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Mundmaske / Behelfsmaske nähen

  • Ich habe zu der Maskennäherei nach wie vor keine konkrete Meinung.....

    Danke GlückSachen, dass du das so offen schreibst.

    Mir geht es ähnlich. (Vor allem geht mir das alles zu schnell [so als Bauchfüßlerin], ich wünschte, wir hätten mehr Zeit … jaaa, ich weiß, haben wir eher mal nicht …)


    Ich finde ganz wunderbar an diesen Masken den Aspekt der Höflichkeit.

    Und ich glaube, ich würde auch mögen, wenn Masken in der Erkältungszeit zum modischen Accessoire werden.


    Ich freue mich sehr über die Informationen zu Passform, Tragekomfort, wie mensch die Dinger sinnvoll befestigt etc.

    Und ich freue mich über jedes Tragebild. Ich nehme das als „mutig“ wahr, weil ich schon (noch?) die Vorstellung im Kopf mit mir spazieren trage, dass so ein Ding doch eher verunstaltet … Die Bilder helfen mir, die Masken an mich ranzulassen. (Überhaupt der Austausch hier.)


    Aber mich befremdet etwas der edle Wettstreit um die beste Maske.

    So wie ich es verstanden habe, gibt es keine beste Maske an und für sich.


    Ja, ich habe mal angefangen, in diesen Anleitungen zu lesen; dabei bin ich darauf gestoßen, dass unter Umständen bei diesen einfachen Spuckschutz-Masken die weniger gut filternden Masken besser sein können, weil man mit ihnen besser atmen kann und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Maske auch getragen wird.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

  • sisue Ja. Hab ich . Gründlich.


    Und wenn nix da ist, ist ein klein bißchen die bessere Variante.

    Also verstehe ich dich richtig, du sagst gerade, besser eine selbst gebastelte Maske als gar keine Maske, richtig?

    Und ich sage, wenn schon eine selbst gebastelte Maske, dann wenigstens das Sinnvollste, was man basteln kann und nicht weniger. Weshalb du dem so negativ gegenüberstehst (#112) ist mir halt unverständlich. Aber hey, vielleicht gehe ich da auch viel zu rational 'ran.

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  • Ich freue mich sehr über die Informationen zu Passform, Tragekomfort, wie mensch die Dinger sinnvoll befestigt etc.

    Und ich freue mich über jedes Tragebild. Ich nehme das als „mutig“ wahr, weil ich schon (noch?) die Vorstellung im Kopf mit mir spazieren trage, dass so ein Ding doch eher verunstaltet … Die Bilder helfen mir, die Masken an mich ranzulassen. (Überhaupt der Austausch hier.)

    ich nähe dreilagige geformte Mundschutz mit der Option Vlies einzulegen . Als Nasensteg benutzte ich Aluminiumdraht (der rostet nicht , Kupfer geht auch) als Gummiband für hinter die Ohren habe ich bis jetzt 5mm Gummi genommen (einfach weil es noch da war) , habe jetzt aber 3mm Gummikordel bestellt - ich denke das ist komfortabler .

    Files

    LG Bianca


    Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist.
    Wenn nicht, beginne dort , wo du deine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.

  • Tust Du...

    Bzw. Du beziehst Dich nur und ausschließlich auf Covid-19.

    Und vergisst alles drumherum.

    (Für die Zwecke, wo ich die Masken näh, braucht es nur den Grobschmutzfilter. Das wäre sogar mit 1 Lage Singlejersey hinzukriegen.

    Wenn Du Höhenangst hast, und über einen schmalen Steg gehen sollst, ist die Simulation eines Geländers immer noch besser, als gar kein Geländer...)


    Ach grad gefunden...


    https://www.tagesschau.de/news…hafte-Test-Kits-aus-China


    Runterscrollen, so ungefähr bis der Scrollbalken mittig ist.

