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Sockenbingo-Psychologie und -Philosophie

  • Damit komme ich zu meiner philosophischen Sockenstrick-Frage: Wie geht ihr mit dem Altern und Verschleißen eurer Socken um? Stopft ihr eure selbstgestrickten Socken? Strickt ihr sie nochmal an, wenn die Fußsohlen dünn gewetzt sind?

    Da in meiner Familie ganz viele selbstgestrickte Socken tragen, kann ich etwas dazu beitragen. Also unsere werden schon sehr geschleppt, denn zum Sport, egal ob Tennis , Radfahren, Joggen, Bergsteigen oder Skifahren, etc. sind die besser als jeder Funktionssocken - die übrigens Plastik pur sind. Haben wir alles schon ausprobiert und besonders Mutti liebt ihre Socken für Tennis, denn nach einer Partie sind diese Baumwolltennissocken immer feucht, die selbstgestrickten nicht.

    Also unsere Socken werden geschleppt und hin und wieder gibt es auch einmal ein Loch oder dünne Stellen. Da finde ich dann immer die Reaktion der Beschenkten lustig. Die sagen dann die sind doch von dir für und gemacht, die können nicht weg. OK, Mutti flickt sie noch selbst, d. h. wenn ich Socken verschenke, wickel ich auch immer etwas Garn um ein Kartonquadrat und lege es mit bei.

    Ich finde Socken stopfen auch nicht schlimm und hab das Dank meiner Oma noch so richtig gelernt. Es ist fast ein wenig meditativ Socken zu stopfen - aber Socken stricken macht schon mehr Spaß. :)


    Bei den Socken meines Mannes ist das auch keine große Frage. Seine Sockenfarbpracht reicht von Schwarz über Schwarz zu anderem Schwarz und dann kommen die ganz extravaganten in Anthrazit und Grautönen. :D Da er nur selbstgestrickte Sockenwolle trägt, egal, ob Büro, zu Hause oder beim Sport, kann ich da also fast schon Studien machen.


    Wenn eine kleine Stelle dünn ist und ich sehe, dass es darauf beschränkt ist, stopfe ich sie auf. Wenn die Fußunterseite größerflächig oder an mehreren Stellen betroffen ist, der Schaft noch in Ordnung ist und ich ein halbwegs farblich passendes Schwarz habe, ziehe ich mit der Nadel einen Faden Sicherungsrunde ein, Schneide den Fuß in der Nähe ab, trenne bis zur Sicherung gar auf und stricke den Fuß wieder an. Bei so viel Schwarz und Schuhgröße 45 ist das schon hilfreich. ;)


    Bei ihm kann ich die Sockenwollqualität immer sehr genau feststellen. Es gibt zwei kleinere Stellen, da werden die Socken meines Mannes generell dünn. Aber dann muss man mir nur den Rest zeigen und ich weiß, welche Sockenwolle ich verstrickt hatte.

    Da gibt es welche, die werden am Ballen dünn (fast immer Opal, Buttinette), andere an der Unterseite der Ferse (Regia), dann diejenigen, die an der Fersenrückseite dünn werden (Dortmunder Wollfabrik - gibt es nicht mehr, und Gründl) und schließlich noch diejenigen, bei denen die ganze Fußunterseite dünn wird (Wollmeise und Regia Seide).


    Unkaputtbar scheinen Zitron Sockenwolle, dort auch die Qualität mit Seide, gibt es aktuell leider nicht mehr. Auch die Sockenwolle der Hamburger Wollfabrik. Dann die eine, die es früher, als wir noch eine Fernbeziehung hatten, bei diesen lustigen Ramschläden Jawoll im Ruhrgebiet gab. Sie nannte sich Match. Auch die eine von Tedox scheint in die Richtung zu gehen. Allerdings ist das nur ein Paar.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Da ich nicht Stricke oder Häkel, ist das mit der Selbstdisziplin überhaupt nicht schwer. :rofl:

    Bei Stoffen sieht das allerdings gaaaanz anders aus.

