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Beiträge von tantejutta80

    Als ich vor etwa 2 Jahren auf das Thema Stickmaschine gekommen bin, hab ich zuerst in Richtung W6 geschielt, da ich bis dahin einige Jahre sehr zufrieden mit der W6 3300 exkl. genäht habe.


    Mein Kenntnisstand von damals ist, dass die W6-Stickeinheiten keine Sprungstiche schneiden können.

    Damals war ja die EU7 relativ neu.

    (Ob die Einheiten nochmal diesbezüglich überarbeitet worden sind bzw. ob so etwas überhaupt nachgebessert werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.)


    Nutzt man also die EU7 kann man je nachdem, mit welcher W6-Maschine man die Einheit nutzt, nur den automatischen Fadenschneider nutzen, wenn die Maschine über einen verfügt. (3300 exkl. hat keinen)

    Damit wird der Faden am Ende des Stickvorganges sowie am Ende einer Farbsequenz geschnitten.

    Die langen Stiche innerhalb einer Sequenz um große Abstände innerhalb des Motivs zu überbrücken werden nicht als Sprungstiche erkannt und somit nicht geschnitten.


    Was steht denn zum Thema Sprungstiche schneiden in der Beschreibung der EU7 auf der W6-Homepage?

    Es gibt doch auch Videos von W6 zur Stickeinheit, was wird da gezeigt und gesagt?

    Ich bin zwar weder noch, kenne aber beide Maschinen.


    Mir persönlich lag auch die 454er besser aber ich denke, jede Maschine der beiden hat ihre Vorzüge. 🤷🏼‍♀️

    Die 454er ist ein kleines Arbeitstierchen.

    In unserer gemeinsamen Zeit ist sie brav über alles drübergerattert.

    Allerdings lässt sich die 656er leichter einfädeln und hat den Konverter für die 2 Fadennaht. mich hat sie letztendlich nicht ganz überzeugen können, da ich mich dem Messer von oben und ein paar Kleinigkeiten nicht warm wurde.

    Da es aber auch viele Fans der 656er gibt, denke ich, dass es eher meine subjektive Wahrnehmung war.


    Bei mir entstand jedenfalls - nachdem ich beide Maschinen kannte - der Wunsch nach der Ovi, die für mich die Vorzüge beider Maschinen vereint.

    Die hab ich dann gefunden, kostete aber fast das Vierfache. 🙈


    Ich vermute, wenn ich die 656er als erste Maschine gehabt hätte und somit keinen Vergleich, wär ich vielleicht bei der geblieben.


    Wenn Dich das Einfädeln der 454er nicht stört - eigentlich auch kein Hexenwerk - und Du sowieso nur vorhast überwiegend 4-fädig Stoffe zusammenzunähen, bist du mit dieser gut bedient.

    Wenn Du allerdings etwas mehr mit der Overlock anstellen möchtest (Rollsaum, Flachnaht etc.) und es beim Einfädeln etwas leichter haben möchtest (betrifft aber letztendlich nur einen Faden) dann teste doch einfach die 656er aus.


    Alternativ wäre vielleicht noch die Gritzner 788 eine Option, in der Preisklasse.

    Jeder hat halt andere Prioritäten. 🤷🏼‍♀️


    Ist halt immer so, dass nicht jeder von den als besonderen Vorzügen angepriesenen Eigenschaften in gleichem Maße profitiert.

    Das ist beim sämtlichen Nähmaschinen der Fall (beliebte Beispiele: automatische Fadenspannung bei Overlock und Cover sowie die Diskussionen um Kombimaschinen) und erstreckt sich in alle anderen Bereiche (z.B. Automatikgetriebe beim Auto).


    Eigentlich sollten wir froh sein, dass der Markt genügend Möglichkeiten für jeden bietet, das für sich passende zu finden, statt die Vorlieben der anderen anzuzweifeln. 🤔


    Nach all meinen bisher erlangten Informationen zu den SDX-Modellen, würde ich den 900er allerdings für mich auch nicht in Betracht ziehen, sondern erst ab 1000 aufwärts. Eigentlich nach aktuellem Stand den 1250er.

    Ich habe inzwischen fast meine komplette Maschinenflotte vom Nähpark.

    Warum sollte ich mir auch einen anderen Händler suchen, wenn es passt. 😊

    Die BabyLock Enspire hab ich beim Händler „vor Ort“ gekauft und bin zwar zufrieden mit der, allerdings gestaltet sich die Wartung mit Einschicken beim Nähpark unkomplizierter als das Hinbringen zum Händler in der nächsten Großstadt, in der ich sonst nichts zu tun habe. 😏


    IRGENDWANN werde ich dem Nähpark auch mal einen Besuch abstatten und vielleicht auch die Gelegenheit nutzen, mal weitere Maschinen zu testen.

    Das finde ich spannend, hab aber auch ein wenig Respekt davor, dass dadurch Wünsche entstehen könnten.

    Die B77 habe ich eher pragmatisch ausgewählt.

    Ich hatte mir anhand meiner Hauptkriterien und meines Preislimits eine Handvoll Favoriten rausgesucht und dann habe ich anhand eines persönlichen Punktesystems (3 Punkte für ganz wichtige Merkmale, 2 Punkte für interessante Merkmale und 1 Punkt für sonstige „Nettigkeiten“) meine Maschine ermittelt.

