Motten im Nähzimmer und in der Wohnung! Hilfe

  • Was/Wer sonst noch, außer Motten, könnte Löcher in Baumwolle fressen?


    Die Larven der Teppichkäfer. Allerdings nicht auf der Leine. Aber bei Lochfrass in Baumwolle und anderen Naturtextilien kommt dieses Viech durchaus in Frage. Die fressen alles: keratin- und zellulosehaltiges Material, wie Stoffe, Pelze, Leder, zur Not auch Sägespäne. Die Larven sind lichtscheu und verstecken sich in feinen Ritzen, wie Fußleisten, zwischen Schrankwänden, Ritzen im Laminat/Parkett. Der Käfer selbst ist so ca. 2-3 mm groß, fliegt in die Räume ein und legt seine Eier an optimaler Stelle. Die Suchmaschine hilft weiter. Für mich sind noch fieser als Motten. :(

    Grüße,
    Claudia


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  • Brrrr! da bin ich ja direkt dankbar für mein AnstalltsLinoleum

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  • Tja, das mit den Löchern in den Sachen... Ich hatte nie wissentlich Motten, aber bei einem Wollkleid, das zusammengelegt eine Weile lag, hatte ich eindeutigen Schabefraß an der Seite, die nach aussen gefaltet war, also auf dem Bauch. Puppenhüllen habe ich nicht gefunden, andere Anzeichen von Mottennestern oder Kot auch nicht und in den inneren Schichten war alles in Ordnung. Bei Recherchen habe ich erfahren, dass auch Silberfischchen Schabefraß an Haaren und pflanzlichen Fasern (auch Papier und Kleister!) betreiben. Hin und wieder hatte ich eins gesehen, aber ich dachte da noch, die ernähren sich nur von Hautschuppen und Hausstaubmilben. Und da die eigentlich auch eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, hatte ich die nicht als Dauerbewohner meines Wohnzimmers auf dem Zettel. Nun, so kann man sich irren.


    Cosima: Allerdings glaube ich nicht, dass die Biester auf Wäschleinen spazieren gehen, denn sie sind recht Lichtscheu. Kann es sein, dass euer Trockenraum gekalkt ist? Wenn das so ist und der Kalk auf die feuchte Wäsche rieselt... also dann könnte das schon Löcher in Baumwolle geben. Ansonsten käme vielleicht der Messingkäfer in Betracht.

  • Hallo,
    einen Tipp, wie man Kleidermotten wegbekommt, habe ich nicht (die TE hat ja zwischenzeitlich auch eine Lösung gefunden), aber ein Beispiel, wo sie "sitzen" können:
    In unserer vorherigne Wohnung schwirrten auch immer wieder kleine Motten herum, eindeutig keine Lebensmittelmotten. Immer im Wohnzimmer. Ich hab mich dumm und dämlich gesucht: Kleiderschränke, Wolle- und Märchenwollevorräte, alle gefilzten Dekoobjekte usw. - nichts. Nur Rumgeschwirre im Wohnzimmer :confused:. Erst beim Auszug kam des Rätsels Lösung: Wir hatten einen Bodenbelag aus/mit Schurwolle und an den Rändern (nur unter den Schränken) waren gut 5cm komplett weggefressen, was man erst sah, als die draufstehenden Möbel abgebaut waren! Für den massiven Befall waren es dann doch eigentlich recht wenige, die sich aus der Deckung wagten, und sie gingen zum Glück nie an was anderes, war wohl ein Schlaraffenland...
    (Den Bodenbelag haben wir natürlich nicht dem Nachmieter hinterlassen und gereinigt wurde auch ordentlichst.)


    LG Elisa

    Liebe Grüße
    Elisa

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  • Seit diesem Erleben bin ich inzwischen ein ziemlicher Gegener dieser total isolierten Häuser, weil man ziemlich aufpassen muss, nicht zu wenig zu lüften. Da weht immer viel Luft, insbesondere im Winter zum Fenster hinaus.


    Na, wenn Du ein schlechter isoliertes Haus hast, geht Dir noch mehr Energie verloren... Lösung ist eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit Wäremerückgewinnung.
    Und was Du von der Küche beschreibst, halte ich nicht für ein Lüftungsproblem sondern für einen Baumangel... Wenn es ein Neubau ist, habt Ihr da nicht noch Garantieansprüche?

  • Alles gut und schön wenn man Garantieansprüche hat.


    Zitat

    Lösung ist eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit Wäremerückgewinnung.


    Das ist auch toll, aber eine Frage des Preises. Kann leider sich nicht jeder leisten.

    Liebe Grüße Andrea


    Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
    Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
    aber immer ist sie offen.

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  • Bei mir kommt das meiste "Ungeziefer" aus der Hecke vor meinem Fenster.
    Das sind dann zwar keine Motten, Teppichkäfer und dergleichen.


    Aber sobald ich im Büro das Fenster öffne und etwas Licht mache, werde ich umschwirrt wie damals in Pearl Harbor.
    Viell gibt es auch verdächtige Schädlinge, die auf diese Weise auffallen?

    Dirk - des Teufels nackter KofferNÄHER 2.0 ...

    (Alt und müffelig.)

  • Wie wendet man das denn an? Wird das draufgesprüht oder in die Waschmaschine beim Weichspülgang zugegeben? Ich hab' da jetzt keine Vorstellung, wie ich meine Wollpullis damit behandeln könnte.


