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Janome CoverPro 3000 P Deckstichcover

  • Schöne Ergebnisse könnt ihr da präsentieren! Je länger ich da mitlese und mir so meine Gedanken mache umsomehr denke ich, dass ich mich mit meiner Maschine einfach zuwenig auseinandergesetzt habe. In einem Beitrag zur Euphoria wird die Maschine ja quasi gelobt mit: einschalten, Stoff drunter, fertig. So stell ich mir das auch vor, aber meine Maschine will da wohl mehr Aufmerksamkeit.😉

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    Nähmaschine JUKI HZL-NX7 Kirei

    2018 war die Maschine erstmals auf der H+H zu sehen, im Sommer war die JUKI NX7 Kirei dann endlich erhältlich. Die große Schwester der DX7 punkten mit vielen Features aus der Industrie. Im Forum gibt es einen lesenswerten ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.
     

    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Jetzt hab ich doch mal nachgesehen, was du da für eine Maschine hast. Eine Kombi ist da immer eine andere Hausnummer, denn da muss man erst mal alle Fehlerquellen beim Umbau ausschließen können. Und eigentlich muss man da immer bei einer Funktion Abstriche machen.

    Der Nähfuß der Pfaff ist sehr schmal und lang, ich tu mich bei so einer mit dem transparenten Coverfuß leichter. Die Aussparung rechts bleibt gern an den Stufen hängen. Mit einem Fitzel Avalon kommt die aber auch gut über Nahtkreuzungen.


    Bei einer reinen Cover ist es (meist) einfacher, aber man muss auch immer dran denken: nicht jeder hat die gleichen Ansprüche an die perfekte Naht. Für die einen ist die Naht perfekt, sobald es keinen Fehlstich gibt, für andere nur, wenn sie von beiden Seiten absolut gleichmäßig und ohne Schlaufen ist.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Für die einen ist die Naht perfekt, sobald es keinen Fehlstich gibt, für andere nur, wenn sie von beiden Seiten absolut gleichmäßig und ohne Schlaufen ist.

    da gehör ich definitiv zu den anderen 😉

  • Schöne Ergebnisse könnt ihr da präsentieren! Je länger ich da mitlese und mir so meine Gedanken mache umsomehr denke ich, dass ich mich mit meiner Maschine einfach zuwenig auseinandergesetzt habe. In einem Beitrag zur Euphoria wird die Maschine ja quasi gelobt mit: einschalten, Stoff drunter, fertig. So stell ich mir das auch vor, aber meine Maschine will da wohl mehr Aufmerksamkeit.😉

    Das mit einschalten, Stoff drunter und fertig machst du aber bei der Euphoria auch nur, wenn du schon Covererfahrung hast. Die Gloria hat ja den selben Coverteil wie die Euphoria und ich habe mir dazu den kurzen Klarsichtcoverfuß gekauft, der auch an die BLCS und die Euphoria passt. Einfach Loscovern und passt schon ging trotzdem nicht, es erfordert einfach Übung und Erfahrung mit verschiedenen Garnen. Der Klarsichtfuß ohne die Öffnung für den Overlockteil an der Seite war übrigens eine Empfehlung aus einem Lehrvideo. Vielleicht gibt es sowas ja auch für deine Maschine?

    Liebe Grüße Gabi

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  • So, nachdem ich mir das Hirn zermartert habe, welches Projekt gut geeignet wäre, um die Maschine zu testen, habe ich mich für eine Jogginghose(für mich☺️) entschieden.

    Hatte ich eigentlich schon länger mal vor, aber immer wieder haben sich andere Projekte vorgedrängelt.
    Nun, wollte ich aber unbedingt wissen, wie ich mit der Janome auf dickem/dickerem Stoff klarkomme.


    Ich muss sagen, am Ende des Tages bin ich doch ganz zufrieden mit der Arbeit der Maschine.
    Wäre ich heute besser in Form gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch keine Rückschläge gehabt.


    Aber zum Material:
    Ich habe einen recht dicken kuscheligen Sweat-Stoff vernäht.
    Als Garn in den Nadeln und im Greifer, habe ich Madeira Aerolock verwendet. Für den Deckstich ein Multicolor-Overlock-Garn, welches ich mir vor ein paar Jahren mal im Tedi mitgenommen hatte.


    Wie lief es:

    Für die rückseitige Teilung brauchte es 3 Anläufe. Beim ersten Versuch war ich total angespannt(warum auch immer, vielleicht habe ich mir mal wieder selber Zeitdruck gemacht) und saß völlig verkrampft an der Maschine.
    Prompt: Tadaa! Ein Aussetzer im Deckstich. 🙈

    Nächster Versuch, nachdem ich mir selber die Anspannung genommen hatte, lieferte mir eine tolle Naht, selbst über die Nahtkreuzung keine kleineren Stiche.

    ABER dieses Mal fiel mir das Billiggarn auf die Füße. Da hatte das Garn mittendrin ein häßliches Knötchen.
    Das wollte ich so nicht lassen.
    Jetzt wäre natürlich der Einwurf berechtigt, dann nimm doch dieses billige Garn erst garnicht.

    Allerdings gerade zum Testen fand ich das dann doch irgendwie interessant zu wissen.
    Ich habe inzwischen den Eindruck, dass mit der Deckstichvorrichtung so einiges vernäht werden kann. 🤷🏼‍♀️
    Im dritten Anlauf habe ich leider etwas verkürzte Stiche am Nahtübergang, damit kann ich aber leben.

