Beiträge von Aline

    (Ich bin mir nicht sicher, das selberfärben von noch so günstig erworbenen Stoffen - auch bei Damastwäsche - wirklich auf 'nen Laufmeter Preis unter 18€ rauskommt.

    Färbemittel, Strom, Wasser - und der Zeitaufwand - bei manchmal durchaus überraschenden Ergebnissen - kommen ja auf die Stoffgestehungskosten obendrauf.

    Und das beim PW wirklich mal 2 x 2,0 x 1,30 m Stoff - also dieses klassische Oberbettbezugsmaß - gebraucht wird... eher selten.


    Für die Rückseite, das Backing, fehlt bei dem Format meist was, zumindest langt es nicht am Stück, und im Top, der gepatchten Oberseite... der Spaß am PW sind kleine Teile, die zu was neuem zusammengestzt werden. Da ist 1 m von einer Farbe schon viel...


    Zumal sich Damastwäsche anders verhält als die üblichen, klassischen PW-Stoffe.

    Bettwäschedamast ist in sich selbst dicker, und durch die Webmusterung legt er sich auch nicht so brav um die Naht...

    Es lassen sich wunderschöne Quilts aus diesem Material herstellen - aber um zu testen, ob PW einem Spaß macht, sind Damaste nur so semi-gut.

    Leinwandbindig, möglichst quadratisch in der Webung, und eher dünn - modernes Linon (ohne Webmuster!) bei Bettwäsche, klassische leinwandbindige Hemdenqualitäten, Lawn, Kretonne ... : Sind für's reinfinden deutlich erfolgversprechender.)

    Ähm? Watt?! :shocked:

    Da bekommt "Gemüsehobel" ja gleich noch 'ne intensivere Bedeutung...


    Das hab ich noch über keine ordentliche Ovi gelesen... klingt auch mehr nach 'ner Kombi aus schlechtem Material und zu viel Druck von oben. Nichts, was ich als Ovi-Schwachstelle verallgemeinern würde.


    Eigentlich... Ovi kettelt vor und nach der Naht/der Versäuberung immer ein gutes Stück leer, ohne Stoff unterm Füßchen. Da passiert nix, außer das sich die Stichkette bildet.


    (Es gab - vor mehr als 'nem viertel Jahrhundert - mal 'ne Husqvarna-Nähmaschinen-Baureihe, deren Transporteure war aus zu weichem Material. Da wurden die Transporterzähnchen vom Stoff plattgerubbelt im Lauf der Zeit. War einfach behebbar - neuen Tranporteur in der Werkstatt einsetzen lassen. Aber das war auch nix, was die Nähma so geschädigt hätte...)

    Stärken.

    So weit, das die Wirkware /der T-Shirt-Stoff sich (fast) wie eine Webware verhält.


    Mit Kaltstärke - das geht nur, wenn der Stoff selber bügeln mit 3 Punkte/auf der Einstellung leinen verträgt.

    Manchen Jerseys genügt klassische Kochstärke - da reicht auch bügeln mit 2 Punkten für die Formung. (Evtl. geht dann auch Sprühstärke.)

    Mit Gelatine - einweichen, auflösen, Stoff tränken. Noch feucht in Form fixieren (nicht bügeln, das saut!), fest werden lassen.


    Auf längere Sicht, für's bequemer arbeiten: Ovi für die T-Shirt-Nähte und - hier vielleicht fast wichtiger - 'ne Cover für die Säume.

    Ich zeichne Passzeichen ein - also auch Kreide, oder was ich sonst für den jeweiligen Stoff grad zum draufmalern nehm.

    Nur einknipsen am Rand tu ich nie...


    (Ich gehör aber zu denen, die sich die Nahtlinien aufzeichnen, und nicht nur die Nahtzugabe vor'm Zuschnitt markieren. Ich nutz auch keine Schnitte incl. NZ - die zeichne ich mir vorher netto, macht meine üblichen Änderungen für mich auch leichter.

    Ausnahme: BHs. Da sind die Schnitte - ähm, der Schnitt, ist immer derselbe - mit NZ, und die notwendigen Passzeichen werden mit Trickmarker durch die im laminierten Schnitt gestanzten Löchlein ... einknipsen am Rand also auch hier nicht. Obwohl da garantiert nix mit der Ovi abgeschnitten würde.)

    (Mal ab davon, das ich das Thema No waste-Nähen eh ganz nett finde..

    Guckt auf den Homepages der für Euch zuständigen Entsorgungsunternehmen und ggf. auf den Homepages Eurer Gemeinden/Städte erstmal nach, was die für textile Abfälle an Entsorgungsmöglichkeiten angeben.

    So heiß wie gekocht wird auch bei diesem Thema nicht gegessen...Hier bei mir gilt auch in '25: Procedere wie seit Jahren. Noch tragbares in die Sammelbehälter/zu den Sammelstellen, Mülliges - verdrecktes, verschlissenes - weiterhin Restmüll. Zuschnittreste => Restmüll.)

    Juki hat ewig und hat auch jetzt noch den Focus bei Industriemaschinen.

    Die Haushaltsnäher sind ein nettes Nebensegment... wo sie gut funktionierende und oft zeitsparende Industriestandardfeatures einbauen, wenn gut und einfach machbar.


    Von Industriemaschinen aus dem Hause bernina hab ich die letzten Jahrzehnte nix gehört oder gelesen - die bedienen konsequent den Haushaltsnähermarkt.


    (Und, seien wir ehrlich: Für uns ist die Zeitersparnis von < 1 sec., weil vernähen und abschneiden nur 1 Tastendruck sind statt 2 jetzt nicht so wichtig - also kalkulatorisch -, wie für die Industrie, wo das unter'm Strich am Ende des Tages halt 'ne halbe Stunde Arbeitszeit ergeben würd... wobei in der Industrie das verriegeln + abschneiden wohl eher im Fußpedal verortet wäre, und nicht als Knopf am Maschinenkopf.)

    Die j6700 bzw elna720pro ist aber tatsächlich was ganz anderes an Nähmaschine und damit sehr wahrscheinlich auch an Nähverhalten, als die 780.

    Elli ist da sehr brav, das muss aber nicht für die "Cousine" gelten...

    Wellpappe ist ein sehr stabiles Material - richtig eingesetzt lässt sich da sehr tragfähiges draus bauen - da reicht rumhüpfendes Mensch nicht, um das zu zerstören...


    Teppichmesser/Cutter, und erstmal nur die Klebestreifen zerschneiden, wo Kanten sind. Und dann mal weitergucken...

    (2 Katzenhaushalt und keine weiteren Menschen, mit denen wir die blaue Tonne teilen müssten: Die ist hier praktisch nie voll.

    Dafür bestellen wir zu wenig.)

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