Beiträge von Schnägge

    Manche optische Wirkung ist auf einem Foto nur schwierig wiederzugeben – und dann für andere zu erfassen, die ihr mich ja nur von den Fotos kennt.

    Ich denke, dass der „Schlangenstoff“ eben schon eine sehr passende Optik entwickeln wird, weil er im Zusammenspiel mit Bewegung wirkt.

    Und – lächel … : ihr fliegt jetzt alle auf Pink, weil ich eben dieses Shirt mit gezeigt habe. Jaa, auf dem statischen Foto knallt das optisch mehr.

    Aber: Pink ist normal eigentlich gar nicht meine Farbe. Dieses hier geht, weil es etwas gebrochen ist. Und es fällt nicht mehr so stark auf, dass es eigentlich wenig passt, weil mein grauer Schopf da mittlerweile recht tolerant agiert.


    Mein vorläufiger Plan - so als Nähschnecke muss ich mich ja dann schon auf den Weg machen:

    • ich nähe eine Hemdbluse aus dem Schlangenstoff
    • ich kümmere mich um ein kurzärmeliges oder ärmelloses Top in einer leuchtenden Farbe (nicht zu eng: ich muss mich zum Musizieren gut bewegen können)
    • ich mache mich auf die Spur nach Corsage oder alternativ, wenn die Zeit nicht reicht, geht vielleicht auch schon eine breite Schärpe; Corsage oder breiter Gürtel / Schärpe darf gerne auch optisch reißerisch sein (natürlich dann passend zum Schlangenstoff)

    Und jaa: ich lasse euch am weiteren Weg und den Ergebnissen teilhaben.


    Liebe Grüße

    Schnägge

    Danke an euch alle. Das gibt schonmal einiges her! → Weitere Vorschläge sind natürlich nach wie vor sehr willkommen.


    Der Auftritt ist tagsüber und draußen. Lightshow weiß ich nicht. Vermutlich dann eher nicht.

    Und genau: Wetter und Temperatur wissen wir natürlich noch nicht. Insofern ist ein modulares Konzept sicherlich ein guter Ansatz.


    Schminken: nein. Ohrloch habe ich eins (wer braucht schon symmetrische Ohrlöcher an beiden Ohren?) Aber Gebammel am Ohr kann ich schon im Normalbetrieb kaum ertragen. Ich bin grundsätzlich Lampenfieber-Kandidatin – also: nein.

    Aber Bänder, Reifen etc. ist schonmal ein guter Ansatz.

    Für den Hals habe ich ein breites Perlen-Halsband, sozusagen ein Kropfband, in schwarz und weiß. Das bringt schonmal gutes Kampfschnäggen-Outfit.


    Ich werde auf jeden Fall mal meine Bestände durchstöbern, was an wirklich leuchtenden Farben da ist für evtl. kontrastierende Elemente.


    kilara Raffung von deinem vorgeschlagenen Shirt kann schon funktionieren: es ist Seidensatin, der fällt deutlich weicher als leinwandbindig gewebtes, vielleicht sogar schon zu weich.


    Weitere Idee war noch: ärmelloses Top mit „amerikanischem“ Armausschnitt wie z.B. → Link.


    Die Idee mit der „Herren“-Weste würde ich evtl. noch weiter auf die Spitze treiben. Schaut mal hier, die Bratschistin. Link (war ein Vorschlag von youTube vor ein paar Tagen).

    Ich hatte mal eine Corsage, nur wo? Aber die Farbe würde eh nicht passen. Wo der Schnitt ist, weiß ich. Neu anpassen wäre vermutlich sowieso notwendig.


    Foddo von Schnägge mit E-Bass geht klar. Dauert aber natürlich noch.

    Liebe Grüße

    Schnägge

    Hallo alle,


    ich benötige ein Konzert-Outfit, Oberteil. Anlass: Auftritt eines mittelmäßig ambitionierten Trupps bei einem Stadtteilfest, hauptsächlich Pop. Die Schnägge mit dem E-Bass. :biggrin:

    Leder-Schnürjeans sind gesetzt.

