Beiträge von mucneko

    Danke Schnägge. Ich warte dann mal auf Deinen WIP. Allerdings habe ich auch schon so eine Ahnung/einen Verdacht wie das Ganze vonstatten geht. Weißstickerei ist ja was Feines. (Wobei ich da skrupellos jede Ton-in-Ton-Stickerei mit einsortiere.) Das hat immer so ein wenig was Besonderes, klassisches (bunt, bevorzugt in nicht passend, kann ja fast jeder).


    LG
    neko

    Das ist halt doch ein ganz anderer Schnitt. Aus 3 Bahnen einen Einbahner mit Abnähern in alle üblichen Richtungen zu machen.


    Aber ich glaube auch, daß das klappen könnte. Sonst würde ich es nicht probieren. :D


    Ob es klappt, weiß ich aber erst in ein paar Wochen, ich werde vorerst nicht dazu kommen, das Teil in Stoff zu nähen.


    LG
    neko

    Ich glaube, jetzt habe ich endlich kapiert, wie ihr das mit diesen Futterdoppellagigen Dingern am Arm macht. Ich mache mir nämlich bisher immer viel Arbeit:


    Alles fertig nähen. Klassisch doppeln mit Wendeöffnungen, bis das nicht mehr geht (was spätestens am Armausschnitt der Fall ist). Die Nahtzugaben von Futter und Oberstoff am Armausschnit ummbügeln oder zumindest gut markieren. Und mich dann mit Nadel und Faden aufs Sofa setzen und diese beiden Öffnungen per Hand schliessen (oder gut stecken und kanppkantig absteppen). Problem gelöst. Und man kann sich noch sehr spät erst überlegen den Kram doch noch zu füttern.


    Aber mit Wendeöffnung an der Schulter oder der Seite könnte es auch interessant sein, dann kann man alles(?) mit der Maschine machen. Glaube ich.


    Nachtrag: Deine rote Paspel sieht gut aus und ich freue mich, daß Du Dich für diese Lösung entschieden hast. Paspeln sehen an vielen Kleidern toll aus! Sie machen wenigstens wesentlich mehr her, als sie Mehr-Arbeit machen.


    NachtragII: Hast Du einen Paspelfuß? Ansonsten ist auch ein Reißverschlußfuß hilfreich. Zumindest hilfreicher als der normale platte Fuss, da Du die Maschine dann sehr gut am Wulst der Paspel zu einer wunderbar knappen und einheitlichen Naht führen kannst. (Ein Paspelfuß macht das von sich aus, der ist noch einfacher aber wohl meist Extra-Zubehör.)


    LG
    neko, die eigentlich dringend was anderes tun muss als hier zu schreiben ;)

    Von mir diese Woche wohl keine Naht mehr. Dafür etwas viel Schlimmeres.


    Ich habe gestern Abend nicht mehr warten können und angefangen das Schnittmuster für Butterick 4790 (6015, 7500) vorzubereiten.


    Als Ausgangsbasis habe ich mein 12 Bahnenkleid verwendet, bis zur Teile, bzw. Hüfte die Schnitteile kopiert.


    Den seitl. Brustabnäher mal grob angebracht und die Stellen für die anderen Abnäher markiert, diese aber noch nicht ausgeformt.


    Den Rest habe ich mal stabilisiert. Es fehlen noch die 'Flügelchen', also die Teile vom Muster, die über die jeweilige Seitennaht hinaus gehen.


    Außerdem gibts natürlich einen Rundhalsausschnitt statt dem viereckigen. Die überschnittenen Schultern (Ärmel) fehlen auch noch.


    Das 'Probekleid' wird eher eine Probetunika und wird lediglich einen angedeuteten Rock Modell Schößchen bekommen. Das muß reichen.


    P9021718_bearbeitet.jpg


    Ob das am Ende sich so ausgeht oder ob dieser Ansatz der Schnittmustererstellung zu naiv war, wird sich herausstellen.


    Ach ja, die Maßkontrolle hat auch noch nicht stattgefunden.


    LG
    neko

    Namd,


    Du machst das schon sehr gut so. Das mit der Anleitung: die geht nicht davon aus, daß das Teil gefüttert wird und das macht Dir die meisten Probleme gerade (weil fremd). Außerdem mogeln die sich um eine Endlösung für die Stoffteile, indem sie einfach Schrägband drumherum legen. Wobei beim doppeln, wie Du das gerade machst, bekommst Du saubere Abschlüsse gratis. Deswegen kannst Du Dir das Schrägband auch sparen. Lediglich die Armausschnitte finde ich immer bisserl fummelig (aber da habe ich die ultimative Lösung auch noch nicht gefunden). Aber das ist auch Ansichtssache, das mit dem Schrägband.