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  • hZitat : Dennoch sieht der Virologe durchaus, dass es sinnvoll sein kann, Masken in der Öffentlichkeit zu tragen, etwa beim Einkauf im Supermarkt. Zwar weniger als Eigenschutz, wohl aber als Fremdschutz. Dann nämlich, wenn man sichergehen will, niemanden unbewusst anzustecken. Schließlich geht man derzeit davon aus, dass eine Infektiosität schon am Tag vor dem Einsetzen der ersten Corona-Symptome gegeben ist.

    Du hast das Interview nicht gesehen, oder? Ich ja.


    Er sagt der Mundschutz KÖNNE als Zeichen dienen, dass andere Abstand halten. Und den Träger beruhigen. Nicht mehr und nicht weniger.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Nein ich hab’s nicht gesehen - nur das im Link gelesen . Für mich liest es sich eben so das wenn ich einen Mundschutz trage kann ich mich zwar noch infizieren - aber bin ich bereits infiziert minimiert sich die Gefahr das ich andere unbewusst anstecken könnte (da eben nicht jeder Symtome zeigt weiß man ja auch gar nicht ob man möglicherweise bereits infiziert ist 🤔) alleine dadurch das mein Atem durch einen Mundschutz abgebremst bzw. gefiltert wird ( die Tröpfchen- und Schmierinfektion ist ja sehr minimiert ....) 🤷‍♀️

    LG Bianca


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  • Ich entschuldige mich, wenn ich hier jemandem zu nahe getreten bin.


    Mein Post sollte nur beruhigen und aufzeigen, dass wir uns gerade alle in einer ähnlichen Situation befinden, manche mehr und manche weniger.

    Ich selber arbeite im Krankenhaus, zwar nicht im direkten Patientenkontakt, aber im Labor. Auch ich gehöre einer Risikogruppe an (Diabetiker) und muss dennoch durchhalten. Masken gibt es bei uns im Moment nur für Patienten mit Erkältungssymptomen und für das Personal auf den Isolierstationen.
    OPs finden nur noch sehr wenige statt und auch dort soll Material gespart werden.


    Heute hatte ich einen Termin zum Blut abnehmen. Ich habe vor der Praxis einen Mundschutz aufgesetzt. Die Arzthelferin hatte auch einen einfachen auf. Im direkten Kontakt geht es auch nicht anders als sich anzufassen und ein paar Worte miteinander zu reden.
    Da ist mir der persönliche Schutz schon wichtig, weder möchte ich die Arzthelferin anstecken, wenn ich was aus dem Krankenhaus mitbringe, noch möchte ich aus der Praxis was mit zurück nehmen, denn ich war danach auch wieder arbeiten.

    Den Mundschutz habe ich nach der Praxis auch sofort wieder abgenommen und in eine Tüte gepackt und mir dann die Hände desinfiziert.


    Für solche Situationen halte ich so einen einfachen Mundschutz schon für sinnvoll.


    Ich möchte euch auch gerne im nächsten Jahr noch alle kennen lernen :)


    LG

    Liebe Grüße Gabi

  • Nun ja, egal ob die Waschlauge 60°C hat oder ein bißchen darunter, das Waschmittel bekommt den Viren nicht. Das Coronavirus ist ein behülltes Virus und als solches sehr empfindlich gegenüber Tensiden (Seife und Waschmittel). Heißer gewaschen macht es sicherlich noch etwas sicherer aber da läßt sich im Zweifelsfall auch noch eine Runde Bügeln hinzufügen.

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  • Näht ruhig - es ist schon schlimm wenn Altenheime bei eBay Kleinanzeigen eine Annouce starten um Hilfe zu bekommen.....

    Gerade zufällig gefunden :


    https://www.ebay-kleinanzeigen…ocial&utm_content=app_ios

    Oh, je dass ist ja in meiner Ecke! Ich werde von meiner Familie etwas als Spinner abgetan weil ich Masken nähen möchte.