    Oberteil soll ein bisschen glitzern. Also „Schlangenhaut“ ist nicht allzu wörtlich zu verstehen, eben dieser Effekt, dass die Bewegungen so geschmeidig mitglänzen. Der Seidensatin, den ich dazu aus meinem Fundus gezogen habe, hat tatsächlich ein Muster, das auch als Schlangenhaut gelesen werden kann. Entfernt.


    seidensatin.jpg


    Stoff liegt 1,10m breit und hat eine Länge von mindestens 1,40m, etwas mehr als die halbe Breite sogar 1,60m. Würde also auch für einen Hemdblusenschnitt ausreichen, wenn ich das wöllen täte. (Nur als Hinweis, dass Stoffverbrauch vermutlich eher keine Einschränkung ist.)


    schnuerjeans.jpg


    Ganz schlicht, ähnlich wie das schmuddel-pinkfarbene Jersey-Teil würde sicherlich funktionieren: ziemlich weit und gerade, überschnittene Schultern, U-Boot-Ausschnitt. Falls ich noch wo (Flohmarkt?) einen Oberarmreifen auftreiben kann, dürfen Ärmel / Schulter auch kürzer, Teil insgesamt darf auch kürzer, die Schnürjeans darf ruhig in ihrer Five-Pocket-Optik wahrgenommen werden.


    Aber vielleicht habt ihr ja noch ganz andere coole Ideen?

    Wird nicht zwingend exakt ein empfohlenes Schnittmuster, eher würde ich versuchen, maßgebliche Details auf einen eigenen Schnitt zu übertragen → also schreibt gerne dazu, welche Details oder Accessoires ihr bei euren Vorschlägen spannend findet.


    Danke schonmal. Eure Schnägge

    Ich könnte ja mal plattdeutsch schreiben...aber da würde mich wohl nur Steffi verstehen...

    meinst du. Lass es uns doch ausprobieren. Ich halte dagegen: wenn du schreibst, haben alle anderen doch die Chance, sich deinen Text so lange laut vorzulesen (natürlich mit der völlig unkorrekten Aussprache), bis sie ihn verstehen. Mündlich mit Fremd-Dialekten wird schwieriger.


    Wir hatten in der Grundschule einen aus Sachsen, der schrieb, wie er sprach...ihr könnt euch seine Deutschzensur vorstellen...

    Sorry, ist nicht bös gemeint...

    Nee, is nich bös. Nur … hm, mir fehlen die Worte, sowohl in meiner dialektalen Muttersprache als auch im Hoch- oder Schriftdeutschen (das sind nochmal zwei unterschiedliche Sprachen …), die nicht mit großer Wahrscheinlichkeit als unfreundlich empfunden würden, mutmaßlich …


    Aber: als eine, die tief im letzten Jahrhundert noch mit Dialekt aufgewachsen ist, die beobachtet, wie Dialekte verwässern und verschwinden, nur je nach Region zeitversetzt. Sorry: ich freue mich über jede und jeden, die Dialekt spricht, welchen auch immer. Und wenn sich da in schriftliche Äußerungen was einschleicht, nun denn, es hilft mir, mir die andere als Mensch vorzustellen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    auch nicht bös gemeint, nur bissig

    Hallo Corrie – und herzlich Willkommen!


    Aber deine Frage verstehe ich leider nicht. Was meinst du mit einem „Sockenkompass“ zum selber Basteln?

    Ich habe die Suchmaschine (fürs www und Forensuche) bemüht, kann ja sein, dass ein Trend und der dazu übliche Begriff (wieder einmal) an mir vorübergegangen ist …

    … aber ich finde nur entweder diesen deinen Beitrag hier oder ein Buch mit dem Titel „Der Socken-Kompass“.


    Vielleicht erklärst du in anderen Worten, was du meinst?


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    […] mit Lieblingsfarbe Grün, wäre ich ja, statt blau, für den Grünton in den Stoffen. Auch, weil das Apricot ja die Komplementär- Farbe dazu wäre. - Stimmt das auch? […]

    Nein. Stimmt nicht. Blau ist die Komplementärfarbe zu Orange. Und umgekehrt. Apricot würde ich eher als einen aufgehellten Orangeton denn als aufgehellten Rotton ansehen, letzteres wäre eher Rosa.


