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Schnittteileübersicht - wie anlegen

  • Hallo,


    bin mir unsicher, ob ich in dieser Rubrik richtig bin, die anderen Themenbereiche erschienen mir noch unpassender.


    Meine eigentliche Frage, wie hab ihr eure Schnittmusterhefte, wie Burda Moden im PC archiviert?
    Habe eben angefangen die Schnittmusterübersicht zu scannen und bin am überlegen, ob pdf oder doch lieber jepg besser ist oder gar ganz anders? Hatte vor sie nach den Heften zu benennen und dann immer in Jahresordnern abzulegen. Da ich diese Hefte seit 1994 (wenn auch anfangs lückenhaft, später durchgängig) sammel, verlier ich inzwischen den Überblick.
    Hintergund ist, dass ich mir anschließend eine Übersicht verschaffen möchte darüber, in welchen Heften ich T-Shirt finde oder diverse Kleider, etc. Bedeutet für mich, dass ich erst eine Heftentsprechende Archivierung machen möchte und anschließend eine nach Nähobjekten.


    Wie hab ihr dies gemacht? Vielleicht auch noch ganz andere Ideen?
    Vor gut 2 Jahren hatte ich auch schon mal nur die Schnittmusterübersichten kopiert und einen Ordner angelegt, aber dies empfinde ich als umständlicher als die am PC zu hinterlegen.


    Gruß Cosima

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  • Hallo Cosima,
    ich kann Dir zwar nicht mit einer Lösung dienen, denn ich habe ein "Susannekonzept", das ich zwar durchschaue, aber das durchaus verbesserungsfähig ist. :)
    Von daher bin ich sehr gespannt, was ihr so alles zusammen tragt, denn ich glaube, die Frage beschäftigt einen ab einer gewissen Anzahl von Schnitten.
    Sie am PC zu hinterlegen ist sicher keine schlechte Idee, wobei mich erst einmal abschreckt, alles Schnitte einscannen zu müssen, dazu sind es bei mir zu viele.

    Grüße
    Susanne

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  • Hallo Susanne,


    was verbirgt sich hinter dem Susannekonzept?


    Meine Idee, an der ich auch aktuell bastel, ist eher die, die Schnittübersichten, also die beiden ersten Seiten in dem Schnittbeschreibungsheft, einzuscannen. Hierbei habe ich mich jetzt doch für jepg entschieden, da das anschließende auseinanderpflügen der diversen Gruppen (Mäntel, Blusen, ...) einfacher ist als mit pdf.
    Dann habe ich mir einfach Ordner nach Jahren angelegt, in die ich die beiden Seiten, sortiert nach Heftnummer, einfüge.
    So weit so gut derzeit.
    Nur heute, werde ich mit dem Projekt nicht mehr fertig.
    Idee dahinter ist, mir anschließend die Suche nach einem passenden Teil schneller finden zu können, da ich derzeit dasitze und äonen von Stunden nach einem Schnittmuster suche. Aufwendig wird es vor allem dann, wenn bestimmte Teile nicht in jedem Heft auch nur annähernd drin sind.


    Ich werde weiter berichten, aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee.

  • was verbirgt sich hinter dem Susannekonzept?


    Das besagt lediglich, daß ich mein Chaos beherrsche und überblicke, zumindest einigermaßen :)
    Aber die Dinge zu sortieren und zu archivieren ist wirklich ein Denkanstoß, weshalb ich ebenfalls auf Ideen gespannt bin.

    Grüße
    Susanne

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  • Im Grunde würde es sich doch anbieten, die einzelnen Modelle in eine Tabelle (z.B. Excel) einzutragen.


    Diese ist dann auch durchsuchbar und man sieht recht schnell, welche Schnittmuster eines bestimmten Kleidungsstücks schon im Fundus ist ...

