Beiträge von Aline

    Und es muffelt aus dem Monitor auch nicht raus.

    (Ich krieg da echt Atemnot drauf. Ist also 'ne "echte Freude" für mich, wenn z.B. an der Bushaltestelle, wenn ich auf den Bus wart, einer raucht...)

    (Als Beispiel wäre zB ein Leinenzelt nähen, und bestimmte Stellen (Strebenhalter) mit Lederaufnähern verstärken.)

    Da bin ich bei meinen Vorrednern: Das ist klassischer Nähmaschinen-Einsatz

    Wenn Du das so alle paar Jahre mal machst, tut's 'ne solide (und damit dann teure) Haushalts-Nähmaschine.

    Machst Du das eher so monatlich... guckst Du besser bei den "Industrie"-maschinen. (Die nehmen auch ganz normalen Wechselstrom, und sind nicht teurer, als bessere bis richtig gute Haushaltsnähmas. Brauchen aber Platz - die kommen mit eigenem Arbeitstisch.)


    Der Vorteil der soliden Haushalts-Maschine: Die kann auch feines. Und kann in den Schrank gestellt werden.

    Die Industrienäher sind spezialisierter.

    Bei Plane reden wir von LKW-Plane und ähnlichem Material?

    Und bei Leder auch nicht um die 1 bis 1,5 mm-Handschuh-Häute, sondern eher so robusteres für Taschen und Möbelbezug?


    Das sind eigentlich keine Materialien, die einer Haushalts-Ovi, Cover oder Kombimaschine gut tun.

    Kann man mal machen, davon geht keine Maschine kaputt, aber für regelmäßig... überfordern die die Mechaniken.

    (Wobei ich, ab vom Zier-Effekt mancher Covernähte - eh nicht wüsste, was da 'ne Coverlock dran zu tun haben sollte...)


    Haushalts-Ovis, Cover, Kombis... sind für "normale" Bekleidungsmaterialien ausgelegt - für die in Stoffgeschäften üblichen Stoffe zu verarbeiten.

    (Ein dicker Plüsch kann dann schon grenzwertig werden, nicht weil er zu fest und/oder zu steif wäre, sondern weil das Volumen nicht mehr in die Öffnung des Messers passt, wenn der doppelt liegt...)

    Wenn sich auf Seite 1 dieses Threads kein nützlicher Hinweis versteckt, seh ich da ziemlich schwarz für Dich und die Maschine.


    (Das ist 'nen Gemüsehobel, und nicht unbedingt der neueste... dieser Thread ist ü-6 Jahre, die Maschine gab's dunnemals mal bei penny als Aktionsware...)

    Da auch Fake-Overlock-Stiche der Nähma nur mit Ober- und Unterfaden genäht werden, und es in der Regel keine Schneidvorrichtung am Füßchen dazu gibt: Doch, die kann man mitten im Stoff nähen.


    Die Stichbildung einer Ovi ist was ganz anderes, als was die Nähma da in der Imitation macht.



    Kreisradien: Die Nahtlinie ist gebogen. Einmal nach innen, einmal nach außen.

    Wenn sie sich um die NZ herumkrümmt - dieser Nahtverlauf: ) , die Nahtzugabe befindet sich hier jetzt links des Klammerzeichens - dann ist die Wegstrecke 2 mm weiter innen im Kreis, auf der eigentlichen Nahtzugabe liegend, kürzer, als die ursprüngliche Nahtlänge

    Umgekehrt - Nahtverlauf so: ( auch wieder NZ liegt links des Klammerzeichens - da wird der Weg länger, wenn Du auf der Nahtzugabe nach außen von der Nahtlinie weggehst.


    Bei Jersey, gutem Elasthananteil, guter Dehnbarkeit und gutem Rücksprung und flachen Radien ... kann sich das zurechtziehen. Fällt nicht unbedingt auf.

    Es kann aber den Unterschied zu lässt sich gut nähen, passt und sitzt zu nähbar nur mit fluchen und fummeln, passt irgendwie nicht ganz so doll und sitzt nur mäßig schön bis gar nicht machen.

    Eine Winzigkeit weiter innen im Teil nähen und ggf. nachher nochmal die Überstände vorsichtig wegschneiden?


    Problematisch (für pingelige Wesen) werden die 2 mm immer da, wo verschiedene Kreisradien aneinander genäht werden müssen. An einer geschwungen Armkugel/Armausschnitt z.B.

    Oder an geschwungenen Teilungsnähten...

    Richtig.

    (Okay, wenn das für die besondere Optik nicht geht - also hier, weil der StarWars-Stoff dann nicht mehr sichtbar wär, und dessen Reste für einen "losen Beutel" nicht mehr reichen, dann natürlich nicht.)


    (Ich stelle fest, ich bin zu schlicht gestrickt. Einen besonderen Motivstoff als Futter nehmen wär nicht meins. Den sieht innendrin doch keiner - nicht mal ich selber so wirklich, wenn die Tasche in Betrieb und deshalb gepackt ist.)

    Kann je nach Art der Innentaschen etwas unschön werden, aber ja, grundsätzlich auch das.

    (Okay. Mit grippigem Kopf würd ich freiwillig nicht in die Nähe meiner Nähma schniefen, geschweige denn irgendwas umbauen...)

    *grins*

    Das das vom Schnittmuster Hersteller so vorgegeben wird, war mir klar.

    Und ich weiß auch Gründe, die für aufgesetztes Band auf den Nahtzugaben sprechen. Ganz abseits der Versäuberung.

    (Das mir Taschennähen so gar keinen Spaß macht, hab ich mir ja erarbeitet. Nicht nur vom zugucken beschlossen.)


    Solange da keine Innentaschen jetzt sind, die durch ein nachträgliches Füttern verloren gingen, weil da nicht mehr dran zu kommen wäre... kann da immer ein loses Innenfutter, das alle offenen Kanten verdeckt auch nachträglich eingesetzt werden. macht höchstens am RV lang 'ne Handnaht...

    Ich z.B. käme erst gar nicht auf die Idee, eine echte Jeans aus richtigem Denim nähen zu wollen. (Trag ich nicht, und wenn, dann darf das die Industrie mit ihren Maschinen machen. Ich streike.)

    Oder 'ne Tasche aus Cordura: Nicht mein Ding. (Ich kann dem Taschennähen nix abgewinnen.)


    Aber: ich bin neugierig. Und les halt auch gerne alles, was ich an Erfahrungsberichten rund um's Nähen kriegen kann.

    Und meistens behalt ich davon sogar das wichtige. Oder behalt zumindest soviel, das ich weiß, wo ich suchen muss, um nachzulesen.

    Und solche technischen Finessen... eine rundere Spitze und nix geht mehr bzw. ist die Rettung für Ausnahmefall... ist immer gut, wenn eins die Alternativen als auch die möglichen Gründe dafür oder dagegen kennt.



    Materialfehler kann auch bei Organ, und gab's bei Schmetz auch vor 30 Jahren schon. (Wobei mein Bröselpäckchen Schmetz-Nadeln irgendwas ganz normales war - 70er oder 80er Nadeln. Die sind an einfachen Geradnähten in relativ dünner Webware gescheitert...)

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