20 Jahre Hobbyschneiderin - und es wird niemand kommen

  • Wir mögen lieber Wald und Berge. Zuletzt letzten Spätsommer Harz. Wo müssen wir Pottrandler dann klischeegerecht eigentlich herkommen?^^

    Der klassische Ruhrpott ist überall da, wo Steinkohle gefördert wurde. Nördliches Ende ist die Lippe (streng genommen wohne ich im Münsterland, auch wenn mein Wohnort zum Ruhrgebiet gezählt wird).


    Ich kenne auch sehr viele die in den Bergen Urlaub machen, der Frühjahrsklassiker ist in meinem Umfeld trotzdem die See (also Wandern im Spätsommer/Herbst und Skilaufen im Winter, aber Frühjahr zumindest Wochenendtrips auf Inseln oder in den Bereich Gretsiel).

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • Mama ist gerade fleißig und räumt den Kühlschrank aus und putzt. Ich lese ihr live eure Posts vor. Seid vorsichtig, was ihr schreibt. Ich lache mich derzeit checkig über so manches Erlebnis von euch. Ihr tut sooo gut!

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  • Nachdem hier (MV) Heerscharen von Touristen vorrangig aus NRW eingefallen sind, wurde durch die Landesregierung gestern reagiert:

    Auf Nachfrage: Auch Dienstreisen nach MV sind betroffen, sofern der Reisende kein Belieferer für Verkaufsstellen des Einzelhandels ist, die im Erlass nicht von den Schließungen betroffen sind. Vertreter bleiben also ab sofort auch draussen. Oder drinnen.


    Quelle: Weitere Maßnahmen der Landesregierung gegen Corona-Ausbreitung in MV, Nr. 62/2020, Staatskanzlei

    Absolut richtig so. MV ist ja bislang noch mit einem blauen Auge davon gekommen, was die Fallzahlen angeht und ich wünsche euch, dass es auch so bleibt.

    Hier in Ba-Wü sieht es ja leider anders aus.

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  • Sorry, Mädels und Burschen, aber meine two Cents müssen mal raus.

    Nach der neuesten Studie (Mathematik und immer mit div. Annahmen gerechnet) aus England und wie Prof. Dorsten, DER deutsche Virologe sagte, hochverzweifelten, aber seeehr ernst zu nehmenden Studie, wurde erforscht, was zu tun ist, damit alle Virus Patienten bei Bedarf beatmet werden können, sprich Fälle entsprechend reduziert werden und nicht die Situation wie in Italien eintritt. Ergebnis: Schulen, Universitäten für 5 MONATE!!! schließen. Dann Maßnahme lockern, woraufhin Fälle wieder ansteigen, dann wieder ne Zeit schließen, usw. Das Ganze über ca. 2 Jahre. Natürlich zusätzlich Isolation Erkrankter und Gefährdeter. In Deutschland sei die Situation ein klein wenig besser als in England)


    Fazit: Impfstoff muss her!!!!! Das Einzige was wirklich helfen würde und machbar ist. Dazu müssen die strengen Regeln der Genehmigungsverfahren unbedingt gelockert werden. Und vorab natürlich geforscht werden, was das Zeug hergibt.


    Quelle:

    NDR Podcast (tägl. Interview mit Dr. Dorsten, der diese Studie heute morgen erst erhalten hat und selber noch nicht 100 % verstanden bzw. überprüft hätte.)


    Bin gespannt auf die Ansage unserer Kanzlerin heute Abend.


    Nur mal so:

    Bisherige Corona Todesfälle WELTWEIT nach meiner Info ca. 8.000.

    Todesfälle in Deutschland pro Jahr wegen sonstwas ca. 850.000.


    Wenn ich über 70 Jahre alt wäre, würde ich vermutl. auch lieber auf Risiko gehen nicht beatmet zu werden, als in Isolation zuhause leben zu müssen -2 Jahre oder wie???? Und ich würde nicht wollen, dass wegen mir eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst wird. Heftige, ethische Fragen tun sich auf. Hat jemand die vermeintlich störrischen Alten gefragt, was die eigentlich für sinnvoll halten? Der Ton über die Alten ist auch schon rauher geworden. Der Konflikt zw. Rentnern und den die Renten zukünftig finanzierenden Jüngeren wird zusätzlich angeheizt.


    Im Moment bin ich echt froh noch nicht die 60 überschritten zu haben. Diskrimminieren kann man mich dann später.


    Was ich auch noch denke: Hätten wir es mit einem Virus der Gefährlichkeit z. B. von Ebula zu tun, würden (leider nur fast) alle auch wirklich zuhause bleiben (dafür aber viel extremer horten).


