Angefangen habe ich 1987 mit einer Privileg von Quelle, weiß aber nicht mehr welches Modell das war.
Grund war damals das Nähen von Abendkleidung, da es im Schützenverein von Nöten war zu jedem Anlass ein neues Abendkleid anzuhaben und ich mir das finanziell so nicht leisten konnte mit damals 20.
Diese Maschine blieb nicht lange, weil ich keinen Nähplatz hatte und das Nähen auf dem Küchentisch wegen des Auf- und Abbaus einfach nur nervig war.
2014 zog dann eine Brother innovis 950 bei mir ein auf der ich 2 Jahre genäht und gestickt habe. Vom Nähen her fand ich sie eigentlich schön, aber sie war wohl nicht robust genug für mich, oder auch durch den Umbau gehandicapt, denn nachdem ich 3 mal innerhalb von 3 Monaten die Vorspannung an der Nadelstange gebrochen hatte musste sie dann 2016 einer Bernina B530 weichen. Auf der nähe ich bis heute.
2015 kam eine Pfaff 4860 Overlock dazu , bei der es mich aber nervte, dass man die Stichplatten tauschen musste. Als dann das Pedal kaputt ging kaufte ich ebenfalls 2016 die damals neu herausgekommene Bernina L450.
Obwohl diese wirklich gut näht bin ich mit ihr nie wirklich warm geworden und habe immer das satte Geräusch der Pfaff vermisst.
Letztes Jahr als die neue Bernina rauskam habe ich dann überlegt darauf zu wechseln.
Die Frau meines NäMa Händlers hat mich dann aber überzeugt, dass ich mich damit eigentlich nicht weiter entwickeln würde und mir zu einer Babylock Gloria geraten. Zum damaligen Zeitpunkt war mir diese Anschaffung aber eigentlich zu teuer und ich sah auch den Nutzen einer Covermaschine nicht, die ich bis dato nicht vermisst hatte.
Angefixt war ich aber und beschloß darauf zu warten, ob es von Bernina auch eine Kombimaschine geben würde.
Gleichzeitig begann ich im Netz zu stöbern und mich mit der Babylock Gloria zu beschäftigen. Als dann hier im Forum ein Beitrag zu einer preiswerten Einkaufsquelle erschien habe ich meinen Mann überredet diesen Schritt zu wagen und es bisher nicht bereut.
Babylocks haben mehr Einstellungsmöglichkeiten als es gemeinhin immer gesagt wird und. das Nähgeräusch ist mir persönlich angenehmer als bei der Bernina. Mit dem Covern freunde ich mich auch langsam an, bin mir aber immernoch unsicher wegen der richtigen Garnauswahl.
Zwischendrin kam noch eine Stickmaschine, die Janome MC 500 E, die ich anfangs sehr oft benutzt habe, mittlerweile steht sie aber die meiste Zeit. Zufrieden bin ich sehr mit dieser Maschine und ich finde sie durchaus eine preiswerte Alternative zu den Brother Stickmaschinen.
Mittlerweile überlege ich die Sticki zu verkaufen, da sie doch sehr viel Platz wegnimmt und zu wenig genutzt wird. Ganz ohne Sticki möchte ich aber auch nicht sein, weil alle paar Monate mal die Lust dazu kommt. Eine reine Stickmaschine ist aber eigentlich oversized für mich.
Eine Überlegung von mir ist mir eine Bernina B570, oder B590 zu kaufen. Dort gibt es die Möglichkeit zu sticken , sogar mit relativ großer Stickfläche, wobei die Maschine selber noch klein genug ist mich auf Nähtreffen zu begleiten. Diese Überlegung ist aber nur daraus entstanden, weil meine Schwiemu es sich gerne einfach machen würde und mir meine alte Maschine abkaufen.
Ich bin eigentlich mit der B530 so super zufrieden, dass ich erstmal lange überlegt habe wodurch ich sie gegebenenfalls ersetzen könnte.
Dabei sind dann die B570 und die B590 in den Focus gerückt, weil sie gleichzeitig die Sticki ersetzen würden.
Andererseits bin ich aber momentan sehr nahe daran das Hobby aufzugeben, weil mir , so wie damals in meinen Anfangszeiten der Platz dazu fehlt. Mein LG sitzt immernoch im homeoffice, mittlerweile mit einem Präsenztag in der Woche, an meinem Nähplatz zwischen meinen Maschinen. Ab Oktober ist mein Sohn wieder in Aachen, dann steht sein Zimmer erstmal wieder als homeoffice Platz zur Verfügung, aber ja auch erstmal nicht dauerhaft. Irgendwie alles doof.