Frage an die Profis: Im stoffbruch zuschneiden - oder besser nicht?

  • Schnittmusterteile sind oft nur "halb" eingezeichnet und müssen laut Anleitung im Stoffbruch zugeschnitten werden.
    Hierbei habe ich das Problem, dass:
    a) die untere stoffbahn schon mal verrutscht
    b) auf der unteren Stoffbahn sämtliche Markierungen fehlen.


    Wie gehen die PROFIS vor?


    Macht es Sinn, den (Papier-)Schnitt auf "im Stoffbruch gelegte" Folie (sprich: gefaltete Folie) zu legen und alle Markierungen auf die Folie zu übertragen? Anschließend die Folie auf die einfach gelegte Stoffbahn legen und Schnittteil auf den Stoff übertragen?

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  • Ich mach das folgendermaßen.
    Zuerst stecke ich die Stoffbahnen zusammen, falls der Stoff rutschig ist...es genügen wenige nadeln.
    Dann komm auf den Tisch:
    1. Kopierpapier
    2. der Stoff
    3. das Schnittmuster
    Die Ränder der Schnittmusters zeichne ich nach...je nachdem mit Kreide, weichem Bleistift oder Gelschreiber an.
    Dann nehme ich das Kopierrädechen und fahre nochmal alles ab.
    Jetzt ist alles auch auf der anderen Seite zu sehen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

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  • Macht es Sinn, den (Papier-)Schnitt auf "im Stoffbruch gelegte" Folie (sprich: gefaltete Folie) zu legen und alle Markierungen auf die Folie zu übertragen? Anschließend die Folie auf die einfach gelegte Stoffbahn legen und Schnittteil auf den Stoff übertragen?


    Das macht Sinn, wenn du gemusterten, gestreiften oder gar Karostoff hast. Da siehst du gleich ob die Muster übereinstimmen.

    Lg Elsnadel


    Genieße jeden Tag. Es könnte dein letzter sein.

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  • Ich schneide im Stoffbruch, das Schnittteil gut fedtgesteckt.


    Rundherum Nahtzugabe beim Schneiden zugeben. Abnäher durchschlagen, Nahtzeichen einknipsen.


    Nahtlinien braucht man nicht markieren wenn die Nahtzugabe gleichmäßig ist.


    In meinen Augen ist es so absolut symmetrisch.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!


  • ich mache es auch so, manchmal schlage ich Linien, wie z.B die Armlöcher durch, weil ich
    zur ersten Anprobe gerne mehr Nahtzugabe lasse und den Ärmel bei der Anprobe einstecke.


    Wenn der Bruch sehr fest geknickt ist, und beim Bügeln nicht rausgeht, lege ich mir einen neuen Bruch.
    (Webkante auf alte Bruchkante legen)

    Herzliche Grüsse - Vintoria

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