Brother Innov-is VQ4 im Test

  • Eigentlich sollte die VQ4 gleich nach dem Erscheinen bei mir landen, aber manchmal darf ich bei Testmaschinen auch mitreden und ich hab die Sapphire 85 vorgezogen ^^

    Jetzt muss ich aber ran an die VQ4. Ist schon irgendwie seltsam. Vor sechs Jahren hab ich das Vorgängermodell VQ2 getestet, damals noch als Supertester beim Nähpark. Was sich in dieser Zeit alles verändert hat ...

    Die Maschine aber nicht so sehr, denn technisch gibt es bei der VQ4 nur zwei Dinge, die neu dazugekommen sind. Der Ultraschall-Sensorstift und die Laserführungslinie. Alles andere ist dazugekommenes Zubehör.

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    Ich hab ja nun schon ein paar Tage damit genäht. Und natürlich so meine Meinung. Was mir am meisten auffällt, ist die Tatsache, dass ich mit der Menüführung einfach nicht klarkomme und wohl auch nie mehr klarkommen werde.

    Gut, das kann ich ganz gut ausklammern aber ich habe das Gefühl, ich kann deswegen nicht das ganze Potential der Maschine nutzen.

    Deswegen dachte ich, ich frag mal wieder euch, was ihr so sehen wollt.

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    Das ist mein aktuelles Projekt, bis ich mit dem Quilten rum bin, brauch ich neue Ideen ...

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

  • Anne Liebler

    Hat das Label Produkte - REKLAME hinzugefügt.
  • Tanja, ich habe ja die VQ2 und die V7, ich finde die Menüführung recht einfach, mir liegen die Brother von ihrer Handhabung sehr gut.

    Ist die Menüführung bei der VQ4 denn anders als bei der VQ2?

    Die VQ4 interessiert mich natürlich im Vergleich zur VQ2, aber wenn sie nur um die Laserführung und den Ultraschall-Sensorstift als Neuerung hat, brauche ich nicht zu Updaten, das ist schon ein ordentlicher Mehrpreis.

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  • Ja, ich gebe zu, ich komm mit Brother im Menü einfach nicht klar.

    Die VQ4 ist absolut identisch zur VQ2, es ist nicht mal ein einziger Stich anders. Wirklich "nur" Ultraschall und Laser. Der Mehrpreis wird schon durch das Zubehör aufgefangen, wenn man das alles braucht, lohnt es sich. Für die, die schon eine VQ2 haben, aber halt nicht so, denn meistens hat man ja schon einiges an Zubehör.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Hallo Tanja, vielleicht kannst du mal mehr zu der Laserlinienführung zeigen und ob sich dieses Gimmick in deinen Augen lohnt? Wie kommst du denn mit dem Fusspedal klar und dem Obertransporteur? Ich bin total neugierig auf deinen Input...

    Liebe Grüße
    Maria

  • Zum Laser haben wir ja schon ein Video gedreht. Am Donnerstag will ich dazu ein Live machen und überlege gerade, ob es einen separaten Beitrag wert ist. Ich hatte ja schon zwei Maschinen mit Laserlinie und mir geht es immer so, wenn ich sie habe, weiß nicht genau, wann ich es benutzen soll (oder vergesse es) und wenn die Maschinen weg sind, fehlt es mir dann.

    Aber ich werde auf jeden Fall mal ein paar Bilder machen.


    Das Multifunktionspedal. Ich hab jetzt kein normales zum Vergleich da, aber im Moment finde ich es etwas träge. Immer, wenn ich den Fuß runterlasse und drück, passiert erst mal nichts. Dann muss ich nochmal runter und erneut drücken, dann rast sie los. Weil ich natürlich viel zu stark drücke.

    Ich hab mir auf die Ferse den Rückwärtsgang programmiert und auf das Zusatzpedal die Schere und so habe ich alles, was ich brauche. Echt praktisch, wenn man beide Hände am Stoff braucht. Eigentlich ist das Hauptpedal für mich wie bei meiner Bernina und darum komm ich ganz gut zurecht.

    Ein Problem hab ich aber trotzdem wieder: Die VQ4 ist nicht in meinem RMF Tisch versenkt, weil ich keine Platte dafür habe. Folglich muss ich die Tischhöhe verstellen und dann hab ich mit Fuß und Pedal keinen Platz mehr an der Stelle, wo ich es gerne hätte. Der Multi great hat ja hinten eine Rückwand, die ist dann im Weg. Wäre es meine Maschine, hätte ich aber einen Einsatz und dann würde das wieder passen.


    Der Obertransport. Tja. Ehrlich? Gar nicht meins.

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    Dieses Geschwulst hinter dem Fuß staut mir immer wieder was. Und ich bin eine Näh-Schnecke, nähe also gerne langsam. Dann quietscht das Transportband.