  • Das habe ich mal gemacht
    Jahr
    Monat
    Modell-Nr
    Kategorie (Frau, Kind, Mann, Deko, Tasche)
    was (Kleid, Shirt etc)
    Größen-Gruppe
    Bemerkungen


    Einige Jahre habe ich das schön gepflegt, aber dann hat es mich genervt und jetzt schaue ich lieber die rauskopierten Schnittüberischten auf dem Sofa durch.
    Da die alten Hefte diese nicht haben, nehme ich die nur in die Hand, wenn ich mich dunkel an etwas erinnre, das in den Übersichten nicht zu finden ist.


    Egal wie, ich finde es ist viel Arbeit, die sich nicht lohnt (für mich)
    50

    50 - ja, so jung war ich mal

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  • Tabellen mit Bild drin sind prima, geht auch, ist aber relativ aufwendig.


    Einfacher wäre, die Schnittübersichten nach Kleidungsstücken separiert zu scannen, d.h. einmal die Box mit den Kleidern, einmal die Box mit den Jacken, usw.. Die Spezialboxen wie 'Brautmode' müsste man dann noch einmal zerlegen.
    Dann könntest du die Bilddateien einfach benennen, indem Du mit einem Code für das Heft anfängst und dann den Begriff für die Kleidungsart dahinterhängst. Damit hieße das Bild mit den Kleidern aus dem aktuellen Heft dann 2013-05-Kleider. Wenn Du jetzt Deinen Ordner alphabetisch sortiert, hast Du die Schnitte aus einem Heft alle untereinander und das ganze chronologisch sortiert. Und wenn Du nur die Kleider suchst, dann filterst Du nach allen Titeln, die 'Kleider' enthalten.


    Wenn Du lieber jedes Kleidungsstück einzeln scannen willst (wäre mir zu viel Aufwand), funktioniert das immer noch, dann hieße es zum Beispiel 2010-05-137-Kleid mit Korsage oder 2008-09-106-Jacke Militärstil.


    Nachtrag: Dein Titel ist etwas irritierend, denn Du willst ja die Schnittübersicht bearbeiten. Unter Schnitteileübersicht verstehe ich die (graphische) Liste der einzelnen Schnitteile für ein Kleidungsstück. Die ist in den Heften auch immer abgebildet. Vielleicht mast Du die Überschrift noch anpassen lassen.


  • Die Überschrift hab ich angepasst. :)


    Derzeit scanne ich diese Übersichten komplett im jepg um sie anschließend, wie auch von dir vorgeschlagen, in diese "Boxen" nochmals aufzuteilen. Ich denke die Idee mit der Beschriftung der Bilddateien ist nicht schlecht, also der einzelnen Boxen.


    @ fifty:
    Kopien dieser Übersichten habe ich mir vor einiger Zeit auch schon mal gemacht und in einem Aktenordner abgeheftet, aber irgendwie war ich damit immer noch nicht so glücklich. Zu viel Energie möchte ich auch nicht hineinstecken. Mich hat es immer gestört, dass ich auf der Suche nach einem bestimmten Teil, trotzdem immer alles durchsuchen muss. Neulich hatte ich ein einfaches Nachthemd gesucht, leider muss ich, egal ob Heft oder Ordner alles durchblättern. Bei der Aufteilung in diese Boxen und auf dem PC gespeichert, erleichtere ich mir die Arbeit doch sehr, auch wenn der Aufwand erst einmal groß ist. Zu detailliert möchte ich diese ganze Arbeit auch nicht anlegen, aber so, dass sie für mich vergleichbar bleibt. ;)

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  • Die Überschrift hab ich angepasst. :)


    Ne, nur die vom ersten Post, nicht die vom Thread. Das muss die Moderation machen.


    Ich hab' so ein 'boxenweise' System, aber nur in Papier. Das funktioniert ganz gut.

