Beiträge von Zauberband

    Kommt mir alles bekannt vor.


    Schuhgröße 36, mit Tendenz zur 35. Das größte Problem sind Sandalen. Wo geschlossene Schuhe noch in 36 passen, sind die Sohlen von Sandalen in Größe 36 regelmäßig vorn und hinten bis 1 cm zu lang, was ich optisch einfach ganz furchtbar finde. Also für ein Paar Sandalen suche ich regelmäßig viele Jahre...


    Außerdem wird die Schuhgröße 36 in vielen Schuhläden häufig gar nicht geführt, was ich nicht nachvollziehen kann. Erstens ist das nun einmal eine "offizielle" Damengröße. Die einfach aus dem Sortiment zu nehmen, finde ich einfach unverschämt. Außerdem müssen doch alle mit größeren Füßen (also fast alle Frauen/Mädchen) auch durch diese Größe mal durch?


    Kinderschuhe funktionieren i.d.R. nur bei Trekkingsandalen, alle anderen sehen dann eben doch nach Kinderschuhen aus. Außerdem sind sie mir meist zu schmal. Mit meiner Größe 36 habe ich dann auch noch breite Füße, was das Ganze nicht einfacher macht.


    BHs benötige ich in 85A, was es in den allermeisten Fällen auch so gar nicht gibt, und wenn, ist das Körbchen meist immernoch zu groß. Ich war es leid und bin vor Jahren auf Jersey-Tops umgestiegen...


    Von den Hosenlängen will ich erst gar nicht reden :steckenpferd:

    Zitat

    weil dick im Zusammenhang mit Figur einen negativen Beigeschmack hat, soll ein Wort gefunden werden, das positiv besetzt ist.


    Deswegen hat man den Begriff "Plus" erfunden. Ist allerdings nicht positiv besetzt, sondern eben nur neutral. Sozusagen politisch korrekt.

    Ich glaube, man wird wenig finden, was in diesem Zusammenhang POSITIV klingt - für unsere Ohren. In unserer Gesellschaft ist Übergewicht und insbesondere dick sein etwas negatives. Besonders bei Frauen. Bei Männern wird, zumindest ab mittlerem Alter, der "Wohlstandsbauch" akzeptiert und oft als völlig normal empfunden. Bei Frauen werden gewisse Pölsterchen akzeptiert, sofern sie aufgrund von Geburten/Kindern entstehen. Aber das dann auch nur in Grenzen. Unser Schönheitsideal ist eben ein anderes.

    Ich mache den ersten Socken erst einmal nicht auf, habe aber einen zweiten begonnen, den ich anders stricke. Wenn der besser passt, kann ich den ersten dann noch neu stricken.

    Die Spitze ist jetzt schon kürzer und und die Rundung flacher geworden, außerdem stricke ich jetzt insgesamt eine Nummer kleiner.


    So weit erst mal, ich verabschiede mich in das lange Wochenende. Das Strickzeug kommt mit in den Wohnwagen.

    Hm, meine Kinder äußern sich dazu nicht, außer einmal, als sie noch recht klein waren. Da haben sie mich gefragt, ob ich ein Baby bekomme, weil doch mein Bauch so dick ist :o

    Die Kleinen, sind sie nicht süß... :mauer:


    "Weich" wäre für mich in diesem Zusammenhang nicht das richtige Wort. Diese gedankliche Verbindung hatte ich noch nie, obwohl da natürlich viel Wahres dran ist (haha, ein Wortspiel :) ).


    Bei "kurvig" denke ich zuerst an die Sanduhrfigur, also breite Hüfte und vor allem viiiel Oberweite - was halt auch nicht immer stimmt. Und der schmale Teil der Sanduhr ist dann ja meistens auch nicht mehr so vorhanden...


    "Plus" ist relativ neutral.


    Aber worum geht es eigentlich?