    Aber was eine erwünschte beeindruckende Wirkung angeht, stimmt es doch wieder irgendwie. Reine Komplementärkontraste sind oft etwas „platt”, haarscharf daneben bringt das gewisse optische Bitzeln.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    meinst du mit „Unterseite der Ärmel und Rumpf“ diese geparkten jeweils acht Maschen? → ich würde es mit Maschenstich machen.

    (Unter Stichwort Maschenstich findest du sehr viele Anleitungen)


    In etwas ausführlicher:

    Du hast doch an jedem Ärmel 8 Maschen „stillgelegt“ – auf einer extra Nadel. Und am Rumpf hast du an den beiden gegenüberliegenden Seiten, tatsächlich an der Seite, auch jeweils 8 Maschen.

    Diese Maschen werden jetzt einfach nicht mehr mit-gestrickt.

    Sie einfach auf den Nadeln zu lassen, ist natürlich super unhandlich.

    Du kannst sie auf Sicherheitsnadeln packen. Oder ein etwas dickeres und nicht zu rauhes Garn durchfädeln (und am besten zusammenbinden). Dann ist es dir beim weiteren Stricken nicht so im Weg.

    Und zusammennähen würde ich erst ganz am Ende, wenn alles andere fertig ist.

    Grundsätzlich funktioniert es vermutlich auch, es sofort zusammenzunähen. Das hätte den Vorteil, dass du keine Sicherheitsnadeln oder Fädchen brauchst. Aber beim Zusammennähen am Ende kannst du auch noch ganz behutsam zusammenziehen, was sonst vielleicht so ein kleines Loch lassen würde.


    Liebe Grüße

    Schnägge

    hat beides sein Für und Wider.

    ich hatte mal ein Stuhlkissen ganz ganz fest mit Rohwolle gestopft, das war super-angenehm. Soviel Halt wie ein Rosshaar-Kissen, aber doch weicher … (also echt für den Luxus-PoPo).

    Dinkelspelz hat seine ganz eigene Qualität. Mensch muss es mögen. (ich schlafe mit einem locker gefüllten 40 x 40 Dinkelspelz-Kisschen als einzigem Kopfkissen und liiieeebe es.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    ... ich "darf" kein Macbook, mein Sohn ist Informatiker :rofl: (die verachten :pah: Apple bekanntermaßen)...

    wasn das für ’ne komische Verallgemeinerung?


    Falls du mir glaubhaft versichern kannst, dass dein Sohn auf Linux arbeitet, am besten so ein ganz basismäßiges (also nix Ubuntu, das ist Windoof auf Linux) – okay.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    So wie Aline. Und so wie Bellas zweiter Absatz.

    Und fürs Feintuning: ich weiß jetzt nicht, wie das Ursprungsmodell war und wie es mittlerweile ist: vermutlich etwas dünn geworden und ganz weich „gewohnt“. → Es kann sein, dass ein nächstes Shirt den gewünschten Wow!-Effekt bekommt, wenn du ein Material wählst, das ein kleines bisschen weicher oder nachgiebiger ist. Das kann durch verschiedene Eigenschaften kommen: etwas dünner. Oder etwas dehnbarer. Oder auch etwas (dann wirklich nur ganz geringfügig) schwerer im Fall.

    Kann sein. Muss nicht.

    Das ist genau das: es ist so unglaublich schwierig einzuschätzen … → Also: wenn du experimentierfreudig bist und Lust drauf hast.


    Liebe Grüße

    Schnägge

    Dabei war ich doch voller Enthusiasmus, voller guter Vorsätze. Ich weiß gar nicht was mit mir los ist….

    ich glaube, das ist „irgendwie“ –

    „ganz normal“.

    Es wird bei jeder und jedem von uns ein kleines bisschen anders gewichtet sein, aber es gibt darin so etwas wie universelle Gesetzmäßigkeiten.

