Beiträge von Hummelbrummel

    Also ... ich hab ja die gleiche Maschine und hatte mit der Spannung noch keine Probleme.


    Wenn Du Dir ganz sicher bist, dass beide Fäden wirklich richtig eingefädelt sind und auch ordentlich in ihrer Spannungsscheibe liegen, dann hat wohl möglicherweise Dein Exemplar ein Problem.


    (Dass man bei jeder Naht an der Spannung rumstellen muss - das darf wirklich nicht sein!)


    Wenn ich einfädle, halte ich den Faden oben an der Garnrolle immer etwas fest. Also eigentlich drücke ich mit dem Finger der einen Hand drauf, während ich ihn mit der anderen durch den Garnweg ziehe, damit da ein bisschen Widerstand /Spannung/Zug auf dem Faden ist und er wirklich "reinflutscht". Dadurch, dass im Fadenweg alles so verdeckt ist, sieht man ja nicht, was man tut.

    (Erst beim Nadel-einfädeln habe ich dann wieder beide Hände frei.)


    Vielleicht wäre das ein Punkt, auf den Du nochmal gezielt achten könntest.

    Äh - Linkliste -ooo-kee?


    Das macht von der Sache her sicher absolut Sinn.


    Aber ehrlich gesagt bin ich der bisher noch gar nicht begegnet, außer soeben in dem Link von Dir.

    (Ich tappe hier immer noch etwas wie im Labyrinth)


    Und ebenso ehrlich gesagt: Die Links mal ebenso zusammen kopieren, dafür habe ich jetzt genau solang gebraucht, wie mein Mann spazieren gegangen ist.

    Die Links jetzt in die Liste einzupflegen - das fühlt sich nach einem größeren Projekt an.

    Das geht vielleicht nach und nach.

    Oder vielleicht mag ja auch jemand anderer, wenn er eh gerade einen Link offen und Lust dazu hat?


    Edit:

    Ich habe die Linkliste jetzt rechts oben in der Leiste gefunden.

    Erfolg! :)

    Aber da kann ich jedenfalls bei den bereits vorhandenen Einträgen irgendwie gar keine Links öffnen,

    Hallo Zusammen,

    wenn man die ersten Schritte an der Stickmaschine macht, staunt man ja mit großen Augen, was alles möglich ist und das jedes Mal neu, wenn man auf einen Designer stößt, der wieder seine ganz eigene Handschrift trägt.

    Mir geht es jedenfalls so.

    Mittlerweile haben sich bei mir eine ganze Menge Links mit verschiedensten Mustern und Möglichkeiten angesammelt, was mich auf die Idee bringt, die mit Euch zu teilen.


    https://www.urbanthreads.com

    https://www.emblibrary.com/EL/default.aspx

    http://stoffundliebe.blogspot.com/p/stickdatein.html

    https://www.stick-elli.de/shop…ry=52&controller=category

    https://www.liebdank-stick.de

    https://shop.ginihouse3.de/epa…ien/%22IN%20THE%20HOOP%22

    http://www.ls-liane-stitch.de

    https://www.juliasneedledesigns.com/index.htm

    http://bordadosdecoracao.com

    https://www.kreativekiwiembroi…e-embroidery-designs.html

    https://www.designsinstitches.com

    https://www.embroiderydesigns.com

    https://www.advanced-embroidery-designs.com

    https://www.cyncopia.com/de/stickdateien/?p=1

    http://en.embgallery.com

    https://embroidery-lovely.blogspot.com

    http://laembroidery.blogspot.com

    https://lovelyembroidery.blogspot.com

    https://www.kunterbuntdesign.de/Freebies/Schaf-Freebie.html

    https://www.bunnycup.com/free-embroidery-designs

    http://www.juliehalldesigns.com/free-embroidery-designs

    http://www.theembroidery.com

    https://www.omasplace.com/free-designs/

    http://embroideryindex.com

    https://www.singer.com/completely-free-embroidery-designs

    http://needlework.ru/shop/CID_163.html

    https://bling-sass-sparkle.mys…llections/embroidery-font

    https://www.theitch2stitch.com/Applique-Fonts.html

    http://fivestarfonts.com/index…category&path=37_8&page=1

    https://www.nitasplace.com/pub…cat=Free-Monthly-Samplers

    http://www.embromix.com

    http://planetapplique.com/free-appliques/

    https://10embroidery.nl/downloads.html

    https://www.soniashowalterdesi…ding-lace/dramatic-heart/

    https://www.embroideryonline.c…hniques/quilting-designs/

    http://www.cuteembroidery.com/present.html

    http://www.filipkoza.cz

    https://freebies.myembroids.com

    https://www.jolsonsdesigns.com

    https://www.janome.com/inspire/Embroidery/?page=2

    https://blog.bernina.com/de/tag/stickdatei/

    Also ich sag's jetzt mal so:

    Als die Janome 6700 frisch auf den Markt kam, war ich ganz himpehampe.

