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Beiträge von tantejutta80

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    Frisch aus der „Nachtschicht“.

    Mal wieder also Jeanshosen in ein Täschchen umgewandelt.

    Ich brauchte unbedingt noch ein kleines Alltagstäschchen. Hoffentlich gefällt sie dem Kind nicht. Die junge Dame ist zur Zeit unberechenbar in Geschmacksfragen. Denk ich, dass ihr etwas gefallen könnte, dann mag sie es nicht und.wenn och davon ausgehe, dass etwas nicht ihren Geschmack trifft, findet sie es ganz toll. 🤷🏼‍♀️😂

    Ja genau. Das war eigentlich eine Stickdatei für eine ITH-Tassche (soweit ich das richtig auf dem Schirm habe von Rockqueen). Da diese Tasche dann aber keine Innenfächer gehabt hätte und auch sonst ziemlich klein gewesen wäre, habe ich nur das Motiv verwendet und den Rest selber genäht.

    Wie zufrieden bist du denn inzwischen mit der OP und deiner Hand? :denker:

    Inzwischen hat sich die Hand längst wieder erholt. Kraft und Beweglichkeit sind uneingeschränkt. Ganz selten bin ich an der Narbe etwas druckempfindlich (Wetterfühligkeit?). Trotzdem habe ich nicht vor die zweite Hand auch operieren zu lassen. Dank meiner beruflichen Veränderung ist die Beanspruchung nicht mehr wie vorher und das reduziert das Einschlafen der Hände auch schon drastisch. Ich komme also gut zurecht.

    Kennt ihr das, dass etwas das ihr mit viel Hingabe genäht habt, am Ende (dank eines Mess- oder Denkfehlers 🤔) am Ende sich nicht so richtig überzeugt. So hatte ich mir Ende letztes (oder Anfang diesen Jahres?) einen einen Umschlag mit zusätzlichen Tasche für meinen Planer genäht. Leider war der zu groß und zu labberig und nachdem ich ihn eine Weile trotzdem genutzt hatte, landete er irgendwann in einer Ecke. Er nervte mich aber irgendwie fehlte mir etwas vergleichbares. Heute fiel er mir in die Hände und bei mir der Groschen. also Wendeöffnung aufgetrennt und sowohl in der Mitte als auch an den Enden angepasst. Nun passt er und wie mich wieder täglich zur Arbeit begleiten. Freu mich! ☺️

    Einerseits ist es nachvollziehbar, dass einige ihre Preise nach lieber nach unten anpassen als komplett darauf sitzen zu bleiben, andererseits nährt das ja dann leider auch eine völlig unrealistische Preisvorstellung bezüglich Handarbeiten. Der gemeine Käufer nimmt den niedrigeren Preis als „richtigen“ Preis an und alle die für mehr verkaufen sind Halsabschneider.


    Ich glaube für die meisten Menschen gilt ein Preis von 2-7€ als normal für ein paar Socken. Spezialsocken vielleicht bis 15€ oder so. Wer vielleicht ein bestimmtes Hobby intensiver betreibt und dafür spezielle Ausrüstung braucht, dessen Wahrnehmung ist dann eine andere. Wer jemals versucht hat Socken selber zu stricken und nie mehr als einen geschafft hat, dem tun um die 20€ für handgestrickte überhaupt nicht weh. 😂

    Maximal kann man sich dann vielleicht nicht ganz so viele davon leisten. 🤷🏼‍♀️

    Bleibt dann eben etwas besonderes.

    Gestrickte Socken hab ich auch schon gekauft und dann kam aus meinem näheren Umfeld „Was? Nee das wäre mir zu teuer!“

    Da schwingt ja dann meist immer so unterwellig mit, wie man wo leichtfertig mit Geld um sich schmeißt. Jaaa… natürlich ist das vergleichsweise viel Geld für ein paar Socken aber zum einen tragen sich die selbstgestrickten anders, dann ist gute Wolle ja auch nicht gerade zum Schleuderpreis erhältlich und wenn ich die Zeit berechnen würde, die ICH fürs Selberstricken bräuchte, würden sie wahrscheinlich das Dreifache kosten.


    Ich denke schon, dass wir untereinander schon gut einschätzen können, welcher Zeitaufwand hinter den Ergebnissen steckt.

    Wenn ich aber im Vergleich manchmal erlebe, welche Preise für die (ich nenne sie jetzt mal so) typischen männlichen Handwerke mittlerweile als selbstverständlich gelten und welche Geringschätzung im Gegenzug dazu der Zeitaufwand für Nähen, Stricken, Häkeln etc. erfährt, dann ärgere ich mich doch manchmal sehr.

