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Verkaufen? Wie berechnet ihr die Sachen, die ihr verkauft?

  • Guten Morgen,
    Ich habe nicht so wirklich die passende Kategorie gefunden.
    Habe es mal als Nähwissen gedeutet :D


    Anfangs habe ich die Sachen, die ich genäht habe an Freunde verschenkt.
    Nun sind es aber schon die Freunde der Freunde, derer Freunde.....ihr wisst schon :p


    Ich weiß nicht, wie ich diese Sachen berechnen soll.
    Ich weiß zwar in etwa, was die verschiedenen Stoffe pro Meter kosten, aber ich verbrauche ja keinen ganzen Meter und meist ist es ja Tüddelkram Usw.


    Außerdem habe ich ein bisschen Angst, wie es ausschaut mit "ins gewerbliche" abzurutschen.
    Eine Bekannte meinte, ich müsse Kleingewerbe anmelden, ansonsten könne man mir an den "Karren fahren"?!


    Könnt ihr mir weiter helfen?

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  • Nun... ich kann Dir da keinen Rat geben... ich verkaufe nicht... nichts.... absolut nichts... wenn ich etwas nähe, dann verschenke ich das oder ich spende (Kita/Verein), dann aber auch den Stoff und ansonsten wäre mir meine Zeit dafür viel, viel zu schade.... und ich persönlich bin der Meinung: Verkauf = Handel = Gewerbe - egal wie viel/wie klein/ wie irgendwas... und ich denke, Dein Bekannter liegt da ziemlich richtig!



    edit: Das ist jetzt keine rechtsverbindliche Antwort und das mag von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich sein und vielleicht auch eine Auslegungssache der Sachbearbeiters (Liebhaberei?) aber ICH würde mich da nicht aufs Glatteis begeben...

    Bin wieder zurück :)
    Liebe Grüße - Dagmar

    Edited once, last by Wildlife ().

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  • Stichwort Tauschen. Könnte eine Überlegung wert sein. Wenn die Nachbarn etwas vorbeibringen, revanchiere ich mich irgendwann - oder eben umgekehrt. Man weiß ja im Laufe Jahre, wer was mag. Rotwein, Rinderfilet, ´ne Staude... ;)

    Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt. (Herr Kinski)

    [Merkbefreit mit Attest.]

  • Hallo Tante Emma, auf jeden Fall den Materialpreis = Stoff und wenn es nur 10cm sind, Nähseide, Nadel, Strom für Licht, Heizung, Rep der Maschine selbst wenn du für jeden Posten nur 20 Cent berechnest und ganz wichtig einen Stundenpreis für die Arbeit . Denn du willst deine Arbeit ja nicht verschenken denn wie heißt es so schön " was nichts kostet ist nichts wert.... vorallem würde ich mir die Verkäufe etwas notieren falls es über 5 Stück im Jahr raus geht wäre eine Gewerbe Anmeldung sicher sinnvoll. Wichtiger als das Finanzamt ist die Handwerkskammer zu fragen, den die verlangen ganz schön Geld auch bei Kleingewerbe treibenden. Viel Erfolg Hedi

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  • Hallo


    also - als erstes gilt mal - sobald du ein Teil herstellst, mit der Absicht, es irgendwann mal zu verkaufen, bist du gewerblich. Soweit die Definition - und da hängt dann auch alles dran. Und ja, das sollte rechtlich alles einwandfrei sein.


    Die Grundlagen wirtschaftlichen Handelns und Rechnen sollte man schon beherrschen. Mache doch einmal einen Kurs bei der IHK zum Thema Selbständigkeit und Kleingewerbe. Meistens sind die gratis oder kosten nur ganz wenig und die sind immer sehr hilfreich. Und auch rechtsverbindlich. Denn einfach nur aufs Amt rennen und einen Gewerbeschein holen, damit ist es leider nicht getan.


