Beiträge von Moon

    Da ich in den letzten zwei Jahren nach und nach um die zehn Kilo abgenommen habe, habe ich ein Hosenproblem. Glücklicherweise habe ich, vor allem für den Sommer, einige Schlupfhosen. Bei denen fällt das nicht so stark auf, weil die auch alle weite Beine haben. Von den Hosen mit Reißverschlüssen passt nur noch eine einzige richtig. Das müsste auch die älteste sein.

    Darum war ich damit beschäftigt, die alte Größe zu rekonstruieren (das alte Schnittmuster habe ich nicht mehr gefunden, nur das aktuelle an das höhere Gewicht angepasste).

    Das hat zwar etwas Zeit gebraucht, hat er schlussendlich geklappt.

    Bisher ist die Hose nur geheftet und der Bund fehlt auch noch.

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    Innen steht an einigen Stellen auch noch viel Nahtzugabe über.

    Der Stoff ist ein dünner Hosenstoff mit Wollanteil, den ich günstig bekommen habe, so dass Fehlversuche nicht schlimm sind. (Für die vorderen Hosenbeine habe ich zwei Anläufe gebraucht.)


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    Und obwohl es sich primär um ein Probemodell handelt, möchte ich es ja trotzdem tragen, so dass kleine Feinheiten an den Taschen nicht fehlen durften.

    Aus dem Innenstoff der Taschen habe ich mir vor Jahren ein Kleid genäht und habe noch ein paar Reste übrig.

    Derzeit gibt es Leute die beige für eine Trendfarbe halten. (Darüber hat mich meine 14jährige Nichte aufgeklärt. Die Farbe gilt wohl als besonders "clean". Sie selbst trägt das nicht, da ihr Trends vollkommen egal sind.)

    Vielleicht wollte die Ratgeberin zeigen, wie kompetent sie in Modefragen ist. 8o

    (Ich persönlich finde beige außer bei Hosen, da kann ich noch damit leben, total gruselig.)

    Zitat

    Finde ich nicht so. Beim Stricken ist Masche für Masche ein Erfolg. Viele, viele kleine Erfolge .


    Beim Nähen von Kleidung mache ich hin und her, um die Passform zu finden, heften und wieder lösen. Erfolg dauert da lange

    Ich finde, es kommt auch darauf an, was man näht. Ein schon oft genähtes Shirt geht natürlich schnell. Bei schwierigeren oder neuen Schnittmustern dauert das ja wirklich oft eine Weile.

    Zusätzlich dazu, dass man schnell etwas sieht, hat das Stricken auch den Vorteil, dass man es gemütlich auf dem Sofa machen und auch überall problemlos mit hinnehmen kann.

    Ich stricke auch ziemlich schnell, zumindest, wenn es nur glatt rechts geht.

    Für die Passe könnte ich genau so lang gebraucht haben, wie für den Rest der Jacke. Zumindest gefühlt, habe die Zeit nicht gestoppt. ^^

    Bis auf ein paar Reparaturen bin ich in letzter Zeit nicht zum Nähen gekommen, war aber trotzdem nicht untätig und habe meine erste Jacke mit Norwegermuster fertig gestrickt.


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    Gestrickt nach dieser Anleitung von Drops mit kleinen Abweichungen.

    Ich habe mit Nadelstärke 5 die kleinste Größe gestrickt. Eigentlich ist 5,5 vorgesehen, das war mir aber zu locker. Die Jacke ist, wie nach dem Probestrick erwartet, weiter ausgefallen, als von der Anleitung vorgesehen, und passt so perfekt. Ärmel- und Gesamtlänge habe ich verlängert und zwei Taschen eingestrickt.

    Das hier ist die Jacke, die ich mir als erstes Norwegermuster ausgesucht habe und an der ich seit Februar vor mich hinstricke.


    Mit dem Muster an sich habe ich keine Probleme, an den Stellen, wo eine Farbe nur als einzelne Masche auftaucht, habe ich nicht immer das richtige Maß zwischen Faden nicht zu locker aber auch nicht zu fest ziehen, damit man sie auch sehen kann, gefunden. Aber für das erste Mal kann ich damit leben.