    Und der Schnitt scheint tatsächlich die zweite Linie beim Beleg zu verschweigen. Das ist natürlich nicht wirklich anfängertauglich.


    Jetzt muss ich vorsichtig nachfragen: Paspeln? Willst Du da wirklich Paspeln reinsetzen oder meinst Du Schrägband? Paspeln kommen sicher sehr schön, sind auch nicht wirklich schwer (kosten nur etwas Zeit). Allerdings hätte ich erwartet, daß Du bei der Vorstellung lieber einen Schritt zurück trittst und es erst mal nur 'nackt' machst. ;) Schrägband brauchst Du eigentlich nicht, wenn Du doppelst und beide Stoffe an den Aussenseiten je gegeneinader verstürzt. (also so, dass die Schnittkanten im Inneren liegen, zusammennähst)


    LG
    neko

    Conn-ichi? Japaner??? Warum auch nicht.


    Aber das werde ich nicht halten können, da ist die Anreise bisserl schwierig für mich ... Ich 'beantrage' deswegen viele bunte Fotos. ;)


    Nachtrag: ah, ich hab die Webseite gefunden. Japaner. Mangas. Bunte Kostüme. Viel Fantasy. Ich wünsche Dir gaaanz viel Spass! Und wenn Du eine Vampire Princess Miyu siehst... denk an mich ;)


    LG
    neko

    Ich habe mir den Schnitt gestern Abend noch ausgedruckt und bin gerade eben auch über den Beleg gestolpert.


    Meine kleine Krähe geistert hier um mich drumherum und versucht sich umzubringen (ich mag NICHT ins Krankenhaus mit ihr fahren, wegen Blessuren.. ;) ). Deswegen habe ich das Thema erst mal vertagt.


    Linie 2 könnte eine Nahtlinie sein zum absteppen, ich muss in Ruhe in die Anleitung schauen ob da was dazu steht... Vielleicht hat wer anders hier gerade mehr Nerven, ich hab sie im Moment nicht, der Eisbeutelbedarf ist heute hoch, bei der kleinen Maus.


    LG
    neko


    Aber bei einer Jeans suche ich nach anderen Varianten und deshalb nach euren Ideen.
    Ganz nach den Motto: Hebe den Fehler hervor, dann nennt man es Design!


    Also ich hatte das früher mal bei einer Jeans, da war ein rotes Vichy-Karo als Keil eingenäht.
    Ebenfalls bei einer Jeans (welche es leider nicht einmal mehr in meinem Flickenfundus gibt zwecks Foto :( ) War ebenfalls ein Keil eingesetzt. Dieser war als Unterlage einlagig Jeansstoff und dann oben drüber geflochtene Jeansbänder. Also 3 Jeansstreifen je zusammengenäht, als würde man so Bindebändchen bauen, dann geflochten und das punktuell auf den Keil aufgesetzt.


    Ebenfalls bei einer Jeans hatte ich mal auch einen Lederkeil.


    Wie man ein Hosenbein anderweitig erweitern will, wäre mir jetzt eher schleierhaft. Bestenfalls noch in der Vorder- und Hinterseite mittig Streifen einarbeiten. Oder in der Mittelnaht ansetzen und eine Art Reithosenmodell bauen. Ist aber alles auch eher wieder ein Keil, nur an einer anderen Stelle.


    Nachtrag: Genau wie dieses 107er Modell waren die beiden Hosen damals. Also von der Seitenkeillösung her. (Das muß eine Trachtenburda gewesen sein, da sind hübsche Westen/Oberteile bei, die doch sehr an Dirndl erinnern, im Schnittmuster


    LG
    neko


    Da bin ich jetzt etwas beruhigt. Ich hatte schon Bedenken, daß Du jetzt mit den Augen rollst und genervt vermerkst: 'Hätte sie das nicht gleich sagen können?'. *uff*. Sehr gut. Ich kann Dich ansonsten sehr gut verstehen. (Ich nähe schon ein paar Jährchen, da kommt man nicht umhin das Ein oder Andere zu lernen ;) Aber ich kann mich noch sehr gut an meine ersten Trippelschritte in Sachen nähen erinnern)


    2. Dirndl: Schau mal nach einem Zierband namens Froschgoscherln. Ist bisserl fummelig aber ansich nicht schwer und macht schwer was her ;) (Kannst Du an dem Kinderkleid von Strolchin oben am Ausschnitt sehen). Die kann man auch nachrüsten, wenns mal sein soll (z.B. in rot einfarbig) und sind nicht so flatterig wie Rüschen.


