(Wobei ich ja eher Bach und Blues...)
Klar. Bach war ja auch der erste Jazzer.
Versuch mal die Lautensuite im Scat-Singing: laba-da, laba-da, laba-daba-daba-da …
Herzliche Grüße
Schnägge
(Wobei ich ja eher Bach und Blues...)
Klar. Bach war ja auch der erste Jazzer.
Versuch mal die Lautensuite im Scat-Singing: laba-da, laba-da, laba-daba-daba-da …
Herzliche Grüße
Schnägge
Aber das geht definitiv nur über stückeln, wenn überhaupt.
Genau das ist es, was die Familien-Leseknochen so cool macht.
Unterschiedlich zusammengesetzt, jedes Stück ein Unikat.
Für viele hat „stückeln“ eine negative Konnotation. Ich empfinde es als eine sehr positive und zugewandte Tätigkeit.
Liebe Grüße
Schnägge
meinst du mit „Unterseite der Ärmel und Rumpf“ diese geparkten jeweils acht Maschen? → ich würde es mit Maschenstich machen.
(Unter Stichwort Maschenstich findest du sehr viele Anleitungen)
In etwas ausführlicher:
Du hast doch an jedem Ärmel 8 Maschen „stillgelegt“ – auf einer extra Nadel. Und am Rumpf hast du an den beiden gegenüberliegenden Seiten, tatsächlich an der Seite, auch jeweils 8 Maschen.
Diese Maschen werden jetzt einfach nicht mehr mit-gestrickt.
Sie einfach auf den Nadeln zu lassen, ist natürlich super unhandlich.
Du kannst sie auf Sicherheitsnadeln packen. Oder ein etwas dickeres und nicht zu rauhes Garn durchfädeln (und am besten zusammenbinden). Dann ist es dir beim weiteren Stricken nicht so im Weg.
Und zusammennähen würde ich erst ganz am Ende, wenn alles andere fertig ist.
Grundsätzlich funktioniert es vermutlich auch, es sofort zusammenzunähen. Das hätte den Vorteil, dass du keine Sicherheitsnadeln oder Fädchen brauchst. Aber beim Zusammennähen am Ende kannst du auch noch ganz behutsam zusammenziehen, was sonst vielleicht so ein kleines Loch lassen würde.
Liebe Grüße
Schnägge
hat beides sein Für und Wider.
ich hatte mal ein Stuhlkissen ganz ganz fest mit Rohwolle gestopft, das war super-angenehm. Soviel Halt wie ein Rosshaar-Kissen, aber doch weicher … (also echt für den Luxus-PoPo).
Dinkelspelz hat seine ganz eigene Qualität. Mensch muss es mögen. (ich schlafe mit einem locker gefüllten 40 x 40 Dinkelspelz-Kisschen als einzigem Kopfkissen und liiieeebe es.)
Herzliche Grüße
Schnägge
ich kann mir auch Dinkelspelz in so einem Leseknochen sehr gut vorstellen.
Schreibt die Schnägge, die nicht so gern immer mehr und mehr und mehr Plastik in die Welt setzen will.
... ich "darf" kein Macbook, mein Sohn ist Informatiker
(die verachten
Apple bekanntermaßen)...
wasn das für ’ne komische Verallgemeinerung?
Falls du mir glaubhaft versichern kannst, dass dein Sohn auf Linux arbeitet, am besten so ein ganz basismäßiges (also nix Ubuntu, das ist Windoof auf Linux) – okay.
Ich kenne von der Spezies Informatiker*innen eher nur die Subspezies Software-Entwickler*innen, die nutzen und akzeptieren MacOs als die praktikable Lösung im Gegensatz zu Windoof (welche Kundin oder welcher Kunde bezahlt nochmal 200% Arbeitszeit zusätzlich zur eigentlichen Projektarbeitszeit fürs reine Aufsetzen des Projekts?) oder Linux (im Vergleich zu MacOs zu unkomfortabel, da zu sehr Nischenprodukt …)
Herzliche Grüße
Schnägge
Das Teil muss flach liegen und […]
wirklich? Und was ist die Schale, die Azawakhine gemacht hat?
fragt Schnägge
So wie Aline. Und so wie Bellas zweiter Absatz.
Und fürs Feintuning: ich weiß jetzt nicht, wie das Ursprungsmodell war und wie es mittlerweile ist: vermutlich etwas dünn geworden und ganz weich „gewohnt“. → Es kann sein, dass ein nächstes Shirt den gewünschten Wow!-Effekt bekommt, wenn du ein Material wählst, das ein kleines bisschen weicher oder nachgiebiger ist. Das kann durch verschiedene Eigenschaften kommen: etwas dünner. Oder etwas dehnbarer. Oder auch etwas (dann wirklich nur ganz geringfügig) schwerer im Fall.
Kann sein. Muss nicht.
Das ist genau das: es ist so unglaublich schwierig einzuschätzen … → Also: wenn du experimentierfreudig bist und Lust drauf hast.
Liebe Grüße
Schnägge
Dabei war ich doch voller Enthusiasmus, voller guter Vorsätze. Ich weiß gar nicht was mit mir los ist….
ich glaube, das ist „irgendwie“ –
„ganz normal“.
Es wird bei jeder und jedem von uns ein kleines bisschen anders gewichtet sein, aber es gibt darin so etwas wie universelle Gesetzmäßigkeiten.
Undsoweiter undsofort.
