Beiträge von moniaqua

    Dabei sind auch einige wortwörtlich "schwere Brocken" dabei, bei denen ich auch mit vorhandenen Kauf-Schnitten in Standardgrößen nicht weiterkommen würde, weil die außerhalb von fast allen herkömmlichen Größen liegen. Und gerade denen würde ich echt gerne mal mit wirklich guter oder zumindest besser passender Kleidung helfen können... Da ist mir aber nicht klar, ob dieses System dafür geeignet wäre. Würde mich freuen, speziell auch zu diesem Thema Erfahrungen zu hören...

    Naja, mit Fashion Express geht's mir wie Steinradlerin.


    Im Hofenbitzer Band 2 ist auch erklärt, wie man "Bauchfiguren" konstruieren kann. Die sind dann schon stärker :). Kurse war zumindest das letzte Mal, als ich geschaut habe, mau. Da würde ich persönlich einen vor Ort bevorzugen. Ich behelf mir halt mit dem Hofenbitzer und Eigenstudium, wobei ich die letzten Jahre hier durch das Leben ausgebremst war.

    Wie soll ich sonst einen digitalen Schnittmuster auf einen einzelnen Bogen kopieren?

    Du kopierst nicht, Du druckst aus, das hat Lieverling ja schon geschrieben.

    Wo: die schon genannte Preiswertplotten, https://www.dieplotterei.de/ , https://www.repro-online.de/schnittmuster-plotservice , da gibt es bestimmt noch mehr. Bei Mehrgrößenschnitten schneidest Du dann den passenden Schnitt aus, da kopiere ich nicht extra nochmal. Andere Anbieter haben die Schnitte jeweils extra auf je einem Bogen.

    Bei 26 Euro pro A0 Bogen, wäre mir das zu teuer

    Kannst Du das mal genauer spezifizieren bitte? Druckkosten (das wäre extrem, ja, soviel löhne ich nicht einmal beim örtlichen Copyshop, der schon relativ teuer ist), Schnittmusterkosten, sonstwas?

    kopiert ihr das geklebte nicht aus Schnittmusterpapier?

    Wenn ich selber ausdrucke, habe ich normales Kopierpapier bzw. Druckerpapier im Drucker. Also nein, kein Schnittmusterpapier. Wenn ich kopiere (etwa aus einem Schnittmusterheft), verwende ich z.B. Zeitung und Kopierrad

    Der Vorteil ist, dass man nicht selbst kleben muss, oder?

    Richtig.

    und hängen prima auf einem Hosenklemmbügel an einer Kleiderstange.

    Oder man stanzt Löcher hinein und hängt sie an "Fleischerhaken". Diese Variante will ich bei mir einführen.

    Das viele Papier, das Kleben und dann, wie soll man das ganze aufbewahren????

    Ich sehe da keinen Unterschied zu Schnittmustern, die ich aus Heften kopiere. Kleben kann man umgehen, indem man auf A0 ausdrucken lässt. Manche Anbieter bieten schon A0 (oder A1, wenn die Schnitteile klein genug sind) an, bei anderen muss man da "basteln". Aufbewahren muss man die Schnitteile aus Schnitmusterbögen auch, oder kopierst Du die bei jeder Nutzung neu? Dann hättest Du aber noch viel mehr Papier, wenn auch vielleicht dünneres.

    Ich hoffe, uns bleiben die Zeitschriften mit den Mehrgrößenschnittmustern noch lange erhalten - war ja schon immer ressourcenschonender.

    Ressourcenschonend ist an dieser Stelle gerade nicht das Argument, dass mich überzeugt. Ich verstehe, wenn man die Bilder aus dem Heft möchte, die Haptik, die zusätzlichen Infos etc. Aber ressourcenschonender als gezielt einen Schnitt herunterzuladen? Was ist mit den anderen Seiten des Heftes? Die sind doch auch Ressource. Das Papier für die Kopie. Schnitte, die man mag und öfter verwendet, reißen auf dünnem Papier schon mal ein, dann muss man neu kopieren. Oder man hat eine Kunststoffolie, das finde ich auch nicht wirklich ressourcenschonend.


    Letztens habe ich in einer Doku eine Maschine gesehen, die hat die Schnittteile direkt nach dem Schnittmuster ressourcenschonend aus dem Stoff ausgeschnitten. Dabei den Fadenverlauf beachtet, Restteilchen wurden noch irgend ein Dekoelement.


    Das fände ich ressourcenschonend. Die Maschine ist für Hobbyschneider vermutlich zu aufwändig, aber vielleicht gibt es mal etwas ähnliches, für Hobbybedarf machbares. Einen Plotter, der den Stoff direkt schneidet, ohne Umweg über Papier. Schnitte dazu, die direkt auf dem Stoff ausgeplottet werden können. Das müsste an sich schon mit den zur Verfügung stehenden PDF funktionieren. So schaut meine schöne neue ressourcenschonende Welt aus. Hefte können dann bei Bedarf auch weiter gedruckt werden; die Schnittmusterbögen könnten dann für mich gern durch Verweise auf die herunterladbaren Schnittmuster ersetzt werden.

