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Beiträge von Zauberband

    Zitat

    Aber Alpaka geht bei mir auch absolut überhaupt gar nicht.

    Dabei wird das ja immer als besonders weich beworben.


    Ja, seltsam.


    Ich werde jetzt auftrennen und das Projekt sein lassen. Mit den ganzen Unwägbarkeiten ist mir der Aufwand einer ganzen Jacke zu groß.

    Ich habe aber gerade etwas anderes gefunden, um die Wolle wenigstens zu verarbeiten: Wolle in dunkelfuchsia (62) mit diesem Projekt. Die Anleitung für dieses Tuch habe ich schon lange in der Pipeline, und hierfür bietet sich die Wolle total an, sogar die Menge und Lauflänge passen :) Mit den dickeren Nadeln komme ich auch hin, ich stricke ja jetzt schon in N4, da kann ich auch auf N5 wechseln und das Tuch etwas lockerer stricken. Die Farbe wäre dann auch super schön für ein Tuch - und ob das jetzt 10 cm länger oder kürzer wird, ist dann bei einem Tuch egal...


    Da ich mich aber eigentlich auf eine Wickeljacke eingeschossen hatte, habe ich alternativ diese Wickeljacke gefunden. Hierfür würde ich dann neue Wolle kaufen, auf jeden Fall sowas fluffig leichtes. Genau weiß ich noch nicht, muss ich dann schauen.

    Mal eine Frage zum Muster: Diese tiefergestochenen Maschen möchte ich nicht die ganze Zeit stricken. Ich habe mir gedacht, ich würde statt dessen glatt rechts mit einem einfachen Lochmuster stricken, die breite Blende so, wie vorgesehen. Die etwas rustikale Blende könnte einen schönen Kontrast zu dem leichten, locker fallenden Lochmuster geben.


    Ich weiß nur nicht - da ich dieses tiefergestochene Originalmuster nicht kenne - wäre glatt rechts denn eine geeignete Alternative? Nicht, dass das zu breit wird, falls sich das Originalmuster eher wie Bündchenmuster (1 re / 1 li) verhält und zusammen kraucht. (???)

    Do-it,

    wie ist von Austermann die Kaschmirwolle? Kratzt die?

    (Ich habe mehrere Kaufpullover aus 100% Kaschmir, davon ist nur einer, der NICHT kratzt. Bei manchen ist es erträglich, ein oder zwei gehen gar nicht. Die alljährlichen Schals vom Aldi-Nord sind z.B. super, die kratzen gar nicht. Die liebe ich. Deren Pullover sind mittlerweile leider total grottig, aber aus anderen Gründen.)


    Allgemein Kaschmirwolle, dafür könnte ich mich erwärmen, trage ich eigentlich SEHR gerne. Wie ist denn da das Strick- und Trageverhalten?

    Garn von Austermann habe ich, glaube ich, noch nie in einem Geschäft gesehen. In unserer Region ganz sicher nicht. Hier gibt es i.d.R. Lana Grossa, Online und Katia (und eigentlich sowieso kaum noch Wolle-Läden, mir fallen nur noch 2 ein, die einigermaßen in der Nähe sind). Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch Wolle im Kaufhof, im familiengeführten "Oma-Bekleidungsgeschäft" (zusammen mit Stickgarn, merkwürdige Mischung irgendwie), o.ä. Alles weg inzwischen.

    Bestellen finde ich bei Wolle schwierig (außer bei konkreten Nachbestellungen), ähnlich wie bei Stoffen. Das vermeide ich weitgehend, damit habe ich überwiegend schlechte bis sehr schlechte Erfahrungen gemacht :-/


    Vielleicht wird bei Drops noch viel bestellt, weiß ich nicht. Ich kenne einen Laden in Flensburg in der Roten Straße, der die Wolle direkt im Geschäft hat (gibts den noch?), das ist aber weit weg von uns. Woanders habe ich das noch nie gesehen.


    Seide - das Problem hatte ich auch, selbst bei Seide Mischung (mit irgendwas). Mein persönliches derzeitiges No-Go ist Alpaka, wird derzeit gerne überall auch auf Messen etc. verkauft. Entgegen irgendwelcher Behauptungen kratzt das wie tausende Nadeln, einfach nur ganz furchtbar.