    Liebe Grüße

    Walter


    Bist Du wütend zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier! Wilhelm Busch


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  • Alsoooo …


    ich kann an "normaler" Sockenwolle allmählich gut vorbeigehen (nachdem ich sie mir ganz genau angeschaut und befühlt habe - kann schon mal etwas dauern),


    aber wenn es eine ganz Besondere ist, die ich noch nicht im Fundus habe und die mir in der Haptik ausgesprochen gut gefällt … dann wird´s schon schwierig.


    Und wenn dann noch jemand dabei ist, der für diese Wolle spricht, mir ihre Vorteile erläutert, dann wird die Luft dünn.

    Als ich das letzte Mal vor einem großen Regal mit Sockenwolle stand … auch noch reduziert …. und mich nicht entscheiden konnte, welche Farbkombination es werden sollte, entschied mein Mann, ich solle halt von jeder Farbe 2 Knäuel nehmen plus ein bisschen mehr in Schwarz, falls ich wieder Spitze und Ferse in Schwarz machen will oder knallbunt mit Schwarz gemischt …..


    Jetzt habe ich genug für ein paar Jahre … und trotzdem … wenn es eine ganz ganz ganz Besondere ist ….

    MUSS ICH SIE HABEN

  • W.R.Mehring, kann das sein, dass du dich wiederholst? Siehe Beitrag #12.


    rufie, die Beobachtungen zu den verschiedenen Arten, sich abzuwetzen, sind sehr interessant!


    Bei den Beschenkten, die so ein bisschen alte Schule sind, wickle ich auch was von der Originalwolle auf ein Stück Karton.

    Der freundliche ältere Herr an meiner Seite stopft seine Socken selber.


    Ich meine im allgemeinen nicht mehr, d.h. wenn ein Loch reingerissen ist oder wenn bei sehr alten Socken oben am Bündchen sich was auflöst, schon. Aber die dünn gewetzten Fußsohlen trage ich noch eine Weile in dünn, bis es mir zu blöd oder auch unbequem wird, und dann stricke ich sie an.


    Ich glaube, das hängt mit einer Art von Entscheidungsschwierigkeiten zusammen. Wenn ich dünn gelaufene Stellen durch Stopfen wieder verstärken will, ist immer die Frage: welche Stellen behandle ich und welche nicht mehr? Beim Anstricken fällt es mir viel leichter zu entscheiden, in welcher Reihe ich aufmache (ich trenne eine Reihe komplett auf, also ca. 10 Maschen vom Reihenwechsel entfernt eine Masche aufschneiden und dann mit einer Nadel oder Stricknadel die Maschen rausziehen, als ob es genau an der Stelle mit Maschenstich zusammengenäht wäre und ich das jetzt eben wieder aufziehen würde).

    Und da es dann meistens schon eine ganz schön große Fläche ist, die zu stopfen wäre, finde ich beim Anstricken das Verhältnis von Aufwand und Wirkung angenehmer.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

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  • Zum Thema Abwetzen und Stopfen:


    Wir haben hier richtig alte Socken und Strümpfe, die meine Großmutter uns noch gestrickt hat (da waren wir noch im Studium - das ist nun fast 40 Jahre her) - wir haben diese immer im Wollwaschgang mit Wollwaschmittel gewaschen … und sie leben immer noch, obwohl wir sie auch zum Wandern getragen und meine Tochter sie jetzt in den letzten Jahren im Winter sehr gerne in ihren Reitstiefeln trägt (jaja, abgequatscht!). Wenn diese dünn werden, werden sie flächendeckend dünn, da lohnt sich also nur komplett abtrennen und den gesamten Fuß nachstricken.


    Allerdings haben wir hier auch nicht so ganz hochwertige Socken gehabt, die dann hier und da Löchlein bekamen, die wurden so lange gestopft (ja, ich habe das als Kind an den Arbeitssocken meines Vaters gelernt), bis wir es aus Gründen der Gesundheit nicht mehr durften (als Diabetiker soll man keine Unebenheiten am Fuß haben, da man ja evtl durch Reibung entstehende Blasen aufgrund bisher unentdeckter Nervenschäden nicht wahrnehmen könnte). Dann kommt es darauf an, ob uns an eben diesem Paar Socken besonders viel liegt - dann werden sie gerettet, sonst wandern sie ganz großzügig in die Tonne zur anderweitigen Verwertung (z.B. Kissenfüllungen für Haustierhöhlen etc.).