    Und nach diesem Kurs überlegst du dir gut und rechnest gut durch, was auf dich zukommt. Und die sagen dir schon, was in deiner Gegend an Behördenkram und Kosten auf dich zukommt (das ist nämlich auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich) :knuddel:


    Der Tipp mit dem Tauschen ist aber auch super - so frei nach dem Motto: ich nähe dir was und du hütest die Kinder/putzt die Fenster, etc. :D Dann brauchst du dich nicht selbständig machen ;)

    Ganz liebe Grüße, Jennifer



    Ich bin Herrscherin über das kreative Chaos im Kreativatelier mit 3 Helferelfen, Mama von 4en, Hundedompteurin und wenn mir dann noch Zeit bleibt, benähe ich die Murmel (6). Im Moment bloggen (manchmal) die CharmingQuilts.


    "If you can dream it, you can do it!"


    Walt Disney

  • Außerdem habe ich ein bisschen Angst, wie es ausschaut mit "ins gewerbliche" abzurutschen.


    In dem Moment wo Du Geld dafür nimmst, und es nicht anmeldest/versteuerst ist es Schwarzarbeit.


    Quote


    Eine Bekannte meinte, ich müsse Kleingewerbe anmelden, ansonsten könne man mir an den "Karren fahren"?!


    Genauso ist es.

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

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  • Hallo,


    ich nähe nur für mich bzw. für meinen Zwerg. Natürlich kommen die selbstgenähten Sachen gut an und werden durchaus lobend bestaunt. In Zukunft werden auch Geschenken für Freunde zur Geburt oder zum Einzug entstehen. Daher ist es eine Frag der Zeit bis jemand einen Wunsch äussert. Ich finde den Gedanken für einen Tausch nicht schlecht. Solange ich das Material aus meinem Vorrat nehmen kann oder derjenige selbst bringt wäre das für mich ok. So nach dem Motto näh mir doch bitte dieses Shirt und ich back dir einen Kuchen.....


    Oder gibts dabei auch irgendeinen Haken?

    LG Barbara

    vorher süßer knopf

  • Hallo,
    das mit dem Tauschen ist okay. Das ist Nachbarschaftshilfe. Schau mal unter Tauschring oder Talentetauschring - das ist dann organisierte Nachbarschaftshilfe.
    LG
    suhim

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  • Wenn ich für jemanden etwas bestimmtes nähen soll, oder stricken, machen wir es einfach immer so, dass sie die Wolle oder den SToff bezahlen, wenn wir extra was neues kaufen.
    Bei Stoffresten oder Wollresten will ich kein Geld haben.
    Ich denke, dass das so in Ordnung ist, oder?

    Viele liebe Grüße von Charlotte :)8

  • Quote

    Ich denke, dass das so in Ordnung ist, oder?


    Wenn dir ein warmer Händedruck und ein Danke reichen dafür das du deine Zeit "geopfert" hast, dann ja .
    Ich nähe lieber für mich und das wozu ich Lust habe , was mir Spaß macht. Wenn man einmal ja gesagt hat artet es nämlich schnell aus . Dann kommen irgendwann die Freunde der Freunde der Freunde........und wollen auch . Und nein , ich habe keine Lust deren Flickkram zu erledeigen in der Zeit wo sie auf dem Sofa sitzen und die Beine hoch legen.
    Für andere, nämlich meine Familie , nähe ich auch mal . Da wird dann aber wirklich getauscht . Meine Mama z.B. bringt mir "Kram" fürs Hobby mit oder kocht dann für uns mit . Ansonsten NEIN , mach ich nicht , kann ich nicht , will ich nicht .
    Und ein Kleingewerbe anmelden nur um dann mit Unwissenden über die Preise zu diskutieren , nähen ist nun mal ein teurer Spaß , nein das brauch ich auch nicht .