    Zu der Stoffdisskussion kennt ihr den Link oder ? https://smartairfilters.com/en…make-diy-face-mask-virus/ hab ich ja erst durch eine hier verlinkte Anleitung gefunden.

    Kurz gesagt: Man kann ja sehr fein filtrierende Stoffe und mehrtägige Sachen basteln, am Ende muss man einen Kompromiss von Dichte und Atemwiderstand finden.

    Was nützt einem eine hervorragend filternder Stoff/Maske, aber das Atmen fällt zu schwer darunter, dass man sie sich dann doch von der Nase schiebt oder die Luft an der Maske vorbeigeht?


    Kompromiss war dort zweilagig, leichte, gewebte Baumwolle (Kissenbezug). Interessant das Geschirrtuch wurde besser nach einiger Zeit, klar die Fasern quellen auf durch Feuchtigkeit und das Gewebe wird dichter. Also Pluspunkt für Baumwolle.

    Ich stelle mir nur die Frage, was bringt es ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen mit Mundschutz auszurüsten, die evtl. Atemprobleme haben, die werden da kaum durch atmen können und ziehen die sich von der Nase. Ich hab meinen Prototyp noch nicht lange aufbehalten.

    Echt schwierig, aber guter Infopool hier!

  • Ich denke es geht nicht darum die Bewohner im Altenheim mit Mundschutz auszurüsten - sondern die Mitarbeiter - um die alten Leute zu schützen , die ja definitiv zu Hochrisikogruppe gehören. Außerdem gibt es auch Bewohner (bei uns z.B. auch eine Frau) die haben Hals-Rachen MRSA . Und damit diese Personen nicht komplett für mehrere Wochen im Zimmer isoliert sein müssen bekommen diese selbst einen Mundschutz 🙂


    Und die 2 m „Sicherheitsabstand“ sind dort unmöglich einzuhalten .........

    LG Bianca


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  • Also meine Eltern wohnen 30 km von Würzburg entfernt und da beginnt nun trotz der Erschütterung, was da nun schon seit fast zwei Wochen passiert ein uraltes Hin und Her geschichtlich begründet. So a la Strafe Gottes. Wahnsinn!


    Das Bürgerspital wurde im 14. Jhdt. von einem Würzburger Patrizier von Sternen gegründet und die Zustimmung dem damaligen Fürstbischof abgerungen. Von Steren war der erste, der es auch durchsetzte, dass in sein Spital mit Siechtumspfründe nur einfache Leute und Bürger aufgenommen werden durften, setzte auch durch einen rechtlichen Kniff durch, dass in der dreiköpfigen Leitung kein Adeliger oder Kirchenvertreter sitzen durfte, denn die Leitung wählte die Insassen aus.


    Im Rahmen der frühen Reformation war es dann der Bischof Julius von Echter, der feststellte, es fehlen Armen- und Krankenhäuser, aber auch medizinisches Personal, weil die Uni Würzburg auch in Folge der Reformation ziemlich am Boden lag. Er baute sie wieder auf und sie wurde gerade im medizinischen Bereich sehr berühmt. Von der Augenheilkunde über Röntgen, Anästhesie und vielem anderen bis zuletzt 2008 den Nobelpreis für die die Auslösung von Gebärmutterhalskrebs durch Papillonviren.

    Allerdings gab es gerade beim Juliusspital eben auch üble Seiten. Zu den Liegenschaften, Gebäuden und Weingütern, die Echter für das Juliusspital kaufte, ließ er einen Judenfriedhof einebnen, obwohl er auf ewige Zeit der jüdischen Gemeinde verkauft worden war.

    Natürlich wurde das Juliusspital nicht nur aus Nächstenliebe gegründet, es war eines der damals typischen Projekte der katholischen Kirche, Gläubige an sich zu binden und zum Lutherischen gewechselte zurück zu holen.