  • Ich mache es auch so wie fifty: die Seiten mit den Schnittübersichten trenne ich heraus und hefte sie chronologisch in einem Ordner ab; wenn ich einen Schnitt suche, setze ich mich gemütlich hin, blättere meinen Ordner durch (das geht eigentlich relativ schnell) und wenn mich ein Teil interessiert, schaue ich im entsprechenden Heft nach, wie es "in echt" aussieht. Die Burdahefte sind in Stehsammlern ebenfalls nach Jahrgängen sortiert, so dass ich alles schnell finden kann.
    Diesen Ordner kann ich auch mal meiner Tochter geben, damit sie für sich was suchen kann.
    Mir wäre der Aufwand am PC auch zu unverhältnismäßig.
    mokako:)

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  • Ich blättere auch lieber ab und zu die Hefte durch. So sortiere ich auch aus, denn ein Heft dass nach 5 Jahren nicht benutzt ist fliegt so raus, eben weil ich die Hefte regelmäßig in die Hand nehme.


    Meine Hefte für Kleidung, Deko und Patchwork sind in 4 Stehsammlern, sind die voll fliegt was (erst in den Keller, und von dort irgendwann weg).


    Da sich alle Schnitte irgendwann wiederholen ist das Wegschmeißen recht risikolos.


    Wobei mir gerade einfällt das im Keller noch ein Karton Burda und Knip ist, die sollte ich endlich mal entsorgen...


    Mir wäre es die Mühe nicht wert die Übersichten zu scannen, dazu finde ich den Wert dieser Arbeit zu kurzlebig...

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Ich blättere auch lieber ab und zu die Hefte durch. So sortiere ich auch aus, denn ein Heft dass nach 5 Jahren nicht benutzt ist fliegt so raus, eben weil ich die Hefte regelmäßig in die Hand nehme.


    So mache ich das auch. für mich hat das auch was erholsames, wenn ich mit einer Tasse Tee im Lesesessel sitze und Schnittmusterhefte betrachte. an einer Jahreszahl mag ich das jetzt nicht festmachen. Aber es fliegen immer mal welche raus.


    Zitat

    Da sich alle Schnitte irgendwann wiederholen ist das Wegschmeißen recht risikolos.


    Wobei mir gerade einfällt das im Keller noch ein Karton Burda und Knip ist, die sollte ich endlich mal entsorgen...


    Da stelle ich bei mir fest, dass ich einige länger aufhebe als andere. Knip habe ich nur 4 Stück. Die bekommt man hier einfach nicht. Deswegen halte ich die in Ehren. Ähnlich ist es mit Ottobre. Da hab ich auch nur so wenige, dass ich die auch aufhebe.
    Die Burda ist ja in meinem Sammelsurium an Personalstücken jeden Monat dabei. Da bin ich dann erheblich großzügiger mit dem Aussortieren, weil die ja immer nachwachsen.


    Aber auf die Idee jetzt irgendwelche Tabellen anzulegen komme ich jetzt auch nicht. Das ist mir zu viel Arbeit und dafür sitze ich zu gerne in meinem Lesesessel ;)

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  • Ich habe doch erstaunlich oft den Fall, dass ich eine grobe Vorstellung von einem Schnitt habe, und dann einen passenden suche. Oder dass ich denke 'da war doch mal'. Und dann ist es ganz praktisch, dass ich alle Schnittübersichten einmal kopiert habe. Die kann man sehr systematisch durchblättern.


    Ich sortiere übrigens auch relativ regelmäßig aus. Oft sind aber in den alten Heften dann ein oder zwei sehr ungewöhliche Schnitte, die ich dann doch behalten möchte. Aber dazu reicht es, das Bild, die Anleitung und den entsprechenden Schnittbogen zusammen in eine Hülle zu stecken. Dafür hebe ich dann auch nicht das ganze Heft auf.


  • Jein. Bei unserem letzten Umzug hatte ich auch ausgemistet, Schnittmusterhefte u. a. von Brigitte und hab es anschließend doch ziemlich bereut. Ich konnte mich an Schnitt XY erinnern, der genau in dem Heft war.