    Im Moment bin ich am Zweifeln, was ich nun mit dieser Wolle mache. Mir vergeht ehrlich gesagt gerade die Lust darauf. Maschenbild nicht schön, Verdrehgefahr, Ausleierrisiko, Figuranpassung während des Strickens im Grund gar nicht möglich. Da möchte ich mir die Arbeit eines größeres Stückes gar nicht mehr machen :-/ Ich bin drauf und dran, loszufahren und wieder nach einem normal gedrehten Garn zu suchen.

    Die Frage ist, was mache ich dann mit der vorhandenen Wolle? Wenn Sie zum ausleiern neigt (und vielleicht noch schwer ist), ist sie ja für gar nichts größeres geeignet. Ich stricke häufiger mal Tücher, wenn die schwer und immer länger werden, ärgere ich mich auch jedesmal (hatte ich erst bei irgend einer Sommer-Wolle mit Seide-Gemisch, vermutlich Viskose?). Kinderkleidung ist kein Thema mehr.


    Was würdet Ihr denn für Garn empfehlen, das normal gedreht ist, aber nicht kratzt (ich bin da total empfindlich) und keine Kunstfaser ist? Baumwolle ist für größere Teile ja auch nicht das richtige. Es dürfte auch ein bisschen dicker sein als nur Nadelstärke 3.

    Wahrscheinlich verzwirbelt sich deswegen auch das Stück Garn ständig, welches aus dem Wollknäuel kommt. Wenn am anderen Ende das Strickstück hängt, kann man ja nicht allzu viel dagegen tun (mich nervt das immer). Hin und wieder lasse ich das Strickstück dann frei hängen und sich ausdrehen. Das hilft aber nur begrenzt.


    Leider habe ich das bei Dochtgarn noch nie anders erlebt, und ich verarbeite i.d.R. nur Markengarne (ob Katia dazu gezählt werden kann, weiß ich nicht, aber Lana Grossa z.B. sicher).

    (Dafür hatte ich aber bei einem "Eco Puno"-Garn von Lana Grossa ein ganz anderes Problem (Streichgarn), nämlich dass es beim Stricken sofort verfilzte und bei einem Fehler nur schwer oder gar nicht aufgetrennt werden konnte, trotz größerer Nadelstärke.)


    Das klingt jedenfalls alles nicht sehr erbaulich :( Und vor dem Wollekauf kann man das ja auch nicht herausfinden, außer, man kauft Dochtgarn gar nicht mehr, oder zumindest nicht mehr von diesem Hersteller :-/ (Was dann wieder schwierig wird, wenn man nicht allzu viele andere Möglichkeiten in der Region hat.)


    Der Verzug an den Seitennähten ist ja wie bei billigen T-Shirts, wenn die nicht genau im Fadenlauf zugeschnitten wurden.

    Hm, mein jetziges Vorhaben ist, außer am Bündchen, glatt rechts mit einem einfachen Lochmuster gleichmäßig über die ganze Fläche. Das wird vermutlich nichts nützen, um die Probleme auszugleichen :(


    Ich merke gerade, ich komme auch wieder nicht mit der Maschenprobe hin :-/ Die passte genau (bei N 3,5). Ich bin jetzt bei 48 cm Breite mit N 3 im Bündchen (kraus rechts). Nach dem Wechsel zu N 3,5 mit glatt rechts bekomme ich doch höchstens 2 cm mehr in der gesamten Breite (etwa eine M mehr pro 10 cm), ich brauche aber 54 cm für Gr. XL, ich bin statt dessen exakt bei Größe L gelandet. Das verstehe ich auch nicht, dass es hier zur Maschenprobe eine so große Differenz gibt. Oder mache ich irgendeinen Denkfehler?

    Liegt das auch am Garn?

    Oben schrieb jemand, dass es ausleiert. Hm, aber das kann ich vorher ja kaum gescheit kontrollieren und auch nie die Passform prüfen :-/

    Interessant. Die (professionelle) KI sagt zu diesem Thema folgendes:


    Frage:

    Wieso sieht bei Kammgarn glatt rechts gestrickt nicht symmetrisch aus?


    Antwort KI:

    Kurz gesagt: weil Kammgarn jede kleine Asymmetrie im Maschenaufbau sichtbar macht, die bei Streichgarn optisch „verziehen“ wird.