Eine richtig gute Strategie dagegen habe ich auch noch nicht gefunden. Was mir ein bisschen hilft: ich gebe den Sachen, von denen ich denke, dass ich sie so ändern könnte, dass ich sie dann anziehen mag, noch eine Chance (gedanklich; nicht unbedingt in Taten: die Stapel sind seeehhhr hoch). Wenn es dann für mich nicht stimmt, dürfen sie weiterziehen. Manchmal inzwischen auch schon, bevor ich nochmal Arbeit reingesteckt habe. Zum Glück lebe ich so, dass das Verschenke-Board am Gartentor funktioniert.
Liebe Grüße
Schnägge
Keine Ahnung, warum mein Handy kein Petrol und Mint mag.
Wie Devil’s Dance schon schrieb: da haben alle digitalen Farberfassungs-Einheiten ihre Herausforderung.
Im Fall von Textilien mit Mobilfon-Kamera fotografieren, denke ich, kommen verschiedene Faktoren zusammen:
Herzliche Grüße
Schnägge
Euch ist ja schon klar, daß man euch im Prinzip alles erzählen kann, was man möchte, oder?
Ja. Und die liebe finncha ist da ganz vorne dran mit uns-irgendwas-erzählen, was sie nicht belegen kann und auch nicht belegen tut. Und wenn dann jemand nachhakt, dann zieht sie sich trotzig zurück.
In diesem Sinne: herzliche Grüße von der nachtragenden Schnecke
Ich mag Nr. 3 oder Nr. 4.
So sehr ich Unregelmäßiges mag: bei den Vorschlägen Nr. 1 und Nr. 2 finde ich, dass dadurch eine Störung reinkommt, die als „kaputt“ oder als „gewollt und nicht gekonnt“ empfunden werden kann.
Mit den Streifen alle in eine Richtung passiert das nicht.
Mit Nr. 4 bist du dann in der Größe noch flexibler, es nimmt dem Design nix. Also nur zu!
Liebe Grüße
Schnägge
Durch die Vergrößerung wurde es mit dem Stoff ziemlich knapp, Teil Nummer 2 hat gerade eben noch gepasst.
Aber genau das ist doch ein super-Erfolgserlebnis! Ich liiieeebe passgenau aufbrauchen.
Und ich bin natürlich ganz gespannt auf dein Endergebnis.
Liebe Grüße
Schnägge
ich hatte mal ein Blusenshirt, das im Original als Kombination aus Jersey und Satin vorgesehen war (mittleres Vorderteil Satin, Rest Jersey), komplett aus Webware genäht. Ich musste auf Hüfthöhe, d.h. ab Taille abwärts ziemlich breite (für mich damals: erstaunlich breite) Keile einsetzen, damit das Shirt körperumspielend wurde.
Für Ärmel kannst du dich an einem Schnitt für Webware mit schmalen Ärmeln orientieren → das sollte deine Mindestbreite sein. Leib oberhalb der Taille ist eher unproblematisch, vorausgesetzt, das Shirt passt grundsätzlich (und ist nicht „angewiesen“ auf die Dehnbarkeit des Jerseys, damit eine überhaupt reinkommt).
Herzliche Grüße
Schnägge
Andrer Tipp: Pack deine Restekiste aus, gerne auch die Restchen vom letzten und vorletzten Projekt, die du schon überlegt hattest, zu entsorgen (weiß nicht, ob das stimmt, aber du weißt, was ich meine: die Fitzelreste?) – und dann: leg Stoffstücke unbefangen neben- und übereinander und versuche, Landschaften, Strukturen, irgendwas zu sehen. Wenn es gefällt, machst du es.
Liebe Grüße
Schnägge
Letzlich ziemlich egal, ob haushaltliche Dinge oder Geld: Hochzeitsgeschenke sind in jeder Kommunität Ehestandsdarlehen (bei jeder weiteren Hochzeit in der Gemeinde / Familie / was-auch-immer wird ein Teil des gegebenen Darlehens an andere Mitglieder der Kommunität zurückbezahlt).
Herzliche Grüße
Schnägge
Hey! ich finde die Verwaschungen richtig toll – wie schon ’n bisschen abgeliebt. Kannst du ihn nicht einfach als offensichtlich schon geliebtes Stück weiter lieben …?
Liebe Grüße
Schnägge
Lieber KleinerElch,
ich glaube, dein Unterbewusstsein hat gut für dich gearbeitet und der „Maschenlauf“ ist genau richtig herum! Wirkware wird meistens allmählich breiter und evtl. kürzer, das bedeutet, dein Firle Franz wird das perfekte Kleidungsstück zum Reinschrumpfen sein! Und damit wissen wir alle auch: du schaffst das!
So schön geworden.
Und achja, das eine Ärmelbündchen, das innen noch ein weiteres angesetztes Stück hat: das ist dein persönliches süßes kleines Geheimnis, was den Hoodie einfach noch toller macht.
Ganz liebe Grüße
Schnägge
So bei mir auch: Häkchen und Auge, wenn es sich als nötig erweist.
Die Reißverschlüsse mit dem Dorn zum Arretieren neigen leider dazu, nach einiger Zeit nicht mehr zu halten …
Ich bin allerdings etwas skeptisch, was den dehnbaren Denim angeht: Dehnbar wodurch? Nur durch die Webart (Köperbindung) – dann mag es hingehen. Durch Elastan? Dann unbedingt den Bund nicht-elastisch verstärken. Sonst deht sich einfach der dehnbare Köper im Bund und deine schmalen Hüften halten es nicht.
Herzliche Grüße
Schnägge