    Was meint Ihr?


    LG,

    Tiane

  • Wir tun es für die jungen Behinderten, die jungen Asthmaerkrankten, die jungen Risikopatienten genauso wie für die älteren Menschen, die Transplantierten, die durchaus jung sein können.
    Wie wir uns jetzt gegenüber den Schwachen verhalten, daran soll man uns als Menschheit messen.

    Für mich darüber eine Diskussion zu führen ist ohne Frage falsch. Jeder hat eine Oma, eine Mutter oder Vater, einen Ehemann oder Ehefrau, einen Sohn oder Tochter, die sie nicht verlieren möchten. Ich halte die Isolation schon aus. Ich habe mich gerade mit dem Thema "lebensunwertes Leben" auseinandergesetzt, d. h. "Euthanasie". Wenn ihr Zeit habt. Lest Ernst Klee.


    Btw..ich habe mit meinen Eltern gesprochen, das ich nicht beatmet werden möchte. Meine Patientenverfügung liegt leider in Lübeck. Meine Eltern haben ebenso eine Patientenverfügung. Ich habe meine Dinge geregelt, schon lange und soll es so sein, dass ich durch diesen Virus sterbe, dann ist das so. Dennoch wünsche ich mir etwas anderes.


    Ich möchte viele von euch noch persönlich kennenlernen.

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  • Diskussionen zu führen halte ich grundsätzlich für richtig.


    Ein Steuerberater meinte: Dann müsse man aber auch die Suizide wegen wirtschaftlichen Zusammenbruchs bzw. Isolation gegenrechnen.

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  • Ok, bleiben wir bei der Mathematik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber auch weiteren Fakten. Gehen wir weiter davon aus, dass die Zahlen aus China stimmen. Da haben sich in den letzten beiden Tagen jeweils nur noch eine Person neu infiziert.

    Erstens müssen nicht alle infizierten Patienten behandelt oder gar künstlich beatmet werden. Also ist diese Voraussetzung der englischen Studie, so sie denn so ist, schon mal sehr seltsam - ich persönlich sage einmal Quatsch.


    Das Virus macht zwei Probleme: für die Risikogruppen hat es entgegen der meisten anderen Viren eine weit höhere Sterblichkeitsrate - wenn man nun Viren betrachtet, die beim Rest relativ gut hinnehmbar sind.

    Das größte Problem ist aber der Infektionswege. Menschen sind schon infektiös, wenn sie noch keinerlei Symptome haben, es gibt auch eine relativ große Gruppe an Menschen, die eben die Krankheit durchleben, aber keinerlei Symptome zeigen, vor allem Kinder. Kinder können aber nicht alleine gelassen werden und das ist eben auch das Böse an dem Virus.


    Wir benötigen eine Grundimmunisierung, man sagt das ist gegeben wenn 70% vom Virus infiziert wurden. Gleichzeitig steht dem gegenüber, dass man REIN STATISTISCH "nur" eine Sterblichkeitsrate von aktuell 0,3 % in Deutschland über rund 4 % in China bis hin zu wohl fast 7% in Italien hat.

    Brutal könnte man nun rein mathematisch sagen egal, lass sollen sich alle deutschen nacheinander anstecken, es überlebt immer noch ein ganz großer Teil der Risikogruppe.


    Natürlich muss man da dann untersuchen, warum aktuell die deutsche Sterblichkeitsrate so gering ist. Weil vielleicht wirklich das deutsche Gesundheitssystem besser funktioniert als das zusammengesparte italienische? Die komplizierten Fälle zeitlich besser verteilt sind? Steigt das bei uns auch noch an? Die Briten liegen bei der Sterblichkeit aktuell in der Nähe der Chinesen. OK, das britische Gesundheitssystem liegt auch ziemlich am Boden, aber die Chinesen sind da etwas anders aufgestellt gewesen. Also warum sterben in einem Land prozentual so viel mehr Menschen als in einem anderen? In Italien haben wir nicht die Bevölkerungspyramide wie bei uns. Da gibt es prozentual weniger Senioren als bei uns, oder anders herum mehr junge Menschen.


    Fazit: Impfstoff muss her!!!!! Das Einzige was wirklich helfen würde und machbar ist. Dazu müssen die strengen Regeln der Genehmigungsverfahren unbedingt gelockert werden. Und vorab natürlich geforscht werden, was das Zeug hergibt.

    Ich finde die Darstellung, warum es solange dauert sehr interessant. Dass eben im Regelfall erst 2021 der Impfstoff einsatzbereit sein wird.