    1. Glatt rechts ist konstruktiv nicht symmetrisch


    Eine rechte Masche besteht aus:

    • einem Maschenkopf (oben)

    • zwei Maschenschenkeln, die nicht gleich belastet sind


    Beim Handstricken:

    • Ein Schenkel wird beim Abstricken stärker gezogen

    • der andere bleibt länger / lockerer


    → Die Masche ist mechanisch asymmetrisch, auch wenn sie geometrisch „gleich aussehen soll“.


    2. Warum das bei Kammgarn auffällt


    Kammgarn:

    • glatte, parallele Fasern

    • kaum Flaum

    • hohe Konturenschärfe


    Folge:

    • Licht betont Unterschiede zwischen linkem und rechtem Maschenschenkel

    • Maschen kippen optisch leicht

    • das Strickbild wirkt „schräg“ oder unruhig


    Das ist kein Fehler, sondern ein physikalischer Effekt.


    Streichgarn:

    • flauschige Oberfläche

    • diffuse Lichtstreuung


    Folge:

    • Unebenheiten werden überdeckt

    • Maschen wirken gleichmäßiger und symmetrischer


    3. Zwirnung und Drallrichtung


    Kammgarne haben oft:

    • stärkeren, klar definierten Drall


    Beim Rechtsstricken:

    • Maschen werden in eine Richtung gedreht

    • Drall + Maschendrehung addieren sich


    → Das verstärkt die optische Asymmetrie.


    Bei Streichgarn:

    • geringerer, weniger sichtbarer Drall

    • Effekt bleibt verborgen


    4. Handdominanz


    Rechts- oder Linkshändigkeit führt zu:

    • minimal unterschiedlicher Fadenspannung

    • bevorzugter Zugrichtung


    Kammgarn „verzeiht“ das nicht.


    Fazit


    Glatt rechts ist technisch nicht symmetrisch.

    Streichgarn kaschiert das durch Volumen und Flaum.

    Kammgarn zeigt es gnadenlos – deshalb wirkt glatt rechts damit oft leicht unsymmetrisch, schräg oder „lebendig“, besonders bei Handstrick.

    Ich habe die Seite dieses Garnherstellers wiedergefunden:


    Beispielbild


    Man muss ein bisschen runter scrollen. Unter der Überschrift "Weichheit und Tragekomfort" - das linke Bild zeigt GENAU denselben Effekt (Kammgarn), im Gegensatz zum rechten Bild vom Streichgarn, wo die Maschen schön gleichmäßig sind.


    Ich habe nur immer das Problem, dass bei mir alles an Wolle kratzt und die flusigen Streichgarne noch schlimmer sind. Manche Mode, z.B. Alpaka-Wolle, ist ganz schlimm. Da könnte ich schreien...

    Deswegen lande ich immer wieder mal bei diesen glatten Dochtgarnen, die ich dann aber eben verstrickt nicht so richtig schön finde :( (wobei die Farben aber oft wieder toll sind).

    Aline,

    geht mir bei der Maschenprobe ähnlich. Wenn ich dann endlich die passende Breite habe (bei dickeren Nadeln als bei der Wolle max. angegeben), passt garantiert die Höhe nicht. Nach der schere ich mich allerdings nicht, jedenfalls nicht bei der Maschenprobe.


    Vermutlich vergrößern sich die Maschen bei lockererem oder festerem Stricken nicht gleich im Seitenverhältnis, sondern in Breite und Höhe unterschiedlich (nicht proportional).


    Ich habe vorhin auf der Herstellerseite eines deutschen Garnherstellers gelesen (finde die Seite aber leider nicht mehr, war keiner der handelsüblichen). Dort ging es um den Unterschied von Streich- und Kammgarn. Die Fotos von Strickbeispielen zum Kammgarn hatten exakt dasselbe Aussehen wie meine Strickstücke, mit den ungleichmäßigen Schenkeln des Maschen-Vs (auch hier: rechts normal, links gerade, fast wie eine einzige lange Linie).


    (Wolle oder Maschenproben habe ich noch nie vorher gewaschen. Ich wasche auch die fertigen Stücke kaum mal. Allerhöchstens im Wollprogramm als Kaltwäsche, oder nur noch mit dem Auffrischprogramm.)

