Selbstgenäht und immer noch regelrecht geliebt

  • ... und ich will im Leben nicht aufs Dorf, da bin ich aufgewachsen.

    ... tja, so verschieden sind wir Menschen 😉...
    Ich z.B.: ... einmal Landei - immer Landei ...
    ... auch wenn es mich jetzt an den grünen Rand einer Kleinstadt verschlagen hat, so richtig "auf'm Dorf" wäre mir lieber :herz: ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Bei mir ist es genau andersrum, ich habe mein ganzes Leben in Städten verbracht und bin jetzt in ein idyllisches Bergdorf gezogen. Hätten wir schon früher machen sollen :herzen:

    -----------------------------
    LG
    Karin

  • Geht mir genauso. Bin in München geboren und aufgewachsen und hab mich dann aber nicht mehr wohlgefühlt. Obwohl es heißt, das München ein Dorf ist (was stimmt), bin ich dann immer weiter auf‘s Land und genieße es.

    Grüße

    Dani :raddrehen:

  • ... tja, so verschieden sind wir Menschen 😉...
    Ich z.B.: ... einmal Landei - immer Landei ...

    Eben, und das Wichtigste ein Jeder soll sich wohl fühlen, egal ob Großstadt oder Dorf. :*


    Für mich, bin ein "Landei" und bleibe ein "Landei" und werde auch bestimnt nicht mehr "Großstadttauglich". :biggrin:

  • Guten Morgen,

    anbei das nächste Teilchen, einen Rock den sich das Töchterchen selbst zugeschnitten hatte, aber dann die Geduld verloren hat.

    Sie war wie gestern unterwegs und in Hessen beginnt heute wieder der Schulalltag und da sie bis gestern im Ferien mit einer Jugendfreizeit ausgereizt hat, war das meine Überraschung für sie.

    Jetzt werde ich noch weitere sechs Reihen einrücken, ansonsten trägt es ihr zu sehr auf der Hüfte auf.


    Ach und das waren ihre Notizen auf einem Briefumschlag...siehe Foto

  • so, heute Nachmittag habe ich nur einmal mit den alten Füßen von meiner Featherweight gespielt.

    - Endgegner Enger Rollsaumfuß/ narrow rolled hem foot:

    Dabei habe ich endich verstanden, dass ich den Stoff nicht schlichtweg normal eingeben muss, sondern schon einmal gefaltet also der Fuß faltet nicht zweimal sondern nur einmal und deswegen muss man ihn schon gefaltet eingeben. Ich kann euch nicht sagen, wie lange ich das versucht habe, bis ich heute morgen durch Zufall auf ein Youtube bekommen bin, bei dem das sehr gut gezeigt wurde ich glaube das war eine Dame von Janome USA.

    Über die Seitensäume kommt man super, wenn man sie bis zur Naht kürzt. Hat dann auch funktioniert.

  • Gestern hatte ich ein längeres, ziemlich intensives Gespräch mit meinem Mann, während ich mich mal wieder mit dem Faltenlegerfuß beschäftigt habe.

    Bis dahin hatte ich eigentlich immer nur zwei Einstellungen im Kopf: die Stichlänge und die Frage, wie oft eine Falte gelegt wird – also bei jedem Stich, jedem sechsten oder jedem zwölften. Was ich dabei völlig übersehen hatte beziehungsweise was mir nie so richtig bewusst war: Da gibt es ja noch diese kleine, aber ziemlich entscheidende Schraube, mit der man die Faltentiefe einstellt.

    Bei meiner Singer Featherweight gibt es dafür keine genaue Skala oder irgendwelche Millimeterangaben. Also habe ich die Schraube einfach mal maximal reingedreht und anschließend nachgemessen, wie tief die Falten tatsächlich werden. Ergebnis: ungefähr fünf Millimeter, je nachdem vielleicht auch mal sechs.

    Und als ich das endlich verstanden hatte, dachte ich: Okay, jetzt müsste sich das Ganze doch eigentlich berechnen lassen.

    Ich sollte nämlich für unsere Tochter einen Faltenrock nähen, bei dem drei Stoffbahnen miteinander verbunden werden. Der unterste Teil war 1,50 Meter lang und sollte auf einen Meter eingereiht beziehungsweise gefaltet werden.

    Also habe ich ChatGPT einfach die Maße gegeben: 1,50 Meter sollen auf 1 Meter kommen, meine Featherweight schafft maximal etwa 4,3 Millimeter Stichlänge, die Faltentiefe kenne ich jetzt auch – und dann gefragt: Wie muss ich den Faltenleger einstellen?

    Und siehe da: Das hat wunderbar funktioniert.

    Genau so werde ich das in Zukunft machen, denn ich habe wirklich keine Lust mehr, mich jedes Mal mit Ausprobieren und Herumrechnen herumzuärgern.

    Ich sage einfach: Das ist meine Stofflänge, auf diese Länge soll sie reduziert werden, das ist meine Faltentiefe – welche Einstellung brauche ich?

    Und dann bekomme ich direkt die passende Kombination aus Stichlänge und Faltenabstand. So einfach darf es dann auch mal sein.

  • So meine heutigen 30 Minuten habe ich damit verbracht mein Nähzimmer aufzuräumen und dann habe ich mir endlich das Leder in einer Rolle herausgelegt .

    Heute Morgen hat es hier geregnet und auch generell hat es deutlich abgekühlt , der Spätsommer ist da und somit auch mein nächstes Projekt ein Lederrock oder Lederkleid oder Bomberjacke aus Leder .

    Zur Vorbereitung dazu muss ich mich jetzt erstmal mit verschiedenen Klebern, Rollen etc auseinandersetzen, wie ich beispielsweise die Nahtzugaben auseinander rollen und kleben kann. Da kommen ja die aller möglichsten Tools zur Verwendung sei es Büroklammern oder Haarspangen, da habe ich schon alles Mögliche gesehen.

  • Da kommen ja die aller möglichsten Tools zur Verwendung sei es Büroklammern oder Haarspangen, da habe ich schon alles Mögliche gesehen.

    Von der Marke Tayler Seville gibt es schöne Nähclips in mehreren Größen, die richtig fest greifen über eine größere Fläche. Leider nicht günstig. Ich habe einige .


    Ich möchte auch noch Leder nähen, z. B. mehr Uhrarmbänder. Ich habe aber grad keinen Nerv für die nötigen Testserien mit Fadenspannung. Hab ja genug anderes auf der Liste.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

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