Singer Nähmaschine Handkurbel

  • Guten Morgen

    Wir haben von Uromas Dachboden eine Singer Nähmaschine mit Handkurbel

    Wir würden gerne mehr wissen über die Nähmaschine , da wir sie auch wieder abgeben werden aus Grund von Platzmangel


    Hier ein paar Daten die wir haben kann auch gerne Bilder bei Bedarf senden

    Oben drauf steht The singer Manufacturing

    Vorne rechts auf der Nähmaschine gibt es eine Plakette wo drauf steht

    The Singer Manig co trade mark

    Darunter steht auf einer weiteren Plakette EH901153

    Und unten drunter ist rein gestanzt

    Simanco 125255

    Kann uns wer weiter helfen?

    Danke schön

  • Hallo Tokessaw


    Ein paar Bilder helfen sehr beim Bestimmen des Schätzchens. Da es oft auf Details wie die Muster auf der Abdeckplatte ankommt.

    Liebe Grüße


    Sonja

    Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. Thomas A. Edison

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  • Anhand der Seriennummer lässt sich das Baujahr bestimmen.


    Edit: noch der Link zum Herstellungsort


    Dem Vernehmen nach sollen Handkurbeln gesucht sein und sich auf Ebay gut handeln lassen, die ganzen Maschinen sind eher nicht so gefragt.

    Deswegen steht meine immer noch hier (siehe Avatar links, eine Singer 15 aus New Jersey von 1909), denn ich wollte sie nicht von Ihrer Kurbel trennen.

    (Hatte sie schon mehrfach für kleines Geld angeboten und wurde sie nicht los, aber sie ist beim Rumstehen immerhin recht hübsch.)


    Bilder sehen wir immer gerne :)

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  • Anne Liebler

    Added the Label Frage Nähmaschinentechnik
  • Nette kleine Maschine, allerdings nicht antik - nur der Look.


    Interessant, dass man schon in den 50er Jahren auf alt getrimmt hat.


    Möchtest du den Wert ermitteln?


    Ich fürchte, es ist mehr ein Dekoobjekt als ein wirklich wertvolles Stück.

  • Nette kleine Maschine, allerdings nicht antik - nur der Look.


    Interessant, dass man schon in den 50er Jahren auf alt getrimmt hat.

    Man hat technisch und optisch nach dem Krieg einfach da weitergemacht, wo man vor dem Krieg aufgehört hatte.


    Schwarz war 1953 noch die normale "Farbe" für Nähmaschinen, das änderte sich aber genau in diesem Zeitraum.

    1954 kamen z.B. mit der Pfaff 230 (zuerst auch in schwarz, dann grau) und mit der grünen Anker RZ Maschinen, die optisch mit dem Vorkriegslook brachen und als weitere Neuerung die Zierstichautomatik mitbrachten.


    Das selbe bei Gritzner, auch hier kamen so 1952/53 die ersten dunkelgrünen, modern gestylten Maschinen auf den Markt, während die Produktion der alten schwarzen Bauformen etwa 1954 eingestellt wurde.


    Eine strombetriebene Maschine war damals die Ausnahme, der Aufpreis für den Elektromotor war immens. Bevor man einen halben Monatslohn oder mehr in den Motor steckte wurde halt getreten oder gekurbelt.

    Wer nur wenig Platz hatte und keinen Nähschrank stellen konnte oder mit der Maschine auf Reisen ging nahm eine Handkurbelmaschine, was aber eher die Ausnahme war, wenn man sich die Verbreitung dieser Maschinen anschaut.


    Immerhin hatten die meisten Haushalte damals eine Nähmaschine, während Kühlschrank und Waschmaschine erst allmählich Einzug hielten. So war noch 1963 (also 10 Jahre später!) die Waschmaschine in weniger als 10% aller Haushalte zu finden. (-> Druckseite 16).

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

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  • Immerhin hatten die meisten Haushalte damals eine Nähmaschine, während Kühlschrank und Waschmaschine erst allmählich Einzug hielten. So war noch 1963 (also 10 Jahre später!) die Waschmaschine in weniger als 10% aller Haushalte zu finden. (-> Druckseite 16).

    etwas off topic.


    Aber wenn man dann noch bedenkt, dass es keine Pampers gab :eek:

  • Immerhin durften Ehefrauen 1963 schon ein Bankkonto ohne Einwilligung des Ehemanns eröffnen!

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

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  • Nur wenn die eine Arbeitsstelle antreten wollte, durfte der Ehemann mitreden.


    Gruselig.:mad:

  • Nur wenn die eine Arbeitsstelle antreten wollte, durfte der Ehemann mitreden.


    Gruselig.:mad:

    Eine ehemalige Kollegin erzählte mir mal, dass es bei ihr bis weit in die 70er Jahre noch so war, dass ihre Gehaltsabrechnung an ihren Ehemann versandt wurde, weil der das so wollte. Die Kollegin wusste dadurch nicht, was sie eigentlich verdiente. Das hat alles ihr Mann verwaltet. Erst als es im Personalbüro einen Wechsel gab, änderte sich das und sie bekam ihre Abrechnung persönlich überreicht.

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

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  • Wahnsinn oder, und das ist noch nicht lange her. Ich bin froh, dass das heute zumindest in unserem Kulturkreis kein Problem mehr ist.

  • Wahnsinn oder, und das ist noch nicht lange her. Ich bin froh, dass das heute zumindest in unserem Kulturkreis kein Problem mehr ist.

    Ich bin noch 2002 bei einem Bewerbungsgespräch gefragt worden, ob mein Mann denn auch damit einverstanden ist, dass ich arbeite.

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

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  • Und wenn ich richtig informiert bin, bekam 1970 das Kind einer ledigen Mutter einen Vormund zugeteilt. Unglaublich, dass sie nicht allein über ihr Kind bestimmen konnte.

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  • Und wenn ich richtig informiert bin, bekam 1970 das Kind einer ledigen Mutter einen Vormund zugeteilt. Unglaublich, dass sie nicht allein über ihr Kind bestimmen konnte.


    Hallo,


    als im Frühjahr 1971 meine Großmutter/Vormund verstarb war ich Vollwaise und als gerade 18jährig noch nicht volljährig.


    Ich kannte damals meinen heutigen Mann schon und auf die Frage beim Vormundschaftsgericht, ob ich, wenn wir heiraten würden, dann für volljährig erklärt würde, hieß es: Nein ich bekäme dann trotzdem noch einen Vormund vom Gericht. :rolleyes:


    Meinem Antrag auf vorzeitige Volljährigkeit wurde dann ein halbes Jahr später trotzdem stattgegeben, da vorher meine Großmutter diesen Antrag in weiser Vorraussicht noch unterschrieben hatte. ;)

    - Heute kann man es sich kaum noch vorstellen, aber allein für die Billigung der Beziehung zu meinem Freund (und heutigem Mann) hätte meine Großmutter nach § 180 StGB (Kuppelei) strafrechtlich belangt werden können. Der wurde erst 1973 abgeschafft.


    Grüße, Sabine

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