    :(


    (Wobei ich schon froh wäre, wenn es nicht an mir liegt. Sich im Strickverhalten nach Jahrzehnten irgendwie umgewöhnen zu müssen, wäre nicht so toll, und vermutlich auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt.)


    Leider wirkt sich das z.B. auch auf die Maschenprobe aus. Ich stricke eh schon fest, und wenn dann das Gestrick in der Breite um 1/4 kürzer wird, als es müsste, macht das weiter reichende Schwierigkeiten...


    Mal schauen, was andere noch dazu meinen.

    Hallo,

    ich stricke seit Jahrzehnten, und heute ist mir (wieder einmal) ein ungleichmäßiges Strickbild bei glatt rechts aufgefallen: Dabei ist der rechte Schenkel des V (bzw. einer Masche) stets schön ausgeprägt und verläuft schräg, während der linke Schenkel fast senkrecht verläuft und diese Hälfte der Masche damit auch deutlich schmaler ist. Insgesamt ist das Erscheinungsbild zwar sehr gleichmäßig, es wirkt aber (gleichmäßig) streifig und nicht schön. Es sieht auch nicht korrekt aus, da die Vs nicht ausgeprägt sind.


    Nun ist mir klar, dass das an unterschiedlich fest gestrickten rechten und linken Maschen liegt. Wobei ich generell fest stricke und den Faden bei rechten wie auch bei linken Maschen immer anziehe.


    Ich habe jetzt verschiedene Dinge getestet: Unterschiedliche Fadenspannung, stricken ohne Faden festziehen, linke Maschen anders stricken (rechte M müssen dann verschränkt gestrickt werden) und selbst mit verschiedenen Nadelstärken bei linken und rechten Maschen. Aber selbst bei einer Differenz von einer ganzen Nadelstärke ändert sich absolut nichts am Erscheinungsbild.


    Langsam fällt mir dazu nichts mehr ein. Das einzige noch: Ich habe den Eindruck, diesen Effekte habe ich nur bei stricken mit Dochtgarnen (ich verwende gerade "Katia Merino Baby"). Das Garn ist sehr dünn und ist eigentlich kein bisschen flusig. Bei Garnen, die wolliger wirken oder sind, ist mir das noch nie so aufgefallen.


    Ich hatte schon gelesen, dass es am Garn liegen kann, weil es anders gedreht wird. Ist das möglich? Das wäre ja sehr ärgerlich :(

    Hallo!


    Ich möchte an einer Bluse aus Tüll den Saum mittels Rollsaum (Overlock) kringeln/stark wellig nähen. Ich stelle mir das mit dem Material aber schwierig vor.

    Der Tüll ist kein harter Faschingstüll, sondern ein ganz weiches, recht hochwertiges Material. Außerdem ist das Teil gekauft und ich habe keine Möglichkeit, vorher zu probieren. Mit Jersey habe ich genügend Erfahrungen, aber nicht mir diesem löchrigen Material.


    Hat das schon mal jemand gemacht?

    Zitat

    Ich weiß, dass es durchaus Programme gibt, die unfertig auf den Markt geworfen werden. Ich leide auf der Arbeit selbst unter so einem. Aber ich hoffe doch jetzt mal, dass das nicht die Regel ist.

    Vielleicht nicht die Regel, aber durchaus gängig. Irgendwelche vertraglichen Deadlines, die im Vorfeld beschlossen wurden, müssen aus juristischen Gründen eingehalten werden. Und das ist nur einer der Gründe. Ein anderer ist, dass Software-Tests, insbesondere umfangreiche, oft nicht als notwendig betrachtet werden - bzw. der Kosten-Nutzen-Abwägung zum Opfer fallen.

    Eigentlich ist das Unternehmensalltag.


    Insbesondere im öffentlichen Dienst kommt das häufig vor: Viele Behörden arbeiten regional oder sogar bundeslandweit mit bestimmten Programmen, die bekanntermaßen weit entfernt von ausgereift sind. Ursache ist häufig immer noch der Grundsatz, dass der billigste Anbieter gewählt werden muss.

    Zitat

    Richtig, niemand, die ist so weil außen angeordnet, dass da kein Bohrloch hinkommt.

    Das möchte ich stark anzweifeln.


