Beiträge von tantejutta80

    Das hatte ich zwar auch schon überlegt, aber die kleine Bernina möchte ich aus verschiedenen Gründen gern behalten.

    Allerdings würde ich mir, wenn ich jetzt die Pfaff doch wieder zurückgebe auch die Option offenhalten, vielleicht auch irgendwann nochmal eine Bernina-Nähmaschine der 5er-Serie zu testen.

    Aber das ist auch nur so ein luftiger Gedanke, den ich jetzt grad nicht weiterdenken möchte, Jetzt möchte ich erstmal die vorhandenen Baustellen klären.

    Also ob überhaupt die Bernina B500 für mich Sinn macht oder mit der Pfaff erstmal mehr zu nähen und dafür das Sticken auszusetzen.

    Übrigens kam heute auch die Kombi aus der Reparatur zurück und wie es aussieht werde ich in den nächsten Tagen weder an der Pfaff noch an irgendeiner anderen Maschine mehr als eine ungeplante Notfallnaht zustande bringen. Der Karneval bringt so vor dem großen finalem Wochenende doch noch einige ungeplante Aufgaben hervor.

    Statt an der Nadel hing ich dann heute am Telefon. 🤷🏼‍♀️

    Wobei das ja auch irgendwie auch Spaß macht, wenn die Telefoniererei dann auch von Erfolg gekrönt ist. 🥰

    Also Motivsuche dauert bei mir auch irgendwie viel zu lange. 😂


    Vielleicht ist das auch einfach ein Ablauf, den ich mir vom Plotter angewöhnt habe.

    Ok, ich überlege mir schon vorab, welche Folien in Frage kommen und ob ich genug da habe. Aber da mach ich eben auch erstmal alle Einstellungen und dann kommt die Folie (oder sonstiges zu schneidendes Material) auf die Matte, bevor ich dann schneide.

    Als ich mich anfing mit dem Maschinensticken auseinanderzusetzen und beschlossen habe, dass Sticken eine gute Ergänzung für mein Hobby Nähen sein muss, hab ich mir über die Ausmaße wenig Gedanken gemacht. Davor hatten sich schon Overlock, Coverstitch und Plotter als nützliche Ergänzung erwiesen… warum sollte es beim Maschinensticken anders sein? 🤷🏼‍♀️

    Wobei auch beim Plotter erst mit einem Modellwechsel die Begeisterung und Leichtigkeit so richtig eintrat.


    Ich dachte aber tatsächlich, ich sehe mal ein Motiv und dann überlege ich, wo das drauf kommt. NEIN, bei mir ist es blöderweise meistens genau umgekehrt.

    Ich hab ein Projekt im Kopf und habe da genau dieses oder jenes Motiv im Kopf. Oft aber nicht konkret im vornherein, sondern mehr so grob und dann taste ich mich oft im Entstehungsprojekt so nach und nach ran, bis das, was ich in der Hand halte, exakt das ist, was ich im Kopf hatte.


    Beim Nähen gehe ich ebenso vor und

    genauso gehe ich übrigens auch einkaufen. Kleidung, Schuhe , Deko, Einrichtung…. Ich kann oft nicht genau benennen, was ich suche, aber wenn ich’s gefunden habe, dann weiß ich’s sofort.

    Ein Horror wahrscheinlich für jeden Verkäufer. 🙈😬

    By the Way….


    Gerade wegen der obigen Überlegung, ist die aktuelle Tendenz tatsächlich die Pfaff erstmal zurückgehen lassen, mir bisschen Zeit fürs Maschinensticken nehmen… zumindest über die Mindestmietzeit der B500, wo ich mich doch nun schon einmal fürs Mieten der Maschine entschieden hab.

    Im Hinterkopf dabei:

    Wenn ich die Pfaff vermisse, dann kann ich mir immer noch eine kaufen, wenn die Bernette-Kombi ausgezogen ist.

    So viel teurer wäre das im Moment nicht.

    Vielleicht findet sich ja dann auch eine gute Gebrauchte.

    Nun ist aber das Ende der Mindestmietzeit der Pfaff bedrohlich nah und ich möchte gern noch 2 Sachen ausprobieren.