    So schade, denn er transportiert wirklich richtig gut und die verschiedenen Sohlen sind so praktisch. Die Wolle oben hab ich ja auch mit dem OTF aufgenäht, da ist die Kordelführung dabei. Er transportiert auch gut vom Anfang weg, obwohl das Band ja erst hinten greift.

    Mir fehlt ein integrierter Obertransport mittlerweile echt. Auch wenn es zwei verschiedene Systeme sind und manchmal die separaten besser sind, ich schätze die Möglichkeit, einen kleinen Zusatztransport aktivieren zu können und trotzdem noch einen normalen Nähfuß dran zu haben.

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    Hier war er echt super, die Kantenführung hat perfekt gepasst.

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    Aber die Sohlen sind halt megabreit.



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    Und man muss immer reichlich Platz haben, um bei einer Runde anfangen zu können.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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    Hier habe ich den Laser mal gebraucht. Am Nähfuß selbst gab es passend zur Stichposition keinen so richtigen Anhaltspunkt und dauernd auf die Nadel schauen macht mich bei dem versetzten Satinstich kirre. Der Laser zeigt auch an, wenn man die Tendenz zum Schrägstand bekommt.

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    Diese Funktion habe ich tatsächlich an der VQ4 zum ersten Mal benutzt. Im Menü kann man "Nadelposition-Stichpostion" aktivieren. Hilfreich, wenn man die Einstichstelle nochmal kontrollieren will, ohne am Handrad zu drehen. Ich habe hier den Nahtanfang unter den Fuß gelegt und möchte noch etwas korrigieren. Statt den Fuß mit dem Kniehebel anzuheben, drücke ich auf die Nadeltaste.

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    Die Maschine senkt den Transporteur ab, die Nadel geht zur Hälfte nach unten und der Nähfuß hebt sich ganz leicht. So kann man den Stoff unter dem Fuß noch ein paar Millimeter bewegen. Wenn es passt, senkt man die Nadel durch einen weiteren Druck ab.

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  • Lieben Dank Tanja für deine Einschätzungen. Der Obertransporteur wirkt auf dem Stoff tatsächlich sehr wuchtig. Mit dem Fusspedal setzte ich mich bei Gelegenheit nochmals auseinander...

    Liebe Grüße
    Maria

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  • Ich hab mich jetzt doch mal mit dem Ultraschall und dem Laser auseinander gesetzt. Nett, und ich würde es auch benutzen, wenn ich es immer dran hätte, aber ein Grund zu wechseln ist es für mich nicht.

    Die Endposition festzulegen ist vor allem bei Musterstichen praktisch, weil die Maschine das Muster so staucht oder streckt, dass es noch rein passt. Kann aber auch mal schief gehen und das Muster ist danach einfach nicht mehr schön, weil zu stark gestaucht. Für Patchwork ist es zu ungenau, beim Geradstich kann die Lücke schon mal 4 mm betragen.

    Die Breite per Stift anzupassen ist praktisch, aber dafür nähe ich zu wenig Zierstiche und dann sind mir 7 mm auch zu wenig.

    Mit dem Laser kann ich da mehr anfangen, es ist einfach eine gute Orientierung. Allerdings ist mir der Einstellbereich wirklich etwas zu klein.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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    Hier noch die Bilder dazu. Ich wollte eine Kunstlederpaspel an Kunstleder nähen. Es war eh kein Paspelfuß dabei, aber ich hätte zwei in meinem Lager gehabt. Die klebten allerdings an der Paspel und es gab Ministiche. Also auf das Monster gewechselt. Die montierte Sohle hat in der Mitte eine Aussparung, die war perfekt für die Paspel. Transport 1A.

    Da ich durch die große Öffnung aber keine gute Orientierung für die Nadelposition hatte, hab ich doch zum Stift gegriffen. Praktisch.

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    Auch beim Absteppen.

    Da denkt man ja "Warum verstellt sie nicht einfach die Nadelposition?". Klar könnte man das. Hier hab ich aber auch wieder ein Problem. Die Nadelposition wird am Display verstellt, das befindet sich rechts. Ich schau dabei auf die Nadel und dann passiert es mir immer wieder, dass ich während des Tippens am Touchdisplay viele treffe, aber nicht die Plus- oder Minustaste. Koordinationsschwierigkeiten. Da sind mir echte Tasten wirklich lieber.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Mir ist nicht klar, was dieser Stift macht... Könntest du das kurz erklären? (Oder hast du schon und ich hab's übersehen?)


    Danke,

    LG MissPiggy

  • Man kann verschiedene Sachen damit einstellen. Hier gibt’s ein Video dazu:


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    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

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  • Dankeschön.

    Die Laserlinie an sich stelle ich mir z.B. beim quilten sehr sinnvoll vor, aber der Stift überzeugt mich nicht. Kann ja sein, dass das gut funktioniert, aber würde man das in der Praxis tatsächlich nutzen? Finde ich sehr umständlich.


