SchneiderInnen heute sind zumeist BekleidungstechnikerInnen - die haben industrielle Fertigung gelernt, das ist vom individuellen, handwerklichen auf Maß arbeiten teils ziemlich weit weg.
Und irgendwann erlerntes musst Du festigen - immer wieder nutzen, sonst verlernst Du das wieder. Das gilt auch für ein Handwerk wie das Nähen.
(Die Qualitätsansprüche an Kursleitungen sind ja nirgends fixiert. Hängt also immer vom Anbieter ab. Und SchneidermeisterInnen, die sich solche Kurse antun, sind nicht so oft zu finden.)
Wenn Du also ewig nur für ihre Babys und Kleinkinder nähende Mütter betreut hast... kann das Lücken produzieren.
(Die Sachen sind ja i.a.R. nicht besonders passformsensibel, und die jungen Frauen wollen und - in gewisser Weise auch - müssen schnell fertig werden. Kinder, und grade kleine Kinder wachsen beständig...)
Bei Deinem Anspruch FrauHenne an Dich selber und an das, was Du Dir von einem Kurs wünscht: Such Dir was anderes.
Teste die Schneiderinnen mit 5er bzw. 10er Karte (das klingt nicht nach zwingend fixem Termin, sondern nach 'nem Abo. Das kann finanziell tatsächlich auch für Dich deutlich attraktiver sein, als ein günstiger Kurs, der aber eben auch nur X Stunden geht und wer mal nicht teilnehmen kann, hat halt Pech gehabt und ist's Geld trotzdem los...)
Die Bücher können Dir weiterhelfen - so Du der Typ für's Buchlernen bist.
Wenn Du die Möglichkeit hast: Guck in jedes Nähbuch rein, dessen Du habhaft werden kannst. Manchmal liegt einem die Erklärweise eines Autors besonders, während man bei einem anderen nur 

versteht.
(Wenn Du "nur" fertige Schnittmuster anpassen willst, ist der Hofenbitzer erstmal noch zu viel. Auf lange Sicht aber bestimmt mal mehr als nur 'nen oberflächlichen Blick wert.)