    Morgen könnte ich mir planmäßig etwas Zeit dafür abknapsen. Sollte das nicht funktionieren, dann bleibt sie halt mindestens noch einen weiteren Monat, vielleicht hab ich bis dahin auch beim Thema Sticken noch weitere Aha-Erlebnisse. 🤔😂

    Naja, also nähen kann tatsächlich auch Spaß machen, mit geringem Budget…

    Kommt halt drauf an, was man verarbeitet und wie anspruchsvoll man bei der Ausstattung ist.

    Also auch wenn ich froh und dankbar für meine jetzigen Maschinen bin, ich habe nicht weniger gern genäht, als ich nur die ganz einfache Victoria Graffiti hatte.

    (wogegen rückblickend die W6-Maschinen schon eine echte Offenbarung waren)

    Aber so insgesamt über die Jahre summiert es sich doch schon.


    Also drücken wir es mal so aus: Zumindest KANN (fast?)jedes Hobby so betrieben werden, dass es teuer wird.


    Beim Maschinensticken ist sicher allein schon die Grundausstattung mit einfachster Stickmaschine plus notwendiges Material teurer als beim Nähen.

    Ich würde mal behaupten, DAS war mir auch von Anfang an klar.

    Was ich wohl damals eher unterschätzt habe, war die Tatsache, dass es sich im Grunde um ein weiteres Hobby handelt und welchen Zeitfaktor das mit sich zieht.


    Ich behaupte mal, meine persönlicher Disput besteht eher darin, dass ich einerseits das Sticken ebenso vielseitig und routiniert und selbstverständlich einsetzen möchte, wie das Nähen. Dazu gehört für mich, irgendwie alles umsetzen zu können, was mir so in den Sinn kommt. Also vom Motiv (fertige Stickdatei oder selbst erstellt) bis zur Fertigstellung an der Maschine. Beim Nähen habe ich aber fast 15Jahre Vorlauf. Daher fühlt sich das Nähen für mich, auch wenn ich selbst da längst noch nicht alles kann, rückblickend irgendwie als viel einfacher an. Dabei habe ich alles, was ich heute kann, nach und nach verteilt über viele Jahre gelernt.

    Grundsätzlich habe ich mich aber dran gewöhnt, beim Nähen so ziemlich alles umgesetzt zu bekommen, beim Sticken stoße ich hingegen des Öfteren an Grenzen.

    Finde zum Beispiel kein passendes Motiv, und beim selber Erstellen über die Software wird mir jedesmal bewusst, dass ich mich eigentlich mehr damit auseinandersetzen müsste. 😬 Ja und wenn dann endlich das passende Motiv da ist, dann stelle ich an der Maschine fest, dass ich dieses oder jenes übersehen habe. 🤦‍♀️


    Hauptfrage dürfte demnach wohl sein:

    Möchte ich entweder bisher investierte Zeit und Geld aufgeben/zusetzen und das Sticken zugunsten des Nähens aufgeben oder nochmal Geld und vor allem Zeit investieren, um das Sticken so einsetzen zu können, dass es für meine Ansprüche passt?

    Das wird noch übertroffen, wenn die auf beiden Brüsten platziert sind. Gab es alles schon! :doh:

    Kenne ich. 😂


    Ich hatte mal einen Viskose-Jersey mit Kreisen genau deshalb jahrelang unvernäht im Schrank liegen. Ich hatte den bestellt, weil ich laut den Bildern kleinere Kreise erwartet hatte und hatte den eigentlich für ein Kleid vorgesehen. Da wäre aber die Gefahr zu groß gewesen, dass aus meinen Brüsten Zielscheiben werden… irgendwann hat der Stoff zum Glück doch noch seine Bestimmung (in einem Rock) gefunden. 😬

    Mal ein kleines Update:


    Inzwischen noch ein bisschen mit der Betnina B500 gestickt.

    Inzwischen haben wir uns weitestgehend angefreundet, nur wann der richtige Zeitpunkt ist, den Rahmen einzusetzen, da sind wir uns nach wie vor uneinig. 😂

    Ich möchte eigentlich immer gern erst alles an der Maschine einstellen, dann einspannen, das Garn einfädeln, den Rahmen einsetzen und dann lossticken.

