jeden Fall die Software erstmal testen, bevor ich sie kaufe! Und mir auch andere Testversionen angucken. Die Software ist noch nicht gekauft, damit wollte ich mir dann doch etwas Zeit lassen zum austesten.

  • Hallo Anne,

    Das war ein sehr guter Tip. Leider funktionieren die FB und Instagram links von Pia nicht, aber ich schaue mir Ihre Seite gerade an. Danke für den Hinweis!

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  • ….Deine "genähten"Stickereien sind sehr interessant, man merkt, das Du aus dem Bereich Design kommst.


    Ich nehme an, das Du am Ende nicht wirklich Stickmuster im klassischen (wobei: was ist schon klassisch?) sticken willst, sondern auch viel Abstract (so nenne ich es einfach mal) kreiren willst.


    Schau Dir ggf., neben Programmen wie Bernina/Pfaff/Hatch Embroidery/Brother und Co. auch mal Embird an, das Preis-/Leistungsverhältnis ist recht gut, es besteht aus Bausteinen und ist ggf., weil Du aus der Grafikecke kommst, ganz gut geeignet, weil es auch vectorbasierend arbeitet, Du wirst viele Eigenschaften aus Grafikprogrammen dort wiederfinden.


    Und vielleicht ganz am Rande: Wenn Dir ein Händler erzählt, das das Stickprogramm, welches den Namen des Maschinenherstellers trägt, am besten ist, dann ist dieses Aussage mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Du kannst jede Software nutzen, oft ist es eine Frage des Geldbeutels und man muß entscheiden, was einem bei einem Programm wichtig ist.

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    Bunte Grüße
    *Heike*



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  • Hallo Heike, danke für den Tip. Also die haben mir nicht gesagt, dass die Bernina Software besser ist, sondern nur erwähnt, dass z.B. die Bernina schon das Tool oder Funktion mit drin ist für z.B. Cutwork von der B700 hat. Ich müsste sonst rausfinden wie ich es mit einer anderen Software umsetzen kann. Aber ich schau mir Embird auf jeden Fall an und ggf. kauf ich mir erstmal eine günstigere Software für den Anfang. Aber idealerweise wäre für eine Mac Software besser, da ich keine Windows Computer habe und nicht so gerne Win auf meinem draufspielen möchte....

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  • Ja, aber Bernina und Pfaff arbeiten mit unterschiedlichen Messern, also kann es durchaus von Vorteil sein, die passende Software zu benutzen.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Selbst wenn die Software im richtigen Format speichern kann, ist nicht immer der passende Rahmen einprogrammiert. Das war für mich der Grund von der Janome- zur Berninasoftware zu wechseln. Wenn man sich beides neu kauft, würde ich die passende Software wählen. Evtl. könnte man ein gebrauchtes Windowsnotebook für die Software kaufen.

  • ….. nun, ich habe das Bernina-Programm auch noch, allerdings habe ich alle Tools dafür wieder abgestoßen (PaintWork/Cutwork & Co.), ich fand das zwar ganz nett, aber es ist eben auch viel Spielkram (das soll es nicht schlechter machen, man muß viel Zeit dafür übrig haben). Vielleicht ist es geeignet, um wirklich Einzelstücke zu designen und ich komme da warscheinlich aus der total anderen Richtung :).


    Windows ließe sich ja notgedrungen auf de Mac installieren, wenn es denn gar nicht anders geht.


    Die Messer sind übrigens nicht ausschlaggebend, soweit ich weiß, müssen sie halt alle bei Richtungswechseln gedreht bzw. ausgetauscht werden oder aber man versucht, das Muster so hinzubekommen, das man die Schnitte entsprechend richtungsorientiert anlegt...… kreator: Da Deine Maschine mehrere Nadeln hat, könntest Du dir auch 4 Schneidnadeln besorgen, das Muster in der Software entsprechend anlegen und beim "schneiden" werden "nur" die Nadeln entsprechend der Richtungen ausgewählt (dafür muss dann der Fadensensor abgeschaltet oder ausgetrickst werden); damit wärst Du dann sowieso nicht abhängig von einem Sticksoftwarehersteller.


    Am Ende ist es auch eine Frage des Geldbeutels und des Geschmacks, nicht jedem geht jede Software leicht von der Hand, das gute Muster macht immer der, der vor der Software sitzt, die Software bietet Möglichkeiten genug.

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  • Für mich sind die Tools wie Paintwork, Crystalwork und Cutwork schon wichtig. Die sollten mit der ausgewählten Software funktionieren ohne großen Aufwand dafür aufbringen zu müssen.... Besonders Paintwork wäre ein Tool was ich mit Sicherheit oft nutzen werde, da ich viel auf dem iPad zeichne und es dann digitalisiere.... Pfaff kann Cutwork, mit angepassten Messer Einstellungen - aber was ist mit Paintwork und Crystalwork? Würde ich zu einer anderen Software als Bernina greifen, wäre das Geldverschwendung wenn ich die Tools nicht benutze könnte... ich habe Sie zwar noch nicht, aber das nächste was ich mir schon anschaffen werde in Kürze wäre Paintwork - und dafür braucht man leider auch einen Accesscode für die Software? Hat sich also meine Frage erledigt oder weiß jemand ob es andere Software gibt die das Paintwork von Bernina ansteuern kann?

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  • Anne Liebler

    Hat das Label von FRAGE auf Nähmaschinenkauffrage geändert.
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