    :tanzen:Schön ist , wer Lebensfreude ausstrahlt !:applaus:

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  • Wenn dir ein warmer Händedruck und ein Danke reichen dafür das du deine Zeit "geopfert" hast, dann ja .
    Ich nähe lieber für mich und das wozu ich Lust habe , was mir Spaß macht. Wenn man einmal ja gesagt hat artet es nämlich schnell aus . Dann kommen irgendwann die Freunde der Freunde der Freunde........und wollen auch . Und nein , ich habe keine Lust deren Flickkram zu erledeigen in der Zeit wo sie auf dem Sofa sitzen und die Beine hoch legen.
    Für andere, nämlich meine Familie , nähe ich auch mal . Da wird dann aber wirklich getauscht . Meine Mama z.B. bringt mir "Kram" fürs Hobby mit oder kocht dann für uns mit . Ansonsten NEIN , mach ich nicht , kann ich nicht , will ich nicht .
    Und ein Kleingewerbe anmelden nur um dann mit Unwissenden über die Preise zu diskutieren , nähen ist nun mal ein teurer Spaß , nein das brauch ich auch nicht .


    das sehe ich genau so!

    LG
    Veronika
    (die Nähbücher nur noch für sich selber liest)

  • Seitdem ich auf die Frage "nähst du mir?" antworte "klar, kein Problem aber während ich nähe putzt du mir "
    sind diese Anfragen von Freundes Freunden und selbst von guten Freunden sehr zurückgegangen bzw. erledigen sich von alleine.
    Bisher war noch keiner bereit in der Zeit in der ich für sie nähe bei mir zu putzen.


    Wenn man mit der Näherei Geld verdienen will, braucht man selbstverständlich einen Gewerbeschein.
    Wenn man Freunden einen Gefallen tun will, sollte man das umsonst tun.
    Wenn man Freundes Freunden u. deren Freunden was nähen will, sollte man sich überlegen warum man das tun will.


    a) weil man Spaß daran hat, fremden Menschen was Gutes zu tun - dann sollte man es für ein Dankeschön machen.
    b) um Kapital aus seinem Können zu schlagen - dann sollte man ein Gewerbe anmelden.
    c) weil die Anderen mein Können bewundern und es mir schmeichelt, gefragt zu werden - tja dann weiß ich auch nicht weiter.
    Dann würde ich es umsonst machen und das Material mitbringen lassen.




    Eine Bekannte meinte, ich müsse Kleingewerbe anmelden, ansonsten könne man mir an den "Karren fahren"?!


    ...und ganz ehrlich, wenn eine Bekannte schon so eine Bemerkung macht, dann würden bei mir sämtliche Alarmglocken schrillen.
    Wahrscheinlich hat sie die Telefonnummer des Finanzamtes schon rausgesucht.
    Es gibt auch im privaten Umfeld oft Neider.


    :2cent:


    Viele Grüße
    Benzinchen

    Alle Menschen werden als Unikat geboren, doch die meisten sterben als Kopie.

    Edited once, last by Benzinchen ().

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  • Seitdem ich auf die Frage "nähst du mir?" antworte "klar, kein Problem aber während ich nähe putzt du mir "
    sind diese Anfragen von Freundes Freunden und selbst von guten Freunden sehr zurückgegangen bzw. erledigen sich von alleine.
    Bisher war noch keiner bereit in der Zeit in der ich für sie nähe bei mir zu putzen.


    DEN merk ich mir... :rofl:

    Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein. Laster sind echt. (Herr Kinski)

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  • Guten Tag!


    Ich muss Zamba zustimmen. Diese Erfahrung hab ich auch gemacht. Wenn man anfängt für Nachbarn, Freunde (Mütter von Nachbarinnen, Schwestern von Freunden von Bekannten.....) etc. zu nähen, dann kommen immer mehr Bekannte und deren Bekannte zum Kürzen von Hosen oder Flicken oder oder Reissverschlüsse erneuern etc.
    Also das hab ich dann abgestellt indem ich nein gesagt habe. Außer für Familie und Freunde gibt es diesen Service nicht. hier im Ort gibt es einen gewerblichen Änderungsschneider der das alles macht. Aber Gefälligkeiten für Fremde, dazu ist mie die Zeit zu Schade. Und ich wollte mich auch nicht mit dem Schneider hier anlegen, er hat das Gewerbe, nicht ich.