    Also „angetatscht“ wird von mir nur, wenn ich tatsächlich interessiert bin.

    Eigentlich scanne ich erstmal mit den Augen (wobei ich mir manchmal dabei auch schon blöd vorkomme) und wenn mir dabei etwas richtig gut gefällt, dann seh ich’s mir näher an. Bei Taschen zum Beispiel interessiert mich immer das Innenleben. Ich bin da sehr speziell. Aber da frag ich dann meistens auch ob es ok ist von innen zu prüfen,


    Wobei ich aber nicht gezielt auf Handarbeitsmärkte fahre/gehe und schon garnicht nur zum gucken. Wenn dann sind das eher so regionale allgemeine Veranstaltungen wo eben auch Gewerbestände sind. Und manchmal nehme ich auch eher zufällig ne Inspiration mit.

    Das geht mir aber nicht nur Bro Handmade so, sondern auch in Geschäften. Gezielte Inspiration suche ich mir aber eher im Internet oder Bücher/Zeitdchriften.

    Naja, die Preisgestaltung ist ja auch so ein spezielles Thema. Da gibts ja mitunter schon große Differenzen in der Preisgestaltung zwischen denen, die es hauptgewerblich oder nebengewerblich machen.


    Ich frage mich aber wie das so ist, für diejenigen die dort mit ihren Ständen stehen, wenn dann so jemand kommt wie ich. Also vom Prinzip her finde ich erstmal vieles schön, weil ich ja auch die Arbeit sehe, die dahinter steckt. Und trotzdem kauf ich ja letztendlich nur, wenn ich etwas finde, dass perfekt ins Beuteschema passt.

    Und wenn es um etwas genähtes geht, dann ist da natürlich einerseits der Gedanke, dass ich das ja theoretisch selber könnte. Andererseits braucht das dann in der Praxis aber auch Zeit, die dann im Moment vielleicht grad nicht ausreichend vorhanden ist. Manchmal hilft mir aber auch Input von aussen, um vielleicht Anregungen für das ein oder andere Projekt zu bekommen. Das heißt, manche Idee übernimmt man dann vielleicht unbewusst. Zum Beispiel eine Henkellösung für eine Tasche oder was weiß ich.

    Bei gestricktem oder gehäkeltem bin ich vermutlich eine bessere Kundin.

    Da ist ja die Hürde das selber hinzubekommen wesentlich größer, weil ich ja dafür selber überhaupt nicht die notwendige Geduld habe.

    Ich war neulich innerhalb kurzer Zeit auf zwei Märkten, wo an Ständen selbstgenähtes verkauft wurde.

    Auf der ersten Veranstaltung waren es sehr schön verarbeitete Taschen aber davon passte keine exakt in mein Beuteschema. Auf der zweiten Veranstaltung waren auch viele Taschen und ein Shopper fiel tatsächlich genau in mein Beuteschema. Farbe, Größe sowie auch die Innenfächer gefielen mir. Deshalb habe ich den Shopper gekauft obwohl ich ihn rein technisch gesehen, auch genauso gut hätte selber nähen können.

    Aber die Zeit…


    Allerdings fühle ich mich immer ein wenig beklommen, wenn ich Stände mit handgenähten Sachen sehe.

    Da ist immer so eine komische Mischung aus Bewunderung für die Leistung (also einmal das Ergebnis an sich aber auch den Fleiß) andererseits aber auch immer das schlechte Gewissen, falls ich da vielleicht nur die ein oder andere Inspiration mitnehme statt etwas zu kaufen oder schlicht und einfach nichts passendes finde.

    Wie geht es euch damit?

    Nein, ist eine reine Nähmaschine.


    Zum Sticken bin ich ja nun mit der Bernina ziemlich happy. In den nächsten Monaten wird sich sicher zeigen, ob ich die Bernette-Kombi als Zweitnähmaschine und Reserve-Stickmaschine behalten möchte, oder langfristig gegen eine reine Nähmaschine mit noch ein paar mehr Möglichkeiten im Bereich nähen tauschen möchte.

    Im Moment sticke ich ausschließlich auf der Bernina.

    Allerdings müsste ich die „Tat“ jetzt erstmal länger planen, nachdem die Stickmaschine jüngst eingezogen ist. Na eilt ja nicht, die wird es hoffentlich ne Weile zu kaufen geben. ☺️

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