    Ich bin dann mit einer Freundin einen weiten Weg zur Hausmesse eines Nähmaschinenhändlers gefahren, um sie zu besichtigen.


    Ja, war schon irgendwie schon ganz nett, hat mich aber nicht so vom Hocker gehauen, wie ich es gehofft hatte.


    Eine neue Pfaff kam für mich derzeit grundsätzlich nicht in Frage, weil ich jahrelang auf der alten mechanischen Paff 362 meiner Mutter genäht hatte (die Deiner alten in der Handhabung ähnlich sein könnte) und mein Vorurteile gegen neue China-Pfaffen beträchtlich waren.


    Beim Händler stand dann auch eine Pfaff Performance 5.2 und weil ich eh schon da war, habe ich halt an der auch mal ein paar Stiche genäht. Da war ich sehr positiv überrascht.

    Glücklicherweise hat meine Nähfreundin eine Pfaff Performance 5.0 - mit der sie ihererseits nicht so recht warm wurde, und so verbrachten wir ein paar gemeinsame gemütliche Nähstunden an ihrer Maschine, die ich so ausführlich testen konnte. Sie liebt ihre jetzt auch (ja, man muss sich daran gewöhnen!) und ich war von der Pfaff so überzeugt, dass ich mir auch eine holte (die Performance 5.0. die da Auslaufmodell und ziemlich günstig zu haben war. Sie ist Deiner 710 ähnlich.)


    Grundsätzlich ist es immer ein Umstieg von einer alten mechanischen, bei der man die Stichlänge und Stichbreite analog regelt, auf eine computergesteuerte, bei der man eben alles durchs Menü regelt.


    Ok, die bei der J 6700 kann man die Fadenspannung mechanisch regeln, bei der Pfaff regelt man sie elektronisch übers Menü.

    Allerdings habe ich bei der Pfaff bisher noch kaum die Spannung regeln müssen. In allen normalen Nähfällen passt sie von selbst.

    Diese Drehknöpfe an der J 6700 zur Stichlängen- /breitenregelung sind auch keine analogen Rädchen. Sie dienen dazu, durch das Menü zu "drehen", wo man bei der Pfaff durchs Menü "tippt". Es ist einfach eine andere Methode, die elektronische Steuerung anzuwählen.


    O.K., die Tipperei in der Pfaff kann man lästig finden. Tue ich auch manchmal, muss ich ehrlich zugeben. Aber da ist für mich eine andere Maschinenlogik dahinter. Ich sehe in der Pfaff mehr einen Computer, der näht und den ich entsprechend wie einen Computer bediene.

    (Die Janome 6700 ist allerdings auch ein Computer der näht, nur etwas besser getarnt.)

    Von dem, was bei der Pfaff "unten ankommt", bin ich oft genug wirklich sehr angetan. Sie näht einfach supergut, also meine Pfaff.

    Ob das Drehen statt Tippen an der Janome SO den großen Unterschied machen würde, weiß ich nicht, dafür saß ich zu kurz dran.


    Zu der Sache mit dem nicht vorhandenen Nähfußhebel:

    Das fand ich am Anfang auch mega-gewöhnungsbedürftig, um es mal so auszudrücken.

    Mittlerweile nutze das es aber sinnvoll und weiß es zu schätzen.

    z.B. drücke ich den "Extra-Hoch"- Knopf mittlerweile intuitiv nach jedem Nähvorgang, weil dann auch die Zähnchen verschwinden und sich das Nähgut so schön bewegen und das nächste so schön einlegen lässt.

    Dann nähe ich oft "einfach los", der Nähfuß geht ja von selber runter. (Da gewöhnt man sich auch schnell dran.)

    Dass man den Nähfuß und die Nadelposition über das Menü regelrecht programmieren kann, finde ich mittlerweile auch sehr praktisch. Dazu habe ich an anderer Stelle schon mal was geschrieben. Das gehe ich jetzt suchen und melde mich dann nochmal.


    ________

    Ich find's nicht mehr. Schade, irgendwo hatte ich das schon mal ordentlich beschrieben.

