die Tiere und die Bäume Bück-Dich Ware....aus dem Erzgebirge...
… wie sich die Zeiten ändern.
Bei uns im Ostpolarkreis sind sie auf den Flohmärkten stark vertreten. Manche Händler, die sich drauf spezialisiert haben, nehmen dann schon Preise, oft sind sie – vereinzelter – von privat aber auch zu regelrechten Spottpreisen zu bekommen.
Von den Erzgebirgsfiguren, die noch von Großeltern und Urgroßeltern aus Vorkriegszeiten da sind, weiß ich, dass es „Pfennigware“ war. Heute, die neuen Sachen, kosten ihren Preis (was auch richtig so ist, es ist ja immer noch überwiegend Handarbeit).
Tatsächlich habe ich mir bisher noch nie Gedanken gemacht, dass und wie schwierig die vielleicht zu realsozialistischen Zeiten zu bekommen waren („Bückware“) – aber aus den Carepaketen aus dem Osten kamen bei uns verwöhnten Westkindern immer wieder welche zum Vorschein …
Letzten Samstag habe ich einen kleinen Gitarristen besorgt, um ihn meiner Mutter ins Engelsorchester zu schmuggeln (schmuggeln zu lassen). Ich fand das sehr schön zu beobachten, wie die Kundinnen und Kunden im Laden um die Vitrine mit dem Engelsorchester standen und immer wieder freudige Entdeckungsäußerungen von sich gegeben haben, teils Wiedererkennung, teils Neu-Entdeckung …
Irgendwie, mindestens in den etwas älteren Generationen, kennt ja doch fast jedeR die Figuren, sei es, weil es sie zuhause gab, sei es, weil jemand im Verwandten- oder Bekanntenkreis welche hatte und mensch die als Kind soo bewundert hat.
Herzliche Grüße
Schnägge
