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Maschinensticken - Aufgeben oder die technischen Vorraussetzungen anpassen?
- tantejutta80
- Erledigt
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Evtl ein paar Sätze von mir..
Ich denke die Maschinenstickerei ( wenn man als Hobby betreibt) ist kein billiges Hobby. Wo ich am Anfang meine Bernina QE770 mit Stickmodul gekauft habe, dachte, Kombimaschine erstmal OK. Leider noch als unwissende damals wurden Haufen Zubehör empfohlen. Viele Stickvliese ( Madeira = zu teuer ) usw ..Klar heute kann ich sagen alles unnötiges Zeug, viel Lehrgeld bezahlt.
Meine Bernina war also eher weniger für Hobby gedacht, dafür war mit Software ziemlich teuer in der Anschaffung. ( Gute 5000 Euro )
Dann ging es weiter immer mehr Farben benötigt ( Mettler Poly Sheen 800 Meter für knapp 6 Euro...Wahnsinns Preise ) habe ca 220 Farbkonen.
Am Anfang hat mich schon die Rahmen bei Bernina genervt. Bis die Datei über USB Stick reingeladen war und alles eingespannt war hat länger gedauert als die Stickerei selber. Farben wechseln..
OK wenn man 1 oder 2 Stücke im Monat sickt geht schon, aber wenn man alles zusammenrechnet. Teure Stickerei.
Bin aber froh, dass ich meine Ricoma habe.
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Eigentlich sind alle Hobbies teuer
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Eigentlich sind alle Hobbies teuer
... das stimmt.
Meine Pferde haben mich damals mehr gekostet
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Eigentlich sind alle Hobbies teuer
Och ne, das kann man sehr unterschiedlich gestalten.
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Och ne, das kann man sehr unterschiedlich gestalten.
... auch wieder wahr - Chorsingen kostet nix
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Naja, also nähen kann tatsächlich auch Spaß machen, mit geringem Budget…
Kommt halt drauf an, was man verarbeitet und wie anspruchsvoll man bei der Ausstattung ist.
Also auch wenn ich froh und dankbar für meine jetzigen Maschinen bin, ich habe nicht weniger gern genäht, als ich nur die ganz einfache Victoria Graffiti hatte.
(wogegen rückblickend die W6-Maschinen schon eine echte Offenbarung waren)
Aber so insgesamt über die Jahre summiert es sich doch schon.
Also drücken wir es mal so aus: Zumindest KANN (fast?)jedes Hobby so betrieben werden, dass es teuer wird.
Beim Maschinensticken ist sicher allein schon die Grundausstattung mit einfachster Stickmaschine plus notwendiges Material teurer als beim Nähen.
Ich würde mal behaupten, DAS war mir auch von Anfang an klar.
Was ich wohl damals eher unterschätzt habe, war die Tatsache, dass es sich im Grunde um ein weiteres Hobby handelt und welchen Zeitfaktor das mit sich zieht.
Ich behaupte mal, meine persönlicher Disput besteht eher darin, dass ich einerseits das Sticken ebenso vielseitig und routiniert und selbstverständlich einsetzen möchte, wie das Nähen. Dazu gehört für mich, irgendwie alles umsetzen zu können, was mir so in den Sinn kommt. Also vom Motiv (fertige Stickdatei oder selbst erstellt) bis zur Fertigstellung an der Maschine. Beim Nähen habe ich aber fast 15Jahre Vorlauf. Daher fühlt sich das Nähen für mich, auch wenn ich selbst da längst noch nicht alles kann, rückblickend irgendwie als viel einfacher an. Dabei habe ich alles, was ich heute kann, nach und nach verteilt über viele Jahre gelernt.
Grundsätzlich habe ich mich aber dran gewöhnt, beim Nähen so ziemlich alles umgesetzt zu bekommen, beim Sticken stoße ich hingegen des Öfteren an Grenzen.
Finde zum Beispiel kein passendes Motiv, und beim selber Erstellen über die Software wird mir jedesmal bewusst, dass ich mich eigentlich mehr damit auseinandersetzen müsste. 😬 Ja und wenn dann endlich das passende Motiv da ist, dann stelle ich an der Maschine fest, dass ich dieses oder jenes übersehen habe. 🤦♀️
Hauptfrage dürfte demnach wohl sein:
Möchte ich entweder bisher investierte Zeit und Geld aufgeben/zusetzen und das Sticken zugunsten des Nähens aufgeben oder nochmal Geld und vor allem Zeit investieren, um das Sticken so einsetzen zu können, dass es für meine Ansprüche passt?
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By the Way….
Gerade wegen der obigen Überlegung, ist die aktuelle Tendenz tatsächlich die Pfaff erstmal zurückgehen lassen, mir bisschen Zeit fürs Maschinensticken nehmen… zumindest über die Mindestmietzeit der B500, wo ich mich doch nun schon einmal fürs Mieten der Maschine entschieden hab.