    Du kannst Nähfuß und Nadel so programmieren, dass sie am Ende der Nacht immer machen, was gerade für dieses Nähprojekt nützlich ist.

    z.B. Nähfuß geht am Nahtende immer selber hoch

    oder Nadel bleibt stecken und Nähfuß geht ein bisschen hoch, damit man den Stoff drehen kann

    ...

    __________

    Aber letztlich hast Du wohl, wie oben schon geschrieben wurde, vor allem ein "Meine -Maschine- Gefühl"-Problem.

    Beide Maschinen SIND Heightec-Produkte.

    Die Janome kommt in etwas traditionllerer Verkleidung daher, die Pfaff kokettiert etwas mit ihren neumodischen Features.

    Egal, welche Du hast, Du wirst Dich erst einarbeiten und gewöhnen müssen.


    Was die stufenlose Verstellbarkeit von Stichlänge und Stichbreite betrifft, ist die Pfaff näher an Deiner alten Singer als die Janome, weil sie Dich nicht durch Begrenzungen "bevormundet".


    Ich weiß das an meiner Pfaff durchaus zu schätzen.


    Ach ja, die vielseitige Verwendbarkeit des IDT mit allen möglichen Füßen schätze ich an meiner Pfaff übrigens auch.


    Letztlich muss es halt trotz allem für Dich passen.

    Wenn Du ständig beim Nähen denkst: "Hätte ich doch die andere ... " ist es halt auch nicht so schön.

    Du hast Recht, das Werk in Wittenberg wurde von der Treuhand in den Tod geschickt.

    Mir ist nur das Veritas-Werk in Wittenberge bekannt.


    Ist ja vielleicht auch fast egal, aber Wittenberg ist nicht Wittenberge. ;)


    Der Unterschied ist nicht nur ein e, da liegen außerdem ca. 180 km Elbe dazwischen.


    Wittenberg hatte Luther, Wittenberge hatte Veritas. :)


    Wittenberg liegt in Sachsen-Anhalt.

    Wittenberge liegt in Brandenburg.


    2015 sind wir an der Elbe von Cuxhaven nach Dresden geradelt, da kamen wir durch beide.

    (Vom Blick aufs Veritas-Werk in Wittenberge gibt es übrigens ein Foto auf meinem Blog:

    https://hummelbrummel.blogspot…09/da-bin-ich-wieder.html)


    Sollte Wittenberg auch ein Veritas-Werk gehabt haben, so schweigen sich alle mir bekannten Quellen darüber nachhaltig aus.

    Wie kommst Du auf Veritas in Wittenberg?

    Bei dem, was ich mit meiner derzeitigen und der früheren Janome (beides schlichtere Modelle als die 6700) bisher an Jerseys genäht habe, fand ich die Voreinstellungen der Maschine absolut ausreichend und passend und die Stiche schön.


    Was mir an den Janomes aber wirklich fehlt, ist, dass man den Dreifachgeradstich nicht länger als Stichlänge 2,5 stellen kann. (Also jenen starken Stich, den man z.B. an den Seitennähten von Jeans wiederfindet und den ich dort auch gerne wieder anbringe, nachdem ich ihn z.B. aufgetrennt und ein Jeans geflickt habe.) 2,5mm ist mir da für meine Anwendungszwecke häufig zu wenig.

    Nun kann ich folgendes machen: Den Nähfuß ganz normal mit der Füßchenkante an die Stoffkante setzen, der gesamte Nähfuß liegt in voller Breite auf dem Stoff auf. Die Nadel verschiebe ich nun mittels der Einstellungen an der Maschine so weit nach rechts, wie es geht. Und es geht weit, so nach Augenmaß hatte ich schon die Befürchtung, die Nadel müsste auf den Nähfuß treffen :skeptisch:

    Wie gesagt, der Nähfuß bleibt, wo er ist. Ergebnis: Extrem knappkantiges Nähen möglich, nichts verrutscht, nichts verschwindet, ein sehr sauberes Ergebnis, keinerlei Probleme - das Nähen ist total entspannt!

    Ja, das ist fein, gell?

    Ich konnte zwar schon mit meiner ersten Nähmaschine (der Pfaff 362 meiner Mutter, Baujahr 1965) den Nähfuß rechts, mittig und links einstellen und dachte, das wäre normal, bis dann die Ernüchterung kam, als die Paff kaputt war und ich das Nachfolgemodell meiner Mutter, eine moderne Singer unter die Finger bekam ... das ging ja gar nicht!


