Beiträge von Muppet

    In den ersten 100 Jahren waren nahezu alle Nähmaschinen schwarz ;)

    ... und die Gehäuse noch aus Metall und formschön, mit goldenen Verzierungen und verchromten Blechen ... ach und seufz ... :love: so eine schwarze Nähmaschine würde ich mir auch heute noch gerne hinstellen. Die hatten noch einen echten Schnuckel-Faktor.


    Ich vermute aber, dass Bella eher an die heutigen eckigen, klobigen, billigen Plastik-Gehäuse gedacht hat, wo schwarz Depressionen auslösen könnte ... 8o

    Bevor ich einen Rahmen einsetze, ziehe ich prophylaktisch immer den Unterfaden etwas heraus...weil ich immer mit einem Heftrahmen starte und es da ab und zu passiert ist, daß ich Fehlstiche hatte.

    Ah, prima. Ich habs gleich mal ausprobiert. Ist zwar ein bisschen Gefummel, aber funktioniert. Holst du den Unterfaden dann auch durch den Stoff hoch und hältst ihn anfangs fest?


    Dann ist der lila Heftrand oben in Rahmengröße?

    Nee, das ist die Bernina-Version von Motivgröße. ;) Manchmal ist er auch etwas kleiner als das Motiv und wird dann vom Motiv übernäht.

    Aber sie hat eben keinen USB Anschluss. Sobald Brother sie von der App trennt, ist sie Müll. Und die AGBs der App haben es in sich. Ich sag nur „Kleingedrucktes“. Dort werde ich meine eigenen Motive nicht hochladen.

    ... es ist also so suspekt, wie es schon klingt. Solch ein Knebel-Modell macht mir Brother als Firma nicht unbedingt sympathischer - schade eigentlich.

    Der Heftrand verwundert mich etwas. Ich habe sehr komfortabel einen Knopf um den Heftrand einzufügen...dieser Heftrand ist genau so groß wie das Motiv. Wie macht Bernina das?

    Ich brauche da bei der B500 auch nur einen Knopf zu drücken. Und wenn ich ihn noch mal drücke, wird der Heftrand in Rahmengröße gemacht. Unkomfortabel finde ich es nicht. Es klappt halt nur immer nicht mit den ersten Stichen. Und auch nur an dieser Stelle. Sonst näht die Maschine immer 1a. Auch bei einem neuen Projekt.

    ... ach, eigentlich nur Kleinigkeiten ...
    Mal ein Monogramm, mal ein Patch für kaputte Kinderklamöttchen, oder mal ein Ornament beim Taschennähen ...
    ... Kleinigkeiten eben...

    Das klingt so, als wenn 10x10 dicke ausreicht. Zu der Maschine kann ich dir leider nichts sagen.

    Am Stern habe ich auch noch mal die von Kaalleen vorgeschlagene Methode probiert:

    Split method auf Stagger und Stagger split stitches this many times before repeating z.B. auf 2. Dann sind die Zwischenstiche etwas geordneter. Aber auch dann ist es natürlich kein durchgehender Stich mehr. Aber du kannst es ja mal testen.

    Mit 4x repeating und 4mm max. Stichlänge sieht das dann so aus:


    Stern 2 6.jpg


    Das ist natürlich kein reiner Satinstich mehr, sondern eher eine Art Zwischending zwischen Satin und Fill. Das Ergebnis gefällt mir aber.


    Was mir leider nicht so gut gefällt ist eine Eigenschaft der Bernina B500: Wenn ich sie einen Heftrahmen sticken lasse, greift die Maschine immer bei den ersten Stichen nicht. Im Falle dieses Sterns sieht das dann so aus, dass der Heftrahmen praktisch nur drei Seiten hat anstatt vier. Sonst macht die B500 ja immer ganz brav das, was sie soll, aber an dieser Stelle konsistent nicht.

    Nun ist gerade meine Polyneon-Box geliefert worden. :) Das wollte ich natürlich gleich ausprobieren. Ich habe noch eine Pull-Compensation von 0,2mm eingestellt (vorher: 0) und die Stichdichte des Contour-Underlay auf 2,5mm erhöht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:


    Stern 2 5.jpg


    Das sieht doch schon sehr ordentlich aus, oder? Die langen Satinstiche sind vielleicht nicht so meine Sache, aber die mechnischen Probleme habe ich fast komplett gelöst bekommen.

    Deshalb hatte ich ja zu dem Stern geschrieben, dass der noch mal ganz anders wirkt, wenn Du den aus Rayon stickst. Da wirst Du sehen, wie der Glanz sich verändert.

    Nun habe ich ja erst mal "nur" ein glänzendes Polyester genommen, aber der Unterschied ist schon deutlich. Die Schattierungen kommen ganz anders (besser) rüber.

    Zum andern - wenn Du nicht mit den Fingernägeln in dem verlängerten Stich hängen bleibst, kann das auch anders passieren (das Hängenbleiben) - und nach dem Waschen werden die Lücken noch größer sein. Da fällt der Stich bzw. die Fläche noch mehr auseinander.

    Es ist auch mein Eindruck, dass man da echt vorsichtig sein muss. Trotzdem ist es für mich eine gute Erfahrung das Tutorial nachzumachen. Manchmal lerne ich dabei dann eben, was ich NICHT will. ;) Meine Situation ist ja, dass ich bisher praktisch null Erfahrung damit habe.


    Zur Stickdichte: mein Progr. gibt als Vorgabe 4,5mm an, will ich es dichter haben, gebe ich z.B. 5,0 oder 5,3 an - bei Buchstaben ist die Vorgabe eh 5,0mm.

    Also sagt mir Deine Dichtenangabe nichts.

    Bei mir ist es so, dass ich angeben muss, wie nah die einzelnen Stiche in mm aneinander gesetzt werden.

    Hier nun das Ergebnis meiner versuchten Verbesserungen:


    Stern 2 4.jpg


    Die Kante in der Mitte sieht nun deutlich besser aus. Die Maßnahmen, die ich ergriffen habe, sehen so aus: 1. Ich habe bei den Zacken ein Contour-Underlay hinzugefügt und dessen Stichweite auf 3mm gestellt. 2. Ich habe die Stichdichte von 0,6mm auf 0,5mm erhöht. 3. Ich habe (manuell) mehr Überlappung hinzugefügt.


    Allerdings wird an einigen Stellen der Satinstich "aufgespalten", besonders stark bei dem Zacken, der bei ca. 14:30 Uhr liegt. Das kann ich mir nicht erklären. :/

    Hier nun mein Output von heute abend:


    Stern 2.jpg


    Das ist der zweite Stern aus dem oben erwähnten Tutorial (ab 15:45) von John Deer. Diesmal im Satin-Stich, der längste ist um die 9mm lang. Grundsätzlich bin ich schon zufrieden, aber in den Spalten jeweils in der Mitte jedes Zacken finde ich es hässlich, wie der weiße Untergrund durchblitzt.:| Könnte das an einer zu geringen Stichdichte (0,6mm) liegen? Oder brauche ich mehr Überlappung? :/


    Die Arbeit mit Inkscape / Inkstitch war ein Vergnügen. Das Erstellen von Satinstichen funktioniert anders als in anderen Digitalisierungs-Programmen. Es ist weniger komfortabel, aber zuverlässig.


    Die Stickmaschine funktioniert tatsächlich als eine Art Drucker für Garn auf Stoff und ist vielleicht auch ähnlich uninteressant (für mich). Das hat die B500 einfach wieder alles ganz brav gemacht. Mit anderen Worten: Auch mit der B500 war die Arbeit ein Vergnügen.

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