Im Hinterkopf dabei:
Wenn ich die Pfaff vermisse, dann kann ich mir immer noch eine kaufen, wenn die Bernette-Kombi ausgezogen ist.
So viel teurer wäre das im Moment nicht.
Vielleicht findet sich ja dann auch eine gute Gebrauchte.
Nun ist aber das Ende der Mindestmietzeit der Pfaff bedrohlich nah und ich möchte gern noch 2 Sachen ausprobieren.
Morgen könnte ich mir planmäßig etwas Zeit dafür abknapsen. Sollte das nicht funktionieren, dann bleibt sie halt mindestens noch einen weiteren Monat, vielleicht hab ich bis dahin auch beim Thema Sticken noch weitere Aha-Erlebnisse. 🤔😂
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Das klingt doch nach einem ganz guten Plan.
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Was ich wohl damals eher unterschätzt habe, war die Tatsache, dass es sich im Grunde um ein weiteres Hobby handelt und welchen Zeitfaktor das mit sich zieht.
Ja in der Tat, bis man soweit ist, dass man schnell zu guten Ergebnisse kommt, braucht man Zeit. Ich spreche aus eigener Erfahrung
Grundsätzlich habe ich mich aber dran gewöhnt, beim Nähen so ziemlich alles umgesetzt zu bekommen, beim Sticken stoße ich hingegen des Öfteren an Grenzen.
Finde zum Beispiel kein passendes Motiv, und beim selber Erstellen über die Software wird mir jedesmal bewusst, dass ich mich eigentlich mehr damit auseinandersetzen müsste. 😬 Ja und wenn dann endlich das passende Motiv da ist, dann stelle ich an der Maschine fest, dass ich dieses oder jenes übersehen habe
Also Thema selbst gekauft oder selbst erstellt. Klar es gibt einigermaßen gute Vorlagen für wenig Geld. Kann passen oder auch nicht. Meine Erfahrung eher bei einfachen Dinge, bis alles da ist und probiere, in der Zeit habe selber erstellt und funktioniert.
Thema also Software..Ich habe wirklich nicht wenig Zeit verbraucht um zu lernen worauf es beim Sticken ankommt. Romero in Youtube hat mir sehr viel geholfen.
Also Zeitfaktor.
Für mich war es notwendig, wie ich gesagt habe sticke weniger als Hobby eher Gewerblich
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Ich habe Jahre gebraucht, um gute Ergebnisse zu bekommen...das war aber zu einer Zeit, als es so gut wie keine deutschen Hilfen und auch keine guten Motive gab...dann habe ich aber festgestellt, um irgendwo mal schnell etwas aufzusticken und es vorher auf meine Vorstellungen zu verändern dauert es...und wer ist schon zufrieden mit einem automatisch erstellten Motiv...Heute ist das bestimmt anders...aber Zeit und Ruhe braucht es trotzdem...und so wie tantejutta80 selbst schreibt..sie hat die nicht wirklich...
Haushalt, Kinder, Job...
Gewerblich ist ja eine ganz andere Schiene...da ist man täglich mittendrin...
Ich bin ausgestiegen, ich wollte für meine Zukunft nicht meine Vielseitigkeit aufgeben...und ich hatte auch keinen Laden...
Ich sticke heute nur noch...wenn ich etwas brauche oder wenn mir ein Motiv über den Weg läuft, daß mich begeistert...und ich dann suche, wo es hin paßt...
Aber diese Entscheidungen muß man einfach treffen....Meine Entscheidung war, T-Shirts, Hoodies und Polos werden beplottet..das macht mein Mann 🤣
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Gewerblich ist ja eine ganz andere Schiene...da ist man täglich mittendrin...
Ja mehr oder weniger, aber der Weg war bis dahin lang ...Klar leben kann ich alleine davon nicht.
Mit der gewerblichen Stickerei hat sich selber ergeben. Ich habe schon sehr viele Stickereien gesehen von "Profi Firmen" teilweise welche unterirdische Qualität sie liefern. Unsauber bestickt, Rückseite nicht sauber usw...Muster Fehlanzeige..
Klar eine Firma mit Angestellten, Buchhaltung Versand etc, hat keine Interesse an
"Beigestellte Ware" und Stückzahlen 1 bis 5. Zuviel Aufwand und hohe Kosten.
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Ich habe bei allgemeinen Aktivitäten überhaupt nur Geld verdient, wenn ich das Material mit verkauft habe, beim Sticken dann Handtücher, Duschtücher usw...
Meine letzte Anfrage war Namen auf Basecaps ...für Besuchergruppen...die Basecaps mit silbermetallic Logo (Bild eines Schiffes) kosteten den Verein 2.50 Euro... Sie verkaufen sie immer noch gut...für 5 Euro...auch Personalisierung...China halt..
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