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Beiträge von Hummelbrummel

    Für mich hört sich die Fehlerbeschreibung auch so an, als wäre die Maschine grundsätzlich nicht richtig eingestellt.

    Also in erster Linie nicht die Fadenspannungen, sondern die Grundeinstellungen, wie Stichlänge und Differenzialtransport.

    Dass die Breite nicht stimmt, könnte (wie von hulabetty schon erwähnt) sehr gut daran liegen, dass die Kettelzunge auf Rollsaum eingestellt ist.


    Fotos wären natürlich hilfreich.


    Auf meiner Bernette (26 Jahre alt) verwende ich auch problemlos alle Garne. Für normale Garnspulen habe ich da Fadenabzugsscheiben, die ich oben aufstecke, damit das Garn gut abläuft.

    (Also quasi senkrecht so, wie bei den modernen Nähmaschinen beim waagerechten Einlegen, wo die Abzugsscheibe davor kommt.)

    Hätte jemand von Euch Lust (und die Möglichkeit), mir 2-3 .spx-Dateien zukommen zu lassen? Idealerweise mit Informationen wie Stichanzahl und Abmessungen, auf jeden Fall aber einer möglichst detaillierten Abbildung? Natürlich nur ohne Copyright-Verstoss (vielleicht gibt es was freies) und gerne an info-at-stitchbuddy-punkt-de.


    Ich verspreche nichts, aber ein Reverse-Engineering dieses Formates klingt nach einer Beschäftigung für grauen Wintertage ... und ein zusätzliches (und zudem wenig unterstütztes) Dateiformat würde StitchBuddy gut stehen :)


    Grüße, Matthias

    Ich hoffe zwar inständig, dass jetzt erst mal bunte Sommertage kommen, habe Dir aber trotzdem zwei Mails geschickt, hoffe, dass beide ankommen, und bin gespannt, was Du draus machst. :)



    (... auch wenn dieses spx eigentlich kein Stickdateiformat ist, es geht hier nur um max 9mm breite Nähstiche (z.B. Zierstiche).


    Aber es würde Stitchbuddy natürlich sehr gut stehen ^^.


    Falls Du sonst noch Ideen für graue Wintertage suchst, lass es mich nur wissen, da fällt mir bestimmt noch was ein ...

    (Z.B. fände ich es manchmal nice, wenn man bei Stitchbuddy die Hintergrundfarbe ändern könnte, um ein bisschen eine Idee zu haben, wie ein Motiv auf Schwarz oder Pink wirken könnte .... )

    IMHO arbeitet er daran und hat es bis vor fünf Tagen zunächst "NUR" geschafft, SSH an Laufen zu bekommen.

    Leider weiß ich nicht, was "SSH" ist, aber es hörte sich für mich so an, als hätte er irgendwie spx-Dateien aus der Maschine schleusen können (um sie zu analysieren).


    Wenn ich das könnte, wäre mein Problem gelöst.


    (Aber vermutlich fehlen mir "einfach" die nötigen Programmierkenntnisse)

    Danke für den Hinweis und den Link.


    Das wäre super!


    (Ich kann ja problemlos Stiche an der Maschine selbst erstellen und mache das auch nach wie vor ab uns zu gerne. Aber es nervt mich kollossal, dass ich dann immer einen anderen Stich überschreiben muss, obwohl es theoretisch einen großen Speicherplatz gäbe, auf den man halt leider bloß zum Abspeichern nicht zugreifen kann. Von dort aus nähen geht ja.


    Versteh ich mit meinem schlechten Englisch richtig, dass es der Vorschreiber geschafft hat, aus dem persönlichen Speicherbereich der 720 Stiche herauszubekommen?

    Ich drehe da ja immer das Handrad, so dass die Nadel kurz über dem Stoff ist. Dann sehe ich ganz genau, wo sie einsticht.

    Bin ich damit nicht zufrieden, kann ich die Stickposition nach Bedarf entsprechend verändern.

