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Gardinen nähen

  • Hallo Ihr Lieben!


    Nachdem es mit dem recycelten alten Thread (siehe unten) ziemlich durcheinander ging, mache ich lieber einen neuen Thread auf.


    Endlich stehen die Schwibbögen und wie jedes Jahr habe ich das Problem, dass die Scheibengardinen in der Küche nicht dazu passen.
    Daher möchte ich für alle Fenster in Küche und Eßzimmer Bogenstores nähen, die oben einfach durch die Stange gefädelt werden. Ich habe gepunkteten Gardinenstoff von Ikea hier, die Idee war ursprünglich, den Bogen mit Perlenbordüren zu verzieren, inzwischen finde ich aber Bommelborte in weiß viel passender (dann gehen die Ikea-Punkte auch gut als Schneeflockenersatz durch :D und Maschinenwäsche sollte kein Problem darstellen).


    Habt Ihr Tipps zur Verarbeitung von Gardinenstoffen? Ich habe früher schon einfache Gardinen/ Raffrollos und Stores genäht, oft sah der Rand etwas wellig aus, was ich auf jeden Fall vermeiden möchte. Gibt es etwas, worauf ich achten sollte, damit die Gardine schön fällt?

    Herzliche Grüße


    pfeiferlspieler

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  • In der Hoffnung, doch eine Antwort zu bekommen...

    Eine Freundin hat mich gefragt, ob ich eine Gardine kürzen könne. Meine Antwort: "keine Ahnung, ich versuche es" Es soll von einer Gardine oben ca ein halber Meter gekürzt werden und damit dieses Gardinenband (heißt das so? Das zum Raffen mit der Schnur drin) eben ein Stück weiter unten angenäht werden. An sich nicht schwierig. Ich habe allerdings noch nie diese dünnen "grobporigen" Gardinenstoffe verarbeitet und weiß nicht, ob es da NoGos oder Tricks gibt, auf die ich achten sollte. Das Gute ist ja, dass ich einen halben Meter Wegwerfverschnitt habe und erst mal üben und zur Not doch noch abgeben kann.

    Spezielle Fragen meinerseits dazu: Welche Nadel nehme ich? Zieht so ein Stoff unten gerne ein bzw wie vermeide ich dies am besten? Anregungen ansonsten sind gerne willkommen, vielen Dank!


    P.S.: Da diese Freundin immer als Feuerwehr in Not zur Stelle ist, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, das zu tun, also nix aus der doofen "kannze ma eben schnell" Kategorie;)

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  • Dünne Nadel - gerne eine 60er - und große Stichlänge. Damit sollte es klappen.

    Falls der grobmaschige Stoff doch recht im Transport hängen bleiben sollte, dann würde Ich dünnes Seidenpapier o.ä. mitlaufen lassen und später ausreißen.

    LG Ulrike

  • Ich würde eine normale 80-er Nadel nehmen. wie sich der Stoff verhält, musst Du am "Überschuss" testen. Ich hatte ich den 70-er Jahren mal eine ganz grobmaschige Gardine. Da blieb immer der Nähfuß hängen. Wenn Dir so etwas passiert, kannst Du einen Streifen auswaschbares Vlies auf die Naht legen, dann kommst Du über alle "Hürden".

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  • Ui, 60er Nadel... habe ich noch nie gesehen. Mal sehen, ob der Laden hier so etwas führt. Danke Dir :)


    Argh, wir haben uns überschnitten Puppenmutti, daher also ein edit:

    So ein Vlies habe ich tatsächlich da, aber noch nie verwendet. Was mache ich damit? Zwischen Transporteur und Stoff legen und nachher alles unter fließendes Wasser? Wenn ja, warm oder kalt? Bin da völlig unbedarft...

  • Wenn der Stoff so grobmaschig ist, wie ich mir das gerade vorstelle, dann würde ich das Vlies sogar über und unter den Stoff legen. Da bleibt dann weder der Transporteur noch der Nähfuß in einer der Maschen hängen.


    Dann nähen und auswaschen (handwarmes Wasser)

    liebe Grüße

    Bettina :herz:

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  • Ok, und da legt man einfach den Stoff zwischen und da flutscht nix rum? Faszinierend... Wieder was gelernt, ich werde berichten.

  • Ich würds vielleicht mit ein paar Stecknadeln sichern.

    liebe Grüße

    Bettina :herz:

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  • Mal ne doofe Frage: Warum oben abschneiden und das Raffband neu aufnähen? Warum nicht unten am Saum kürzen?

    Liebe Grüße,

    Lotosblüte

  • ...vielleicht ist unten ein Bleiband drin - oder eine Musterbordüre ;) ...

    ...unter dem Suchwort "Kräuselband annähen" findest du gute youtube-Videos :) ....

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Unten abschneiden wäre schön, dachte ich bei der Anfrage auch erst. Aber die Bordüre abzuschneiden, käme nicht so gut ;) So, Band ich gekauft. Jetzt wird fürs kranke Tochterkind noch das Lieblingsessen gekocht (Möhrendurcheinander), der Saum fürs Geburtstagskleid der der Kleinen gemacht, damit dies fertig ist und dann gehen die Gardinenversuche los...

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  • So, ich bin fertig und das ganz ohne fluchen (Da kann was nicht stimmen ;) )

    Mein Vorgehen sah nun so aus:

    Der Originalabschluss oben war so gearbeitet, dass ca. 8cm gefaltet und damit dreilagig lagen, darauf war das Band aufgenäht. Ich habe mit dem großen Verschnitt genau das ausprobiert und es war super. Also: knapp 20cm mehr Länge oben beim Zuschnitt (das war das Ätzendste, da der Stoff so flutschig war und ich mit vier Metern Breite über den Boden kriechen musste, um von 210cm auf 130cm zu kürzen. Dann mit Zollstock anliegend die Schlaufe/Faltung gebildet und gesteckt. Dann habe ich zur ersten Stabilisierung mit der Overlock versäubert, damit ja auch gleichzeitig die Faltung fixiert. Darauf dann das Band gesteckt und knappkantig rechts und links angenäht. Ein Vlies habe ich somit nicht verwendet.

    Ich bin von meiner Maschine ja wieder einmal sehr angetan. Sie hat noch nie Stoff gefressen, auch wie hier mit der 9mm Platte nicht, und flutschige Stoffe interessieren sie nicht die Bohne. Meine Overlock kommt mittlerweile wirklich selten zum Einsatz, da gerade Flutsche-Jerseys traumhaft mit der Janome zu nähen sind.

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