    Ich denke letztendlich hängt es auch ein Stück weit davon ab, wofür und für wen man näht. In den ganzen Jahren war ich immer froh darüber, keines der Burdahefte weggeworfen zu haben, zum einen wegen der Kinderschnitte (hab Jungen) und auch der Männerschnittmuster. Und das ein oder andere Teil was ich mir jetzt nähe, aber früher nie gewagt hätte aus diversen Gründen.


    Vor einigen Wochen suchte ich erst ein Schnittmuster für eine Hose für meinen großen Sohn in Gr. 170. Wurde auch mit einem einzigen Schnitt in meinem Sammelsurium fündig. Inzwischen war ich dann, weil er gewachsen war auf der Suche nach einem Schnittmuster in Herrengröße 46 und diese Größe ist einfach selten, vor allem wenn man die hinteren Hosenteile nur aus einem Guss haben möchte. Nur was ich in zwei Jahren suchen werde, weiß ich heute noch nicht. Das wird sich bei mir zumindest in einigen Jahren sicher auch ändern.


    Ottobre ist für uns keine Alternative, da die meisten Schnitte viel zu weit für meine zierspargeligen Jungs sind. Da kam ich mit Burda besser zurecht.


    Zum Teil wiederholen sich einige Schnitte, aber nicht immer. Aktuell war ich wieder auf der Suche nach T-Shirt Schnitten und zumindest diejenigen, die für meine Figur passen, sind nicht sehr zahlreich gesäht. Von daher scheue ich vor dem Schritt des Ausmistens genau dieser Hefte zurück. Bei Sabrina & Co hatte ich jedoch weniger Beißhemmungen, allerdings aus anderen Gründen. Ich fand diese Heftreihe einfach nur schlamppig gestaltet.

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  • Cosima, ich kaufe vielleicht 5 Hefte im Jahr, bevor da was rausfliegt Vergehen echt Jahre.


    Und für selten zu findende Sachen greife ich zu Einzelschnitten, die in schlichter Variante wandel ich dann ab
    (Männerschnitte zum Beispiel).


    Und ehrlich, ein 15 Jahre alter Jackenschnitt z. B. sitzt nicht mehr so wie ich es heute erwarte, andere Details, andere Bequemlichkeitszugabe... Das ist IMHO auch bei Kinderschnitten der Fall, die Sachen aus der 10 Jahre alten Ottobre würde ich heute nicht mehr nähen wollen (die sind dadurch letztes Jahr schon geflogen).

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  • Bei Jacken hast du Recht, bei Hosen sitzten mir die älteren Modelle besser als die neueren. Hängt sicher mit meiner Figur zusammen.
    Die Ottobre fliegen bei mir jetzt auch raus.


    In vielen Bereichen mieste ich viel und oft aus, aber bei Burda, ne das geht (noch) nicht. Vielleicht irgend wann einmal. Vielleicht auch schon beim nächsten Umzug, der je nach dem, wo mein Mann seine neue STelle findet dann kommen wird.

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  • Da sieht man die Schnittvorlieben, Burda fliegt bei mir manchmal sofort nachdem ich das eine Teil wegen der ich sie gekauft habe abgepaust habe.... Aber ich kaufe sie auch nur selten, die letzte ist glaub ich 2 Jahre her...

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  • Da sieht man die Schnittvorlieben


    Wollte ich auch schon sagen. Bei Knip und Ottobre hab ich mir schon gedacht "Oh mein Gott! Die kann man doch nicht wegwerfen! :shocked:"
    Wohingegen bei den Burdas .... da bin ich selber großzügig mit dem aussortieren.


    Bei mir liegt das einfach daran, dass Ottobre und Knip in aller Regel Schnitte hat, die bei mir sitzen (so begabt im Passform ändern bin ich sowieso nicht) und die Sachen sind einfach mehr "mein Stil" und origineller ..... kann auch sein, dass mir das einfach nur so vorkommt, weil ich die seltener zu Gesicht bekomme. Jemand der 20 Jahrgänge Knip hat, wird da vermutlich auch viele Wiederholungen sehen.

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