    Das mit der Koordination am Touch Screen kann ich nachvollziehen. Wir haben ein altes Auto mit Tasten am Radio und eines mit Touchscreen. Finde ich während der Fahrt auch unterirdisch zu bedienen.

  • Das ist ja das, was ich auch denke. Es ist schön, aber nicht notwendig. Und meistens merke ich erst, ob ich was brauche, wenn die Maschine weg ist.

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    Ich gebe zu, ich bin beeindruckt. Ich hätte mit Aussetzern gerechnet. Das hier ist ein eher dickes Leder, also für Haushaltsmaschinen. Ich hab es mal geschenkt bekommen und bis jetzt hat nur meine Bernina mehr als drei Lagen davon geschafft. Kleinere Modelle schwächeln schon bei zwei, größere bei drei. Wobei meist nicht das Durchkommen das Problem ist, sondern die Stichbildung. Die VQ4 hat die drei Lagen problemlos zusammengenäht und auch sonst hat alles geklappt, obwohl stellenweise noch Leinen, Klebevlies und Sprühkleber dazu kamen. Nadel war eine 80er Superuniversal.

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  • Was kostet die Differenz zwischen Vorgänger- und aktuellem Modell?

    Ein Linienlaser mit Gehäuse und Ein/Ausschalter kostet komplett 1-5 € je nach Laserfarbe rot, grün oder blau. Eine kleine Befestigung aus dem 3D Drucker nochmal 5 Euro, also vermutlich den Bruchteil dessen was die Maschine kostet. Es stellt sich die Frage, ist dies oder jenes Feature wirklich den Preis wert. Vielleicht bin ich etwas konservativ eingestellt, aber wie oft nutze ich diese Funktionen wirklich. Nach meinen Erfahrungen mit unseren Kundinnen meist so selten, das wenn es benutzt werden soll, jemand bei mir anruft und fragt, ob ich das nochmal erklären könne. Und da ich keine Maschinen verkaufe, empfehle ich doch den eigentlichen Verkäufer zu befragen.

    Ich finde viele Funktionen ganz toll, manchmal bin ich sogar regelrecht begeistert ob des technischen Genies, der das konstruiert hat. Aber im realen Alltag brauche ich es nicht oder so selten, das die Anschaffung nicht lohnt.

    Und wenn ich diese

    Funktion brauche, zum Beispiel die Knopflochautomatik,

    nutze ich eine Maschine die das und nur das kann, in jedem Material, beliebiger Größe und Breite für 50 Euro bei Kleinanzeigen gefunden.


    Ich brauche keine Maschine umrüsten und habe sekundenschnell mein Knopfloch. Man sollte sich wirklich selbstkritisch fragen, brauch dies oder jenes, oder suche ich nur nach einer Ausrede / einem Grund mir eine neue Maschine zu kaufen. Innerer Schweinehund ich höre dich trapsen äh grunzen.:evil:

    m@rtin
    Erbsus Mechanicus Martinui


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  • Wenn man das kauft, was man wirklich braucht, kommt man lange mit einer einfachen Maschine aus. Ich steh auf Spielereien, aber die der VQ4 brauch ich privat nicht.

    Aber zum Laser:
    Nach der Epic 2 hab ich mir einen zum Anbauen gekauft (kostete mich mehr, 3 D Drucker hab ich nicht). Erst war ich begeistert, grün und schön scharf.

    Aber ich hab ewig gebraucht, bis die Linie gerade und auf Position war und beim schnellen Nähen ist die Linie dann wieder weggewandert. Also, wenn Laser dann bitte fest verbaut. Ansonsten lieber lassen.


    Differenz kann ich dir grad nicht sagen, aber das kann man ja schnell nachschauen. Man sollte da wirklich schauen, welches Zubehör von dem Pakte der VQ4 man wirklich bräuchte.

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  • Ja das mit dem Laser hat so seine Tücken. Habe mir vor geraumer eine sehr teure aber auch sehr gute Kappsäge gekauft. Alles gut bis auf den Laser, der war werksseitig falsch eingestellt und nach stundenlanger Einstellen war es dann endlich gut.

    Meine Mutter wollte nach ihrer Pfaff 1199 eine große Maschine mit viel Durchgangsraum zum Patchwork u. Quitten. Ich habe ihr dann die Janome 8900 besorgt, eine der solidesten und perfekt gelagerten Maschinen die ich kenne, aber die hatte weder die ansteckbare Lupe noch ein Laserlineal.

    Diese Features konnte ich dann recht günstig nachrüsten, aber ich gebe zu, wenn man nicht selbst entsprechende Werkstatt hat, ist es nicht ganz so einfach. Vielleicht sollte ich mal einen Nachrüstsatz konstruieren, also Laser Einheit universal mit Nähmaschinen speziellem Adapter für die Befestigung? Glaubst Du, da gäbe es eine Nachfrage für? Preis so ca. 20,- €

    m@rtin
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