Leseknochen Füllung?

  • Moin in die Runde,


    hat schon mal jemand einen Leseknochen genäht und mit Microperlen gefüllt? Das Zeug, was man sonst eher in Stillkissen 'versenkt'.


    Ich stelle mir das ganz praktisch vor (also die Nutzung, die Dinger einfüllen ist wohl eher nervig).


    Oder hat jemand genau diesen Gedanken schon verworfen? Warum? (Außer lästiges Handling mit den Styrokugeln.)


    LG
    neko

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  • Sehr gute Frage! Genau die gleiche habe ich mir gestern auch gestellt. Unser Stillkissen ist kaputt. Also das Inlet ist spröde und beim Waschen geplatzt. Die Kügelchen habe ich aufgehoben und eigentlich wollte ich diese Woche auch noch einen Leseknochen nähen und ich habe überlegt ihn damit zu füllen.


    Allerdings habe ich Angst wegen der Stabilität. Ich muss ja nach dem Befüllen (Horror!) das gute Teil auch noch zusammen nähen und kann es deshalb mit dem Styropor nicht so fest füllen wie z. B. mit Füllwatte. Außerdem könnte es auch die Form verlieren.
    Zur Verfügung hätte ich außerdem auch noch Traubenkerne, was ja schwerer wäre, aber beim Befüllen ebenfalls nicht kmpl. voll gemacht werden kann.
    Ich fürchte fast, dass ein Leseknochen fest gestopft mit Füllwatte am stabilsten in der Form bleibt. Wenn die Ecken nicht so voll sind, sieht ja auch nicht so gut aus.

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne


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  • Da habe ich mir überlegt am Ende mit Füllwatte nachzustopfen, damit die dann vor der Öffnung liegt und ich halbwegs entspannt zunähen kann. Wenn das später in sich verrutscht ist es ja egal. Hauptsache: Naht ist zu. :D


    LG
    neko

  • Auch keine schlechte Idee mit Füllwatte zu ergänzen. (Zumindest hätte ich dann mal einen Schwung von den Kügelchen weg. So ein Stillkissen ist ja groß).
    Aber wenn die Kügelchen dann die Form des Kissens nicht halten, finde ich das auch nicht gerade zielführend. Gerade die Form ist ja der Sinn des Kissens, sonst kann man ja gleich ein Säckchen nähen (und auch noch als Unterwegs-Stativ für Zoom-Objektive nutzen).

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne


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  • Die Form hält es wahrscheinlich abhängig davon, wie gut es gefüllt wurde oder wie gut der Stoff insich verstärkt war.


    Ich denke, ich probiers mal aus und berichte dann. Wenn die Welt mich liebt, vielleicht sogar noch diese Woche. Konventionell füllen kann man dann ja immer noch.


    LG
    neko

  • Du könntest ja die Enden/Ecken auch mit Watte vorpolstern, dann die Kügelchen rein und an der Öffnung wieder Watte hintun. Vielleicht bleibt dann die Form erhalten.

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  • Hallo, ich hab schon andere Lesekissen (pyramidenförmig, nicht zum draufliegen sondern als Buchstütze gedacht) mit kleinen Styroporkügelchen gefüllt. Anfangs war das eine ziemliche Sauerei, dann habe ich aber irgendwo gelesen, dass Feuchtigkeit beim Füllen hilft. Ich habe meinen Trichter nass gemacht, dann bleibt eine dünne Schicht Kügelchen am Trichter hangen und die anderen flutschen drüber. Außerdem hieß es, dass die Luftfeuchtigkeit drumherum möglichst groß sein sollte, ich bin deshalb mit meinen Kissen an einem regnerischen oder nebligen Tag nach draußen auf meine überdachte Terasse, so gings ganz gut.


