Beste Anleitung für einen Bücherregalquilt

  • Devil's Dance dann hast du aber eine seltene Schönheit zu Hause 😉

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

  • Und erst danach schauen wie viel zu quiltende Fläche vom Hintergrundregal noch übrig ist.

    Das macht sicher Sinn, wenn man sich überlegt, ob man den Hintergrund überhaupt quilten muss. Mir ist aber klar, dass ich ihn quilten will, denn ich fände diese Linien kreuz und quer im Schwarzen einfach unschön. Ich verlinke einmal auf eines der Bilder von dem Bücherregal, das ich im Anfangsposting gezeigt habe.


    Wenn ich mir da allein die untere Bücherreihe anschaue, da würde ich verrückt werden, wenn das so bliebe. Streifenhörnchen oberhalb der stehenden Bücher, Fläche mit seitlicen "Schnippseln" bei den liegenden Büchern, Dreiecke bei den schräg gestellten Büchern. Also wenn ich die Decke zum Reinkuscheln beim Bücherlesen nehme, dann habe ich das direkt vor meinen Augen. Diese Linien müssen für mich durchbrochen werden. Ich weiß, da bin ich vielleicht etwas spinnert. Aber das muss einfach sein.


    Zu dem Vlies:

    Also da habe ich Pellon Legacy Premier Quilt 100% Polyester. Obwohl ich das sogar in 3x3m habe, es ist vom Gewicht her leicht und es fühlt sich auch in der Hand gut an - wenn ich das nun mit den Kriterien für das Wattieren einer Jacke sehe.


    Dann drei von Hobbs:

    Thermore 100% Polyester, Gewicht bei selber Größe noch geringer, aber fasst sich für mich komisch an. Im Vergleich viel steifer und dicht. Also natürlich ist es was anderes als Filz, aber es fühlt sich einfach ein bisschen mehr in die Richtung an. Zumindest so unverarbeitet hat es für mich keinen Kuscheleffekt.


    Tuscany Collection Silk Batting 90% Seide, 10% Polyester - will ich eigentlich für das Projekt nicht nehmen


    Heirloom Premium Cotton Batting 80% BW, 20% Polyester

    Das ist schon schwerer als die anderen und vom Anlangen her mehr in Richtung Thermore, auch wenn es weicher ist.


    Ich weiß aber nicht, wie sich diese dichten Vliese nach dem Steppen entwickeln.


    Den Weißquilt mache ich mit dem Volumenvlies 277 von Freudenberg, 100% Baumwolle und der geht für die QAYG-Methode Blockweise wunderbar, ist leicht und viel schmusiger als die Hobbs, obwohl ich das gar nicht schmusig bräuchte, weil es eine Tagesdecke fürs Bett wird.


    Ob das nun aber gut fürs Quilten ist oder gerade kontraproduktiv, weiß ich nicht. Das muss ich entweder mühsam selbst herausfinden oder hinsichtlich des Bücherregalquilts auf eure Erfahrung hoffen. Rein BW fällt für mich wegen der geringeren Wärme eigentlich weg.


    Devil's Dance -Steffi

    Ich bin zwar kein unendlicher Waschbär ;) :thumbup:, aber waschen sollte man es schon können.


    die sind ja schon lange nicht mehr aus Wolle

    Oh, ähnlich wie Steffi habe ich das auch die Möglichkeit echte Wolldecken zu bekommen.

    In meiner Geburtsstadt gibt es den Cashmereshop und der fertigt nicht nur für die berühmte Italienische Schmiede mit den farbenfrohen Zackenmustern in der Bekleidung und Heimtextilien, sondern auch wirklich edle Sachen für den arabischen und russischen Markt.

    Mein Mann hat eine Decke eine Seite 100% Kaschmir und die andere 100% Seide.

    Die kostet regulär über 1000 Euro :shocked:, aber im Werksverkauf nur einen kleinen Bruchteil davon, vor allem als Teststück, das dann in der Größe nie produziert wurde, die verkaufen in den Gebieten nämlich 1,30 x 1,95 mit Fransen! Dieses Teststück war aber 1,45 x 2,15 m

    Das ist wohl die Größe für den eher skandinavischen Raum.

