Beiträge von Aline

    Prima, das Aufgabe 1 jetzt bewältigt ist.



    Allerdings gebe ich zu, den Hohlsaum händisch zu nähen, hab ich mir geschenkt. Wozu hat die Nähmaschine sonst die Blindstichfunktion...? 8o

    Um zu mogeln...

    Ernsthaft: handgenähter Blindstich ist - wenn eins den dann geübt hat und kann - tatsächlich in sehr vielen Stoffen unsichtbar - das klappt mit dem Blindstich der Nähma in aller Regel nur in "flauschigeren" Stoffstrukturen.


    Und - meine Meinung - ein sichtbarer Reststich von 'nem Maschinenblindstich... ist nicht hübscher, als 'ne sichtbare Steppnaht. Eher im Gegenteil.



    ... und weiterhin gute Besserung.

    Auf Architektenpapier kannst Du - auch wenn es transparent ist - hervorragend zeichnen. Dafür ist das gemacht worden.

    (Das ist das Zeug, auf dem die technischen Zeichnungen angefertigt wurden.

    Da lässt sich - in Maßen - auch drauf radieren. Bzw. Tusche abkratzen...)


    (Und spätestens, wenn Du mal Muster incl. Karos exakt treffend haben willst, ist Transparenz was geniales.)

    Küchenpapier hat auch so'n Pappkern...

    (Und: Himmel, was 'ne schöne Klopapierrollenumschreibung....)



    Schnittmusterpapier: Gibt es so gar nicht.

    Es gibt Seidenpapier (z.B. von burda) - ziemlich dünn, ziemlich transparent, es gibt die Papierrollen vom Stoffmarkt - etwas dicker & etwas weniger transparent, es gibt das Einwickelpapier aus z.B., dem Floristenbedarf (vdas gibt's auch unbedruckt. Ist meist etwas stabiler und etwas weniger transparent als das burda'sche Seidenpapier, aber dünner & transparenter als das Rollenzeug vom Stoffmarkt, würd ich sagen)

    Wenn Du auch direkt drauf zeichnen willst, nicht nur abpausen: Architektenpapier


    Es gibt von Vlieseline - eigentlich für's Patchworken gedacht - Rasterquick. Durchscheinend genug, um damit abpausen zu können, und problemlos faltbar und reißfest und deshalb dann quasi ewig verwendbar...

    (Wenn gepatchter und gequilteter gewebter Baumwollstoff beim Gebrauch als z.B. Sofadecke an der Naht ausreißt, hat das mehr mit der Qualität des Stoffes zu tun, als mit dem verwendeten Nähgarn.

    Und mit der Belastung des Stoffes durch Reibung - nein, nicht vom Faden in der Naht, der liegt da nur so rum. Ich red jetzt vom draufsitzen und dabei bewegen und vom waschen. incl. der nicht immer ganz so sanften Waschmittel und Waschmechanik.


    Die Naht sorgt halt, dank Nahtzugaben, für eine Delle und einen Hubbel im Stoff - das quilten sorgt ebenso für höher- und tieferliegende Stellen im Quilt - an den höherliegenden Stellen ist die Abriebbelastung größer. Nicht viel, bei intensiver Nutzung aber merklich.)

    Das Zeitschriften von Mitbewerbern kaufen wird auch schwieriger.

    Das aktuelle Fashion Style-Heft ist das letzte. Nicht, das ich die in den letzten 2, 3 Jahren noch gekauft hätte, die Schnitte waren nix mehr für mich, aber ich denke, das wird nicht die letzte Zeitschrift sein, die verschwindet.

    Wenn burda es schafft, mit zielgruppengenaueren Heften zu überleben, wär das schon was...

    Ich hab 10 Jahre auf 'ner Brother innov'is 10 A genäht - und sie in der Zeit nicht als Computer-Nähma wahrgenommen.

    Ich hab also Erfahrung mit der kleinen brother.


    Was ich inzwischen über bianchifan erkennen kann: Googelt gerne. Behält gerne Recht. Im Zweifel auch auf Deibel komm raus und völlig am Ausgangsthema vorbei...

    Meist reicht zusammenziehen. Das geht mit 100er/120er Allesnäher.

    Also nix stopfen, nur die maschen sichern und wieder nebeneinander festhalten.


    Diese Riesenlöcher entstehen ja nicht, weil da Material an sich fehlt, sondern weil Masche jetzt halt nicht mehr den halt an der Nebenmasche hat.


    Das, was an Dehnbarkeit an der kleinen Stelle fehlt, gleicht sich insgesamt durch die Dehnbarkeit des Rests aus.

    Wieso musst Du öfter an der Fadenspannung drehen? Wenn Du bei einer Garnsorte bleibst, solltest Du die meistenteils in Ruh lassen können.


    (Ich näh fast immer madeira Aerofil in 120 - da dreh ich nur für Knopflöcher oder Heftnähte mal loser, damit die Verschlingungen sicher nach unten rutschen.

    Wechsel ich auf 100er Amann Serafilist hingegen ein Ticken Spannungsänderung nötig - der Faden ist eine Winzigkeit dicker, braucht also mehr Platz zum durchrutschen und deshalb etwas weniger Spannung lt. Rädchen.

    Bei expliziten Absteppgarnen für Ziernähte ist das noch deutlicher.

    Aber das war's dann auch mit Fadenspannung verstellen müssen.)

    *grins*

    Alles eine Frage der Prioritäten...

    *rumclownt*


    (Ich hab 'ne robuste Haushaltsnähma. So'n Elna excellence 720 pro kann da schon was. Und was ab an Belastung pro Stich...

    Mal ein (1!) Hundegeschirr würd ich ihr rein vom Material zumuten, vom erzielbaren Stichbild her: Nö. Dafür ist die maximale Stichlänge zu kurz, und der dickste gut verwendbare Faden zu dünn. Und es geht nur von oben etwas dickerer Faden - als Unterfaden mag sie mehr als 100er Allesnäher nicht so wirklich.)

    Ich wär da ja eher für so'n "Eisenschwein".

    Also so 'ne hübsche, dekorative, schwarze Pfaff mit nachgerüstetem Motor, weil original zum treten...

    Zumindest für den Bereich Gurtband + Leder und mehrlagig das ganze.


    "Normales" Neopren schafft 'ne gute robuste Mechanik auch heute... welcher Firmenname* dann draufsteht, hat mehr mit Deinen Vorlieben bei der Bedienung zu tun, als sonst was. (Lass die Finger von Singer. Auch wenn da auf einigen Modellen Heavy Duty steht... die machen genau das, was Deine alte Singer auch getan hat: Murks, wenn's heavy wird.)


    * bei der Wahl Juki oder Janome würd ich aus persönlicher Präferenz dann die Janome nehmen. Aber im Grunde tun die sich nix...

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