    Aber was ich eigentlich sagen wollte: Wenn ich dann (an der Pfaff Performance, die das gleiche Funktionspronzip hat, wie Deine) noch knappkantiger nähen will, dann zweckentfremde ich den Reißerverschlussfuß zu diesem Zweck. Geht auch prima.

    Hi,

    Kreuzschnabel:

    Mir gehts darum, dass ich zu faul bin, immer die Füßchen zu suchen und mich deshalb gefragt hab, bei welchem Stich ich welchen Fuß dranlassen kann und wann ich wirklich wechseln muss.

    Meineeine ist ja eine performance 5.0, die dürfte ähnlich sein, was Füße und so betrifft.

    Ich hatte ähnliche Gedanken wie Du auch schon und habe es am Anfang nicht so genau mit den Füßen genommen bzw. dachte ich mir - naja, wenn's so geht, dann müsste es doch eigentlich so auch gehen.


    Mittlerweile nehme ich aber gezielt genau den Fuß, den meine Maschine vorschlägt (und achte auch bewusst darauf), weil ich zu faul für Fehlversuche und Probenähte bin. Da geht Füßchenwechseln bedeutend schneller als auftrennen oder Stoff verhunzen oder neu machen.


    Außerdem setze ich nach jedem Projekt wieder den Standardfuß ein, um diese Fehlerquelle bei der nächsten Session schon mal auszuschalten (tja, wobei ich das wohl gelernt habe ... )


    Ich hatte nämlich ein paarmal nicht den richtigen Fuß und wunderte mich teils lang und breit über den Murks, den meine Maschine da macht.

    Bei manchen Füßen habe ich zwar noch nicht begriffen, wie genau der Mechanismus ist, dass sie genau in dieser Näh-Situation am besten funktionieren, aber erstaunlicherweise tun sie es meistens.


    (Es gibt natürlich Ausnahmen, wo ich einen Fuß bewusst anders einsetze, z.B. den Reißverschlussfuß oder den mit der Plastikkante, aber nicht aus Faulheit, sondern aus nähbedingten Gründen nach entsprechenden Testreihen.)


    Das Herumgekrame nach den Füßen im Anschiebtsich finde ich allerdings auch lästig und ich werde mir wohl über kurz oder lang einfach eine Schachtel an den Nähplatz stellen, in der die meistbenutzen Utensilien griffbereit offen und lose herumliegen.

    Tja, online steht das nicht bei dem Modell auf der Janome Seite, vielleicht heißt dein Modell anders? Oder kostete mehr?

    Fast 200 € mehr bezahlen für lediglich 30 Stiche mehr - das wäre doch unwirtschaftlich (also für den Käufer! )

    Dann würde ich auch die "kleinere" nehmen.

    LG Ulrike

    Warum das so ist, weiß ich auch nicht.


    Ich glaube, es gab da einfach Ende letzten Jahres eine Art Modell-Update.


    Die Version mit verstellbarem Nähfußdruck und Anschiebetisch wird wohl als "mit Bonus" beworben.

    Warum das bei Janome und auch einigen Händlern nicht entsprechend werbewirksam /durchsichtig kommuniziert wird, verstehe ich auch nicht.


    Beim Nähpark steht der einstellbare NFD wenigstens im Datenblatt, wobei ich fast glaube, das oberste Produktbild zeigt die alte Ausführung ohne.

    Bei dem Bild, wo man von vorne oben drauf sieht und der große Anschiebetsich dran ist, kann man das Einstellrad für den NFD aber sehen.


    Den Preisunterschied zur 360 finde ich genauso unlogisch wie Du.

    Jedenfalls ist die 230 DC mit verstellbarem NFD und großem Tisch ab 316.- zu haben und das finde ich keinesfalls zu teuer für die Kleine.

    Ich habe nur mit der DC360 genäht, nie mit der "kleinen".

    Der Hauptunterschied ist der verstellbare Nähfußdruck.

    LG Ulrike

    Es gibt eine "neue" Version der Janome DC 230, (ich habe sie ja auch schon fast ein Jahr).


    Die ist MIT verstellbarem Nähfußfdruck und mit großem Anschiebetisch.

    (Schrieb ich oben schon.)


    Eine stabile Hartplastik-Haube zum Staubschutz hat meine übrigens auch, obwohl in manchen Prospekten von einer Weichhaube die Rede ist.

    Ist denn der Unterschied zwischen der 230 und der 360 nur die Anzahl der Zierstiche? Oder näht sie auch "besser"?

