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Normcore - mein (Nicht)Stil hat endlich einen Namen ..... yay!

  • Allein die Tatsache, dass mir dieser Begriff erst in diesen Tagen über den Weg gelaufen ist, zeigt ja, dass ich bei Modetrends und ähnlichen erbarmungslos hinterher hinke. Denn der geistert schon ein paar Tage länger durch die unendlichen Weiten des Internets.


    Wie schon im Titel erwähnt, geht es um "Normcore" http://en.wikipedia.org/wiki/Normcore
    Im Prinzip nichts anderes als "einfach nur Jeans und T-Shirt" (oder ähnliches). Nur, dass diesmal da unter Umständen noch eine Botschaft dahinter stecken soll: "finding liberation in being nothing special" und wer er ganz richtig machen will, achtet dann zumindest darauf, dass das T-Shirt nicht von KIK ist sondern dann doch besser von einer "angesagten Marke" ;)


    Klar .... eigentlich ist das jetzt auch wieder so ein Ding, bei dem man mahnend den Zeigefinger erheben kann, um zu sagen, dass man nicht aus allem einen Trend basteln muss, um die Kassen klingeln zu lassen. Aber Jippie!!! Endlich bin ich mit meinen Klamotten auch mal im Trend ;) Ich kann ja im Prinzip machen was ich will und versuchen mich für alles mögliche zu erwärmen .... aber nach kürzester Zeit lande ich dann doch wieder bei meinem "ganz persönlichen Stil" in Form von Jeans und T-Shirt. Aber nun hat das Ganze wenigstens einen trendigen Namen ;)

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    finding liberation in being nothing special"


    aber du bist doch special :knuddel:

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

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  • Ist nur die Frage, ob man/frau noch im trend liegt, wenn dasT-Shirt selbst genäht ist und nicht von einer angesagten marke stammt ;)

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  • Sich abheben gegen die ewig wechselnden Stile und weg von Teilen die nur 1/4 Jahr "in" sind finde ich eine sehr gute Idee.


    Und für eine schlichte Jeans mit einem ebenso schlichten T-Shirt, beides gut sitzend, bin ich immer zu haben.


    Und ja, bei solchen Sachen habe ich 2 Sorten Shirts: entweder selbst genäht, alle nach dem gleichen Schnitt, meist aus gestreiften Stoffen, oder uni gekauft (und da ich nur von 3-4 verschiedenen Herstellern kaufe, und niemals Drücke oder andere Muster auf einem Shirt habe, außer Streifen und Punkten, ist die Chance auf ein Label recht groß).


    Die Tage an denen ich diese Kombi trage sind aber sehr selten, da dieser Look für mich nicht ins Büro gehört.



    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk

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  • Ist nur die Frage, ob man/frau noch im trend liegt, wenn dasT-Shirt selbst genäht ist und nicht von einer angesagten marke stammt ;)


    selbst genäht ist die beste "Marke", die frau haben kann ;)

    Kreativität ist ... eine Allround-Fähigkeit für alle :na: Lebenslagen.

    Die Eile ist der größte Feind der Qualität. (Irena Paukshte)
    Keine Frau ist perfekt, aber die aus dem Süden :biggrin: sind verdammt nah dran.

  • Die "Neue Zürcher Zeitung" hatte dazu uch einen ganz interessanten Artikel: Trendthema «Normcore»


    Ich würde "Normcore" allerdings nicht als "Jeans und Shirt"-Trend bezeichnen. Vielmehr steckt doch dahinter auch eher ein Markenbewusstsein: "Ich muss nichts Außergewöhnliches tragen, aber ich trage Marke XY!" Da kommt wohl das Selbstnähen nicht in Frage.


    Zitat von NZZ: Trendthema «Normcore»

    Allerdings ist Normcore sicher auch ein Warnsignal an die Modebranche, die mit ihrem überdrehten Tempo und immer kurzfristigeren Trends den Draht zu den Leuten verloren hat.


    Als Warnsignal würde ich diese Entwicklung nicht bezeichnen. Eigentlich stellt sich doch eher die Frage, welche Rolle spielt "Mode" in den Massenkollektionen.

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  • Wenn ich das hier so lese gehöre ich wohl auch dazu, denn ich trage auch am liebsten/meisten T-Shirt und Jeans.


    Allerdings nicht in gedeckten Farben, sondern eher umgekehrt, und selbst genäht.


    Mir war schon immer egal was modern ist, und ich habe mich auch noch nie für Mode interessiert, denn das Thema langweilt mich.


    Danke Marion, schön das mein Style jetzt auch endlich einen Namen hat.:D

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

  • Die Beschreibung auf Wikipedia klingt für mich irgendwie anders als die der neuen Zürcher Zeitung.

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  • Als Warnsignal würde ich diese Entwicklung nicht bezeichnen. Eigentlich stellt sich doch eher die Frage, welche Rolle spielt "Mode" in den Massenkollektionen.


    Nein, als Warnsignal sehe ich das jetzt auch nicht. Es ist ja eigentlich noch nicht mal ein Trend, sondern nur eine Verhaltensweise, die man dann zu einem Trend erklärt hat (wer auch immer das war ... die Modebranche? die Medien? Keine Ahnung)
    Denn letztendlich ist dieser "Trend" so alt wie Jeans und T-Shirt selber. Und wenn ich mich so in meiner kleinstädtischen Umgebung umschaue, dann ist das seit vielen, vielen Jahren ein Massenphänomen. Die meisten Leute, denen ich so begegne, tragen einfach eine Jeans und dazu dann wahlweise ein schlichtes T-Shirt, ein schlichtes Hemd oder ein Sweatshirt. Für die meisten von uns, ist das einfach nur praktisch und alltagskompatibel. Wer von uns hat denn wirklich Zeit, Geld und Lust sich Tag für Tag modisch in Szene zu setzen?

