Seit ich einen Bernina habe, fallen mir solche Äußerungen auf. Die lese ich öfter. Was ich nicht öfter lese sind eben solche Huldigungen. Gibt es die tatsächlich?
Meine Nähmaschinenreise: Ich habe zunächst auf der Husqvarna meiner Mutter genäht, die ich sehr mochte, die sie aber leider nicht hergeben wollte, obwohl die Maschine ungenutzt unter der Treppe stand. Ich habe dann als Berufsanfängerin einen Nähmaschinenladen aufgesucht, um mir eine einfache, aber ordentliche Maschine selbst zu kaufen wo mir dann zwei Modelle zur Auswahl gestellt wurden, eine Singer und eine Husqvarna. Ich habe dann die kleine mechanische Husqvarna genommen und die hat immer brav getan, was sie sollte, es gab aber irgendwann trotzdem den Wunsch nach etwas mehr Funktionen und Komfort. Irgendwann als dann auch der Transporteur nicht mehr so ideal griff, wollte ich dann eine Juki kaufen. Ich bin in den Laden gegangen mit dem festen Vorsatz, sie nur noch einmal probezunähen und dann gleich mitzunehmen. Tja, am Ende habe ich mich dann doch an der Bernina wohler gefühlt, bin in mich gegangen ob des signifikanten Preisunterschiedes und habe seitdem eine Bernina 530 bei mir stehen. Ich mag sie gerne, sie passt gut für mich, aber so wie ich und Pfaff so überhaupt nicht harmonieren, gibt es halt auch Leute, die mit Bernina nicht harmonieren. Ich finde es cool, daß Bernina viele Spezialnähfüße anbietet und es gibt welche, die ich gerne nutze und es gibt welche, die bestimmt hier oder da ganz nett wären, aber wo mir das den Berninapreis nicht wert ist, denn ja, den Namen zahlt man leider extra. Ich finde trotzdem, daß es als Prestigeobjekt nicht taugt.
