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ELNA 3210 Jeans

  • Hallo zusammen,


    ich bin auf der Suche nach einer robusten Nähmaschine. Hohe Durchstichkraft.
    Sie sollte ohne Probleme dicke Stoffe und mehrere dicke Lagen Fleecestoff nähen können und ohne Schwierigkeiten über dicke Nähte nähen können. Sie sollte aber genauso gut auch dünnere Stoffe nähen können.


    Ich habe da die ELNA 3210 Jeans gefunden.


    Wäre diese Nähmaschine dafür geeignet oder welche Nähmaschine könnt ihr mir empfehlen?


    Viele Grüße



    Michelle

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    Nähmaschine JUKI HZL-NX7 Kirei

    2018 war die Maschine erstmals auf der H+H zu sehen, im Sommer war die JUKI NX7 Kirei dann endlich erhältlich. Die große Schwester der DX7 punkten mit vielen Features aus der Industrie. Im Forum gibt es einen lesenswerten ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.
     

    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Ich hatte die mal günstig kaufen können. Ich habe sie allerdings relativ schnell wieder weiter verkauft, weil ich sie eben nicht besonders robust fand.


    Ich hatte sie kurz getestet und fand jetzt nicht, dass sie mit dicken Stoffen gut klar kam. Da gibt es sichere robustere Maschinen. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

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  • Konkretisiere Deine Vorhaben.


    Dicke Stoffe im Rahmen eines normalen Hobby-Näher-Lebens: Haushaltsnähmaschine kommt in Frage. Z.B. einige Elnas, Janomes, Berninas, Husqvarnas, brothers.


    Dicke Stoffe in Serienproduktion, z.B. Hundehalsbänder, Geschirre etc: Haushaltsnähmaschine NICHT geeignet. Hierfür kauft man besser eine Industriemaschine

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  • Ich habe eine Janome new my Style.die ist robust und hat bisher alles genäht was ich ihr angeboten habe...Bei Fleece werden Nadeln schneller stumpf...Was aber nicht an der Maschine liegt

    The 3 Laws of The Multispheres...


    #1: If it's supposed to move and doesn't: WD-40.
    #2: If it moves and it's not supposed to: Duct Tape
    .#3: Everything else: Baking Soda.


    Matth. 5,1 - 7,29

  • Ich hab die gleiche wie Anouk, als Privileg Modell... sie ist ein sehr braves Allroundmodell... obwohl ich ihr fette Jeanskappnähte im Saum/Beinanschluss nicht unbedingt öfter zumuten möchte...


    Bei mehreren Lagen Fleece könnte der Platz unter dem Nähfuß eher zum Problem werden als die Durchstichskraft...


    schau mal nach der Janome Sewist 625e ich weiß nicht genau was du nähen magst... oder die Bernina red, die hat Tanja für "dicke" Sachen... gibt einen Thread dazu



    LG, Steffi

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

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  • Hallo Seewespe, an eine Industrienähmaschine habe ich auch schon gedacht. Serienproduktion kommt schon hin, ich nähe auch dicke Patchworkdecken.
    Ich hatte mir die Elna Jeans ausgeguckt, aber, wenn sie scheinbar doch nicht so geeignet ist, weiss ich da schonmal Bescheid.
    Und bei der Industrienähmaschine, käme da eine Juki in Frage?
    Ich weiss leider nicht, wo ich so eine Industrienähmaschine mal testen kann :(
    Ich habe mal im Nähpark geschaut, von da kann man die Nähmaschinen 60 Tage testen, aber, sie haben dort keine Elna und Juki.


    http://www.juki-naehmaschinen.de/naehmaschinen/tl-98p.php
    Mit dieser Nähmaschine kann man auch ohne Probleme Hundehalsbänder nähen?

  • Ich näh zwar nicht in Serienproduktion, aber ich hab mir eine Brother pq1500s zugelegt... für dicke Sachen, Leder und meine Quilts. Sie hat einen Nadeltransport, schafft spielend Jeans und Leder... ist aber ein reiner Geradnäher! Ich weiß nicht ob das für Deine Zwecke was ist... aber bei größeren Pruduktionen wäre auch eine Ovi zusätzlich nicht schlecht.



    LG, Steffi

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

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  • Ich brauche im Prinzip nur den Geradstich, vielleicht mal hin und wieder Zick-Zack, aber, dass vielleicht 1-2 mal im Jahr :)
    Am liebsten wäre mir auch keine Computergesteuerte Nähmaschine.
    Ich sehe gerade, deine Brother hat auch 1500 Stiche pro Minute, wie die Juki.
    Ich glaube, solangsam komme ich der Sache schon näher, welche Maschine in Frage kommt.
    Ich habe auch noch die Janome 1600p gefunden.