    Maschine meint irgendwann zwischen den Einstellungen „Gib mal den Rahmen her“. 🤷🏼‍♀️

    Und das Display könnte auch gern etwas größer sein, ansonsten passt es ganz gut.
    Allerdings war ich auch heute mal wieder vom Sticken genervt, allein weil mich die Motivauswahl und Suche so lange beschäftigt hat. In meiner Verzweiflung hab ich mich dann selber mit der Software rangewagt. Naja, mit mehr Glück als Verstand ist es doch ganz gut geworden.

    Ich denke, nur ein Profi sieht vermutlich meine Stümperei, maximal könnte man meinen Geschmack anzweifeln aber das ist ja eh immer sehr subjektiv.

    Die Maschine hat jedenfalls gute Arbeit bei der Umsetzung geleistet.


    So fällt es mir nach wie vor schwer, eine Entscheidung zu treffen, welche Maschine bleiben soll.

    Die unterschiedlichsten Argumente für oder gegen eine der beiden Maschinen spielen in meinem Kopf unaufhörlich pingpong.


    Argumente für die Bernina-Stickmaschine:

    - sie macht einen robusten Eindruck

    - der Zugang zur Spule

    - die Größe der Spule

    - Funktionsumfang (Freiarm, Farbsortierung)

    - das optionale Zubehör (teuer aber günstiger als eine weitere Maschine)


    Argumente gegen die Bernina:

    - das relativ kleine Display (kleiner als bei der Bernette?)

    - evtl. schon überdimensioniert, da ich nicht so wirklich viel Sticke und die meisten Motive sind tatsächlich unter 13x18

    - im Lieferumfang ist leider nicht der größtmögliche Rahmen (falls ich den doch mal brauche)


    Argumente überhaupt für eine Stickmaschine:

    - ganz ohne die Möglichkeit zu sticken möchte ich doch nicht sein


    Argumente für die Pfaff 720:

    - es macht ziemlich viel Spaß mit ihr zu nähen

    -es gibt reichlich Zubehör und das auch noch verhältnismäßig günstig

    - sie ergänzt die kleine Bernina in vielerlei Hinsicht gut


    Argumente gegen die Pfaff 720:

    - ich habe schon eine gute Nähmaschine

    - und ich habe immer noch die Bernette-Kombi, die ja auch nähen kann und weiß noch nicht ob ich die überhaupt loswerde

    (Inzahlungnahme wäre mit zu großem Verlust verbunden)


    Logisch wäre also, wenn überhaupt die Bernina zu behalten und die Kombi erstmal als Backup für beide Funktionen zu nutzen, bei Bedarf später noch die Pfaff dazuzukaufen. (Wenn die Bernette doch mal auszieht).


    Herz sagt eher: die Pfaff behalten und darauf vertrauen, dass die Kombi schon einen neuen Besitzer (zu einem vertretbaren Preis) findet, bei Bedarf mich später nochmal mit dem Thema Maschinensticken zu befassen. 🤷🏼‍♀️

    Ich habe von 2003 bis Ende 2009 in Halle/Saale gewohnt. (der Arbeit wegen)

    Irgendwann in der Zeit ging das bei mir auch mit dem Nähen los. Also Crash-Kurs bei der VHS gemacht, noch ein paar Tipps von einer Bekannten bekommen und den Rest hab ich mir nach und nach selber beigebracht durch Bücher und über ausprobieren.

    Dort in der größeren Stadt habe ich immer Stoffe nach meiner Vorstellung bekommen, oft auch anders, als das was gerade IN war.

    Naja, vielleicht war ich aber auch einfach nur die dumme Landpomeranze, die die Ladenhüter gekauft hat. 😂

    Mir war’s egal, ich war damit glücklich.

    Stoffmärkte hab ich in der Zeit nicht besucht, weiß auch nicht ob es die hier gab. Könnte spaßeshalber mal schauen, ob ich in alten Nähzeitschriften noch Termine finde.

    Wenn ich vor Ort nicht fündig wutde, dann hab ich bei Buttinette bestellt. Andere Versandhändler kannte ich nicht.

    Ich kannte aber auch niemanden, der selber näht, bis auf ein paar Reparaturen und Änderungen und war quasi immer der Exot. Das ganze änderte sich ab etwa 2014/2015.