    Ich will die Hose ja niemandem verkaufen. 😏


    Bei den vorderen Taschen lief es dann besser.


    Allerdings setzte sich das etwas holprige heute noch fort, aber das hatte dann mir der Maschine nichts mehr zu tun.


    Zum einen, musste ich feststellen, dass vom Bündchenstoff doch weniger da war, als ich glaubte.
    Hat dann gerade noch gereicht.


    Und zu guter Letzt habe ich dann auch noch das Bauchbündchen „falsch“ angenäht. Ich hatte eine Öffnung fürs Gummieinziehen gelassen, die sollte eigentlich nach innen, war dann aber außen.
    Na wenigstens hab ich es hinbekommen diese am Ende sauber zu verschließen.


    Ich hoffe, die Bilder sind gut zu erkennen. 😌


    LG Katja

  • Ja, die Bilder sind gut.:thumbup:

    Finde deine Vorgehensweise, dass du dich vom "Billiggarn" nicht abschrecken hast lassen super.

    Schaut echt toll aus. :herz:

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  • Oh, vielen Dank! ☺️

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  • Danke schön!


    Ja, als ich die Hose heute Morgen nochmal so betrachtet habe, habe ich mich eigentlich gefragt, wieso ich das bisher immer wieder hintenangestellt habe. Glaub, das war nicht die letzte. 😉


    Ich kann es kaum erwarten, die Hose zu tragen. Wahrscheinlich zum nächsten Wohnwagenwochenende oder zum Kuscheln auf der Couch wenn es wieder kühler wird. ☺️

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  • Gute Frage ... Eigentlich nicht. Laut Anleitung und Notiz auf der Maschine nur ELx 705, also Overlocknadeln. Aber ihr kennt mich ja, ich hab natürlich schon andere Nadeln drin. :D

    Im Moment die Schmetz Superuniversal und ich sehen keinerlei Unterschied, null Aussetzer.

    Daher sage ich: Keine Panik, wenn die Overlocknadeln grad alle sind, zur Not geht auch mal eine 130/705. ABER: Sobald irgendwelche Probleme auftauchen, immer einen Vergleich mit einer ELx705 machen.


    Ist anscheinend auch besser als vorher, denn bei meiner 2000 sind die Experimente eigentlich immer schief gegangen.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Mich macht bei den Overlocknadeln etwas stutzig, dass die ja Universalnadeln sind zumindest hab ich bisher keine anderen bekommen. Und eine Jean mit der selben Nadel zu nähen wie einen superelastischen Jersey oder feinen Stoff find ich eigenartig.

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  • Also, erst mal haben die neuen Jeansnadeln keine scharfe Spitze, sondern die gleiche wie die Jerseynadel. Warum, das würde jetzt ausufern.

    Aber wie Reality schon sagt, es gibt bei den Overlocknadeln ja auch zwei Spitzenformen. Normal und abgerundet. Elx 705 und Elx 705 CF haben eine Spitze wie die Universalnadel, Elx705 SUK und Elx 705 SUK CF haben eine abgerundete Spitze wie die Jersey- oder Stretchnadel.

    Die zweite Fadenrinne wird für die Schlingenbildung benötigt.


    Es gibt übrigens Leute, die behaupten, man könne in JEDE Overlock statt Elx auch 130/705 benutzen, immer. Bei der Cover müsste man sich jedoch immer an das empfohlene System halten. Ich sehe das anders. Der Hersteller empfiehlt nicht umsonst ein Nadelsystem. Abweichen kein Problem, aber immer mit dem Hintergedanken, wenn was nicht passt, das empfohlene System verwenden.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

  • tantejutta80 Die Hose ist dir gut gelungen. Und mal „billiges“ Garn zu testen hat auch was. Ich benutze zum Sticken Garn das vor der Wende produziert worden ist, und es funktioniert trotzdem gut.
    Ausprobieren kostet zwar Zeit und wenn Frau Pech :o hat, gibt es auch mal Probleme. Und wenn es klappt kommt doch Freude auf.:rofl::rofl::rofl:

    Lg Ulla :raddrehen:

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  • Ich lese gerade sehr interessiert über eure Erfahrungen mit. Ich habe eine Cover 1000 CP und denke über eine neue Cover Maschine nach. Der Fussanlasser bei meiner Maschine ist nicht besonders sensibel. Langsam Nähen klappt da bei mir nicht so gut. Wie ist das bei der 3000?

  • Klappt sehr gut, bis hin zum einzelnen Stich.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Danke für die Info. Ich versuche ja immer noch mich davon zu überzeugen, dass ich keine neue Cover brauche. Die Sache mit den Fehlstichen habe ich so einigermaßen im Griff. Aber das langsam Nähen geht mir schon ab.

  • Hallo zusammen 😃. Ich hab jetzt auch vor kurzem die Janome 3000 bekommen und komm damit auch relativ gut klar. Mein größtes Problem ist der Deckstich mit drei Nadeln und Bauschgarn , ich bekomm das einfach nicht hin. Hat hier vielleicht jemand für mich einen Tip für die ungefähre Einstellungen der Fadenspannung usw. ? Das wäre echt toll 😊

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