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Beiträge von kledet

    Hmm, bei Maschinen mit Zwangsführung der Nadelstange ist das vollkommen egal, bei anderen Maschinen wird die Nadelstange durch Federkraft nach links oder nach rechts gedrückt, da spielt das tatsächlich eine Rolle.


    Beim Horizontalgreifer ist es aber so, dass in Nadelposition links der Weg vom Nadeltiefpunkt bis zum Punkt, an dem die Greiferspitze genau hinter der Nadel steht, am größten ist. Dementsprechend ist die Schlinge, die der Oberfaden bildet und in die der Greifer hingreift (darum heißt er ja Greifer), tendenziell am größen auf der linken Seite ist.


    Beim CB-Greifer ist es genau umgekehrt. Da der Greifer sich dort von links nach rechts bewegt, ist in Nadelposition rechts die Schlinge tendenziell am größten.

    In diesem Stummfilm kann man die Schlingenbildung beim CB-Greifer sehen und z.B. bei 0:54 sieht man hinter der Nadel auch die kleine Schlinge, die von der Greiferspitze aufgenommen wird.

    Diese Schlinge entsteht, weil bei aufwärts gehender Nadel der Oberfaden vom Nähgut gebremst wird.

    Weicher Jersey bremst viel weniger als normaler Stoff, warum viele Maschinen speziell beim Jerseynähen Probleme machen.

    K(l)eine Schlinge -> keine Stichbildung -> Stichaussetzer.

    Bei Leder und einer zu dicken Ledernadel (oder zu dünnem Garn) kann das auch passieren, da das Stichloch zu groß ist und den Faden zu wenig bremst in der Aufwärtsbewegung.


    Hier noch eine Grafik zur Schlinge hinter der Nadel (Wilhelm Renters, Der Nähmaschinen-Fachmann, Band 1, 8. Auflage, S. 38):
    Schlinge-Renters.png


    Der schwarze Pfeil symbolisiert die Greiferspitze.

    (Und die selbstgemachten Nähte sind tatsächlich um Ecken haltbarer als alle Industrieware...)

    Was einen insbesondere beim Auftrennen immer wieder ärgert.

    ;)


    Vor allem ist Selbernähen individuell. Viel mehr als Tischdecken oder Kissenbezüge bekomme ich ja nicht unfallfrei hin, aber diese Teile passen dann wie "Arsch auf Eimer" und nicht so lala, wie die nächstbeste Kaufgröße.

    ...oh mann :motzen:, es gibt auch Leute, die weder Lust noch Talent zum Möbel bauen haben!
    Ich kann das sehr gut verstehen :herz:!

    Ich kann das doch auch verstehen, meine Möbel sind auch nicht perfekt - wobei Möbel bauen bei mir meist besser klappt als Nähen.

    Schreiner machen oft auf Fenster- und Trockenbau und haben damit im Wohnungsbau auch gut zu tun.

    Und eine Stichsäge ist eher ungeeignet, wenn es maßhaltig und schön werden soll, es sei denn, es geht um Ausschnitte, die aus Platten herausgesägt werden müssen.

    Dann eher in eine Tauchsäge mit Schiene investieren, dann muss man hinterher nicht feilen (in Holz, echt?) oder viel hobeln.


    Da Foxy einen hochwertigen, stabilen und praktischen Horn-Schrank ersetzen will, glaube ich nicht, dass dann von ihr selbstgebaute Möbel die Situation verbessern.

    Als ich meinte, ich hätte gehört, dass die nach längerem Nähen einen Ruhemodus einfordert ("machine needs to rest"), sagte er, dass stimme nicht. Daraufhin meinte ich, dass ich das auf You Tube gesehen hätte (dort wurde das in den Kommentaren auch von anderen Nutzern bestätigt), woraufhin er nur wiederholt hat, dass könne nicht sein, hätte er noch nie gehört und er verkaufe die Maschinen ständig.

    Interessanterweise findet man zu "machine needs to rest" mehr Treffer zu Husqvarna als zu Pfaff Maschinen.
    Im Handbuch der Ambition 620/630 wird auf S. 60 die Meldung "Maschine ruhen lassen. Bitte warten Sie einen Augenblick." ausdrücklich erwähnt.

    Hallo,

    das scheint eine einfache Einsteigermaschine zu sein, die auch als "Fun Style" angeboten wurde, der UVP lag anscheinend bei 199 Euro. Sie hat einen CB-Greifer und damit passen alte Metallspulen und auch gängige Plastikspulen mit den Abmessungen 11,5x20,5 mm hinein, vermutlich also die Bernina Spulen, die du hast.


    An Füßchen passen wahrscheinlich die Snapon-Füße anderer Billigmaschinen. Aber weder die Füße der Select noch die der Bernina dürften passen.

    Da du die Pfaff Select hast, hast du doch eigentlich schon eine Maschine für Jeans.

    Man könnte die b56 als leichte Mitnehmmaschine ins Regal stellen, ansonsten sehe ich keine Verbesserungsmöglichkeit gegenüber dem, was schon da ist.

    Hallo,

    Fotos von der Maschine wären nett.

    Nachdem, was die google-Bildersuche so ausspuckt, hat die Maschine eine Farbkodierung der Stiche, mit der man die Stichbreite und -länge schon mal passend einstellen kann.

    Auch der Einfädelweg sollte auf der Lampenverkleidung aufgedruckt sein.


    Der Rest ist Standard-CB-Greifer Technik, dazu gibt es unzählige Videos im Netz, dieses z.B. passt ansatzweise zu deiner Maschine.

    Für die Einstellung/Überprüfung der Nadelstangenhöhe nimmst du dann einfach den breitesten Zickzack und dann den rechten Einstich der Nadel.

    Aber vorher den Schlingenhub/das Greifertiming überprüfen und einstellen. Dafür ist die Nadelposition Mitte entscheidend!

    Hallo,

    Ich hab mich, muss ich zugeben, vor „normalen“ Familien immer geschämt dass ich nur eine 2 Zimmerwohnung hatte...

    2 Zimmer mit Kind ist ja auch eigentlich eins (also ein Zimmer!) zu wenig, sobald das Kind aus dem Säuglingsalter herausgewachsen ist. Inzwischen in manchen Großstädten aber schon wieder häufiger zu finden, wenn man den Medien glauben darf - auch bei Normalverdienern, weil einfach der Umzug in eine größere Wohnung, die nah genug am Arbeitsplatz ist, extrem teuer geworden ist.

    eigentlich hätte ich in besonderem Maße stolz auf mich sein sollen, dass ich alles so gut meisterte unter erschwerten Bedingungen... aber ich hab mich minderwertig gefühlt... 🧐

    Jepp, oft macht man sich selber kleiner, als man ist.

    Als ob man in solchen Zeiten nicht schon genug Probleme hätte ...

    Aber wenn man da mal durchgegangen ist, kann man die "besseren Zeiten" doch umso mehr genießen und würdigen.

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