Overlock-Stich bei einer Nähmaschine

  • Nein - ja :) in umgekehrter Reihenfolge.


    Ja, Du kannst ihn verwenden. Du musst nicht erst steppen und dann zackeln.
    Der Overlockstich hat eine gewisse Elastizität. Steppe ihn einmal auf einem Stück Jersey und dann dehne den Stoff. Dann wirst Du es merken. Ich würde ihn so arbeiten, dass er noch ganz auf der Nahtzugabe liegt und nicht am Rand. Verstehst Du, wie ich das meine?

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Damit ist gemeint, dass die Nadel zu keiner Zeit ins Leere, sondern immer in den Stoff einstechen soll.Wenn sie ins Leere sticht, kann es sein, dass sich das Ganze zu einer knubbeligen Wurst zusammen zieht.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

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  • Hallo,


    danke jetzt habe ich es verstanden und habe es dann auch so genäht.


    Heute hatte ich auch noch meinen VHS Kurs und habe meiner Dozentin meine Nähte ganz stolz gezeigt. Sind fand das richtig.... schlecht. Ich sollte alles wieder auftrennen, alles nochmal nähen und mit Zick-Zack-Stich versäubern.
    Mit der Begründung, dass die Nähte sonst zu dick sind, wenn man sie nicht geteilt zur Seite bügeln kann. Ich nähe gerade eine Hose.
    Mir leuchtet das aber überhaupt nicht ein, ich finde sie nicht zu dick.
    Hätte ich die Hosennähte mit einer echten Overlockmaschine genäht, wären die beiden Seiten ja auch zusammen genäht gewesen und ein auseinander Bügeln auch unmöglich.


    Ich habe mich natürlich geweigert, dass alles wieder aufzutrennen. Vorallem die Nähte sehen ja auch sehr schön aus. Ich hätte das ja verstanden, wenn die Nähte hässlich oder verzogen gewesen wären und ich wirklich fast Windeln im Schritt gehabt hätte (ich meine wegen der so dicken Nähte:D)


    Oder liegt der Denkfehler bei mir?


    LG
    zebra

  • Ich sehe das genauso wie Du.
    Aber ich habe schon von Näherinnen gehört, die auch ihre Overlock nur zum versäubern benutzen, damit sie das ganze noch auseinander bügeln können. Das ist wohl Geschmackssache.


    Nicht entmutigen lassen! ;)

    Viele Grüße
    Eva

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  • Für mich kommt ein bisschen auf die Art von Hose an.


    Bei einer klassischen Hose aus feinem Wolltuch würde ich einige Nähte in jedem Fall auseinanderbügeln;
    Jeans oder Cord kann ich mir auch gut mit zusammenversäuberten und zu einer Seite abgesteppten Nähten vorstellen.


    Was für eine Hose nähst Du denn?

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  • Mensch, mach dich nicht verrückt, lass es so!

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

  • Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich "Nähte auseinander bügeln" lese muss ich immer an BURDA denken ;) Ich hab früher auch regelrecht exzessiv auseinander gebügelt bis ich festgestellt hab dass das in den meisten fällen überhaupt nicht notwendig ist.

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  • Ich hab früher auch regelrecht exzessiv auseinander gebügelt bis ich festgestellt hab dass das in den meisten fällen überhaupt nicht notwendig ist.


    Und ich gebs zu: ich war schon immer zu faul dazu. Das hat sich aber auch gelegentlich gerächt. :D
    Momentan versuche ich den gesunden Mittelweg zu finden.


    Kann es sein, daß einige Leute eine Overlock als billig-Produktion betrachten, die nichs in einem ordentlichen Nähkurs zu suchen hat? Also ein Kurs, der den anspruch hat, jemandem zu zeigen, wie es (klassisch) richtig geht. Das Ding mit der Schule, dem Elfenbeinturm und der rauhen Wirklichkeit...


    zebra: für diesen einen Kurs kannst Du ja alle weiteren Nähte so machen, wie die Lehrerin das 'empfiehlt'. zu Hause darfst du dann arbeiten, wie Du magst. Das Wissen vom Kurs dürfte Dir da trotzdem sehr nützlich sein.


    Apropos Overlockstich. Ich habe so etwas auch länger verwendet (genau genommen bis vor einem Jahr, dann gabs da mal so eine Overlock beim Discounter und ich dachte mir für 200EUR kann man nicht viel falsch machen.). Soweit so gut, aber was mich tierisch genervt hat - sonst hätte ich die Overlock im Laden links liegen gelassen - der Stich ist in der Sammlung der Zierstiche und damit quälend langsam. Wenn man da so vier Mal einen guten Meter einfach nur gerade zusammennähen möchte, wartet man sicht tot.


    LG
    neko

  • Darf ich was dazu sagen? Ob die Nahtzugabe mit einem Overlock-STICH der Nähmaschine oder mit einer echten Overlocknaht versäubert worden ist, ist doch wurscht bei der Frage, ob die Nahtzugabe auseinandergebügelt werden soll oder nicht. Insofern hat die NähLehrerin evt. zu Recht gemeint, dass das wieder aufgetrennt werden soll. Es hat aber damit zu tun, ob die Nahtzugaben zusammengefasst versäubert werden sollten oder nicht. Das grenzt an Philosophie und persönlichen Geschmack. Aber es hat wenig damit zu tun, ob nun ein Overlockstich einer Haushaltsnähmaschine oder eine echte Overlocknaht verwendet wurde. :-)
    Ich gebe zu, ich bin auch faul und großzügig bei vielen Nähten und wenn es nicht sein muß, versäubere ich gerne zusammengefasst bzw. noch viel einfacher: ich nehme die Ovi und knall die Teile gleich mit der 5-Faden-Sicherheitsnaht zusammen.
    Am besten vorher am Stoff mal Probebügeln, ob sich die Naht beim Bügeln durchdrückt und so auf der Vorderseite dann zu sehen ist. In dem Fall würde ich mich dann auch breitschlagen lassen und getrennt zickeln und auseinanderbügeln :-)

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