    Also dort bekommst du Decken so gut wqie alle mit 100% Wollfasern: Kaschimir, Alpaka, Lambswool, Mohair, Wolle. Regulär so ab 200 Euro aufwärts und im Werksverkauf teilweise günstiger als eine etwas schöner aussehende Plastikdecke.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Heirloom Premium Cotton Batting 80% BW, 20% Polyester

    Das ist schon schwerer als die anderen und vom Anlangen her mehr in Richtung Thermore, auch wenn es weicher ist.

    Das verwende ich am häufigsten

    Liebe Grüße


    Sonja

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  • Ich habe nun einmal die Vliese sozusagen probegekuschelt. Ich habe sie in einen Betbezug eingezogen und einfach einmal über mich gelegt.

    Also das Seindenvlies ist schon wunderbar. Wenn ich mir so viele Arbeit mache und mich dann da hineinkuscheln will, warum sich dann nicht was Toolles nehmen, wenn außen auch "nur" Baumwolle ist.


    Nur das ist ja so dünn, also so 0,3 igrendwas cm. Reicht das fürs Quilten oder kann das für einen Anfänger noch besondere Probleme machen? Sollte man das Vlies dann doppelt legen?

    Irgendwie kann ich es mir so dünn als dann gequiltete Decke gar nicht vorstellen. Die anderen sind doch mindestens 0,5 cm dick.

    LG rufie


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  • Quilten benötigt nicht mal zwingend ein Batting - das versteppen geht auch mit nur 2 Lagen Stoff.


    Die Dicke des Batting macht sich nicht zwingend in der Kuschligkeit bemerkbar.


    Ein dickeres Batting macht halt ein optisch bauschigeres Quiltergebnis - das kann gewollt sein.

    Michelin-Männchen-Optik kann witzig aussehen, kann bei Spieldecken (wo Baby draufliegt) durchaus sinnvoll sein. Aber als Leseeinkuscheldecke ... eher nö.

    Ist auch 'ne Modesache. Vor einigen Jahren waren sehr dicke Quilts mal in - und je dicker das Batting, desto anstrengender das Sandwich zu quilten.

    Und je dicker das Batting, um so weniger gut ist der Quilt später um einen rum wickelbar. Auch mit wenig Steppnähten. Einfach weil das V-Vlies "steht"...


    Wie wärmend ein Quilt ist, hat auch nicht soooo viel mit der Dicke des Battings zu tun, viel mehr mit dem verwendeten Batting-Material.

    Seidenvlies isoliert bemerkenswert gut, und ist temperaturausgleichend. Geht also super für Ganzjahresbetrieb.

    Wollvliese sind tendenziell eher wärmend - das kann im Sommer schnell zuviel des Guten sein.

    Viskosevliese sind tendenziell eher kühl - und im Winter oft nicht wärmend genug.

    Polyvlies ist in der Regel eher kalt - und trotzdem schwitzig.

  • Super Aline, das hilft mir sehr. Danke!


    Ich sehe meinen Weißquilt eher so als Probierdecke, was alles möglich ist, also Stoffmanipulation, aber eben auch Trapunto oder Boutis.


    Bevor ich deine Hinweise, Aline, las, ratterte es eben gestern schon in meinem Kopf. Wenn das Seidenvlies so dünn ist, könnte man das dann nicht so machen, dass man die Bücher, des Bücherregals sozusagen durch zweilagiges Batting dreidimensionaler bekommt. Ob man das nachträglich "einzieht" oder vielleicht die Bücher gleich doppelt untertüttert, sei nun mal dahingestellt.


    Meint ihr, so etwas könnte funktionieren?

    Vielleicht gar nicht für jedes Buch, also die Bücher im Bücherregal sind auch unterschiedlich dreidimensional, wenn man darauf schaut.

    LG rufie


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  • Ja, geht.

    (Ich dacht, Du wolltest Dich reinkuscheln, und nicht 'nen Wandbehang für die nächste große Ausstellung?

    Solche Hoch-Tief-Effekte sieht man am besten wenn das Werk glatt hängt und schön an- und ausgeleuchtet wird...)

  • ^^ Da hast du auch wieder Recht. Ich sehe den Kuschelquilt dann lose zusammengefaltet über den Ohrensessel liegen. Na ja, und irgendwie kann ich mich bei solchen Dingen in solche Genauigkeiten verlieren - wäre schön, wenn ich an manch anderer Stelle auch so akribisch wäre.