  • Stopfen - ja klar! Wenn nötig auch die gleiche Stelle mehrmals. Bei argem Verschleiß weren aber Aufwand und Erfolgsaussicht gegenübergestellt. So großflächiges Stopfen war schon lange nicht mehr nötig. Die letzten Paare sind fast unkaputtbar (obwohl in der normalen dunklen 30°Grad Wäsche mit allem was so anfällt zusammen in der Trommel). Da stört eher nach eine Weile als Bettsocken gebraucht das Pilling.

    Viele Grüße,

    Margit

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  • Schaut mal, was die aktuelle Zeitschrift Anna auf der Frontseite hat. Ich verlinke einmal auf die Bestellseite, denn wenn ich auf nur Anna verlinke, ist sie mit der nächsten Ausgabe anders.


    Bei den Vögelchen gibt es eine Strickanleitung dazu. Ganz am Ende gibt es dann in einem kleinen Fensterchen den Hinweis, dafür könnte man auch alte Socken nehmen. :saint:

    LG rufie


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  • Als ich das letzte Mal vor einem großen Regal mit Sockenwolle stand … auch noch reduziert …. und mich nicht entscheiden konnte, welche Farbkombination es werden sollte,

    Das hört sich aber sehr nach Wollmeise Sale an. Warst du da?


    Zum Waschen muss ich euch noch etwas sagen: Also mit noch etwas weniger Socken, habe ich diese immer bei 40° Plegeleicht mitgewaschen, allerdings nie mit Weichspüler, dieses Zeugs gibt es bei mir nicht.

    Irgendwann brachte mich meine Mutter an den Rande der Ohnmacht. Sie erzählte mir, sie wäscht inzwischen alles, was sie am Körper trägt mit 60°:!::!::!:

    Ich hatte ihr gerade Wollmeisesocken in Johannisbeer gestrickt, Farben sie sie sehr mag, nur da ist auch Weiß mit darin und ich meinte, ich bin mir nicht sicher, ob es nun der auf dem Sale gekaufte war, das war nämlich ein sogenannter Bluter. Das sind die Stränge, die entweder zu viel Farbe oder nicht richtig fixiert sind. Also hatte ich ihn zu Hause noch etwas ausgewaschen und fixiert. Ich meinte, sie solle am besten ein Farbfangtuch mit dazu legen und besser einmal 30 statt 40 Grad waschen. Erzählt sie mir, alles was sie hat muss 60 Grad aushalten. Ok, das ist die einzige Eigenheit, die sie bisher im Alter entwickelt hat und damit kann ich leben. Sie bekommt nun nur Socken aus Industriesockenwolle, also keine Handfärber und die überleben, warum auch immer, in ihrer alten AEG Waschmaschine die 60°-Wäsche. Sie filzen nicht, sie gehen nicht mehr oder weniger kaputt als unsere jetzt nur noch im Wollwaschgang gewaschenen und sie fühlen sich auch nicht anders an. Sie meint dann, sie nimmt schließlich dafür auch Colorwaschmittel. Das müssen ihre Jeans, etc. auch aushalten. Und sie schleppt ihre Socken wirklich. 3-4x die Woche Tennis, tägliches Radfahren und wenn nicht Radfahren, dann Wandern, im Winter, wenn es geht Langlauf und im Urlaub Bergsteigen und Skifahren.


    Vielleicht liegt es auch daran, dass die älteren Maschinen um einiges mehr Wasser haben. Bei einer 4,5 kg Maschine wie ihre ist das sicherlich aber nicht mehr als bei einer 8 kg bei uns. Dabei wünscht sie sich, dass sie bald kaputt geht, denn sie will - wie sie es sagt - zum Schluss noch eine Miele haben =O. Hoffentlich gehen dann die Socken bei der 60°-Wäsche in der neuen Maschine nicht alle kaputt! 8|

    LG rufie


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  • Vielleicht liegt es auch daran, dass die älteren Maschinen um einiges mehr Wasser haben. Bei einer 4,5 kg Maschine wie ihre ist das sicherlich aber nicht mehr als bei einer 8 kg bei uns. Dabei wünscht sie sich, dass sie bald kaputt geht, denn sie will - wie sie es sagt - zum Schluss noch eine Miele haben =O . Hoffentlich gehen dann die Socken bei der 60°-Wäsche in der neuen Maschine nicht alle kaputt!