    Ich würde deine Brother pq1500s jetzt mal so gerne probenähen :)


  • Moin!


    Die Juki, die Du da verlinkt hast, ist KEINE Industriemaschine, sondern ein Schnellnäher. Sie ist etwa baugleich mit der von hulabetty genannten brother PQ1500S.


    Die brother habe ich selbst - sie ist sehr robust und hat ordentlich Kraft, ABER: wenn Du häufig Geschirre und Halsbänder nähst, dabei z.B. auch Neopren und dickeres Leder verwendest, würde ich das der brother nicht dauerhaft zumuten. Für Quilts dagegen ist sie perfekt!


    Industriemaschinen bekommst Du bei Händlern, die darauf spezialisiert sind. So etwas gibt es bestimmt auch in Deiner Region. Wenn Du Dich zunächst einmal grob informieren möchtest, schau doch mal auf die HP von nt Michel. Gebrauchtmaschinen bekommst Du bei Händlern ebenfalls - bitte kauf bei ebay & Co. nur, wenn Du Dir sehr sicher bist hinsichtlich dessen, was Du brauchst. Dort werden viele Haushaltsnäher überteuert als "Industrie" oder "Semi-Industrie" (hier darf herzlich gelacht werden) angeboten.


    Vielleicht lässt Du Dich einfach mal beim Fachhändler beraten, was für Deine Zwecke wirklich geeignet wäre.

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  • Industriemaschinen (echte, nicht die von Betrügern als solche bezeichneten Uraltmaschinen von Pfaff, möglichst noch im Koffer ...) sind Industriemaschinen - gedacht für 400 Volt Drehstrom, evtl. unter erheblicher Abschwächung umgebaut auf 230 Volt, sitzen in riesigen stabilen Tischen, sind sehr schnell und dafür stinkteuer, haben einen Motor, der lautstark immer mitläuft usw. , und wer nur ein paar hundert Euro im Etat dafür hat, muss sich oft mit uralten vergammelten zufrieden geben.


    Es gibt eine Klasse "dazwischen", tragbare, robuste, die z.B. für das Nähen von Segeln genommen werden, aber auch bei Hobby-Anwendern für Faltboote, Planen usw. usf. genommen werden. Wenn's hochkommt, haben sie Zickzackstich, aber natürlich keine hunderte elektronischer Zierstiche. Was sie können, ist, dickes Material vernähen. Google mal in diesem und anderen Foren nach "sailrite". Was in Frage kommt, vor allem in Deutschland erhältlich ist, sind eher Klons derselben, consew und so weiter. Ich habe zuletzt eine solche von einem kleinen Händler neu als Vorführgerät für 680 Euro gesehen und bei Ebay ist eine gebrauchte angeblich neuwertig im Dezember für 311 Euro versteigert worden.

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  • Hallo Michelle,
    die Gritzner 1035 DFT ist ein Nachbau der Pfaff Tipmatic 1035. Laut dieser Seite (etwas runterscrollen!) kam das Pfaff-Original 1982 auf den Markt und hat damals gute 1000,- DM gekostet, Braun war wohl chic, denn diese Farbe hatte das Gehäuse damals.
    Auch heute noch erzielen diese Modelle bei ebay regelmäßig dreistellige Verkaufspreise, sind also immer noch gefragte Maschinen.


    Es handelt sich um robuste, bewährte Technik, die jeder Pfaff-Mechaniker wahrscheinlich mit verbundenen Augen reparieren kann, wenn es denn mal nötig ist.


    Der Doppelumlaufgreifer muss regelmäßig (ca. alle 20 Nähstunden) geölt werden, hält dann aber eine kleine Ewigkeit. In den meisten Fällen wohl länger als die Plastik-Spulenkörbe der modernen Computermaschinen mit Horizontalgreifer.


    Ich glaube, mit dem Gritzner Tipmatic-Modellen kann man nicht viel falsch machen. Achte nur darauf, dass es die DFT-Variante ist, es gibt die 1035 auch schon mal ohne diesen Obertransport. Bei Pfaff heißt dasselbe System IDT.


    Wenn häufiger auch mal dickere Garne vernäht werden sollen, würde ich gleich beim Kauf eine zweite Spulenkapsel dazunehmen und diese passend einstellen und markieren.


    Achja, meine Frau hat die 6122, noch als Pfaff-Original, die gibt es auch als Gritzner-Pendant.
    Feine Maschine, im Design rundlicher als die eckige 1035/37 und mit frei einstellbarer Nadelposition, ansonsten sehr ähnlich in der Mechanik.