    LG rufie


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  • Leute, ich war kurz vor einem Herzinfarkt. Ich hatte mir nun die Stoffe herausgesucht, die gehen könnten, habe nun die herrlichen Fiskarslineale und wollte die Webseite aufrufen, um zu schauen, wie groß der Quilt war und wie viel Bücher ich so hochrechnen muss. .

    Die gibt es nicht mehr!:shocked:

    Glücklicherweise hat das Webarchive die Seite. Ich habe die Links im Eingangsposting nun aktualisiert. Die nette Übersetzung von Tante Google oder Onkel Bing ist aber leider nicht mehr möglich..

    LG rufie


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  • Puh, also ich habe nun einmal in unserer Bibliothek gesessen und geschaut, wie da die Bücher so sind. Was mir auffällt, was an den Rücken alles so ist bei normalen Büchern.


    Also wenn ich einen Quilt in der Richtung 140 cm x 220 cm mache, Benötige ich pro Reihe ca. 70 Bücher (ist etwas zu viel, aber besser mehr als weniger ;)), Das wären dann mit Einrechnen der Regalbetter in der Höhe 7 Fächer. Sprich ich benötige 490 zugeschnittene Bücher.


    Ich habe mir überlegt, ob ich wirklich alle Bücher in Baumwolle die man normalerweise für Quilts nimmt, mache. Ich bin seit meiner Schulzeit eine absolute Liebhaberin von Gothes Faust. Habe inzwischen hier alle verschiedenen Ausgaben, Hintergrundmaterial. Mein Lehrer ist Schule, der es schaffte, eine Klasse mit Faust I so zu verzaubern, dass sie nicht wenige Faust II sogar zu Weihnachten wünschten - er war dann total fertig, weil er wusste, das kann furchtbar in die Hose gehen, denn Faust II ist schon eine andere Nummer, hat das dann aber aufgegriffen und uns für die Freiwilligen und verrückten an mehreren Nachmittagen einfach so auch Faust II nahegebracht.

    Also Faust muss mit ins Bücherregal, da denke ich an dunkelroten Baumwollsamt, den ich habe.

    So bin ich dann auch über den Stoff gestolber, den man auch mal für Teddypfoten nimmt, wenn man kein Filz nimmt. Ich habe Bücher bei uns, die einen ähnlichen Einband haben.

    Schließlich noch die etwas älteren Bücher, so 50er/60er Jahre, aber ich habe auch neulich erst wieder eines gekauft, deren Einband beige und wie aus gröber gewebten Stoff ist, Die Bücher fallen im Bücherregal auch immer auf, so etwas in der Richtung habe ich auch als Stoff.

    Dann noch meine ganzen alten Bücher, teilweise in Schmuckeinbänden Leder mit Gold. Also irgendsoetwas hätte ich auch gerne im Regalquilt. Brokat? Kunstleder will ich auf gar keinen Fall, das ist einfach nicht haltbar genug.


    Was ich nun auch machen will, ist ein Bücherquiltregalbereich mit Handarbeitsbüchern. :king:

    Ich habe hier Borten mit Handarbeitsmotiven, die man auf der Buchrückseite mit einarbeiten kann und auch drei Stoffe, die von der Musterung her voll zum Thema passen, nämlich Strickmuster aufgedruckt haben. Auch im Nähbereich habe ich Stoffe, die passen können, muss bloß schauen, ob sie nicht zu groß gemustert sind.

    Bücher zum Thema Kunst hätte ich auch gerne sichtbar. Da habe ich auch schon ein wenig Ideen.


    Einen Gruselbereich benötige ich auch. Ich liebe Edgar Allen Poe. Als ich den als Teenager entdeckte, war es um mich geschehen.


    Was mir leider vollkommen fehlt sind diese klein gemusterte Männerhemden, deren Stoff auch genial passen würde. Mein Mann trägt keine solchen Hemden und Papi ist seit dem Ruhestand legerer, hat noch einfarbige fürs Theater/Konzert, die anderen hatte meine Mutter natürlich sofort entsorgt. Da muss ich nun mal schauen, wo ich etwas auftreiben kann.


    Sind meine Überlegungen vollkommen neben der Kappe oder könnte das so gehen?

    LG rufie


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  • Macht das nähen etwas komplizierter. *lakonisch die Schultern zuckt*


    Es steht nirgends, das man strikt glattgewebte, leinwandbindige, feinfädige Baumwollstoffe verwenden muss.