    Sollen wir nun, um die Grundimmunisierung zu erreichen die Gesundheit von 70% der Bevölkerung riskieren, die infiziert gerade einmal etwas zwischen gar nichts, einer Erkältung und einfachen Grippesymptomen bekommen hätten? Was ist, wenn sich nach einer überstürzten, verkürzten oder sonst wie übel gelaufenen Einführung herausstellt, dass die Impfung üble Folgen für die geimpften hätte? Ich bin nun keiner der Impfgegner. Aber wenn der normale Prüfvorgang außer Kraft gesetzt würde, hätte ich da schon Bedenken. Oder anderes Szenario: Es sind genügend geimpft, aber der Impfstoff zeigt durch das verkürzte Verfahren, dass die Zuverlässigkeit des Impfstoffe doch nicht ausreicht, weil die Dosierung eben nicht richtig eingestellt war. Dann sind wir wieder da, wo wir jetzt sind.

    Klar zu überlegen, ob Risikopatienten schon früher als nach all den Zulassungstests die Impfung bekommen können wie damals bei Ebola ist möglich. Das müssen dann aber die Risikopatienten entscheiden, ob sie das wollen.


    Also ehrlich gesagt finde ich die Aussagen der englischen Untersuchung, wie die Zukunft mit Corona ablaufen wird, schon etwas seltsam. Aber ich bin nun nur ein normaler Mensch, habe etwas Mathe mit bemüht und bin rein statistisch zu meinem Fazit gekommen.


    Wenn man nun so einem Worstcase annimmt, warum versucht man dann nicht die beiden Gruppen zu trennen? Also Risikogruppen in einem sicheren Bereich, Kinder weit ab davon, dass von denen zu den Risikogruppen keine Gefahr ausgehen kann und der Rest lebt normal weiter, infiziert sich. OK, dadurch für eine Zeit höhere Krankheitsausfälle bei der Arbeit, aber immer noch besser, als alles über Monate ruhen zu lassen. Bis zum Erreichen der Grundimmunität und/oder eines sicheren Impfstoffs. Ok, ist auch nur theoretisches Herumspinnen, aber vom rein mathematischen Hintergrund praktikabler, als was da aus England kam. Das rein Menschliche ist da natürlich nicht mit dabei.


    Ich bin nun gespannt, was deutsche Virologen dazu sagen.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Naja Italien ist ein paar Wochen "voraus", ob die Sterblichkeit in Deutschland in paar Wochen immer noch so niedrig bleibt wird sich erst zeigen. Wird auch davon abhängig sein wie gut und wie koordiniert jetzt vorgegangen wird. Da hat Deutschland aber mEn ein wenig Aufholbedarf, sorry to say...

  • Man muss bei der Sterblichkeitsquote vor allem das Testverhalten in den verschiedenen Ländern betrachten. Hier wird extrem viel getestet, Massen an asymptomatischen Leuten, bei denen immer wieder positive Befunde auftauchen. In Italien zB werden nur erkrankte Personen getestet, keine Kontaktperson etc. Das ist ein deutlicher statistischer Bias.

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    • Offizieller Beitrag
    Zitat



    Das Virus macht zwei Probleme:

    das Virus hat ein Problem:

    die Uneinsichtigkeit der Leute!

    Gestern Abend in Berlin-Westkreuz... ein Umschlagplatz im ÖPVN

    Coronaparty von Jugentlichen YOLO alle lagen sich in den Armen und tranken aus der selben Flasche...manchmal kann man gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte

  • rufie: 'Bei Bedarf' hast Du evtl. überlesen??? Also nicht alle Infizierten und auch nicht alle Hospitalisierten müssen beatmet werden.


    Warum es nicht möglich ist den Risikogruppen eine (am liebsten Luxus)-Isolation zu geben bis die erforderliche Anzahl Infektionen der anderen mit 60 - 70 % Infizierten durch ist, habe ich mich auch gefragt????

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  • @ Nanne: Vielleicht auch ein Lernprozess.

    Vorgestern Spielplatz gerammelt voll. Gestern habe ich nur noch je 1 Mutter mit 1 Kind auf Spieplätzen gesehen. Heute keine.

    Gemütliches Mittagessen aller Generationen bei dem herrlichen Wetter im Biergarten sah ich aber heute noch. Ist bis 15 h erlaubt.


    Coronaparties haben nichts mehr mit Lernen zu tun, klar. Früher gab es Ähnliches sogar mit HIV.

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  • Mich hat die Rede unserer Bundeskanzlerin beeindruckt. Sie vermittelt gut, was zu sagen ist und sein muss. Es muss schwer sein, solche Entscheidungen für 80 Mio Menschen zu treffen und treffen zu müssen. Es ist eine enorme Verantwortung und letztlich lernen wir derzeit unheimlich viel dazu.

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