    Mal abgesehen, dass ich mich natürlich am Anfang in die Menüführung einrichten musste (kannte ich ja so nicht) und mir die Maschine am Anfang sehr wuchtig erschien, klappte es von Anfang an gut mit uns beiden. ☺️

    Ach Julia,


    ich kann das schon verstehen. Irgendwie möchte man ja schon eine Maschine, die rundum zufriedenstellt. Wobei ich inzwischen denke, dass das umso schwieriger ist, je vielseitiger die zu nähenden Projekte sind.


    Ich hab inzwischen seit fast 2 Jahren die Bernette B77. Leider hab ich wenig Vergleiche zu anderen Maschinen und bin wahrscheinlich keine große Hilfe.

    Zuvor hatte ich etwa 6 Jahre eine W6 N 3300 und habe diese auch noch.

    Zum Zeitpunkt des Wechsels war ich damit nichtmal unzufrieden,

    nur musste die W6 zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt in die Werkstatt.

    Ich entschied daraufhin, eine größere Maschine mit wesentlich mehr Platz rechts der Nadel anzuschaffen. Und ich liebe den großen Durchlass obwohl ich keine Quilterin bin.

    Es hantiert sich einfach viel angenehmer.

    Sollte ich jemals wechseln, müsste der Durchlass wohl mindestens 20cm betragen.

    Damit wäre für mich Bernina erst ab der 500er Serie dabei.


    Nähtechnisch hab ich ja nur den Vergleich zur W6 3300 Exklusiv.

    Da näht die B77 schon resoluter/entschlossener.

    Und natürlich ist sie viel comfortabler.


    LG Katja

    Aua, wenn ich so viel Geld übrig hätte, würde ich mir erst ein neues Auto kaufen. Oder vielleicht doch die Solaranlage für's Dach :confused: .

    Ich muss zugeben, so etwas Ähnliches ging mir auch durch den Kopf.


    Wobei ich gestehen muss, dass meine jetzige Ausstattung schon in einem Bereich liegt, den ich vor etwa 5 Jahren wahrscheinlich noch für utopisch erklärt hätte. 🙈


    Allerdings denke ich tatsächlich, dass mir die Fülle der Funktionen dieser Maschine nicht wirklich hilfreich wären, es sei denn es gibt zur Maschine ne LKW-Ladung voll ungestörte Nähzeit dazu. 😬

    Denn je mehr mit einer Maschine möglich ist, umso mehr möchte man ja auch damit umsetzen. 🤷🏼‍♀️


    Da hier aber alle Maschinen-Neuerungen besprochen werden dürfen:

    Mich würde mal interessieren, ob die neue Juki-Overlock mit Kniehebel schon die Händler erreicht hat?

    Soweit ich das mitbekommen habe, wurde sie ja auf (mindestens) einer Messe schon vorgestellt.

    NEIN, ich habe keinen persönlichen Bedarf, ich bin ja gut bestückt.

    Aber neugierig bin ich dennoch. 😂

    Meine Favoriten beim Polyester-Stickgarn sind Mettler-Polysheen und Isacord.

    Die laufen gut und sind auch gut zu bekommen, weil sie bei vielen Händlern erhältlich sind. Preis ist auch in Ordnung.

    Hab auch ein paar andere Poly-Garne da, aber da trau ich mir noch kein Urteil zu erlauben.

    Gleiches muss ich leider für diverse Rayon-, Baumwollgarne etc. schreiben.

    Da fehlt einfach noch eine aussagekräftige Anzahl an Projekten. 😏

    Ich merke jedenfalls, dass es mir inzwischen gut bekommt, nach vorne gerichtet auf etwas blicken zu können.

    Die letzten Wochen in Ungewissheit wirkten sich doch irgendwie lähmend aus.

    Obwohl mir zwar klar war, dass sich irgendwas tun wird. Das reicht mir aber scheinbar nicht. Eine Weile kann ich gut damit umgehen und nutze die Zeit aber irgendwann brauche ich ne Richtung.

    Viel Zeit, die ich hätte viel effektiver nutzen können. 🤷🏼‍♀️


    Andererseits, warum drüber ärgern?

    Lieber drauf vertrauen, dass es wie bisher funktioniert und dann bestimmte Dinge NEBENHER komischerweise einfacher und besser von der Hand gehen, als dann wo man dafür mehr als genug Zeit gehabt hätte.

    Das bezieht sich aufs Hobby, auf Haus und Garten und eben alles was nicht Job ist. ☺️

    Naja, ich hab halt mittlerweile einige Hoody-Kleider und schlichte Jersey-Kleider, die ich dann eben mit Leggings kombiniert habe.

    Damit hatte ich auch kein Problem mal eben zum Einkaufen zu fahren.

    Jogginghosen hatte ich mir ja zuletzt selbst genäht und die sehen auf dem ersten Blick unterm Mantel nicht aus, wie Jogginghosen.

    Mit Kindern war ich immer ganz froh, wenn ich mich nicht noch ewig umziehen musste, bevor wir das Haus verlassen haben. 😬


    Und für die wenigen spezielle Anlässe, wurden dann doch mal die paar schickeren Teile angezogen. Aber selbst davon mag ich jetzt einige nicht mehr anziehen. 🙈

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