    Ich nähe auch nur gegen Tausch. Ein Glas Honig gegen zwei gekürzte Hosen oder so. Ich finde das ist gerecht.
    Und wenn ich meiner Freundin wirklich mal ein schönes Stück nähe, kauft sie den Stoff und das Garn.


    Ich verwende meine Zeit zum Nähen für mich und meine Familie.


    Das mit dem Gewerbe wollte ich mal machen. Nach allen Hochrechnungen hat es sich dann aber nicht ausgezahlt. Zu wenig Verdienst für zu viel Aufwand. Und im Internet werden leider sehr viel selbst genähte Taschen etc. viel zu billig angeboten. Damit fällt man aus der Konkurrenz. Da ist nix mehr zu holen, weil der Markt schon sehr übersättigt ist.


    Alles Liebe Tinchen:buegeln:

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  • . Ein Glas Honig gegen zwei gekürzte Hosen oder so. Ich finde das ist gerecht.


    Ich finde das seeehr günstig. Hoffentlich ist es dann wenigstens ein Honig höchster Qualität.



    Quote

    Und im Internet werden leider sehr viel selbst genähte Taschen etc. viel zu billig angeboten.


    Ja, das ist wie mit den Hosen. Der eine findet findet ein Glas Honig angemessen, der Andere sagt, das ist zu billig.

    Alle Menschen werden als Unikat geboren, doch die meisten sterben als Kopie.

  • Und im Internet werden leider sehr viel selbst genähte Taschen etc. viel zu billig angeboten. Damit fällt man aus der Konkurrenz.


    Alles Liebe Tinchen:buegeln:


    Leider sind die Anbieter scheinbar mit Stundenlöhne chinesischer Wanderarbeiter zufrieden, und machen damit den Markt und den Wert von genähten Einzelstücken kaputt. Ich habe vor einiger Zeit eine Anbieterin angesprochen, warum sie ihre Sachen so sehr preiswert verkauft. Als Antwort bekam ich: Ich bin so fleißig und es macht mir Spaß...... ohne Worte:confused:

    Liebe Grüße Andrea


    Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
    Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
    aber immer ist sie offen.

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  • Tja, genau das ist, was ich meinte mit "die Grundlagen wirtschaftlichen Rechnens" beherrschen .... Wenn ich mir die Preise bei diversen Plattformen manchmal ansehe, komme ich nicht umhin, Gelüste zu entwickeln nach den entsprechenden Finanzamt-Telefonnummern zu googlen :2cent:

    Ganz liebe Grüße, Jennifer



    Ich bin Herrscherin über das kreative Chaos im Kreativatelier mit 3 Helferelfen, Mama von 4en, Hundedompteurin und wenn mir dann noch Zeit bleibt, benähe ich die Murmel (6). Im Moment bloggen (manchmal) die CharmingQuilts.


    "If you can dream it, you can do it!"


    Walt Disney

  • Wie ich Euren Kommentaren entnehme muss man also entweder verschenken oder Gewerbe anmelden?
    Dazwischen gibt es nichts?

    :)

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  • Ich finde das seeehr günstig. Hoffentlich ist es dann wenigstens ein Honig höchster Qualität.


    So, wie Tine08 das geschrieben habe, bin ich selbstverständlich davon ausgegangen, dass das ein Glas Honig ist von jemand, der / die die Bienen selber hält. Dann halte ich das für einen sehr angemessenen Tausch.


    Liebe Grüße
    Schnägge

  • Wie ich Euren Kommentaren entnehme muss man also entweder verschenken oder Gewerbe anmelden?
    Dazwischen gibt es nichts?


    Nö, nur tauschen.:D

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

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