  • Für die meisten von uns, ist das einfach nur praktisch und alltagskompatibel. Wer von uns hat denn wirklich Zeit, Geld und Lust sich Tag für Tag modisch in Szene zu setzen?


    Genau, deshalb trage ich auch oft Jeans und T-Shirt ;). Beim Einkaufen, bei einer Radtour.... Mit dem Effekt, dass ich mir schon fast overdressed vorkomme, wenn ich doch mal ein schönes Kleid trage :rolleyes:.

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  • Ich finde das Verhalten ganz normal. Jede Zeit, Generation und Kultur hat ihre Tracht. Das ist eben unsere, würde der Historiker oder Archäologe sagen. Man kann natürlich überlegen, warum das so ist. Ich glaube, jeder hat das Bedürfnis nicht aus der Menge hinauszustechen, also weder under- noch overdressed zu sein. Da jetzt ein "Warnsignal" für die Modeindustrie hinein zu interpretieren halte ich für etwas übertrieben.


    Und mal ehrlich: Männer tragen seit Jahrtausenden eine irgendwie geartete Kombination aus Hose und Hemd (ok, ausser in Schottland und Friesland und die Römer ließen die Hose weg... ausser sie waren im Norden unterwegs...). Auch bei den Frauen Europas unterscheidet sich die zu einer Zeit (sprechen wir auch mal von Jahrtausenden) getragene Tracht auch über tausende Kilometer hinweg nur marginal in Form des Zubehörs.

  • ...diese alljährlich ausgerufenen "Trends" und Modefarben sind doch sowieso nur Marketing-Hype, um die Fashion-Victims in die einschlägigen Geschäfte zu treiben....


    Wirkliche Veränderungen sieh man vielleicht in 10-Jahres-Zyklen ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Ich würde fast behaupten, wirkliche Veränderungen sieht man eher in 50 bis 100-Jahres-Zyklen oder noch längeren Zeitspannen. Jeans und T-Shirt/Hemd fing in den 50er Jahren an und hält sich bis heute. Frauen tragen seit den 60ern hautsächlich Hosen. Kürzere Röcke kamen in den 20ern auf...


    Davor gab es so 400? Jahre Korsett und Rockuntergestelle in Variationen. Über das Früh-/ Hoch- und Spätemittelalter (ca. 1000 Jahre) hinweg "einfache" lange Kleider, oben eng, unten weiter. Eine Ausnahme sind knapp 100 Jahre im Frühmittelalter mit obenrum eher locker geschnittenen, knielangen Kleidern. Und davor: Peplos und Rock/Bluse, für mindestens 2000 Jahre. (Peplos ist ein Stoffschlauch, an den Schultern zuammengenommen und mit einem Gürtel drapiert.) Die Mode der Bronzezeit bestand aus Rock/Top, wobei der Rock auch sehr kurz sein konnte. Es gibt da das Mädchen von Egtved. Der hauptsächliche Unterschied zur späteren Eisenzeit besteht eigentlich nur in der Verwendung riesiger Gürtelschließen, Broschen, Armringen, etc. Hauptsache Metall und groß.


    Die Mode der Männer ist dagegen sterbend langweilig. Hose (oder anderes eher enges Beinkleid)/Hemd läuft über mindestens 2000 Jahre gleichzeitig mit bodenlanger Tunika (die es im sakralen Bereich immernoch gibt). Jeans/T-shirt ist eigentlich nichts anderes. Das Aufkommen des Sackos war eine Revolution, genauso wie der Tausch des ärmellosen Mantels gegen einen figurnah geschnittenen Mantel mit Ärmeln. Und seit dem? Der Anzug aus Hose, Hemd, Weste und Sacko hält sich jetzt wie lange? 400/500 Jahre?


    Was die Modeindustrie tut, ist doch nur das Hypen von Variationen unter der Vorspiegelung, dass es ich um was revolutionär Neues handelt.

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  • „Die Mode trägt mehr Kleider auf denn die Jahre.“ William Shakespeare


    Wenn ich so an die Karottenjeans und die Neonteilchen der 80er denke, wird mir jetzt noch übel. Heutzutage wird der ganze Kram wieder aufgegossen und die "Jugend" (mehr oder minder jugendlich) macht sich damit dreißig Jahre später nochmal zum Vollhorst. Ich mag zeitloses: Jeans, T-Shirt, Sweatshirt, Tunika etc.


    Dafür brauche ich kein Label. Jetzt nähe ich mir die Dinge, die mir gefallen, einfach selbst und pfeife drauf, ob sie anderen passend erscheinen oder nicht. Wer es nicht mag, kann ja weggucken. Ich mache mich jedenfalls nicht für den Modezirkus verrückt und bleibe eher in gesunder Rufweite hinter Trends zurück. ;)

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

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  • Passend zum Thema, gab es heute auch eine Radiosendung: "Normcore oder: Wie spießig ist das denn?"


    Auf der Sendungsseite des BR kann man die Sendung auch nachhören. Ich fand die Sendung recht interessant.

  • die Trends sind sicher gut, man muss sich eher seiner Figur entsprechend anziehen. Das ist ein echter never ending Trend ;)
    habe immer Respekt vor den Frauen, die ihr Ding bei der Mode durchziehen. Ich mag besonderen, eigenen Geschmack bei den Menschen :)

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