    Das kann ich Dir nicht sagen, denn ich kenne die 360 nicht.


    Aber: Ich empfinde die 230 als zuverlässig und gut funktionierend und hatte, was ihr Nähverhalten angeht, noch nie das Gefühl:

    "Oh, was macht sie dann da für einen Murks - ich brauch 'ne bessere Maschine"

    Im Gegensatz dazu kam mir schon öfter in den Sinn: "Hoppla, das macht die ja wider Erwarten richtig gut!"


    Ich hatte vorher eine Janome 4120.

    (Vorgänger der 5120, die sie auch schon nicht mehr im Sortiment haben, aber seinerzeit die teuerste in dieser Baureihe war.)

    Die hat mich schier in den Wahnsinn getrieben. Vor allem ihr Transportverhalten habe ich als sehr unzuverlässig empfunden.

    Vielleicht sind Nähmaschinen auch Individuen und mein Exemplar mochte mich nicht – keine Ahnung.


    Im Gegensatz dazu haben mich die Zuverlässigkeit und gutes Nähverhalten der 230 immer wieder aufs Neue positiv überrascht.

    Meine 230 zickt einfach nicht rum und tut, was sie soll.


    Was mir an dieser Maschine jedoch fehlt, sind Zierstiche, weil ich da einfach einen Fimmel habe.

    Aus diesem (und anderen, sagen wir mal "persönlichen") Gründen habe ich mir die - in meinen Augen sehr luxuriöse - Pfaff performance 5.0 mit IDT angeschafft, als es ein sehr gutes Angebot gab und nachdem ich sie bei einer Freundin sehr ausführlich probegenäht hatte.


    "Vorteil von Pfaff IDT?"


    Die hat nun IDT. Das hat schon was und ich nutze ihn ständig, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass man den unbedingt braucht, um glücklich zu werden.

    Grundsätzlich kann man diese beiden Maschinen nicht wirklich miteinander vergleichen. (Spielen ja auch preislich in einer unterschiedlichen Liga, was man auch durchaus merkt, wenn man sie vor sich hat.)


    Aber die nähen beide gut, und beide anders. Für ganz normales "Alltagsnähen" hätte ich auch mit der 230 glücklich werden können.

    Ich würde mal sagen: Sie ist klein, zuverlässig, leicht und platzsparend aufzuräumen, was vielleicht auch ein Argument ist)


    Letztlich kann man halt wirklich schlecht einen Rat geben. Ums Ausprobieren kommst Du nicht drumrum. Dir muss sie liegen.

    Ich kann die Janome DC360 empfehlen. Sie näht alles elastische und feine sehr gut, aber auch mehrere Lagen Jeansstoffe o.ä. Mit 499 € noch fast in deinem Budget. Ich hatte diese Maschine jahrelang in meinen Nähkursen und alle kamen damit gut zurecht.

    Ja, so in die Richtung dachte ich auch schon.

    Ich habe die "kleine Schwester" davon, die 230DC, das neue Modell mit Nähfußdruckverstellung und großem Anschiebetisch. Der Unterschied zur 360 ist die geringere Stichauswahl.

    Die Kleine erfüllt tatsächlich alle Deine aufgelisteten Wünsche.


    Meine Meinung zu dieser kleinen Maschine mit solider Grundausstattung und sehr brauchbarer Nutz-Stichauswahl für viele Anwendungen:

    Näht anständig und zuverlässig von Jersey bis Jeans und tut, was man von ihr erwartet.

    Gerade manche Nutzstiche (z.B. der dehnbare Geradstich und der Overlockstich) gefallen mir sogar besser als auf meiner großen Pfaff performance 5.0.

    Ich hatte sie auf meinem Blog mal vorgestellt: https://hummelbrummel.blogspot…018/01/janome-230-dc.html


    Zu Deiner Frage oben: Ich würde von einem kundenorientierten Händler sehr wohl erwarten, dass man Modelle ausprobieren kann, bevor man sich entschieden hat.


    Es gibt übrigens auch kompetenten Nähmaschinenfachhandel im Internet, bei dem man ein auf 60 Tage erweitertes Rückgaberecht bekommt, damit man die Maschine wieder zurückschicken kann, wenn sie einem gar nicht liegt.

    Aber der Sinn davon ist natürlich nicht unbedingt, dass man sich nacheinander 10 Maschinen zum Testen schicken lässt ...


    Viel Erfolg bei der Suche!

    Ich habe die Brother Innov-is-10a https://www.naehpark.com/broth…v-is-10-a-testsieger.html

    und bin sehr zufrieden damit.