    Wenn Du ein Schränkchen an die Wand hängen möchtest, ist Dein Borloch für den Dübel vielleicht nur 5 cm tief. Aber der Hirni von nebenan denkt sich, "viel hilft viel", ich nehme mal ne gaaaanz große Schraube, und bohrt dann eben 20 cm tief. Wer weiß. So sind halt die Menschen. In diesem Sinne finde ich es absolut verständlich, genaue Vorgaben zu machen. Bezüglich der Dämmung, Dampfsperren etc. sowieso.


    Eine Kernbohrung geht übrigens gleich mal durch die ganze Wand durch ;)

    (Benötigt man z.B. für Abluft vom Herd oder Wäschetrockner, oder, wie bei uns, für die Einfüllstutzen der Pellets ins Pelletlager für die Pelletheizung.)


    Ich würde allerdings nie und nimmer Löcher in die Rahmen von Kunststofffenster bohren. Und schon mal absolut gar nicht in einer Mietwohung. Oh weia. Da würde ich als Vermieter aber... oh HA!

    Diese Gardine hängt bei mir mehrfach im Wohnzimmer. Bei den IKEA-Teilen schneide ich grundsätzlich dieses breite und sehr störrische Gardinenband oben ab und nähe eigenes an, zumeist das schmale Kräuselband. Da die Gardinen auch immer zu lang sind, wird unten dann passend gekürzt und der Saum auch wieder neu genäht. Also alles neu bis auf die Seitennähte.

    Zudem:

    Die Mädels wollen doch nicht allein deswegen Modell werden, weil sie zufällig sehr dünn sind. Nein.

    Die Mädchen dieser Welt wollen auf die Laufstege und müssen dann halt alles daran setzen, die dort geltenden Normen zu erfüllen. Da diese Normen so extrem sind, braucht es dann auch oft extreme Methoden, die Ziele zu erreichen - weil es eben NICHT jedem Mädel zufliegt, dermaßen wenig auf den Knochen zu haben.


    Das Thema Essen ist in der Modelszene auch nur EIN Thema. Nach allem, was man so hört, gibt es da noch ganz andere Sachen. Aufputschmittel, Drogen, Prostitution, etc. Das ist ganz sicher keine heile Welt mit zufällig hübschen dürren Mädchen.

    Zur Kleidung:


    Man kann nicht heutige Interessen mit der Mode von vor 200 Jahren begründen oder argumentieren. Das war eine andere Gesellschaft mit anderen Regeln, auch die Kleidung war eine andere. Wir leben HEUTE, in der jetzigen Gesellschaft.


    Man kann seinem Jungen ein Kleid anziehen, wenn man unbedingt auf irgendwelche Emanzipationen (beider Geschlechter) pochen will. Man wird sich - und das Kind - damit aber zum Gespött der Leute machen. Muss man das haben?!


    Natürlich kann man gesellschaftliche Regeln ändern, sie ändern sich sowieso fortwährend. Das ist der übliche Lauf der Geschichte. Man sollte aber auch überlegen, WARUM man WAS und WANN ändert.


    Diese ganzen Gender-Diskussionen bin ich ziemlich leid. In der Uni gab es dazu ganze Seminare, wobei das Gender-Thema immer das "Beiwerk" zu einem Hauptthema war. Nicht selten führte das zu völlig abstrusen Aussagen und das eigentliche Thema wurde völlig verdreht und aus jedem Sinnzusammenhang gezerrt.

    ???

    Aline,

    ich glaube, wir reden aneinander vorbei.


    Natürlich wird das Bündchen bei 2 re 2 li (oder auch 1 re 1 li) elastisch, dafür ist dies ja auch das traditionelle Bündchenmuster, nicht nur für Socken.


    Es geht hier um den Abkettrand, der

    - beim üblichen elastischen abketten (rechts verschränkt) zwar elastisch, aber zu weit wird,

    - beim abketten mit der Häkelnadel nur wenig bzw. nicht genügend elastisch und

    - beim normalen abketten durch überziehen überhaupt nicht elastisch wird.


    Wieso sollte ich jetzt eine ganze Nadelstärke größer nehmen? Das erschließt sich mir nicht.

    Beim elastischen Abketten würde es noch weiter werden, als es eh schon ist, und die anderen Varianten werden nicht dadurch elastisch, weil die Maschen etwas größer werden.

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