    Das Maschenbild bei o.g. Kombination ist perfekt. Dicht geschlossen, aber nicht zu fest. Es ging mir vor allem darum, evtl. Elastizität zu erreichen?

    Nach Maschenproben richte ich mich nie, weil ich die nie erreiche. Wenn es in der Breite passt, dann nicht in der Länge, und umgekehrt. Im Zweifel teste ich direkt aus, was ich brauche, z.B. bei einer Mütze.


    Zerbrochen habe ich eine Nadel noch nie. Metallnadeln sind mir zu kalt in den Händen und sie klappern mir zu sehr. Bambusnadeln habe ich benutzt, als ich mit nadelspielen angefangen habe, zu stricken. Da die einen Hauch schwergängiger sind, gab mir das am Anfang Sicherheit, dass die Maschen nicht runter rutschen. Das Problem habe ich aber schon seit Jahren nicht mehr. Ich nutze fast ausschließlich die schönen grün-rötlich gemusterten Holznadeln von Knitpro (bei Socken die kurzen). Die sind ganz glatt. Ich habe irgendwann komplett auf diese Nadeln umgestellt, auch bei den Rundstricknadeln. Die sind schön anzusehen und fühlen sich angenehm an. Am schönsten sind so richtig dicke Nadelspiele in 8er Stärke. Das sind richtige Handschmeichler :)

    Für heute bin ich zu müde, ich muss mir das morgen noch mal in Ruhe durchlesen. Aber eine Frage noch: Ich stricke auch eher fest.


    Zur Zeit das vier-fädige Regia-Garn, mit 3er Nadeln. Das Bündchen mit 2,5er Nadeln. Was empfiehlt Ihr?

    Ich habe gerade versuchsweise die Bandspitze mit 7 statt 5 (bzw. 14 statt 10) Maschen begonnen, und nehme durchgängig in jeder Runde zu (nicht ab der 4. -runde nur noch jede 2. Runde). Damit müsste die Spitze (bzw. der Rand) vorne schon breiter beginnen und schneller breiter werden, also insgesamt kürzer.


    Meine Füße sind kurz und breit :S


    Die einseitige Variante klingt interessant. Meine Trekkingsocken, die ich ganzjährig trage, sind auch rechts und links vorher bestimmt, steht sogar drauf ;)

    Müsste ja auch als Bandspitze gehen, eben dann mit unterschiedlichen Zunahmen. Müsste ich probieren. Oder gibt es da eine Vorgabe?


    Bei der Verse hatte ich letztens die eingestrickte Verse probiert, aber das war mir zu viel Gedönse mit dem Maschen aufnehmen. Außerdem hat man da das komplizierteste zum Schluss, und das sagt meiner Motivation nicht zu. Die Standard-Oma-Verse mag ich nicht.

    "Hufeisen" und "runde Verse" kenne ich noch nicht.

    Welche Variante wird denn bei einem hohen Spann empfohlen?

    Hallo!


    Socken sind nicht so meines. Hat mich eigentlich nie gereizt, welche zu stricken. Aus verschiedenen Gründen. Ich trage auch keine selbst gestrickten Socken. Nie. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die gut sitzen, vor allem dann, wenn man in enge Schuhe rein muss.

    Armstulpen z.B. habe ich hingegen schon öfters gestrickt, auch mit Norwegermuster mit zwei Fäden/Farben gleichzeitig. Socken habe ich bislang nur 2x gemacht, für meine Kinder, als die noch ganz klein waren.


    Nun habe ich mir - motiviert durch das Sockenbingo ;) (was ich anfangs ein wenig verfolgt habe) - doch mal Socken für mich vorgenommen. Nach ein paar Versuchen, die mir nicht zusagten, habe ich nun eine erste Socke fertig gestellt. Ich habe sie von der Spitze her gestrickt (Bandspitze), das hat mir mehr zugesagt als anders herum. Dazu eine Boomerangverse, da sich diese so herum anbot. Das Ganze mit normalem Regia-Garn, in Größe 36.