    (Punkt oder Linienkreuz vorher anzuzeichnen, das ist natürlich eine gute Idee, aber das müsste ich ja auch, wenn mir der Laser statt der Nadel sagt, wo die Nadel einstechen wird. Denn der Laser weiß ja auch nicht, wo ich die Stickerei haben will.)

    Bei dem Käfer ist es aus meiner Sicht definitiv ein Oberfadenspannungsproblem.

    Bist Du sicher, dass Du wirklich richtig eingefädelt hast? Also so, dass der Oberfaden wirklich sauber zwischen den Spannungsscheiben liegt?


    (Mit angehobenem Nähfuß eingefädelt und Weg wirklich eingehalten).

    (Wenn bei mir beim Nähen oder Sticken was nicht funktioniert, dann bin ich früher manchmal in eine Art hektischer Panik geraten und in diesem Zustand habe ich es schon manchmal geschafft, mehrfach hintereinander beim Einfädeln den gleichen blöden Fehler zu machen - und jedes Mal den gleichen Mist zu produzieren. Aber ich weiß inzwischen auch, dass es Leute gibt, die nie Fehler machen, schon gar keine blöden - also, falls Du zu diesen Glücklichen gehörst, ignoriere meine Antwort einfach.)


    Wenn richtig eingefädelt ist, und die Spannung trotzdem nicht funktioniert:

    - Muss man bei der W6 den Fuß zum Sticken händisch absenken, oder senkt sie ihn selbst, wenn sie losstickt? Ist ersteres der Fall, könnte es sein, dass Du den Fuß nicht abgesenkt hast? (Die Spannung spannt nur mit abgesenketem Nähfuß.)

    - evtl klemmt etwas (Fussel, Garnreste) zwischen den Spannungsscheiben und spreizt sie auseinander. Mal mit einem Blatt Papier durchziehen.


    Zu den Schlaufen auf der Oberseite der anderen Bilder: Falls es sich hier um dichten Filz handelt, könnte die Nadel-Garn-Filz-Kombi ungünstig sein. Ich hatte das schon, dass eine zu dünne Nadeln in zu dichtem Filz den Oberfaden wieder mit hochgeschleptt und so oben solche Schlaufen gebildet hat. In diesem Fall hilft eine dickere Nadel.


    Wobei man auf dem Bild von der Unterseite auch sehen kann, dass keine oder kaum Oberfadenspannung vorhanden ist.


    In welcher Weise funktioniert die Maschine jetzt gar nicht mehr?

    Vielen Dank für Eure Erfahrungen und Gedanken.


    Ich habe jetzt aus schlichter Neugier mal einige alte Farben aus meinen langjährig angesammelten Vorräten herausgekramt und einfach ausprobiert, was passiert, wenn man sie auf Stoff malt, bügelt und wäscht.

    Mit von der Partie waren unter anderem Wachsmalkreiden, wasservermalbare Buntstifte und Aquarellfarben im Napf.

    Fazit: Karten, Beutel und andere Sachen, die eher nicht, oder nur von Hand, gewaschen werden, kann ich auch mit meinen vorhandenen Farben verschönern.

    Da habe ich welche, die sich recht ähnlich wie Inktense verhalten. Es macht also keinen Sinn, neue Farben zu kaufen.

    Jedenfalls habe ich gerade große Lust, hier weiter zu experimentieren, aber wie so oft stehen im Leben 1.0 andere Dinge Schlange.

    Ich bin selbst gespannt, ob ich diesen Faden weiter verfolge. :)


    Meine Farbexperimente habe ich auf meinem Blog genauer beschrieben. (Hier)

    Hallo in die Runde,


    irgendwo im Netz bin ich über diese Inktense-Stifte (von Derwent) gestolpert, die wie Buntstifte aussehen, wie Aquarellstifte funktionieren, aber angeblich andere Pigmente haben sollen und (möglicherweise) nach dem Vermalen mit Wasser und Trocknen auch waschbar sein sollen.


