Artikel: Flicken: Der Kampf gegen den "gemeinen Lochfraß"

  • Reparieren von Kleidung ist für mich 92

    1. überhaupt kein Thema. Ich nähe lieber neu! (5) 5%
    2. ein Thema, aber mir fehlt oft das Wissen dazu. (5) 5%
    3. ein Thema, aber mir fehlt die Zeit. (2) 2%
    4. ein wechselndes Thema. Ich repariere wenn ich Zeit und Lust habe. Manchmal ja, manchmal nicht. (80) 87%

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

  • naja, das ist jetzt irreführend. Ich repariere nicht, wenn ich Zeit und Lust habe, sondern wenn es sich rentiert. materiell oder Ideell. Und das Wissen (und die Fertigkeit) kommt mit der Zeit.


    Jedenfalls muß es am Ende noch gut aussehen. Also weder nach geflickt, noch nach aufgepimpt aussehen.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

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  • Ich reparier v.a. dann, wenn es sein muss - Spaß daran hat wohl kaum jemand, oder?
    In meinem Reparaturkurs versuche ich Grundkenntnisse darin zu vermitteln, meistens merken die Teilnehmer schnell, dass eine Reparatur ganz schön aufwändig werden kann. Und dass man einiges nur durch Übung richtig gut hinbekommt.
    Reparaturen müssen nun mal sein, wenn man nicht zu schnell Sachen wegwerfen will.
    Mir würde in der Umfrage ein Punkt 5 zu z.B: "Reparaturen als notwendiges Übel" o.ä. fehlen.
    LG
    Ulrike

  • Ich habe vielleicht alle 2 Jahre mal ein Teil das man flicken oder reparieren muss. Das mache ich nicht, dafür ist mir meine Zeit zu schade, denn wenn ein Shirt nach 8 Jahren oder so ein Loch bekommt darf es in die Tonne. Hosenreißversclüsse gehen bei mir nie kaputt (ich trage Jeans mindestens 5 Jahre, eher noch länger und auch die dürfen gehen wenn sie kaputt sind).


    Würde etwas neueres kaputt gehen brächte ich es zum Schneider, die machen das wozu ich keine Lust habe flott für wenig Geld.


    Ich wüsste aber nicht, wann ich in der letzten 15 Jahren etwas kaputt gemacht hätte, außer einem abgerissenen Knopf hier und da...

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • also falls es um T-Shirts geht. Diese Löcher habe ich selten und wenn, dann sind sie an einem Teil, das ich eh gerade am Aufbrauchen bin. Rentiert sich also nicht. Bleibt so.


    Ähnliche Löcher gibt es aber an etwas kostspieligeren Feinstrickpullover in unsrer Familie. Da repariere ich sie (wenn auch ungern, denn ich bin ja weder Verursacher, noch Träger des Stücks) , aber sie dürfen nachher keinesfalls so aussehen wie auf dem gezeigten T-Shirt. Das muss wirklich nachher unsichtbar sein. Das sind ja keine Bergwanderpullover, sondern sie werden beruflich (also ordentlich) getragen. Und wenn die Löcher gehäuft auftreten, empfehle ich schon mal eine Neukauf. Das Sehen des Preises wirkt dann Wunder.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

  • Wenn ich wählen dürfte zwischen einer so auffallenden Flickstelle und einem Loch, fände ich Loch eigentlich stilvoller.



    Prinz Charles sieht das allerdings offensichtlich anders: Flicken? Klar doch!



    Gerade Trikot-/Jersey-/Stricksachen lassen sich mit entsprechendem Stich und Material auch unauffällig stopfen.


    Hier z. B. (runterscrollen) ist die Methode bebildert. Mit einer feinen Nadel und feinem Faden funktioniert das auch mit Sachen „für seriös“.



    Zur Ergänzung noch eine Kuriosität von Hilfsmittel, die bestimmt einige noch im Nähkasten liegen haben. Das funktioniert nur für weniger feine Sachen, aber tatsächlich ziemlich gut.



    Und für Sachen, die nicht ganz so seriös geflickt werden müssen, gibt es noch diese Methode.


    Ich persönlich trage Loch oder schmeiße weg.

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  • Ich repariere oft, aber nicht immer gern, denn mir sind meine Kleidungsstücke zum Wegwerfen viel zu schade. Ich kaufe oder vernähe für Kleidung ausschließlich Naturfasern, da ist ja schon das Material ziemlich teuer.


    Von meiner Mutter habe ich noch richtig Socken stopfen gelernt, was ich aber nicht mehr mache. Wenn der selbstgestrickte Socken ein Loch hat, sonst aber noch gut ist, schneide ich ich ihn ab und stricke ein neues Stück dran. Ansonsten fliegt das Paar raus und ich stricke mir neue. Das Stopfei in meinem Nähkorb stammt noch von meiner Urgroßmutter aus den 20ern und ist jetzt eher eine liebe Erinnerung an meine Kindheit.


    Im Handarbeitsunterricht zeigte mir unsere Lehrerin das fast unsichtbare reparieren von Pullovern mit dem Maschenstich wie in milaginas Link, das muss ich oft anwenden, meine beiden Männer sind Weltmeister im Löcher in Wollpullis reißen und zum Wegwerfen sind sie wirklich zu teuer.


    Als die Kinder noch klein waren, war mein "Flickkorb" fast voller als mein Bügelkorb, aber mit zunehmendem Alter wurde das besser. Jetzt bringt nur noch mein Sohn ab und zu seine Arbeitshosen oder seine THW-Ausrüstung vorbei, da wird mit schwerem Gerät hantiert und das kann schon mal einen Riss in der Hose verursachen.:D

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