    Aber was soll ich sagen - ich finde Socken doof. Noch immer.


    Und warum?


    1. Als erstes fehlt mir das Gefühl elastischen Materials an den Füßen.

    2. Dann fühlt sich die Wolle am Fuß nicht angenehm an. Ich mag es einfach nicht. Ich finde die Wolle hart auf der Haut.

    3. Die Bandspitze sitzt nicht gut. Vielleicht wird das besser, wenn ich die Socken etwas kürzer stricke und sie straffer sitzen. Jetzt ist sie zu spitz, obwohl ich diesen doppelten Anschlag mit insgesamt 10 Maschen habe (5 angeschlagen, 5 aufgestrickt). Die Spitze sitzt mittig, müsste aber - entsprechend der Form menschlicher Füße - seitlich sitzen.

    4. Am Spann, von dem ich immer las, dass er mit Boomerangverse zu knapp sein soll, bilden sich quer rüber Falten, sobald ich den Fuß angewinkelt habe.

    5. Und was mich gerade fast am meisten stört - das Bündchen ist zu weit. Dabei habe ich die Nadeln schon 1/2 Nummer kleiner genommen. Das Bündchen hat keinen Halt. Das war schon der zweite Versuch, vorher habe ich mit gleicher Nadelstärke gestrickt und extra elastisch abgekettet. Ergebnis: Bündchen flattert regelrecht und der Rand ist wellig.

    Mit den dünneren Nadeln wellt sich nichts, aber trotzdem kein Halt. Dafür beim anziehen spürbar den nur bedingt dehnbaren Rand. Arg knapp.

    6. Die Socken sind nicht warm. Kein bischen.


    Bei den Bündchen weiß ich nicht weiter. Insgesamt müsste die Spitze breiter, aber kürzer, die ganze Socke vielleicht eine Nummer kleiner. Die Bommerangverse - weiß nicht. Die klassische Verse soll gut sitzen, aber die finde ich potthässlich.


    :(


    Hm. Ich muss den zweiten noch stricken und mag nicht so recht, da der erste schon doof ist. Wenn ich diesen Socken jetzt aber auch wieder auftrenne, wird es wohl in absehbarer Zeit keinen neuen Versuch mehr geben...

    Ich finde Wollknäuel schon vom Aussehen her total schön, niemals würde ich die "absichtlich" abwickeln und dann wieder aufwickeln. Herje, ich bin froh, wenn ich NICHT aufwickeln muss... (Was ich sowieso schon oft genug mache, da ich gerne mal auftrenne, wenn ich nicht hundertprozentig zufrieden bin.)

    Ich habe allerdings auch nie Probleme mit dem Knäuelrest, dass sich da was verheddert oder so. Die Garne heute sind doch so super gewickelt, das hält bis zum Schluss, selbst wenn die letzten Garnschlaufen nur noch zusammen "kleben".

    Ich meine, wenn Oma alles umgewickelt hat, hatte die vielleicht ihre guten Gründe dafür. Früher bestanden Wollknäuel öfters aus mehr als 1 Faden, da in der Fertigung öfters mal Garn riss und das dann einfach trotzdem weiter auf das Knäuel gewickelt wurde. Beim Umwickeln kann man das kontrollieren. Oder evtl. Knoten, etc. Bei den modernen hightech-produzierten Garnen gibt es diese Probleme ja kaum noch. Jedenfalls nicht bei den Markengarnen.

    Ich rolle Wolle immer von außen ab, und das Knäuel liegt in irgendeiner Schüssel, Schale, oder was sonst grad so da ist.

    Ich muss auch sagen, dass ich das Problem beim Stricken eigentlich kaum mal habe, aber häufig beim Häkeln. Socken bzw. derart dünnes Garn verstricke ich auch äußerst selten, vielleicht liegt es auch daran? Meist stricke ich etwas dickere Garne.