    Inzwischen selber Mutti gab es natürlich auch immer mehr Muttis in meinem Umfeld und nicht wenige davon nähten eine Zeit lang als die Kinder klein waren (aber die meisten ließen es auch recht schnell wieder sein). Erst um die Zeit rum nahm in meiner Wahrnehmung hier das Thema Fahrt auf. Plötzlich mehrere große Online-Händler, plötzlich war Jersey ein Thema, Stoffmärkte wurden besucht, in der Zeit wurde ich auch zum ersten Mal auf Overlock-Maschinen aufmerksam und Stickmaschinen. Die Stoffauswahl der Versand-Händler die ich kannte bestand da gefühlt zu 90% aus Kinderstoffen. Gut, für mich nicht schlimm. Ich hatte damals eh kaum Zeit für mich zu nähen. Und von den süßen Kinderstoffen brauchte ich ja immer nicht viel. Zu den Kinderstoffen gesellten sich dann bei den Händlern auch noch die Trendstoffe. Also Stoffe, die für mich genauso aussahen, wie die Klamotten im Laden… nur unvernäht. Da mir das meiste davon schon im Laden nicht gefiel, vernähte ich dann auch für mich meist Kinderstoffe.

    Nur falls es mal jemanden interessiert, woher das kommt, dass Muttis Kinderstoffe für sich vernähen. 😂


    Im Moment gibt es wieder weniger Geburten und Nähen wurde durch andere Trends abgelöst. Aber ich denke, die Gesamtheit derer, die beim Nähen geblieben sind, ist vielfältiger.

    Das macht es sicher auch schwierig für Stoffhändler und -Hersteller den Nerv der Kundschaft zu treffen. Was lange Zeit im großen Stil funktionierte, erreicht inzwischen vielleicht nur noch eine kleine Gruppe.

    Ich vermute, dass es außer dem abflauenden Corona-Trend auch noch weitere Faktoren gibt, die sich auf die Hobbyschneiderei auswirkt:

    Zum einen natürlich auch die aktuelle wirtschaftliche Lage, dass insgesamt auch bei vielen einfach weniger Geld fürs Nähhobby übrig bleibt. Zum anderen sind auch die Geburtenzahlen in den letzten Jahren wieder rückläufig und das Mama-Dasein war ja schon vor Corona für viele ein Anreiz zum Nähen.

    Immer mehr Billigst-Anbieter wie z.B. Shein, die für Lau Kleidung auch Abseits der üblichen Modetrends (andere Farben, andere Stile, große Größen) anbieten.

    Selbst Karnevalskostüme, bekommt man da in inzwischen in besserer Passform als früher manches Buttinette-Kostüm.

    Also auch hier muss man nichtmal zwangsläufig selber kreativ werden…. wenn man nicht unbedingt ein absolutes Einzelstück möchte.


    Ob man das selber gut findet oder nicht… die Entwicklungen sind da.

    Und selbst wenn jedes Parameter für sich nur einen kleinen Anteil ausmacht, insgesamt summiert es sich doch.

    Das musst du letztendlich für Dich entscheiden und wie aufwändig es wäre nochmal aufzutrennen und neu anzunähen bzw. auch davon, wie groß die Gefahr ist, dabei mehr Schaden anzurichten als schon vorhanden.


    Ich oute mich jetzt mal, was ich tun würde, wenn ich keinen Nerv hätte aufzutrennen.

    Ich würde ganz vorsichtig per Hand versuchen mit dem Matratzenstich zu reparieren, also die Naht quasi somit begradigen und den Blick auf die Kante darunter verschließen.

    Den verwende ich bei derr B500 überhaupt nicht mehr, weil mir die Bedienung echt zu doof ist ... :irre: :motzen:


    Ich mache es jetzt so, dass ich die Nadel mit der Hand runter und wieder hoch drehe. Brauche ich die Nadel an der "vordefinierten" Stelle ganz oben, drehe ich sie etwas weiter runter und ziehe dann den Einfädler-Hebel etwas runter und lasse ihn wieder gehen. Wenn die Nadel tief genug steht (aber auch nur dann ...), wird die Nadel dann von der Maschine hochgefahren.

    Ah ok, das muss ich tatsächlich mal probieren, falls ich da mal wieder drüber stolpere. Ich behalte das definitiv mal im Hinterkopf.


    Wenn das die einzige Marotte ist, die die Maschine mit sich bringt, dann finden wir vielleicht noch zueinander. Wenn nicht ist‘s auch nicht schlimm. Dafür hab ich die ja gemietet, um zu schauen ob es überhaupt passt. Noch ist aber alles möglich. 😂

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