    Es muss nicht mal "geschickter" sein. Ein anderes Angebot reicht da schon.

    Auch, ja. Bei der Burda hatte ich im Hinterkopf, dass die z.B. keine A0-Schnitte anbieten. Das finde ich ungeschickt.

    Für A0 müsste ich erstmal einen Copyshop finden, hinlaufen, bezahlen und wieder kopieren oder ausschneiden.

    Ist der Versand nach Spanien so teuer? In die EU müsste es doch eigentlich ähnlich wie Deutschland sein? Hier gibt es diverse Versender. Und wieso müsstest Du wieder kopieren? Ich lasse ausdrucken, hole oder lasse zusenden und schneide aus.

    Was andere Zeitschriften mit diesem Problem zu tun haben, das erschließt sich mir nicht.

    Mir schon. Das Kaufverhalten ändert sich mit neuen Technologien, in diesem Fall Downloadschnitten. Wenn Hefte aus diversen Gründen eh schon potentiell Abonnenten verlieren, wird das durch die Downloadmöglichkeiten nicht besser. Zumal wenn sich andere Anbieter geschickter anstellen.

    Ich hab die Hefte meistens zusätzlich zu meinem Abo gekauft, alleine schon, weil die Schnittmusterbögen nicht so proppenvoll waren.

    Da wäre mein Weg, wenn ich noch Hefte kaufen würde, die statt des Abos zu kaufen :)

    Ich vermisse die Schnitte für Zierliche. Aber es gibt wohl nicht so viele Frauen unter 164 cm in Deutschland

    Früher, in der guten alten Zeit (TM) gab es die mal von Burda, ein- oder zweimal im Jahr ein ganzes Heft voll.

    Ich kann mir gerade so gar nicht vorstellen, wie die genau angewendet werden.

    Die werden an die Schere gepappt (da magnetisch) und zum Abschätzen der Nahtzugabe verwendet. Die Kante des Magneten geht die angezeichnete Nahtlinie entlang.


    Erfahrung hab ich keine, ich habe derzeit ständig Schnitte, bei denen die Zugabe schon enthalten ist. Und sonst schätz ich, oder wenn's genau gehen muss, zeichne ich an :)

    Bilder müsst Ihr Euch leider noch gedulden, ist schon a bisserl dunkel heute, aber Ensemble eins (das schwarze, mit Borte) ist fertig. Fast "nach Rezept":

    Ziele

    Rock

    • Gummibund mit Ziernaht
    • Jerseyverarbeitung
    • Lange Schlitze
    • Rock füttern

    Jackerl

    • Zweinahtärmel
    • Halbgefütterte Jackenverarbeitung
    • Aufnähen einer Borte

    Stoff

    Merinostrick und Jersey vom @knopflochbadaibling

    Änderungen:

    • Rock und Futterrock gesäumt, mit Briefecken.
    • Mehr Knöpfe beim Jackerl (statt dreien sechs). Und einfache Druckknöpfe; die Wahrscheinlichkeit, dass ich das Jackerl offen tragen werde, geht gegen Null.
    • Jackerl voll gefüttert da Merinostrick…
    • Einlage weggelassen da zur Charakteristik des Strick-Stoffes passend. Und die Borte ist wirklich sehr stabil.
    • Ärmel verlängert.

    Was ich gelernt habe:

    • Wenn man die Ärmel verlängert, ist es gut, mehr Stoff zu kaufen. GsD hatte das Knopfloch noch genug vorrätig. Und ein Blick in die Materialliste schadet vor kaufen der Borte auch nicht. :o

    Sehe ich das richtig, dass der Zuschnitt auf der rechten Seite erfolgt? Sprich, wenn ich normal auf links zuschneide, nähe ich den Schlitz quasi auf der anderen Seite?

    Well, ich hab's jetzt mal so wie im Video gemacht (ähm, fast - ich konnte mich partout mit dem fehlenden Saum nicht anfreunden und der Schnitt ist mir eh akrad die benötigten 5 cm zu lang) . Für die Verstürzerei hab ich das Video ein paar Mal laufen lassen müssen - er hätt ja auch einfach sagen können, Futter außen, links ausnahmsweise mal auf rechts und gut wär's gewesen... :motzen: Genug gemeckert, der Rock hat grad die richtige Länge für lange Konzertkleidung in Stöckelschuhen, jetzt noch das Jackerl dazu, dann bin ich wieder gut gerüstet für die Konzerte in kalten Winterkirchen (ja, Bild folgt irgendwann :o )

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