    Ich denke, wenn Deine Nähte halbwegs dort landen, wo sie hingehören, wird es hübsch. Mute Dir nicht zu viel auf einmal zu, das demotiviert unnötig.

    Das habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Hast Du vielleicht ein Foto oder ein Schemazeichnung davon? Das wäre total nett.


    Schau bei Buchstabensalat in der Galerie nach, das grüne Prinzessinen-Kleid dürfte so etwas sein. (Ergänzt die Schemazeichnung oben ganz gut)


    Das mit der Schulternacht war mein Fehler, ich hab vergessen zu erwähnen, daß man die auch vorher schließt, bevor man Oberstoff und Futter zusammenbringt. Sorry.


    Über das Schrägband kann man sich streiten, es machts zumindest einfach und in diesem bunten Stoff (selbstgemacht) oder passendes Uni grün fällt es wahrscheinlich nicht einmal wirklich auf. Irgendwas muß dieses Dirndl ja anfängertauglich machen ;)


    Nachtrag: und spätestens an den Ärmelausschnitten wird die klassische Art, sowas zusammenzubringen, kompliziert und fehleranfällig, finde ich.


    LG
    neko

    Dein Mann hat ein gutes Auge (frag ihn häufiger). Schau mal, die Schmetterlinge sind auch rot mit weißen Punkten.


    Eine glatte, weiße Schürze ohne alles (also kein Gerüsche) ist wahrscheinlich auch wirklich eine gute Wahl. Näh sie unten mehrere cm breit um, dann hast Du da eine breite Kante. Spar Dir Rüschen, die machen es nur kompliziert und sind der Mühe nicht wert (finde ich in diesem Fall).


    Einen dünnen Oberstoff würde ich auch noch einmal stabiliesieren, ich denke, Du machst das gut und richtig so. Natürlich kommt was drunter, aber das hilft dem Stoff ja nicht, wenn er reißt, sobald man in etwas belastet.


    Und jetzt bin ich gespannt wies weiter geht, Du scheinst ja gerade voll in die Vollen gehen zu können. (Ich nicht, ich muß erst mal mein Kleid machen, dann weiß ich ob mein Stoff reicht).


    Nachtrag: ich würde jetzt ein klein wenig anders vorgehen. 1. die Abnäher nähen. 2. die Stoffe so zusammenstecken, daß die Abnäher-Nähte zwischen den beiden Stofflagen verschwinden. Den Rest einfach glatt aufeinander, da kommt ja noch Schrägband drumherum.


    LG
    neko
    (eigentlich gehe ich jetzt erst mal schlafen, die Kinder sind morgen sicher ab 6 wieder unterwegs...)

    Oh, da hast Du aber was Hübsches ausgegraben. Meine kleine Krähe kommt diesen Winter oder nächstes Frühjahr voraussichtlich in diese Größe... könnte ihr sicher gut stehen...


    Ich glaube, ich verfolge mal Deine Erfolge. Und dann schau ich mal, was hier geht. Ich hätte sogar passenden Stoff da für ein Projekt für mich, vielleicht bleibt genug fürs Dirndl übrig?


    Nachtrag zur Stoffwahl bei Dir. Ich würde Deinen letzten Vorschlag favorisieren. Kleid in kariert, Schürze mit Herzchen. Hast Du keinen Unifarbenen Stoff zum kombinieren? Das finde ich bei Dirndln immer etwas 'besser'. z.B. Das Oberteil bunt, den Rock uni, dann hast Du wieder viele Möglichkeiten bei der Schürze. Gemustert auf gemustert kommt mMn. immer bisserl zu viel auf einmal daher. Alternativ auch wie Du vorschlägst, nur dann die Schürze in uni.


    Nachtrag II: Schau vor dem nähen kurz nach dem Ausschnitt, der scheint mir bei dieser Version etwas arg knapp zu sein. Nicht daß es zu eng wird. Zur Not das Vorderteil etwas tiefer ausschneiden. Oder im V oder im Viereck. Viereck dürfte einfacher sein, wegen der Knopfleiste. V-Ausschnitt ist bisserl verzwickt, weil Du ja die Knopfleiste auch mit beachten musst und die wird ja eingeschlagen, darf also nicht im V geschnitten sein. (kompliziert? Klingt nur kompliziert, mals Dir auf, dann verstehst Du, was ich meine). Am unkompliziertesten dürfte ein etwas tieferer runder Ausschnitt sein. Der ändert am wenigsten.


    LG
    neko

    Ich halte mich mit einer Empfehlung zurück, weil ich noch nicht alles gelesen habe.