    Leseknochen hab ich vor kurzem auch genäht, ich hab sie fest mit silikonisierter Füllwatte gestopft. Ich möchte einige verschenken und hab jetzt selbst einen getestet und bin nicht ganz zufrieden. Ich hab ihn abends auf dem Sofa als Nackenstütze benutzt, beim Fernsehen oder lesen und ich habe das Gefühl er ist zu fest, meine Verspannungen im Nackenbereich werden jedenfalls nicht besser, nach einer Weile wird er mir unangenehm. Ich habe bewußt fest gestopft, weil ich dachte, dass die Füllung ja mit der Zeit evtl. zusammensitzt. Mich würde interessieren was andere für Erfahrungen mit dem Leseknochen gemacht haben. Vielleicht ist die Alternative mit den Mikrokügelchen gar nicht schlecht, da könnte man ja wenn der Knochen nicht so prall gefüllt ist die Füllung so hindrücken wie es gerade angenehm ist.


    Liebe Grüße


    delli

  • och, ich würde mir da gar keine Gedanken machen. Rein mit dem guten Zeugs und zugenäht. Das mit der Füllwatte platzieren vor dem Loch ist eine gute Idee.


    Ich nähe meine Wendeöffnung in letzter Zeit immer einmal mit einer einfachen Heftnaht vor. Geht ruckizucki und mir verrutscht dann bei der Matrazenstichnaht auch nichts mehr und ich brauche die Säume nicht immer wieder zurechtfummeln.

    Schöne Grüße
    Heike

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  • Ich befürchte sie (Mikrokügelchen) kommen aus den Ecken wieder heraus oder man/frau füllt so stark, dass das nicht sein kann. Dann ist der Knochen aber bretthart - mir bei der Nackenrolle passiert wo ich zu viele hinein gestopft habe.


    Und das "Rein mit dem Zeugs" ist ein riesen Schweinkram - die sind so statisch aufgeladen ...


    [Blockierte Grafik: http://4.bp.blogspot.com/-F23dZzFuAzo/UT4satRNQAI/AAAAAAAAad4/lQWrp6a-MrU/s1600/1-SAM_1066.JPG]

  • Ich habs ausprobiert. Die Sauerei übersteigt mir den Nutzen doch deutlich. Ich habe bewußt Papier als Trichter und ein Glas als Transportgefäß verwendet. Das geht halbwegs, daneben geht trotzdem so Einiges.


    Auch ich habe ein Testkissen jetzt erst mal gemacht und relativ fest gestopft. Mal sehen. Etwa 1/4 bis 1/3 sind Microkugeln. Die tummeln sich primär auf der einen Seite und in den Ecken. Der Rest ist Volumenvlies und die berühmten Stoffreste aus meiner Micro-Reste-Kiste.


    Man sollte stabile Nähte bauen (evtl 3fachnaht verwenden), besonders wenn man fest stopfen will und stabile Stoffe wählen. Andernfalls muß man eher weich und materialschonend stopfen. Ein (natürlicher) Schwachpunkt ist auch das 3-Stoffteile-Eck. Hier entsteht schnell mal ein kleines Loch durch das die Microperlen gaaanz flott das Tageslicht suchen. Die Naht in der Ecke leicht überlappen hilft.


    So. Weitere Erfahrungen gibts erst nach einer Weile Nutzungstest. Außerdem fehlt mir jetzt das Füllmaterial für die weiteren, bereits zugeschnittenen Knochen. Ich muß (billige) Kissen zum fleddern kaufen.



    LG
    neko

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  • Ich nehme bei sowas ja gerne diese Verpackungsflips aus den zahlreichen Paketen, die ich so bekomme. Die sind zwar nicht so fein. Auch muss man sie irgendwann austauschen, wenn sie zerbröseln. Aber sie sind kostenlos und beim Befüllen so herrlich unkompliziert.

    Dirk - des Teufels nackter KofferNÄHER 2.0 ...

    (Alt und müffelig.)