    • sich von Schnittzeichnungen oder Abbildungen bei Schnitten vorzustellen, wie es nachher an mir selber getragen ist, ist sehr sehr schwierig; das Ergebnis ist immer wieder mal enttäuschend, im Wortsinn, das frustriert
    • bei abgenommenen Schnitten von geliebter Kleidung entscheiden oft Kleinwinzigkeiten wie 3 mm mehr Bequemlichkeitszugabe oder (gefühlt) ein halbes Gramm mehr Stoffgewicht pro Quadratmeter über Top oder Flop … (bei Schnitten vermutlich auch, da haben wir aber nicht so den direkten Vergleich, wie es sich für uns beim Tragen anfühlen muss)
    • wir sind viel schneller darin, uns hochfliegende Vorstellungen davon zu machen, was eine alles Tolles hinbekommen könnte, als in der tatsächlichen Umsetzung; vor das Erreichen dieses Ziels ist regelmäßig zumindest einmal viel Arbeit gesetzt (und „Schaffa isch a G’schäft und sell ischd a Arbed“) – und meistens hängt es noch nicht einmal allein vom Fleiß ab

    Undsoweiter undsofort.


    Eine richtig gute Strategie dagegen habe ich auch noch nicht gefunden. Was mir ein bisschen hilft: ich gebe den Sachen, von denen ich denke, dass ich sie so ändern könnte, dass ich sie dann anziehen mag, noch eine Chance (gedanklich; nicht unbedingt in Taten: die Stapel sind seeehhhr hoch). Wenn es dann für mich nicht stimmt, dürfen sie weiterziehen. Manchmal inzwischen auch schon, bevor ich nochmal Arbeit reingesteckt habe. Zum Glück lebe ich so, dass das Verschenke-Board am Gartentor funktioniert.


    Liebe Grüße

    Schnägge

    Keine Ahnung, warum mein Handy kein Petrol und Mint mag.

    Wie Devil’s Dance schon schrieb: da haben alle digitalen Farberfassungs-Einheiten ihre Herausforderung.

    Im Fall von Textilien mit Mobilfon-Kamera fotografieren, denke ich, kommen verschiedene Faktoren zusammen:

    • Textilien sind generell schwierig zu fotografieren, da sie durch die tendenziell rauhe Oberfläche das Licht anders reflektieren, als unser Hirn das „nachgebessert“ wahrnimmt → Textilien wirken auf Fotos häufig aufgehellt und „milchig“, am deutlichsten bei Wolle und Stricksachen aus Wolle
    • kann sein, dass die Kamera im Mobilfon „versucht“, dem gegenzusteuern, indem sie das Blau dunkler macht … (generell: die Farbtreue bei Mobilfonkameras eher fragwürdig, weil die Benutzerinnen und Benutzer im Durchschnitt eher auf farbig-bunte Brillianz stehen
    • und dann eben die generelle Herausforderung von Blau und Grün → der Blaukanal hat bei allen digitalen Aufnahmen den größten Rauschanteil, d.h. die meisten Ungenauigkeiten / Abweichungen
    • und wenn auf dieses grundsätzliche Rauschen dann noch die Verschlimmbesserung einer gutgemeinten Farbkorrektur mit dem Ziel einer größeren Buntheit und Brillianz kommt …

    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Euch ist ja schon klar, daß man euch im Prinzip alles erzählen kann, was man möchte, oder?

    Ja. Und die liebe finncha ist da ganz vorne dran mit uns-irgendwas-erzählen, was sie nicht belegen kann und auch nicht belegen tut. Und wenn dann jemand nachhakt, dann zieht sie sich trotzig zurück.


    In diesem Sinne: herzliche Grüße von der nachtragenden Schnecke

    Ich mag Nr. 3 oder Nr. 4.

    So sehr ich Unregelmäßiges mag: bei den Vorschlägen Nr. 1 und Nr. 2 finde ich, dass dadurch eine Störung reinkommt, die als „kaputt“ oder als „gewollt und nicht gekonnt“ empfunden werden kann.


    Mit den Streifen alle in eine Richtung passiert das nicht.


    Mit Nr. 4 bist du dann in der Größe noch flexibler, es nimmt dem Design nix. Also nur zu!


    Liebe Grüße

    Schnägge

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