    Nur so viel:


    Eine fundierte Entscheidung, ob man nur Nähspass hat/bekommt oder nicht, kann man als Anfänger nicht treffen.


    Dazu kommt, daß ein deutlicher technischer Sprung (also wirklich hilfreiche neue Features, wie Fadeneinfädler, automatische Fadenspannung) erst bei Maschinen ab einem guten 3 stelligen Bereich, bis Ende des 3 stelligen Bereich kommt. Ich denke da an Maschinen ab 600 EUR.


    Das Budget scheint bei 150 EUR begrenzt zu sein. Da sollte man auf solide Basisqualität schauen. Jede Form von zusätzlichem hübsch wird mit weniger Qualität oder Sorgfalt oder Drumherum erkauft.


    Und jetzt überlasse ich die Beratung mal wieder den Profis hier.


    Nachtrag: meine Singervertretung jammert leider ziemlich, daß sie nicht mehr vernünftig mit Ersatzteilen, Dokumentationen usw. versorgt werden... meine nächste Maschine wird sicher keine Singer wieder werden, außer sie ist soo billig und tut den Job, daß ich sie am Ende einfach wegwerfen kann (Lebenserwartung 3-5 Jahre und Müll). Ich glaube nicht, daß eine Nähmaschine, die ordentlich näht, so billig werden kann, daß ich mir das leiste.


    NachtragII: Ich habe damals (Ende der 90er) mir ein Budget von 300DM gesetzt für einen Test obs mir taugt. So viel war mir das Reinschnuppern damals wert. Es gab eine Quelle-Maschine (ja! Katalog!). Marke war Veritas, wenn ich mich recht entsinne. Ich hatte zwar die üblichen Huddeleien mit der Fadenspannung, aber ansonsten war die sehr gut. Du müsstest jetzt noch die Inflation dazurechnen um zu wissen, wie viel das heute Wert ist (ca 300-400 EUR)


    LG
    neko

    Ich bin immer sehr verunsichert, wenn jemand fragt, ob dieses oder jenes Teil selbst genäht ist.


    Zum Einen, weil in meiner Familie Kleidung selbst nähen bestenfalls milde belächelt wird (hat zu viel Zeit, könnte es billiger und perfekter fertig kaufen...)


    Zum Anderen weil ich dann immer nicht recht weiß ob es aufgefallen ist weil grottenschlecht oder weil eben besonders gut gelungen.


    Ich persönlich finde, daß Selbstgenähtes zwar möglicher Weise nicht perfekter ist, aber sicher in vielen Fällen 'wertvoller'.


    Erst einmal, weil ich etwas, bei dem ich weiß, wie viel Arbeit da drin steckt, deutlich mehr zu würdigen weiß.


    Weiterhin, weil ich weiß, das da keine 14jährige für einen Hungerlohn 12 Stunden hinter eine Nähmaschine saß wo sie doch besser noch ein paar Jahre in eine Schule gehören würde.


    Und zu guter Letzt, weil ich viel lieber einen angemessenen Preis bezahlen würde, im Wissen, daß da niemand versucht sich einfach nur zu bereichern, in der Kette (höherer Preis kommt leider praktisch nie bei den eigentlichen Arbeitern an).


    Da es das aber leider praktisch nicht gibt, mache ich es lieber selbst und hoffe darauf, daß die Verantwortlichen irgendwann mal die Kurve kriegen und das kapieren.


    Nachtrag: Das mit dem angemessenen Preis könnte ich natürlich für mich regeln, indem ich hier in Deutschland hergestellte Kleidung kaufen würde. Nur kann ich mir die derzeit nicht in dem Umfang leisten, wie ich Kleidung bräuchte. Deswegen gibts von da nur Einzelstücke und den Rest mache ich möglichst selbst (klappt derzeit eher weniger, aber ich habe ja noch ältere Bestände an Kleidung, die ich noch auftragen kann).


    NachtragII: Außerdem macht selber machen natürlich auch Spass. Selber aktiv bestimmen welcher Stoff zu welchem Schnitt und nicht drauf angewiesen zu sein, daß irgendwer da draußen eine nette Idee hatte. Das nenne ich proaktive Kleidung statt passiver Konsum.


    LG
    neko

    Danke für die Kurzkritik, Nicole.


    Da schneidest Du ja so ähnlich zu wie ich, wenn ich mich an die Maßtabellen halte. Also werde ich mich mal immer hübsch brav bei Dir orientieren, wenn was ist ;)


    Ansonsten schauts doch ganz gut aus, Dein neues Kleid. Das geht, zusammen mit ein bisserl Glitzerschmuck und hohen, schwarzen Schuhen, bestimmt auch als Abendkleid durch.


    LG
    neko

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