    Bei 12 bis 16 Lagen Jeans ist - je nach Schwere des Denims - aber Schluss, mehr macht die Tipmatic meist nicht.


    Gruß
    Detlef

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

    2 Mal editiert, zuletzt von kledet () aus folgendem Grund: Korrektur, Jeans

  • Hallo Detlef,


    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.
    Ich denke schon, dass die Gritzner für mich in Frage kommt.
    Ich bin jetzt auf der Suche, wo ich sie mal Probenähen kann.



    Viele Grüße


    Michelle

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  • Du wirst den Kauf nicht bereuen. Feine Maschinen. Auch die Overlock von Gritzner ist gut. Falls meine Ovi mal nicht mehr will, ist schon eine alte Dame aus dem vorigen Jahrhundert, ist die Gritzner ovi schon fest eingeplant.

    Liebe Grüße Andrea


    Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
    Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
    aber immer ist sie offen.

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  • die Gritzner Ovi hab ich auch schon auf dem Plan, wenn ich dann mal eine Ovi möchte... im Moment nähe ich viel Quilts und Herrenhemden und vermisse sie grade nicht... aber wenn ich dann in nä. Zeit meinen kleinen Neffen benähe und wieder mehr Kleidung für mich, wird die 788!!!
    Im Moment tuts meine kleine Privileg noch ganz brav... dazu hab ich ja den Brother Geradnäher... wenn die Privileg mal die Nadel hochreißt... war ich immer schon am überlegen... bis jetzt hab ich einen Bogen um CB Greifer gemacht... aber bei der Brother find ich das gar nicht schlimm... weiß auch nicht was ich mit CB Greifer so hatte... ich mags, kann man die Fadenspannung besser dosieren... ehrliche Sache
    Die Computer Pfaffs mochte ich im Nähkurs nicht so... Bauchsache... aber diese mechanische Gritzner... bezahlbar ist sie auch... der DFT ... feine Sache!
    Sie hat doch einen CB Greifer oder schreib ich jetzt Mist...



    LG, Steffi

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

  • Sie hat doch einen CB Greifer oder schreib ich jetzt Mist...


    Die Gritzners haben Doppelumlaufgreifer ;)


    Hier nochmal mit Filmchen,
    wobei der CB-Greifer dort schlechter gemacht wird als er meiner Meinung nach ist.
    Bei aktuellen Maschinen ist der CB-Greifer fast nur noch in Billigmodellen verbaut und Billigmodelle sind halt billig, während früher auch gute, hochwertige Maschinen mit CB-Greifer ausgestattet waren, wenn ich da nur an Anker RZ, Pfaff 38, Gritzner VZ usw. denke, aber die haben ja auch schon 50 Jahre plus X auf dem Buckel.


    Gruß
    Detlef

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

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  • Hallo, ich habe jetzt die Gritzner 1037 DFT. Ich bin zwar im Großen und Ganzen zufrieden mit ihr, die Stiche sind auch sehr sauber. Nach mehrmaligen Versuchen, habe ich dann die richtige Stichlänge gefunden, so wie sie mir gefällt.


    Aber, diese Nähmaschine hat natürlich auch ihre Probleme über dicke Kappnähte zu nähen. Ich nähe diese natürlich sehr vorsichtig.
    Bei 2 Nähstücken ist mir dann einmal der Unterfaden gerissen.
    Heute kam der Nähfuss auch nicht komplett drüber, ohne sich zu heben, bzw. zu lösen. Der Näßfuss hat sich während des Nähens über die dicke Kappnaht gelöst.
    Der Faden ist zwar nicht gerissen, aber, es ist doch schon sehr frustrierend, wenn man feststellen muss, dass diese Maschine dann doch so ihre Probleme mit dicken Kappnähten hat.
    Das Nähstück bestand aus Fleece, Baumwollstoff und Volumenvlies.
    Ich denke einfach, wenn ich sie im Laden ausprobiert hätte und hätte das dann auch so gehabt, dass der Nähfuss sich löst, hätte ich die Nähmaschine nicht gekauft.
    Die Nähmaschine soll ja gerade für solche dicken Nähte geeignet sein.
    Was kann ich jetzt tun?
    Oder ist es eine Einstellung des Füßchendruckes, dass dieser vielleicht zu schwach für diese dicken Kappnähte ist?


    Enttäuscht bin ich auf jeden Fall, wenn es um die dicken Kappnähte geht.

  • Hallo,


    du könntest eine "Hebamme" benutzen. Das ist ein kleines längliches Teilchen, welches hinter den Nähfuß gesetzt wird, damit dieser schon ein Stück vor der dicken Naht gerade steht.

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