    Seitdem gibt es eben immer irgendwo eine Rivalität bei den beiden Stiftungen. Das Juliusspital ist das zweitgrößte Weingut Deutschlands mit eigentlich den besten Weinlagen Würzburgs, ist auch mit einer Weintraube höher bei Gault Millau ausgezeichnet, aber die Weine des Bürgerspitals bekommen immer die höheren Spitzenwein Prämierungen, auch von Gault Millau und spielen da eben weltweit in einer anderen Liga.

    Die Weinlagen sind heute immer noch die Haupteinnahmequellen der beiden Stiftungen. Auch gut zwei Drittel der Senioren in Würzburg werden in Einrichtungen der drei Spitalstiftungen, die es dort gibt, betreut.


    So ist es schon ein großer Schock, was in dem einen Bürgerspitalhaus gerade passiert, aber eben trotzdem kocht unter vorgehaltener Hand diese uralte Rivalität wieder auf.

    Juliusspital medizinische Fakultät, Bürgerspital besser im Bereich Geriatrie, Juliusspital eines der größten Weingüter Deutschlands, Bürgerspital eines der ältesten, Juliusspital kirchlich, Bürgerspital bürgerlich usw.

    Das geht nun seit dem späten Mittelalter so.


    Irgendwie verrückt!


    Aktuell liegen noch fünf Bewohner dieses Bürgerspitalhauses auf der Intensivstation (übrigens in einer Klinik, die ursprünglich einmal zum Juliusspital gehörte). Das Problem ist aber auch, dass eben 23 Pflegekräfte sich mit infiziert hatten. Zwar konnte das durch das Umschichten von Pflegern aus anderen Bürgerspitalstiftungen abgefangen werden, aber die sind inzwischen am Ende ihrer Belastungsmöglichkeiten. Eventuell unterstützen jetzt Kräfte der Bundeswehr diese Haus, denn eine Evakuierung ist umstritten. Da würden wohl einige Senioren dann zwar nicht an Corona, aber an den Verlegungsstress gerade bei Dementen sterben. Außerdem will man sozusagen den Virus dort in dem Haus gefangen halten, nicht herauskommen lassen.


    Irgendwie ist da die Meldung aus Rimini eine schöne, dass dort ein 101jähriger den Coronavirus überlebt hat.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Heute habe ich das Vlies M12 abgeholt . Aus einem Meter bekommt man 40 Einlagen raus . Das Vlies ist recht dünn, braucht nicht versäubert werden und ist bei 95 Grad waschbar

    LG Bianca


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  • ich hab heute die Schnauze voll. Ich hab 50 Mundschutz zugeschnitten. Die Bänder kommen morgen dran. Bin ich müde 💤.

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  • Auf der Freudenberg Seite steht tatsächlich 60 Grad. Wäre nett, wenn der Hersteller sich entscheiden könnte ;)

    Wie ist Deine Wahl auf dieses Vlies gefallen? Ich lese da nichts, was mich auf besondere Filterwirkung oder dergleichen schließen lassen würde. Hast Du da Zusatzinformationen?

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  • Schau mal hier in der Beschreibung .


    https://www.quiltzauberei.de/z…m-einnaehen-einlegen.html


    Ich denke grundsätzlich ist jedes dünne aber stabile und „dichte“ Vlies geeignet das man min. auf 60 Grad waschen kann. Selbst hab ich es noch nicht ausprobiert.

    LG Bianca


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  • ich mach die ohne Filter. Ich habe weder die Zeit, noch das Geld dafür. Ich versorge hier 2 ältere Menschen, die mir kaum das Nähen ermöglichen, weil ich den gesamten Haushalt schmeiße. daher möge man mir verzeihen, das ich die gewünschten Masken Nähe, die von der Palliativärztin an mich herangetragen wurden. die benötigen jetzt! Sofort Masken, können nicht auf Filter warten.

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