    So ganz schlau werde ich alledings nicht aus dem, was ich gelesen habe.


    Hat hier jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

    Sind die waschfest? Braucht man ein "Malmedium" - und wozu? zum Fixieren, oder damit die Farbe nicht verläuft?


    Und sind die wirklich so toll, wie angepriesen?


    (Fühle mich gerade leicht angefixt, habe aber bei Licht betrachtet genug kreatives Spielzeug im Haus .... )

    Bei meinen Recherchen zu meinem Buch musste ich feststellen, dass es mit den Begriffen in der Stcikerei, sei es auf Englisch oder Deutsch, teilweise wild durcheinander geht.

    Zum einen verselbstständigen sich ehemals definierte Fachbegriffe in kürzester Zeit, wenn sie von irgendjemandem falsch verwendet werden, diese Stickerei-Richtung Mode wird, und das von anderen aufgegriffen wird (z.B. Blackwork, Stumpwork). Zum anderen werden tatsächlich viele Begriffe einfach neu erfunden, und dann von vielen nach Belieben unterschiedlich verwendet. Es herrscht also ein großes Durcheinander.


    Ich würde sagen, Du hast hier eine gewisse Freiheit, namensgebend zu wirken.


    Zu den beiden fraglichen Stichen:

    • "Borderline Backstitch"

    für parallele Stichreihen, die die Richtung auf der Kontur wechseln


    Das Besondere dieses Stichs scheint mir zu sein, dass dabei parallele Linien mit Lücke dazwischen entstehen, (die Sofflagen zusammenhalten können), und den Untergrund durchblicken lassen. Daher in Deinem Link auch der Bezug zu "Trapunto", wo das Muster dann quasi durch die Freiflächen zwischen den "runtergedrückten Bereichen" entsteht.

    (Bei echtem Trapunto wird nur der gefüllte Bereich mit Wattierung unterlegt, aber bei vielen Maschinentrapuntomotiven wird das eben einfach plattgestickt, wodurch der Trapunto-Effekt entsteht.) (Beispiel)

    Andere Designer benutzen für diese Stichart die Bezeichnung "embossed" (was dann wohl an geprägtes oder gepunztes, Leder o.ä., erinnern soll, wobei es da viele Motive mit parallelen Linien gibt, aber auch welche mit mit gekreuzten oder sonstwie angeordneten... (also wieder nichts eindeutiges).


    ... und je tiefer ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich ins Detail.

    Suchst Du den Namen für gerade parallele Linien? Man kann die dann ja auch um die Kurve führen), oder für die offene Art der Füllung?


    "Falls nicht, wie würdet Ihr diese Optionen nennen?"

    vielleicht: Parallelstiche, offene Parallelfüllung, (halb-)transparente Linienfüllung ...


    zum "Offsets Sequence"

    Für eine Versatzfolge paralleler (eng flächendeckender) Füllstiche fällt mir zu allererst der Begriff "Plattstich" aus der Buntstickerei ein.


    (Wobei auch der "Plattstich" mit mindestens 3 verschiedenenen Sachverhalten belegt ist und "Buntstickerei" sehr vielfältig verwendet wird, ich dachte hier an das, was englisch ungefähr "Crewel embroidery" aussagt.)


    Die Brigittezeitschrift nennt solche Stiche hier z.B. "ineinandergreifenden Plattstich".

    (wobei wir in der Maschinenstickerei den "normalen" Plattstich ja "Satinstich" nennen, und für mich "Plattstich" als Oberbegriff für dichte Flächenfüllungen aus nebeneinanderliegenden Stichen mit verschiedenen Ver- oder Ansatzmöglichkeiten völlig logisch klänge.)


    Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht zu sehr zugetextet. Ich finde Wortsuchen und Wortfindungen immer sehr spannend ...

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