    Die sind nur am einfachsten zu händeln.


    Wenn es Dir für Deinen Patchworkteil, Deinen Quilt gefällt, darf da auch feines (Glatt)Leder mitverarbeitet sein (Leder ist grundsätzlich waschbar. Man sollte anschließend etwas fetten, aber schwimmen in milder Lauge tut ihm erstmal nix.).

    Oder eben Brokate (Metallfäden können allerdings mit der Zeit anlaufen/oxidieren), Samte und Spitzen verwendet werden.

    Und ebenso Leinen, Seidengewebe, Jeans und was Dir sonst so in die Hände fällt.


    (Herrenhemden... Du könntest mal in Änderungsschneidereien anfragen, auch Hemden müssen mal gekürzt werden.

    Oder hier - die eine oder andere hat da möglicherweise 'ne Sammlung für irgendwann mal 'nen hemdenquilt und tritt Dir 'nen Stück Hemd ab.)

  • Quote

    Heinerich, mir graut vor Dir!

    Das klingt echt nach einer Menge Arbeit, rufie. Aber auch spannend. Goethe finde ich ja sowieso super. Poe mag ich auch sehr. Bei mir bräuchte es aber auch noch ein ganzes Regalbrett Pratchett. (Minimum!)


    So kleingemusterte Hemden und "schräge" Stoffe kannst Du evtl. über Emmaüs oder das deutsche Äquivalent erhalten. Einmal gründlich gewaschen und zerlegt sollte das auch keinen Ekelherpes erzeugen. Bin ja mal gespannt, wie Dein Quilt am Ende aussieht.


    Gurkenpapa läßt Dich grüßen, er freut sich immer, wenn er Dein Avatar sieht und wollte mich schon animieren, daß ich ein Bild von Bär als meinen nehme. Aber das ging mir dann doch zu weit...

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

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  • Erst mal danke, ihr beide, für eure Tipps.


    Aline Also eine Änderungsschneiderei werde ich einmal ins Auge fassen.


    Erhlich gesagt hatte ich mir auch schon überlegt, ob ich hier nicht einmal frage, ob jemand so einen Bücherregalquilt mitmachen will und ich würde dann einfach aus den Stoffen, wenn es genug ist, einfach drei- oder viermal einen Streifen schneiden und bei wir könnten das dann tauschen.

    Entweder wirklich so, dass man sagt, 20 Streifen von mir gegen 20 Streifen von dir. Mindesbreite vielleicht so 4 cm, Höhe mindestens 20, aber eben auch sagen wir mal 1/3 bis 30 cm.


    Oder man macht so einen - grr, der Name fällt mir nun nicht ein. Ist so ein englischer Begriff.

    Also ich würde sagen wir mal 50 Streifen losschicken, derjenige nimmt sich heraus, was er gerne hätte und packt dafür dieselbe Anzahl von sich herein, auf zum nächsten, wieder dasselbe Prozedere. So kann das einige Stationen gehen und der letzte schickt dann das Packerl wieder an den Ausganssender zurück - die Amerikaner/Engländer machen das bei z. B. größeren Sockenwollresten so und auf Ravelry wurde das inzwischen auch bei deutschen Strickerinnen gemacht. Beispielsweise für Wollmeise Wolle um dann so eine bestimmte Decke stricken zu können.


    Aber dazu muss ich erst einmal meine Bücherstoffstreifen losssäbeln. Wobei es wäre schon gut, wenn man das vor dem weiteren Säbeln weiß, dass man das gleich mitschneidet.


    mama.nadelt : Ich musste nun erst einmal nachschauen, was Emmaüs ist. Ich denke so etwas haben wir hier nicht.

    Entweder ist das gute Kleidung, auf die aber dann nur Menschen mit Entsprechenden Scheinen ein Anrecht haben und das ist auch richtig so, alles andere wird zu Textilrecyclingfirmen gegeben, da sortiert, was in die dritte Welt geht (ich weiß, ist nicht immer von Vorteil) und der Rest wird dann geschreddert für unterschiedlichen Einsatz bis hin zur Verbrennung. Aber das sind hier geschlossene Kreisläufe. Da kommt man eben als Privatperson nicht heran. es sei denn vielleicht man hätte so eine FIrma in der Nähe, ist hier aber nicht so.


