Ich hab früh lernen müssen*, das es völlig egal ist, ob und wieweit ich mich dem modischen Stream der Gruppe, in der ich mich befinde, anpasse: Wenn die mich nicht in der Gruppe haben wollen, schließen die mich aus.
Also kann ich auch gleich so rumlaufen, wie's mir konveniert. Auch in der sauerländischen Kleinstadt - die ist da nicht auf- oder verschlossener, als die Gegend am Niederrhein...
Also viel Kleider und Röcke, kaum Hosen, eher Bluse als T-Shirt und meist im so ungefähr 50er Jahre -Stil.
(Mein Wiedererkennungswert ist recht hoch... *spöttelt über sich selbst*)
Ich weiß aber auch, das diese Art der Unabhängigkeit (Gleichgültigkeit?) für sehr viele einfach nicht machbar ist.
Da ist uniformes Jeans und Hoodie tragen dann allein schon der Unauffälligkeit wegen - verschmilzt völlig in der Masse - das Nonplusultra.
(*Und ja. Da steckt 'ne wirklich fiese Mobbing-Geschichte hinter.)