    *abwink*

    Das Normalprogramm 60°C ist auch bei neuen Miele-Maschinen ettliche Wärmegrade von 60 °C entfernt. Dafür läuft's ewig. 3 Stunden oder mehr...

    (Es gibt da aber je nach Maschine mindestens 1 Programm, was bei 60°C-Waschprogramm auch wirklich 60°C hat. Braucht dann auch deutlich kürzer... ein Schelm, wer Übles denkt.)

  • Das klingt nun fies, aber wenn ich auch für mich 60° wasche, denn will ich 60° und da wird nie die Eco-Taste gedrückt.


    Überhaupt nehme ich in den seltensten Fällen die E-Taste. Ich spare da ein paar wenige Liter Wasser (was auch immer propagiert wird), aber benötige um einiges mehr Strom. Da heißt es immer, das langsamere Aufheizen würde Strom sparen. Stimmt aber nicht. Das ist nicht nur für mich teurer, sondern auch ökologischer Blödsinn. Auch ist weniger Wasser nicht immer gut für die Fasern.


    Mit dem Strom, das haben wir mit Freunden und deren Freunden, etc, zwar weit weg von repräsentativ ;), nachgewiesen. Wir haben an unsere Wachmaschinen einfach Stromzähler angeschlossen und die Wäsche im Normalprogramm und mit E-Taste bei gleicher Beladung gewaschen. Ich hatte das glaube ich irgendwo hier schon eimal geschrieben.
    Ältere Maschinen, so ca. 5 Jahre, die älteste war 7 Jahre alt bis neue. Viele verschiedene Marken. Bei allen benötigte das E-Programm mehr Strom. Bei ein paar älteren war der Unterschied sogar geringer als bei neuen. Vor allem, wenn man dann noch bedenkt, dass es eine Hygiene vorgaukelt, die gerade im Bereich Abtötung von Viren/Bakterien, für einige Menschen gefährlich sein kann, finde ich das grob fahrlässig.


    Man könnte auch meine Mutter zitieren. Ihre alte Maschine war wohl eine der ersten, die eine Ökotaste hatte. War natürlich noch anders als heute. Sie rief mich damals an und fragte, was das denn soll. Sie meinte nach meiner Erklärung, dann wäre das ja gar nicht so blöd. Wunsch einmal etwas im Öko und dann kam der verärgerte Anruf: Spinnen die Hersteller? Glauben die allen Ernstes, eine Hausfrau hätte nichts anderes zu tun, als eine Stunde länger auf die Wäsche zu warten? :rofl:

    Die Taste wurde seitdem nur beim Säubern der Maschine von außen berührt.


    Eigentlich ist es peinlich uns frech, dass Hersteller damit heute durchkommen. Gesundheitsgefährdend, weil nicht 60°- ok, nicht für alle, und Vorgaukeln von weniger Verbrauch. Ich werde als Käufer genauso hintergangen. Für mich hat das fast eine Dimension wie der Dieselskandal, nur bei Waschmaschinen ist das anscheinend egal. :(

    LG rufie


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  • Du drückst heute keine E-Spar-Taste, Ökotaste oder was auch immer, damit die 60°C-Wäsche auf 55 °C oder 50°C gewaschen wird.

    Das ist so ganz automatisch drin.

    Du brauchst ein z.B. ein spezielles Allergiker- oder Hygiene-Programm, damit die Waschlauge überhaupt volle Temperatur für das Programm kriegt...

    (Wie das genau heißt, ist von Maschine zu Maschine unterschiedlich.)


    Meine Miele ist inzwischen 6 oder so - die kann tatsächlich noch in einem Standard-Programm echte 60 °C und sie hat auch eins für echte 90...

    Nur das das echte 60°C-Programm sich im Pflegeleicht-Segment befindet...

    Wie das bei den aktuellen Modellen damit aussieht, weiß ich gar nicht.

  • Also generell kann man nicht sagen, dass es diese Taste nicht mehr gibt. Es kommt auf den Hersteller an.