    Sie liegt in deinem Preissegment , hat deine Wunschpunkte ;) und näht auch durch mehrere Schichten.

    Ich konnte mit der Brother bisher 3lagige Lederpuschen als auch Jeans, Cord, Markissenstoff und Ripstoff nähen.

    Ich nähe viel für meine Kinder und Enkelkinder und ich kann es einfach nicht verstehen, warum man diese Maschine so runter macht :/:(

    Die hat eine Freundin von mir und sie lobt sie in den gleichen Tönen, wie Du.



    Über die Pfaff ambition 1.0 hatte doch neulich jemand berichtet.

    Ach ja, hier, ab #96:

    Pfaff oder Bernina??


    Edit - dann gibt es da anscheinend noch eine günstigere ambition 155 (Sonderauflage?), die abgesehen von der Farbe exakt genauso aussieht, wie die 1.0, keine Ahnung, wo der Unterschied liegt.

    Pfaff 260/ 362: meiner Einschäzung nach super Maschinen! (Ich hab je eine, auf der 362 jahrzehntelang genäht, die Maschine meiner Mutter...)


    aber sie haben nicht:


    - Start Stop Taste fürs nähen

    - Nadel hoch runter Taste (abgesehen von der "Stopmatic-Funktion der 362, aber das dürfte nicht das sein, was Du meinst)

    - stufenlose Nähgeschwindigkeitsregelung - doch natürlich. Das schon. Je nachdem wie sehr man das Pedal runterdrückt nähen sie schnell oder langsam. : )


    auch bei diesem Wunsch :


    "... Jersey gut vernäht ohne zu verziehen ..."


    kann ich den beiden nicht das große Loblied singen.

    Meine (22 Jahre alte Bernette - das war die erste neue Nähmaschine meines Lebens und ich finde sie immer noch neu : ) ) hat für den Rollsaum einen angebauten Schieber/Hebel.


    Wichtigstes Zubehör ist bei meiner die Pinzette. Und der Schraubendreher zum Nadelwechseln.

    Ach ja, und der Schnipselauffänger.


    Viel Spaß mit Deiner Neuen.


    PS: Eine Overlock tickt ziemlich anders eine Haushaltsnähmaschine und will entsprechend anders behandelt werden.

    Also nicht verzfeifeln, wenn am Anfang was schiefgeht.

    Und niemals Nadeln im rechten Winkel zur Stoffkante stecken, gell!

    Im "textile Geschichten"-Blog gab's mal einen interessanten Beitrag dazu.

    https://textilegeschichten.net…/pink-ist-nur-eine-farbe/


    Und in irgendeinem Museum stieß ich auch mal drauf, weiß jetzt aber nicht mehr, welches das war. Rot war früher DIE Farbe für Macht und Position (Könige, Kaiser, Papst, Kardinäle .... ) und rosa war "das kleine rot" für die männlichen Sprösslinge derselben, also Prinzen und reiche Söhne.


    (Maria wurde übrigens jahrhundertelang in blau gewandet.)


    Die Verknüpfung von rosa und Mädchen ist noch ziemlich jung. Die Idee dahinter sicherlich, dass man dadurch Dinge doppelt verkaufen/vermarkten kann.


    Was mich selbst betrifft, so war ich immer eine erklärte Rosa- und Pinkverächterin, so bis Anfang/Mitte Vierzig.


    Bis ich das (Wolle-) Spinnen lernte und mir zu Anfang ein Sortiment bunt gemischter Fasern bestellte. Zum Üben (und Verhunzen!) suchte ich mir natürlich erstmal die scheußlichsten Farben aus: die Pink- und Rosatöne.


    Nachdem die dann stundenlang durch meine Hände gegangen waren, hatte ich sie erstaunlicherweise liebgewonnen.


    Diese Erfahrung hat mein Farbempfinden insgesamt revolutioniert. Ich habe jetzt keine "Vorurteile" mehr gegen/über Farben, genieße sie alle in den verschiedenen Zusammenhängen, in denen sie mir begegnen und fühle mich frei, mit ihnen nach Lust und Laune zu gestalten und auch mal für mich Ungewohntes zu probieren.

...und hinein ins Nähvergnügen! Garne in 460 Farben in allen gängigen Stärken. Glatte Nähe, fest sitzende Knöpfe, eine hohe Reißfestigkeit und Elastizität - Qualität für höchste Ansprüche. ...jetzt Deine Lieblingsgarne entdecken! [Reklame]