    Wie ist solch ein Wollabroller aufgebaut? Dreht sich die eine Bodenscheibe in der anderen?

    Wenn ich weiß, wie das Teil funktioniert, kann ich das bei meinem Mann mal zum drechseln in Auftrag geben :)

    N'abend!


    Wahrscheinlich kennt Ihr das Problem - nach einer Weile des Strickens verdreht sich das Garn in sich, und das nervt. So lange, wie ein Strickteil am Garn hängt, bekommt man das auch nicht raus. Ich lasse das Gestrickte samt Nadeln darin dann manchmal an langem Faden ausdrehen, hilft aber nicht immer.

    Im Moment habe ich das bei einem Socken. Gerade erst zur Hälfte gestrickt, mit dem Regia-Garn, und das Garn verdrillt sich dermaßen, dass es schon beim Stricken stört.


    Hat jemand einen guten Tipp, was man dagegen tun kann?

    Unser Hund bekommt nur noch alte Handtücher oder billige Fleecedecken (von Kik, für 3 Euro das Stück). Oder mal ne alte Malerdecke (ohne Farbreste). Nach einer Weile haben die alle Löcher etc. Weniger durch scharren, viel mehr durch drauf herumkauen. Da ist auch kein festerer Stoff vor sicher. Hundespielzeug wird auch fix zerlegt. Der Hund ist 2 Jahre alt.

    Matten kaufen wir keine mehr, die leben nie lange.


    Ich könnte mir höchstens noch Kunstleder-Matten vorstellen, mit möglichst festem Polster, damit sie weniger Möglichkeiten zum reinbeißen haben. Kunstleder deshalb, weil das am wenigsten Gerüche annimmt (im Gegensatz zu jeglichem Stoff).


    Von daher: Von selbst nähen würde ich persönlich hier abraten.

    Downloadschnitte zusammen setzen lässt mich inzwischen kalt.


    Ich gehe immer reihen- oder spaltenweise vor. Die überschüssigen Papierränder schneide ich mit Lineal und Rollschneider ab. Beim Zusammenkleben kommt auf ein Papierchen ein Gewicht, dann wird das andere Papier passgenau draufgelegt, auch ein Gewicht drauf, und dann mit Tesa zusammengepappt. Fertig.


    Allerdings würde ich mir das nicht bei aufwändigen (umfangreichen) Mantelschnitten oder so antun ;)

    Zitat

    Wir sollten einen Stand anbieten, an dem sich Leute vermessen lassen können, die sich sonst nicht vermessen lassen können.

    Finde ich eine gute Idee. Mir würde auch tatsächlich schon reichen, wenn mir jemand, der es genau weiß, sagen könnte: HIER ist der Punkt, an dem Du anlegen musst. Das gilt nicht nur für die Schulter, sondern z.B. auch für die Höhe der Taille und Hüfte (sofern es die eigentlichen Merkmale dafür nämlich nicht mehr gibt... :o)

    Ich finde das Maßnehmen auch immer schwierig. Beispiel Schulternaht: Der Halsansatz ist rund, die (meine) Schulter ist rund - wo genau ist da Anfang und Ende???

    :irre:


    Beim Zuschneiden dann z.B. das Problem, dass die liebe Schere dann eben doch nicht exakt milimetergenau am Schnittmuster schneidet, sondern eher mal 1-2 mm daneben. Bei Innenrundungen wird´s noch schwieriger.


    Bei Säumen mit dickeren Stoffen - messe ich an der Außenrundung oder am Innenknick? Schon wieder bis zu 2 mm Unterschied :/


    Von daher - da die möglichen Fehlerquellen sowieso schon zahlreich sind, arbeite ich ansonsten wo ich kann eben möglichst genau. Ein Saum muss bei mir eben 20 mm haben, nicht 18,5 mm :P

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