Anzeige:

Beiträge von Zauberband

    Zitat

    Gegen das verwackeln hilft 'nen Schreibtischlampenfuß (wahlweise zum anschrauben oder durch Eigengewicht standfest) und ein Selfie-Stick.


    ;):saint::party:Kinners, ich hab nicht mal ein Mobil-Telefon. Von 'nem Smartie ganz zu schweigen. Aber selbst mir fallen solche praktischen Daniel-Drüsentrieb-Helferlein-Lösungen ein.

    Stellt Euch also bitte nicht unkreativer, als ihr seid!


    Natürlich kann man das so lösen, aber darum geht es ja nicht. Das Ziel ist eine neue, reibungslos funktionierende Technik neuester Forschung, kein "Ich-bastel-mir-das-zurecht-Experiment". So lange das ganze auf diesem Niveau funktioniert, wird es sich nicht durchsetzen.

    Zitat

    Der Trick soll doch sein, das man das Papier nicht mehr braucht?!


    Eben! Darum geht es ja gerade.


    In der Theorie wird das Ganze wohl möglich sein, aber die Praxis ist sicher noch nicht so weit. Wie soll das denn dunktionieren?! Das Bild soll mittels Handy auf den Stoff projiziert werden. Dafür müsste das Handy fest positioniert sein. Es wird aber mit der Hand gehalten, und das ist eben nicht statisch. Mal ganz davon abgesehen, dass man mit einer Hand nicht auf Stoff zeichnen kann, da dieser sich verzieht, verrutscht, etc. Das Zeichnen auf Stoff selbst funktioniert ja noch nicht in jedem Fall, je nach Stoffart.


    Dann gibt es diesen Artikel (ausgerechnet) in der Bild-Zeitung. Und wenn man mal im Internet sucht, gibt es außer diesem Artikel und der Eigenwerbung dieser Firma keinerlei Berichte dazu! Ich halte den Artikel für einen Lückenfüller in der Zeitung.


    Und wie oben bereits gesagt, über Augmented Reality wird - in der Wissenschaft !! - schon seit über 10 Jahren geforscht und gesprochen. Man hat das damals schon für Anwendungen im Haushalt, z.B. Benutzung von Kühlschrank oder Backofen, überlegt. So richtig anwendungsfertig für die Praxis ist das Ganze aber bis heute nicht. Es ist halt ein wissenschaftliches Forschungsgebiet - was über den Einsatz und Erfolg in der Praxis noch gar nichts aussagt. Es gibt reihenweise Forschungsprojekte, die groß angelegt und mittels Millionen gefördert werden, über viele Jahre, und am Ende wird das Projekt nach Ablauf der Förderung (Zeitablauf) beendet. Mit vielen wissenschaftlichen Ergebnissen, aber ohne nennenswerte praktische Umsetzung. Das gemeine an Forschung ist, dass sie nicht immer zu praktisch nutzbaren Ergebnissen führt bzw. die Forschung dann doch noch nicht soweit ist... ;)

    Zitat

    Das sind halt so die Probleme, die man hat, wenn es kein Nähzimmer gibt.

    Meinst Du.


    Ich habe ein Nähzimmer. Für jede Maschine einen eigenen Tisch, einer davon 1,80 m lang. Dreimal darfst Du raten, wo ich zuschneide? Auf dem Wohnzimmer-Esstisch. Also den Stoff (mit der Schere). Die Schneidematte für den Rollschneider liegt auf dem anderen (hohen) Wohnzimmertisch. Warum? Na weil der große Tisch im Nähzimmer voll ist mit Gedöns, abgesehen von der Nähmaschine. Und die Maschine braucht mitsamt Anschiebetisch schon für sich alleine 66 cm in der Breite. Ich belege also derzeit (schon seit Weihnachten) vier Tische mit Nähzeug.


    Ich will damit sagen, ein Nähzimmer löst nicht alle Probleme.


    Aber was solls, wenn der Platz nicht reicht, hätten wir ja noch den Küchen-Esstisch :steckenpferd:

    marion,

    Zitat

    Zum Kragen habe ich eine Frage:

    Liegt der Stoff in den oberen Vorderteilen und am hinteren Kragen doppelt?

    der Stoff am Kragen von dem Jalie-Shirt liegt NICHT doppelt. Ein Schnittteil am Schnittmuster wurde nicht benötigt, das war das Vorderteil für die Variante mit Reisverschluss. Es gibt jeweils 1 unteres Vorder- und Rückenteil, 1 oberes Rückenteil und 2 obere Vorderteile mit dann der Naht mittig, die sich zum V-Ausschnitt öffnet. Dann noch der Ärmel. Das Shirt lässt sich anngenehm schnell nähen, allerdings nicht nur mit der Ovi, wegen der Mittelnaht vorne und dem Säumen des Kragens.


