Da auch Fake-Overlock-Stiche der Nähma nur mit Ober- und Unterfaden genäht werden, und es in der Regel keine Schneidvorrichtung am Füßchen dazu gibt: Doch, die kann man mitten im Stoff nähen.
Die Stichbildung einer Ovi ist was ganz anderes, als was die Nähma da in der Imitation macht.
Kreisradien: Die Nahtlinie ist gebogen. Einmal nach innen, einmal nach außen.
Wenn sie sich um die NZ herumkrümmt - dieser Nahtverlauf: ) , die Nahtzugabe befindet sich hier jetzt links des Klammerzeichens - dann ist die Wegstrecke 2 mm weiter innen im Kreis, auf der eigentlichen Nahtzugabe liegend, kürzer, als die ursprüngliche Nahtlänge
Umgekehrt - Nahtverlauf so: ( auch wieder NZ liegt links des Klammerzeichens - da wird der Weg länger, wenn Du auf der Nahtzugabe nach außen von der Nahtlinie weggehst.
Bei Jersey, gutem Elasthananteil, guter Dehnbarkeit und gutem Rücksprung und flachen Radien ... kann sich das zurechtziehen. Fällt nicht unbedingt auf.
Es kann aber den Unterschied zu lässt sich gut nähen, passt und sitzt zu nähbar nur mit fluchen und fummeln, passt irgendwie nicht ganz so doll und sitzt nur mäßig schön bis gar nicht machen.