    Ich mache ein paar Tropfen auf den Holzboden des Schrankes/ Faches oder beträufel damit Duftsäckchen. Bei der gerade karierte Schafswolle tropfe ich es gerade direkt auf die Flockenrollen.

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  • Den Stoff kann ich aber nicht 60 Grad waschen, genauso wenig wie meine Klamotten!


    Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber da ich Erfahrung habe, kann ich hier mal schreiben, wie eine erfolgreiche Bekämpfung gelingt:


    1. Alles aus Tierhaaren oder wo welches dran haftet, an einer Stelle oder in Kartons sammeln.


    2. Einsatz von Schlupfwespen in ausreichend großer Menge über mindestens ein halbes Jahr alle paar Wochen (Teuer aber ungefährlich für Mensch und Tier). Schlupfwespen (ca 0,5mm groß) befallen nur die Eier. Larven und erwachsene Tiere muß man anders loswerden...


    3. Nach und Nach alles, was aus Wolle ist oder mit Tierhaaren behaftet, einfrieren bei höchstens - 18°. Ein paar Tage in der Truhe lassen und dann die nächste Fuhre rein ins kalte Grab. Mehrfaches Einfrieren tötet alle Stadien der Motten (Eier, Larven, Imagos)


    4. Lavendelduft übertüncht wirksam den Wollduft für die Tiere. Verscheuchen tut es Motten angeblich nicht.


    5. Pheromonfallen (max. 1 pro Raum, Schrank) locken nur Männchen an. - Nebenbei landen auch Lebensmittelmotten drin. Die Fallen dienen v. a. der Befallskontrolle.


    6. Dünne Plastiktüten hindern die Larven nicht, sie fressen sich dort ebenso durch wie durch einen Teppich mit Kunststofffasern.


    7. Langfristig: Getragene Wollsachen regelmäßig abschütteln. Vor und nach dem Waschen einfrieren. Beim Spülen etwas Lavendel zugeben.


    Mehrfaches Einfrieren und auftauen zerstört auch die widerstandsfähigen Eier der Motten. Wollsachen oder Wollknäuel kann man schließlich schlecht mit 60 ° waschen.


    Mottengespinste (Röhren in denen die Larven fressen) sind z. B. in Pullovern schwer zu finden. Den Schaden sieht man meist erst nach dem Waschen.


    Mottenkugeln, Mottenpapier und Sprays enthalten Gifte. Und diese sind auch für Menschen (insbesondere Kleinkinder) nicht unbedenklich.


    Was Motten offenbar anlockt:
    - Nicht gesaugte Ecken in den Zimmern (wenn sich dort Haare von Tier und Mensch sammeln)
    - Getragene Wollsachen, die achtlos in der Ecke (womöglich noch unter anderen Sachen) liegen statt irgendwo in der Sonne zu hängen oder liegen.


    Befallsausgangspunkt sind normalerweise dunkle (selten gesaugte Ecken), z. B. im Flur. Die Bekämpfung sollte man aber überall durchführen, da sonst Restbefall verbleiben kann.


    Motten legen vor allem im Frühjahr und im Herbst Eier. Aber dank Klimawandel dürfte es inzwischen drei Generationen geben - mindestens.


    Kleine Entwarnung für die, die Wolle lagern und Haustiere haben: Wenn man immer auch die Ecken saugt, passiert normalerweise nichts. Mottenweibchen legen die Eier an relativ dunkle Stellen mit Tierhaaren. Vor dem Schlupf sollte der Staubsauger die Eier geschluckt haben.


    Schlupfwespen gegen Motten gibt es bei Nützlingsversendern.


    Jutta

  • zum Thema Lüften/Schimmel: Soweit ich weiß ist bei Schimmel seid einiger Zeit meist der Vermieter in der Pflicht. Und zwar aus einem bestimmten Grund: Wenn man Fenster modernisiert, dann ist man eigentlich auch verpflichtet eine Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu installieren. Die meisten Vermieter machen das nicht. Und als Mieter kann man nichts anderes als Lüften. Wenn man vernünftig lüftet, dann ist Schimmelbeseitigung ein Problem des Vermieters, auch bei Wäschetrocknung in der Wohnung, denn der Vermieter sollte eine Möglichkeit der Wäschetrocknung zur Verfügung stellen.

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  • Ich hatte lange eine Mottenpest in der Küche, bis ich raushatte, dass die Viecher sich in den seitlichen Löchern in den Schränken (dienen der Fixierung von Regalen) einnisten. Ich habe daraufhin alles leergemacht, mit einem starkem Sauger jede Ritze und jedes Loch ausgesaugt, die Löcher gestopft (bei Ikea gibt es in der Küchenabteilung extra so kleine Stöpsel, da Möbel normiert sind, dürften die in die meisten passen) und Klebefallen seitlich angebracht (sie werden direkt auf die Seitenwand geklebt. Voller Erfolg! Die Motten haben keine Nistplätze mehr, die Klebefallen haben alle neuen Motten abgefangen, Problem einfach und günstig gelöst. Ich trockne übrigens auch im Zimmer, habe allerdings dauernd das Fenster auf und das meiste wandert in einen Warmepumpentrockner, der frisst nicht so viel Strom und vereinfacht die Arbeit sehr.

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  • Lorbeerblätter in die unteren Schränke streuen. Das hat sie bei mir bis jetzt (und nach einer Plage) vernichtet, bzw. vertrieben und sie sind nie mehr zurückgekommen!

    Liebe Grüße Sabine



    Wenn du einen Beruf hast, der dir Spaß macht, brauchst du nie wieder zu arbeiten!


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