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Overlock anknoten :-(((

  • anknoten.

    1. Die Nadelfäden hab ich zuallererst abgeschnitten, bevor ich die Greifer einen nach dem anderen löse. Damit die Nadelfäden nicht zu weit zurückspringen, löse ich vor dem abschneiden auch wieder erst einen Spannungsknopf, ziehe VOR der Nadel den alten Faden durch, ziehe dann den angeknoteten neuen Faden durch, stelle die Spannung wieder zurück, mache das gleiche mit dem 2. Nadelfaden und schneide dann erst die Nadelfäden ab. Die neuen Nadelfäden einfädeln geht problemlos mit guter Beleuchtung und eine Pinzette mit abgewinkelten Spitzen (war Standardzubehör, gibt's aber auch separat zu kaufen: bei Feinmechanikerwerkzeug und für wenig Geld)

    2. Ich fange dann mit den Greiferfäden an, löse erst die eine Fadenspannung (= auf 0 stellen), ziehe dann den angeknoteten neuen Faden bis deutlich hinter's Füßchen, stelle dann die Fadenspannung wieder ein, löse dann die Spannung des 2. Greiferfaden, ziehe das Garn durch und fixiere wieder die Spannung.

    Wichtig ist, jede Spannungsscheibe nacheinander und einzeln zu lösen, dann den Faden durchziehen.

    Ach ja, ich knote neu an mit einem langen Endstück von altem und neuen Faden (ca. 10-15 cm) und ziehe dran, um zu prüfen, ob der Knoten beim durchziehen hält. Bei zu kurzem Reststück und wenn der Knoten nicht hält, flutscht der alte Faden oft in die Scheibe rein und ich muß neu einfädeln.

  • ...wichtig wäre noch ein geeigneter Knoten.

    Am besten geht der Weberknoten, in Seemannskreisen auch bekannt als Kreuzknoten.

    Der ist flach und haltbar.

    Die Juki MO 1000 mit Puste-Einfädelung gibt's ab 899 € - die Bernina-Preise wären mir auch zu happig für 'ne Ovi :o

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Meiner Meinung nach ist Anknoten eine zeitintensive Unsitte!


    Man nimmt sich damit selbst die Chance, das Einfädeln der Maschine perfekt zu lernen - weil nur ständige Übung macht den Meister!

    In den ersten Monaten meiner Ovi-Besitzschaft hab' ich beim Einfädeln auch eeewig gebraucht, mit Nachlesen etc.


    Jetzt würde ich jede Wette eingehen, daß ich mit Einfädeln weitaus schneller bin als die Anknot-Fraktion.


    Habe eine Bernina L460

  • Ich habe schon immer lieber eingefädelt, statt angeknotet. Es ist mir schlicht zu lästig, zwei so dünne Fädchen, die sich auch noch verdrehen, miteinander zu verknoten.

    Liebe Grüße,

    Lotosblüte

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  • *grins*

    So wenig, wie ich mit der Ovi nähe, und so selten, wie ich da dann Farben wechsle...

    (beim Versäubern für's Vorwaschen ist die Garnfarbe völlig egal, und für meine üblichen Farben hab ich eh was unauffällig-verwaschenes, das in den Stoffen verschwindet. In hell ein greige, in dunkler ein schmutziges grauolivgrün...)

    ... krieg ich eh keine Übung , was das Fädeln anlangt. Und knoten funzt die seltenen Male Farbwechsel gut genug.


    (Ich hab die Maschine auch mit ohne Übung in hinreichend kurzer Zeit umgebaut und neugefädelt. Da gewinn ich persönlich durch Übung nix...)

  • Ich habe das Anknoten erst vor Kurzem für mich entdeckt!

    Obwohl ich eine babylock mit "pustfix" habe, bin ich beim Durchpusten doch mehr am Fummeln als beim Durchziehen, habe ich festgestellt. Ich hatte noch keine Probleme beim Anknoten. Verstehe auch die Problematik nicht ganz. Wenn ich anknote schneide ich die Fäden nicht direkt am Knoten ab, warum auch? Die legen sich doch flach beim Durchziehen und sind dann immer noch flacher als der Knoten. Da kann sich nichts verklemmen.

    Einzig muss darauf geachtet werden, dass der Knoten erst hinter den Spannungsscheiben gemacht wird. Da geht er nämlich nicht freiwillig durch.

    Also Einfädeln, durch die Spannungsscheiben ziehen und erst dann an den alten Faden anknoten.

    Ich hebe den Nähfuss an, wenn ich die angeknoteten Fäden durchziehe, damit die Fadenspannung locker ist. Hatte bisher keinerlei Probleme dabei und es geht schnell und unkompliziert.

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