Als Zeitverschwendung empfinde ich ein Nesselmodell nicht, tue mich mit der Ressourcenverschwendung aber immer etwas schwer, deswegen versuche ich wenigstens tragbare Probemodelle hinzubekommen. Immer funktioniert das bei mir auch nicht, bei manchen Modellen nähe ich dann auch erst mal ein abgespecktes Nesselmodell.
Inzwischen hänge ich gnadenlose 9 Modelle hinterher, habe aber beschlossen, mich deswegen nicht mehr zu stressen, sie laufen ja nicht davon. Wie ihr schon schreibt, man kann dann wenigstens jahreszeitlich nähen. Das Prinzesskleid habe ich auch schon seit Ewigkeiten zugeschnitten rumliegen und mich vorm Endeln und dem Zuschnitt des rutschigen Futters gedrückt und jetzt im gefühlten Winter gar keine Lust mehr drauf. Vielleicht springe ich gleich zur Walkjacke.
Das Problem mit den 20-30 cm zu viel habe ich ebenfalls. Ich schaue eigentlich nie auf den Zuschneideplan, sondern spiele gleich Schnittmustertetris, so bleibt auch immer einiges übrig, das am Ende für nichts anderes mehr taugt. Allerdings traue ich mich auch nicht, von vornherein weniger zu bestellen, könnte ja dann doch ins Auge gehen. Mir würde es helfen, wenn diejenigen, die schon genäht haben, bei ihren Einträgen dazuschreiben würden, wieviel Stoff sie für welche Größe ungefähr verbraucht haben. Was meint ihr? Ansonsten bliebe noch, am Ende aus den übriggebliebenen Resten einen Schneiderakademie-Erinnerungsquilt zu nähen. 