    Mit der Anleitung konnte ich nichts anfangen, aber ich habe die beiden oberen Vorderteile erst an der Mittelnaht bis zur Markierung zusammen genäht, NZ nach außen legen, und dann kann man den Rand des Kragens schön jeweils zur Seite umlegen und säumen.

    Mir fehlt der Gradstich beim Jersey auch häufiger mal, eine Cover habe ich nicht. Am ehesten geht es noch z.B. an Schulternähten, besonders dann, wenn man vorher noch Formband aufbügelt. Aber die meisten Nähte gehen ja mit der Ovi durch.


    Letztens hatte ich eine senkrechte Mittelnaht, die dann in einen spitzen Ausschnitt übergeht. Overlock machte sich da nicht so elegant, sollte an dieser Stelle aber unbedingt elastisch sein. Von diesem "Jersey-Gradstich" der Nähmaschine halte ich nicht viel. Das ist ja letztlich nicht viel anderes als Zickzack, nur etwas schräger, und näht sich langsamer und irgendwie nie schön. Also habe ich einen flachen Zickzack genommen. Ergebnis war dann natürlich, dass sich die Naht "aufgestellt" hat (die Breite des Zickzack), da es ja eine Heftnaht mit rundherum flach aufliegendem Stoff ist. War jetzt nicht optimal.

    Ich überlege dann jedesmal, ob ich nicht doch eine Covermaschine brauche. Auch für die Säume. Zickzack finde ich irgendwie unelegant, und er ist für mich immer so eine Art Hilfsstich (in meiner Wahrnehmung). Zwillingsnaht habe ich auch schon genäht, aber so richtig überzeugt mich das auch nicht. Vor allem muss man da den Saum "blind" nähen. Gradstich vermeide ich aber tunlichst bei Jersey (außer ich habe eben sowieso Formband drunter). Beim Anziehen reist Gradstich ruckzuck. Würde mich z.B. auch an Ärmelsäumen stören oder behindern, da man den Ärmel dann nicht mehr hochschieben kann.


    Um Säume an Ärmeln zu vermeiden, mit denen ich eh unzufrieden bin, nähe ich gerne mal Ärmelbündchen an, wenn es zum Kleidungsstück passt. Das mache ich dann wieder mit der Ovi. Die lassen sich dann aber nicht mehr gut hochschieben, da der Stoff doppelt liegt und manchmal der Fadenlauf dann um 90° gedreht ist (vor allem wenn die Bündchen aus den Zuschnittresten geschnitten werden müssen).

    Zitat

    Im Internet bestellen und dann die Ware irgendwo in der Pampa abholen zu dürfen

    Echt?

    Die Zeiten sind doch Gott sei Dank vorbei? Dank dieser Erfindung, dass Zusteller im Garten, in der Garage und sonstwo ablegen dürfen. Zugegeben, das ist für den Empfänger sehr bequem. Mangels regensicherer Ablageorte vorn spaziert der Postbote bei uns regelmäßig durch unseren Garten nach hinten und legt alles brav vor der Terrassentür ab. Trocken, sicher, und ich kann die Sachen auch im Schlafanzug einsammeln ;)

    Mit der Post funktioniert das auch sehr gut.

    Problematisch ist nur der andere Zustelldienst, der mit H beginnt. Das sind leider meist vollkommen hirnlose Wesen. Angefangen von absolut unleserlichen Benachrichtigungszetteln (und das, obwohl nur 15 mm Wort drauf steht), falls die überhaupt welche schreiben, haben wir da schon allerhand Erlebnisse durch. Das dollste war mal, einer hat ein Paket IN die blaue Papiertonne (= Mülltonne) abgelegt...

    Die Seitentaschen könnte man sicher weglassen? Überlege ich für mich auch noch. Der Bund muss gut sitzen und bequem sein. Sehen tut man den bei mir eh nie, weil ich da immer das Oberteil drüber habe.


    Zum Thema Bootcut gebe ich Dir recht, sie machen ganz sicher kleiner. Ich dürfte sie daher wahrscheinlich gar nicht tragen. Aber bei diesen aktuell schmal geschnitten Hosen habe ich immer das Gefühl, dass die "schmalen" Waden die Breite weiter oben um Oberschenkel und Taille herum gerade noch mehr betonen :rolleyes:

    Für einen Tipp für ein Schnittmuster für eine Jogginghose wäre ich auch dankbar. Genau solch einen Schnitt mit ohne Naht außen ;) suche ich seit einer Weile.


    Ich war nie ein großer Jerseynäher, aber ich bin es leid, figurbedingt im Handel nur noch Shirts zu bekommen, in denen man sich entweder wie Presswurst fühlt, oder Säcke erhält (meist mit Gummi unten im Saum).