    Aber erst mal einen lieben Gruß an Gurkenpapa von Felix und mir samt der ganzen Bärenbande. Felix meint, Model sein ist schon heiß, aber in der Öffentlichkeit ganz schön anstrengend. Gurkenpapa soll sich das lieber noch mal überlegen. ;) Nicht das er dann als Model stundenlag still sitzen muss, damit ein Abbild von ihm in den Bücherregalquilt mit eingebaut wird.

    LG rufie


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  • Oder man macht so einen - grr, der Name fällt mir nun nicht ein. Ist so ein englischer Begriff.

    Also ich würde sagen wir mal 50 Streifen losschicken, derjenige nimmt sich heraus, was er gerne hätte und packt dafür dieselbe Anzahl von sich herein, auf zum nächsten, wieder dasselbe Prozedere. So kann das einige Stationen gehen und der letzte schickt dann das Packerl wieder an den Ausganssender zurück - die Amerikaner/Engländer machen das bei z. B. größeren Sockenwollresten so und auf Ravelry wurde das inzwischen auch bei deutschen Strickerinnen gemacht. Beispielsweise für Wollmeise Wolle um dann so eine bestimmte Decke stricken zu können.

    meinst Du einen Round Robin?

    Liebe Grüße


    Sonja

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  • ich hab ein sozialkaufhaus hier...welche Farben hättest du gerne...Hemden? Hab nen Papa.

  • Sonja, also beim Round Robin - zumindest so, wie ich das bei den Strickern erlebt habe, ist es doch so, dass die Starter Material zusammen mit einem kleinen Info über sich auf Reisen schicken und die erste Station dann einen Teil daraus macht, die zweite weitermacht, ab irgendeinem wird es dann noch verschönert z. B. durch Besticken, etc. und wenn die Starterinnen das Paket wieder bekommen ist jeweils eine fertige Sache darin.


    Ich dachte eigentlich eher an einen Swap, allerdings geben nicht einen reinen Swap a la man bietet sein Paket an, andere zeigen, was sie dafür bieten könnten und man entscheidet sich dann für ein Paket, das wird dann ausgetauscht.


    Sondern eben etwas, wo wirklich nur das Material reihum ausgetauscht wird. Jeder kann besitmmen, wie viel Material er entnimmt, was er stattdessen wieder in das Päckchen gibt, schickt es weiter, usw. Jeder Teilnehmer macht dann irgendwann aus dem Material, das er entnommen hat zusammen mit dem, was er selbst hat etwas für sich selbst.

    LG rufie


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  • Klingt klasse. Nennen wir es so! :king:

    LG rufie


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  • ...aber, wenn du schreiben würdest, was du so suchst und wie groß mindestens, mache ich gerne auch mal 'n Kopfstand in der Restekiste und such dir ein paar "Bücher" raus - ohne Tauschen - in einen großen Briefumschlag kriegt man ja ein paar Bände rein :biggrin: ...

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Jetzt muss ich noch einmal etwas die erfahrenen Quilter fragen:


    Bei dem im ersten Posting angegebenen Link werden ja die Streifen samt passender schwarzer Streifen (späterer Regalhintergrund) geschnitten und dann immer Streifen (=Bücherrücken) und schwarzer Streifen zusammengenäht, dann aus diesen Teilen ein Regalfach genäht.


    Jetzt habe ich noch etwas gestöbert und jemanden gefunden, die hat die Bücherstreifen genommen und einen langen schwarzen Streifen. Dann hat sie den langen Streifen in einem Durchgang mit den Bücherstreifen zusammengenäht. Dann den schwarzen Stoff mit dem Rollschneider auf die Bücherstreifen zusammengeschnitten. Hier mal der Link - es sind Steps 1-3.

    Eigentlich ist das verführerisch, nur wenn ich das schneide und die Bücherstreifen dann mit dem schwarzen Hintergrund in die Hand nehme, vielleicht neu arrangiere, da geht doch die Naht zwischen Schwarz und Bücherstreifen ganz leicht auf.

    Oder habe ich da einen Denkfehler? Muss ich die Stiche besonders schmal machen, zweimal nähen, oder was auch immer? Oder passiert da wirklich nichts? Also wenn ich sonst den genähten Faden irgendwo einfach gerade durchschneide, wird doch die Naht schon instabil.


    Oder doch lieber wie im Ausgangslink die Bücher mit dem Hintergrund zusammennähen?

    LG rufie


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