Beiträge von Moon

    Innennähte sind fertig mit Schrägband eingefasst. (An einigen Stellen wie den Armlöchern darf man aber nicht allzu genau hinschauen.) Und Kragen und Kapuze eingenäht.

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    Am Halsloch mit vier Lagen Softshell und dann noch Schrägband hatte meine Maschine schon etwas zu kämpfen.


    Jetzt fehlen "nur" noch die versteckte Knopfleiste und dann die Säume.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Maschine Knopflöcher im Softshell hinbekommt, ich sehe mich schon, wie ich die per Hand nähe...

    Danke. Ich habe Softshell mit deutlichem Plüsch innen und traue mich schnittmustermäßig und überhaupt noch nicht dran. Ich überlege noch, wie ich die Nähte machen will - es soll eine Jacke mit Wiener Nähten und fester Kaputze werden. Ich sehe mehrere Möglichkeiten.


    Aber im Moment sind mir andere Teile zu nähen und zu stricken wichtiger.

    Ich habe auch länger überlegt, auch, ob ich nicht erst einen Mantel aus anderem Stoff zum Ausprobieren oder einen anderen Schnitt nähe.

    Dann dachte ich mir, mach es einfach, sonst liegt der Softshell nur unnötig rum und einen Übergangsmantel kann ich derzeit gut brauchen. Die Art des Nahtzugabenversäuberns war dann schnell entschieden, weil ich Abbsteppnähte bei dem Material nicht schön finde.


    Nach Prioritären (und wenn es auch nur die Lust an der Sache ist) zu werkeln, ist ja durchaus sinnvoll.

    Heute habe ich zuerst die Tascheninnenteile ausgeschnitten. Habe jetzt wirklich den Sweat genommen, weil sonst nichts Passendes da war. Den Rest von Softshell wollte ich lieber ganz lassen, so kann ich bestimmt noch was Sinnvolles daraus nähen. (Vielleicht sogar noch einen Hundemantel ;) )


    Dann habe ich die Schnitteile erstmal sortiert und die Vorderteile genäht.


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    Die Anleitung ist gut erklärt mit vielen Bildern, so dass das nur mit wenig nachdenken gut geklappt hat.

    Habe dann gestern mal zugeschnitten und habe jetzt ein Mantel-Puzzle rumliegen.


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    Ich hätte gerne Taschen, die von innen auch kuschelig sind. (Eigentlich werden die aus dem Futterstoff zugeschnitten, das spare ich mir aber doch.) Ich habe erst überlegt, Softshell dafür zu nehmen, befürchte aber ein bisschen, dass das zu dick wird.

    Als Alternative habe ich noch ein Stück dünnen schwarzen Sweat gefunden, was genau passen würde, vermutlich nehme ich das.

    Seit Frühjahr hatte ich das teilweise zusammengeklebte Schnittmuster für den Mantel Versailles von Claire Massieu rumliegen. Das habe ich endlich fertig bekommen und ausgeschnitten.

    Über die Größe musste ich erstmal nachdenken. Laut Körpermaßtabelle brauche ich 42, das Fertigmaß erscheint mir im Vergleich zu einem schon vorhandenen Mantel recht groß.

    Da in einer der wenigen Rezensionen zu dem Schnitt steht, dass er Größen gerecht ausfällt, habe ihn dann 42 genommen.

    Sollte er wirklich (viel) zu groß ausfallen, habe ich mindestens eine Freundin zum Weitergeben.

    Da ich den aus Softshell nähen werde, verzichte ich auf das Futter.


    Die Schnitteile sehen übersichtlich aus, ich hoffe, der Mantel lässt sich dann auch gut nähen.

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    Eine sehr liebe Freundin hat mir einen Hundemantel zum Reparieren und Nachnähen da gelassen. Das Reparieren war einfach, da hatte sich nur an einigen Stellen das Scbrägband gelöst.

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    Zum Nachnähen habe ich den Mantel platt hingelegt und nachgezeichnet. Für die Seiten ging das gut, das Unterteil für den Bauch war etwas fummeliger, da musste ich viel messen, hat dann aber auch geklappt.


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    Da der Nachbau aus Jersey und nicht aus so dickem Stoff wie das Original werden sollte, habe ich auf das Schrägband verzichtet und die Ränder mit der Overlock versäubert.


    Damit das auch am Ende überall schön zu sehen ist, habe ich das Seitenteil unter das Oberteil gesteckt und von oben mit einem Zickzack-Stich über der Overlockveräuberung festgenäht.

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    Und hier der fertige Hunde-Übergangsmantel:

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    Mein Oppa war einfacher Arbeiter und nach den Krieg bekam meine Omma ihre Kriegerwitwenrente. Das war nie sehr viel Geld, darum und hat sich mit Nähen was dazu verdient.

    In der Nachkriegszeit hat sie für ein Kleid inklusive Faden (Stoff musste mitgebracht werden) 5 Mark genommen. Das klingt heute nach wenig, war damals vermutlich viel mehr wert.

    Meine Mutter hat 1954 in der Ausbildung auch "nur" 50 Mark bekommen und musste alles bis auf 5 Mark zu Hause abgeben.


    Topflappen von meiner Großtante und meiner Omma habe ich auch noch, obwohl beide in den 1990er Jahren gestorben sind.

    Das ist mal Qualitätsarbeit :)

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