    • Offizieller Beitrag

    Man sollte stabile Nähte bauen (evtl 3fachnaht verwenden), besonders wenn man fest stopfen will und stabile Stoffe wählen. Andernfalls muß man eher weich und materialschonend stopfen. Ein (natürlicher) Schwachpunkt ist auch das 3-Stoffteile-Eck. Hier entsteht schnell mal ein kleines Loch durch das die Microperlen gaaanz flott das Tageslicht suchen. Die Naht in der Ecke leicht überlappen hilft.


    Bei solchen Dingen nähe ich meistens ein (geringfügig kleineres) Inlett aus Nesselstoff mit stabilen Nähten. Sowie einen extra Bezug aus dem Wunschmaterial

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

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  • Bei solchen Dingen nähe ich meistens ein (geringfügig kleineres) Inlett aus Nesselstoff mit stabilen Nähten. Sowie einen extra Bezug aus dem Wunschmaterial


    Darüber habe ich auch nachgedacht und das erst mal 'gestrichen', weil ich Bedenken hatte, daß das Konstrukt da innen drin verrutscht. Aber wenn Du sagst, Du machst das immer so... Ich hatte eh an eine komplette Dopplung mit einem stabilen Innenstoff gedacht.


    Ich denke mal drüber nach...


    Koffernäher: die Füllflips sind in letzter Zeit zunehmend aus Playmais (nur ohne bunt) und mehr muß ich darüber sicher nicht schreiben... :D Ansonsten auch eine gute Idee, das Zeug. Aber nur als Teilfüllung, es ist nicht 'atmungsaktiv'.


    LG
    neko

    • Offizieller Beitrag

    Darüber habe ich auch nachgedacht und das erst mal 'gestrichen', weil ich Bedenken hatte, daß das Konstrukt da innen drin verrutscht. Aber wenn Du sagst, Du machst das immer so... Ich hatte eh an eine komplette Dopplung mit einem stabilen Innenstoff gedacht.


    Ich denke mal drüber nach...


    Gerade beim Leseknochen durch die spezielle Form, kann das Inlett eigentlich nirgendwo hin. Da verrutscht ein normales Kissen schneller.

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  • Für meinen Leseknochen habe ich ein Inlett aus Bomull genäht und Watte aus einem alten Kissen gestopft.
    Dem Bezug babe ich einen Reißverschluß gegönnt.

    Noch zu Nähen:


    Severus Snape Robe
    Woll Wendemantel

  • Bei sowas -egal womit ich es denn fülle- nähe ich immer ein Inlay aus einem alten Jersey. Das Teil ist dann schön formbar, wenn es in die "schöne" Außenhülle gesteckt wird. Ist auch praktisch, wenn man die Hülle mal waschen will.


    Mir ist einmal ein Monchichi Tierchen in der Waschmaschine geplatzt, wochenlang hatte ich die Kügelchen in der WAMA. (Ja, mittlerweile weiß ich auch, dass da zumindest ein Kopfkissenbezug drum rum gehört vor dem Waschen ;-).

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  • *Lach* Nicka, mir ist das Stillkissen im Trockner geplatzt, nur ein winziger Riss, aber trotzdem ne Riesensauerei.
    Danke Jutta fürs Ausprobieren, so ähnlich sah das in meiner Waschküche auch aus. Aber was mach ich denn jetzt mit den restlichen Kügelchen aus dem Stillkissen? Ich habe das alles aufgehoben (ist ja frisch gewaschen ;)).
    Oder wie Delli schreibt Luftfeuchtigkeit ausnutzen zum Umfüllen?

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne


    Mein Blog

  • Die Mutter meiner Freundin hat (vor vielen Jahren) mal ein Monchichi mitgewaschen. Ein Original. Die waren damals mit Reis gefüllt. Da hat sie nicht dran gedacht gehabt, als sie das Tierchen in die WaMa gesetzt hat...


    Mein Nähzimmer sah übrigens ähnlich aus, wie das Foto von Faulengraben. Ich bin den Dingern mit dem Staubsauger zu Leibe gerückt und habe das Stillkissen erst mal wieder zugenäht. Mit Zickzack.


    LG
    neko

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