    Ich habe mir auf Empfehlung hin eine japanische, eine Panasonic gekauft und was die kann, vor allem von der Waschleistung her, da brauch ich keine Miele. Ok, preislich war sie zwar günstiger, aber auch alles andere als ein Schnapp. Hatte mir wirklich überlegt, ob ich den kleinen Aufpreis zu einer Miele bezahle. Aber die Garantiebedingungen waren damals auch noch besser und ich habe Kontakte nach Japan. Die waren von der Maschine auch hellauf begeistert. Also, RISIKO! ;)


    Die hat die Standardprogramme, also Weißwäsche, Buntwäsche, Pflegeleicht, Feinwäsche, immer von 20 und je nach gewählten Standardprogamm bis 40, 60 oder 95° wählbar. Dazu noch Spezialwäsche: Daunen, Sportfasern, Wolle natürlich, Jeans - warum auch immer ;), Dessous, weiß gar nicht mehr, was da noch alles ist.

    Dann stelle ich ein, ob ich das im Schnellwachverfahren (bis 40°) oder Eco haben will, sonst ist es die Normale Wäsche. Normale Wäsche ist sicher die Temperatur, die ich gewählt habe, bei Öko- und ich nehme auch an bei Schnell wohl nicht ganz.

    Es gibt auch noch ein separates Schnellwaschprogramm 15 Minuten, eine Schnellkaltwäsche, und irgendetwas mit 30 Minuten.

    Ich kann auch noch angeben, welche Fasern überwiegend in der Wäsche sind, dann bekomme ich auch noch die Rückmeldung, ob ich sie für optimale Waschergebnisse einfach hineinstopfen sollte oder wie in Japan anscheinend üblich, ordentlich zusammengefaltet aufeinanderliegend in die Wäsche geben soll. Dann verteilt die Maschine die Wäsche selbst durch Rüttelbewegungen locker in der Maschine.


    Standardmäßig wird die Wäsche mit Wasser durchschossen, und irgendwie mit Luft durchmischt durchsprudelt. Etwas, was Panasonic und Samsung wohl weltweit zuerst hatten, Miele hat dann ein paar Jahre später eine eigene, ähnliche Durchschusstechnik nachgezogen. Ich kann auf jeden Fall Bettwäsche, Unterwäsche und Waschläppchen, wenn da auch einmal mit dem Blut etwas passiert ist, egal ob typisch Frau oder ein Insektenstich aufgekratzt wurde (Mann) auch vertrocknet in die Maschine geben, sie kommt immer Blitzsauber heraus. Also 60° Bett- und Frotteewäsche, aber auch Unterwäsche habe ich noch nie so sauber bekommen. Als ich das erste Mal mit der Maschine wusch, war eben 60° Weiß, ich war absolut platt. Selbst Stücke mit leichten Fleckenumrissen, die seit Jahren so waren, kamen komplett sauber heraus.

    Ach ja, ich kann auch während der Wäsche noch etwas Vergessenes durch eine spezielle Tür im Bullauge nachfüllen.

    Dieses Wasser Durchschießen kann ich auch erhöhen. Das geht allerdings glücklicherweise bei allem Standardprogrammen, die im Regelfall empfindlichere Fasern mit waschen nicht. Aber es wird auch darauf hingewiesen, dass sie bei Verschmutzungen in Wolle hilfreich sein kann, falls sie verzwirnt ist. Also kein Dochtgarn.

    Die Maschine schleudert bist 1600 Umdrehungen mit irgendwelchen Schonbewegungen. Sprich Sportwäsche mit 1600 Umdrehungen ist danach absolut knitterfrei und trocken, dass ich sie sofort in den Schrank packen kann. Weißwäsche natürlich nicht, aber generell weniger Knitter und schneller zu trocknen.

    Schade, dass es inzwischen nur noch Samsung in Deutschland gibt. Also ich würde mir sofort eine Panasonic wieder kaufen.

    Ein Manko gibt es allerdings. In Japan stehen die Waschmaschinen im Regelfall anders, in vielen Wohnungen werden sie hin und hergeschoben auf einem rollbaren Untersatz, weil die Wohnungen dort oft so klein sind. Wenn man hier die Waschmaschine auf dem Boden stehen hat und dann das Flusensieb aufmachen willl, kann man maximal ein Backblech von der Höhe her darunter schieben, wenn der Wasserschwall herauskommt. Muss man einfach wissen.


