Sessel - Neubezug - Hobbypolsterei

  • Ist ein guter Test, wie genau sich der Besuch die Küche anschaut.

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

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  • Ich will einen schnellen Abschlußbericht geben.

    Nachdem die Nägel da waren, habe ich die Rückfronten alle fertig gemacht. Ich habe sie alle angenäht (GsD lassen sich die dünnen prym Nadeln sehr sehr gut auch rund biegen - hilft wenn man keine Handwerkernadeln da hat) und anschließend eine Schablone gebastelt, die mir die gleichmäßigen Nagelpunkte anzeigen sollte. Die Positionen der Polsternägel brachten mir Kritik ein. :|

    Zu weit innen beanstandeten die hier anwesenden Nachwuchs-Liebler...

    Tja, nun gibt es 2 Reihen versetzt und das sieht gut aus.


    Ich bin also fertig und kann auch dieses Mal Mut machen falls es bei euch Polster gibt, die einer Erneuerung bedürfen. Man lernt beim Aufmachen der alten Polster und es ist sehr sehr viel Handarbeit die man erneuern kann, denn die Schnittmuster als Solche sind nicht spektakulärer als es Bekleidungsteile sind. Die Nähte sind gelegentlich länger und man sollte eine dickere Nadel nehmen. Entscheidend ist gutes, wirklich reißfestes Garn.


    Wer auch immer sich motivieren lässt - ich wünsche Erfolg!

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

  • Liebe Anne,


    ich bin gerade an der Demontage meiner Caravanpolster, ich kann die viele Arbeit nachvollziehen, alleine das Auftrennen der vielen Nähte ist kein Spaß, aber Deine Bilder und Dein Bericht machen mir Mut dran zu bleiben.


    Danke für die Motivation

    Susanne K

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  • Ich habe es wieder getan und damit (vorerst) dieses Thema für mich abgeschlossen, denn nun haben alle Postersachen neue Kleider.


    Zur ursprünglichen Couchgarnitur gehörte auch ein Zweisitzer, der noch nicht neu angezogen war. Ein B meinte, er würde das Sofa übernehmen und anfangs fand er die Idee, bezogen mit Jeans ganz cool. Als ich die Seitenlehnen fertig hatte, schwand die Zustimmung und der Wunsch das Sofa ins Zimmer zu stellen und deshalb stand das Sofa auseinander gebaut und hochkant immer in der Gefahr, zum Sperrmüll zu werden in meinem Arbeitszimmer.

    Da das gaaaar nicht schön und aufgeräumt war, MUSSTE nun endlich etwas passieren.

    Meine ursprüngliches 1:1 Bezug nähen habe ich überdacht und eine Art Husse genäht, die man gut festgeklemmt nutzen und bei Bedarf abziehen und Waschen kann.

    Ausgangspunkt war ein alter Bettbezug, den ich auf Maß geschnitten hatte und dann ausgebreitet als Schnittunterbau genutzt habe.


    sofa-jeans-vorbereitung.jpg


    Dieser Unterbau war dann auch zum Verstürzen unten und an den Seiten gut und er ist hinten länger als der Überschlag aus Jeans, so dass ich das gut feststopfen kann. (Bei Gelegenheit mache ich mal ein Bild von hinten). Das einzige Teil, das ich unverändert gelassen habe ich das rückwärtige Unterteil. das schwarz bezogen ist und das , falls das Sofa mal freistehend sein sollte, auch noch überzogen werden kann.

    Letztlich hat das Ganze ein Wochenende gedauert und ich habe nun ein UFO weniger und eine Sitzgelegenheit mehr.


    sofa-jeans.jpg

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

  • Meine neugierigen Fragen:

    Die Lehnen bleiben fest bezogen mit dem Überzug, den Du vorher bereits genäht hast?
    Ist der Bettbezug mit dem oberen Sitzbezug nur an den Kanten verbunden oder auch mittendrin?

    Wie viele Jeanshosen hast Du dafür benötigt?
    Denkst Du, daß ein nicht mehr benötigter Vorhangstoff einer dickeren Übergardine dafür geeignet wäre?


    Wäre schön, wenn Du meinen Wissendurst stillen könntest, Danke.

    :wolke7: ... Nähen & Stricken ist etwas, was ich nicht muß, sondern etwas, das ich mir einfach gönne ...
    ... frohes Schaffen und Grüßle von der Sporcherin

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  • Wäre schön, wenn Du meinen Wissendurst stillen könntest, Danke.

    Mache ich gerne.

    Die Seitenlehnen sind fest angeschraubt. Da dort der Stoff innen und außen ist und sie relativ groß sind, habe ich dafür ganz schön viele Jeansbahnen gebraucht. Aber ich habe sie mir zum jeweiligen Schnittteil zusammen gestellt und das waren auch kleinere Stücke.


    Alles in Allem denke ich, waren es ca 10-12 Jeans, die ich auseinander genommen habe.


    Das Unter"kleid" ist im Ganzen mit vernäht - allerdings nur an den Seiten - die Jeansfläche ist komplett eine Bahn und eine Bahn ist der Bauwollstoff. Unten und seitlich verstürzt - aber nur bis zum Ende der Sitzfläche.


    Dann habe ich das Ganze gewendet und die Nahtzugabe eingeschnitten bis zur Naht, auf die andere Seite gelegt und den Stoff oben in der nötigen Höhe rechts auf rechts umgeklappt und seitlich auf beiden Seiten zusammen genäht. Der Bauwollstoff ist länger als der umgeschlagene Bereich und endet somit unterhalb des Jeansbezuges. Nach dem Wenden habe ich einen Bezug für die Lehne und dann einen langen Lappen, der sauber an den Kanten vorn seitlich eingesteckt wird.

    Kannst Du Dir das vorstellen?

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

  • Prima, Danke - ja, kann ich mit in etwa vorstellen.


    Ich frag' mich gerade, wenn das Unterkleid mit der Jeansfläche nur an den Seiten vernäht ist, ob sich die Sitzfläche dann ggfs. nicht auf Dauer schoppelt.

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    ... frohes Schaffen und Grüßle von der Sporcherin

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