    Und das mit dem Spannfäden richtig verweben lerne ich bestimmt beim nächsten Mal. :/ ^^

    Ich habe mir als erstes Norwegermuster auch lieber was Einfaches bei Drops ausgesucht.

    Eine Freundin von mir hat allerdings bei dem allerersten Pullover, den sie überhaupt gestrickt hat, direkt ein kompliziertes Schneeflockenmuster mit eingebaut.

    Das hat auch geklappt. (Der Pullover war allerdings so eng gestrickt, dass man damit jemanden hätte erschlagen können, getragen hat sie ihn trotzdem gerne.)

    Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben ^^

    Kannst du nicht nur einfach provisorisch die Seite enger nähen, inklusive Taschen, um einen Eindruck zu bekommen, ob die Hose dann noch gut aussieht? (Vielleicht sogar an einem Bein auf der rechten Seite?) Das würde ich auf jeden Fall so machen, bevor ich Nähte auftrenne.

    Der Pulli ist fertig geworden.

    Als Halsbündchen habe ich einfach einen vier Zentimeter breiten Stoffstreifen genommen und zuerst mit einem Zickzackstich angenäht. Das mache ich immer nach Gefühl und stecke mit sehr vielen Stecknadeln fest.


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    (Dafür nehme ich immer eine andere Farbe falls ich nochmal trennen muss, das ist glücklicherweise so gut wir noch nie passiert.)

    Erst danach schließe ich das Bündchen komp!ett, nähe den Teil an, der deswegen noch nicht fest gemacht werden konnte und gehe dann mit der Overlock noch einmal drüber.


    Die Säume habe ich einfach nur umgeschlagen und festgenäht.


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    Nichts Spektakuläres aber sehr gemütlich.


    (Und ja, ich mag bei Pullovern manchmal sehr weite Halsausschnitte, das passt gut zu meinen T-Shirts und Blusen mit weitem Ausschnitt.)

    Dankeschön, theoretisch wollte ich ihn schon fertig genäht haben, praktisch hat mich das gute Wetter davon abgehalten.

    Im Garten in der Sonne sitzen und lesen war dann doch verlockender als drinnen zu nähen.

    Mitte Februar habe ich etwas überraschend einen Op-Termin für Ende Februar bekommen (der Arzt hatte danach Urlaub und wollte es lieber vorher machen), darum war ich die letzten Wochen leider nicht in der Lage zu nähen.


    So lag mein zugeschnittener Pullover vor sich hin und wurde zwischendurch nur umgebettet, da das Gästebett, auf dem er lag, benötigt wurde.


    Gestern habe ich dann den Versuch gewagt und erkannt, dass Nähen wieder funktioniert. :)

    (Ich zähle das mit in den Bereich "Steigerung der körperlichen Aktivität", die der Doc angeordnet hat.)


    Alle Nähte sind geschlossen, es fehlen "nur noch" die Säume und das Halsbündchen.

    Vorher sollte ich ihn aber vermutlich mal anprobieren, um zu schauen, ob er überhaupt passt (vor allem in Bezug auf Gesamt- und Ärmellänge).


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    Die Hälfte ist auf jeden Fall viel zu viel. Ich würde erstmal soweit stricken, bis die Ärmel dran sind und dann anprobieren. Bei dem Kopfumpfang müssen/ können dann vielleicht gar keine Maschen abgenommen werden, damit das passt. Durch das Bündchen ( mit dünnerer Nadelstärke) zieht sich das ja auch noch zusammen. Unsere Omma hat bei unseren Teddys (auch sehr großer Kopf im Verhältnis zum Rumpf) bei Pullovern auf der Schulter Knöpfe eingearbeitet, damit man die an- und ausziehen konnte.

    Der Quilt ist wirklich toll gemacht und geworden.


    Der würde aber bei uns so gar nicht reinpassen, was mir mal wieder zeigt (wie auch bei vielen anderen Sachen, bei dem mir persönlich weder gewählter Stoff noch Schnitt oder ganzes Projekt zusagt), wie viele unterschiedliche Charaktere hier mitmachen.


    Und Das finde ich immer wieder toll und auch spannend, eben nicht nur auf Leute zu treffen, die das selbe machen und mögen, wie man selbst. (Ich gehe auch davon aus, dass ganz viele von euch, meine Sachen auch niemals nähen oder anziehen würden.)

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