    Ich fand auch interessant, dass einige Komponenten darin in Deutschland gefertigt wurden, oder Roboter, die die Maschinen fertigen, teilweise aus Teilen, die in Deutschland hergestellt wurden, gebaut werden. Panasonic Deutschland sitzt nämlich damit im Speckgürtel von München.Nur dummerweise bekäme man hier zwar noch Ersatzteile und Support für die Maschine, kaufen kann man sie aber in Deutschland selbst nicht mehr. :(

    Da gibt es nur noch Samsung und die sollen nicht ganz so gut wie Panasonic sei, ist zumindest die Meinung meiner japanischen Bekannten.

    LG rufie


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  • Ich hab zwar nur ;) 'ne Miele, aber außer dem Weiß-/Buntwäscheprogramm und dem Wolle-Programm hab ich noch nie was anderes gebraucht. Ersteres fahre ich mit 40, 60, 75 oder 95 Grad, je nach Kontamination des Inhalts, und immer mit Wasser+.

    Die Wäsche wird sauber und ist nicht sichtlich strapaziert.

    Diese tausend Programme brauche ich jedenfalls nicht - genau so wenig wie bei meiner Nähmaschine :cool::biggrin: ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • aber außer dem Weiß-/Buntwäscheprogramm und dem Wolle-Programm hab ich noch nie was anderes gebraucht.

    Na ja, Pflegeleicht- und Feinwäsche nehme ich schon auch noch - allerdings teilweise nur. Das Daunenwaschprogramm liebe ich, denn ich habe Daunenjacken, aber auch die Betten lassen sich so pflegen. Bei meiner vorhergehenden Maschine hatte ich dann eben die Temperatur und ein Daunenwaschmittel samt Tennisbällen genutzt. Aber das spezielle Programm ist schon besser.


    Aber du hast Recht, diese anderen Spielereien nehme ich auch nicht, bloß wenn dann eine Bekannte meint, sie würde für ihre Sportfunktionswäsche auch gerne das Spezialprogramm ihrer Miele nehmen, mir die Vorteile erzählt, habe ich das auch mal ausprobiert. Ob es nun stimmt, dass damit die Atmungsaktivität länger hält, etc. kann ich nicht sagen, denn ich habe keinen Vergleich. Aber genug Sportsachen, dass ich eine Maschine damit voll bekomme. ^^ Also 15 Minuten waschen oder Kaltwäsche, andere Kurzwäsche, ne, brauche ich nicht. Wie schon erwähnt, ein spezielles Jeanswaschprogramm - öh, wofür benötige ich das? :confused:


    Das Einzige, was ich bewusst wähle, ist diese Durchschusskraft und das Sprudeln des Wassers weil ich einfach merke, wie das die Waschkraft unterstützt.


    Außerdem, es macht schon Spaß ein paar Knöpchen zu drücken und Rädchen zu drehen, dann fängt das Programm an und irgendwie schaue ich immer noch ein wenig wie in den Fernseher. Ist einfach spannend. :rofl:

    LG rufie


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  • Weil meine alte Waschmaschine letztes Jahr kaputt ging, mußte ich ein neues Gerät (günstiger Privileg Toplader) kaufen. Jetzt habe ich ein Blitzprogramm, das in 30 Min wäscht. Für Alltagskleidung genial, da diese selten schmutzig ist. Besonders gut gefällt mir, daß das Maschinchen eine Startzeitvorwahl hat.


    Beim 60° und 90° Grad-Programm ist sie etwa eine halbe Stunde schneller als die alte Maschine. Sie heizt definitiv auf die gewählte Temperatur auf. Die Spartaste habe ich überhaupt noch nicht probiert, da in der Bedienungsanleitung steht, daß sich die Waschdauer dadurch deutlich verlängert.

    Kreativität ist ... eine Allround-Fähigkeit für alle :na: Lebenslagen.

    Die Eile ist der größte Feind der Qualität. (Irena Paukshte)
    Keine Frau ist perfekt, aber die aus dem Süden :biggrin: sind verdammt nah dran.

  • Anne Liebler

    Hat das Label von TALK auf Sockenbingo geändert.
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