    Also bin ich derzeit im Shirt-Modus. Und, nach diversen Schnitten und etlichen mehr oder weniger passenden Exemplaren, habe ich nun 2 Schnitte gefunden, die richtig gut aussehen - auch an mir - und noch dazu gut sitzen. Eines ist das Burda 7890, Modell B (am Hals etwas tricki zu nähen), und das Jalie 2682 (dem Burda sehr ähnlich, aber einfacher und schneller zu nähen). Aus dem Jalie habe ich mittlerweile eines mit Langarm und eines mit Halbarm produziert.


    Ich werde jetzt nach und nach zumindest im Shirt-Bereich komplett auf selbst genähtes umstellen.


    Als nächstes steht eine Bootcut-Hose an. Hosen habe ich überhaupt noch nie genäht, weil ich schon im Geschäft immer große Passformprobleme habe und mich an die entsprechenden Änderungen am Schnitt nicht ran getraut habe. Ich will Modell 134 von 04/2014 versuchen.

    Zitat

    Bei uns im Dorf läuft zum Glück noch viel nach dem Motto "Hilfst Du mir, so helfe ich Dir"

    Ja, das sind die alten Ossis. Hier in der Gegend habe ich das leider nie bemerken können.

    Mein Mann besteht darauf, dass ich gelb nicht tragen kann. Hab den Stoff trotzdem gekauft :P Wir werden sehen. Ich mag eigentlich auch diese moosigen Grüntöne, aber die haben denselben Effekt (bei mir) wie bei Euch das gelb.

    Das Handwerkerproblem haben wir hier auch. Nicht die Kunden suchen sich einen Handwerker aus, sondern der Handwerker sucht sich den Kunden aus, bzw. den Auftrag. Kleinarbeiten wie z.B. Reparaturen bekommt man hier kaum aufgegeben. Der Handwerker erzählt einem mit Sicherheit, dass das gesamte Dach, die gesamte Regenrinne oder was auch immer gemacht werden muss. Auf ein Angebot (für eine Reparatur) wartet man dann vergeblich, das haben wir hier zur Genüge durch. Unsere lokalen Handwerker haben es schlicht nicht nötig...


    Zu den Büchern:

    Die Auswahl im Handel zu einem bestimmten Thema ist oft arg gering bis gar nicht vorhanden. Zum Bestellen muss ich dann mind. 2x in den Laden, und ja, auf dem Land nervt das.

    Ich oute mich hiermit als ausgeprägter Internetbesteller, allen voran beim großen Fluss. Wir bestellen da mittlerweile fast alles (nicht immer), aber prinzipiell schon. Dazu kommt, dass ich da reihenweise Produkte nach ihren Bewertungen filtern kann. Jaja, es gibt gefälschte Bewertungen. Dieses Problem kann man aber getrost außer Acht lassen, wenn die Bewertungen in die Hunderte oder sogar über Tausend gehen.


    Um den Kreis zu schließen: Es heißt immer, man solle im Fachhandel kaufen, da man dort die Beratung hätte.

    1. Sehr häufig benötige ich keine Beratung, da ich (dank Internet) mich i.d.R. vorher über ein Produkt erkundige.

    2. Nicht selten weiß ich dann über ein Produkt mehr, als der Verkäufer im Fachgeschäft.

    3. Die Beratung im Fachgeschäft ist sehr oft schlecht, nicht vorhanden oder gar fehlerhaft.

    Zur Länge der Nadel:

    Ich verwende Schmetz-Nadeln. Bezüglich der Länge kann ich jetzt gar nichts sagen, das muss ich mal beobachten. Organ habe ich (für diese Maschine) gedanklich komplett gestrichen, weil ich die Nadel beim Nadel wechseln kaum aus der Maschine bekomme. Ich musste tatsächlich eine Zange benutzen... Die Orga-Kolben scheinen mir einen Hauch dicker zu sein als die von Schmetz. Das kann aber auch Einbildung sein.

    Die Schmetz-Nadeln lassen sich allerdings auch nur mit viel langem Geruckel und Gewackel herausnehmen. Das Halteschräubchen kann ich dabei auch ganz rausnehmen, Problem ist trotzdem da.

    Aber das ist nun wieder eine andere Baustelle. Der Händler wusste hierzu nichts beizutragen, das hätte er noch nie gehört. Naja. Den Spruch kenne ich schon. Hier im Forum hatten mehrere Näherinnen dasselbe Problem (bei anderen Maschinen).


    Hummelbrummel,

    ich denke ja noch, dass sich alles irgendwie einspielt. Jetzt teste ich erst einmal eine Weile mit Markengarn.

    Das Problem mit dem Nadelwechsel werde ich spätestens bei der ersten Wartung ansprechen. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, die Maschine alleine deshalb wieder weg zu bringen (brauche dafür insges. 3 Stunden Fahrt).

    Zitat

    So zu tun als wüßte man nicht was gemeint sei, ist auch gerne mal eine passiv agressive Art dem Kunden mitzuteilen dass er doof ist ,weil er nach etwas fragt was man nicht hat

    Die Steigerungsform davon ist, zu behaupten, so etwas gäbe es gar nicht.


    *seufz*

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]