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Patchworkstücke freihandquilten

  • Guten Morgen ins Forum,


    um mal irgendwann gut im Freiandquilten mit der Maschine gut zu sein, übe ich es im Moment recht viel.


    Dazu nähe ich aus z.B. alten Jeans zunächst als Patchwork-Quadrate zum ca. 30 X 30 cm zusammen.


    Die möchte ich dann freihandquilten mit einer NX 600 (Brother).


    Ich habe den Transporteur versengt und Stichlänge und -breite auf 0 gestellt. Der Stopf-(Quilt)fuß ist angebracht.


    Nähfusshebel ist unten. Nähfüsspressdruck oben am Rad auf 1 gestellt.


    Wenn ich nun loslege habe ich das Problem, dass der Platz zwischen Stoff und Nähfuss gerade an den Patchworknähten (also da wo die Jeansstücke aufeinanderkommen) nicht mehr reicht, um das Stoffstück frei bewegen zu können. Dadurch hakt nun die Freihandbewegung beim Nähen und das Freihandmuster bekommt eine unschöne Delle.


    Als ersten Versuch, etwas dagegen zu tun, habe ich oben an dem Füßchen ein Gummiband drumgewickelt, damit der Fuss etwas höher kommt. Das habe ich mal irgendwo im Forum gelesen. Aber das reicht leider nicht.


    Ich denke irgendwie, müßte ich die Fusshaltestange höher eingestellt bekommen. Das ist zumindest meine Idee.


    Wie macht ihr das bei dicken Stofflagen mit dem Freihandquilten?


    Ich freue mich auf eure Hilfe.


    Herzliche Grüße
    Schneidy

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Wenn du normalen Baumwollstoff nimmst, gibt es keine Probleme mehr an den Nähten. Dass es jedoch bei Nähten in Jeans zu dick wird kann ich gut nachvollziehen.
    Ich nehme zum Üben günstigen Baumwollstoff bzw. Reste und dazwischen Dacron-Watte. Da habe ich mit den von dir oben genannten Einstellungen keine Probleme. (Das Gummiband habe ich neulich abgemacht, weil es dann doch unnötig war. :))
    Weiterhin hilft es Handschuhe mit Gumminoppen zu verwenden. Außerdem verwende ich noch den (teuer erworbenen) Anschiebtisch.

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  • Ja, Crusadora,


    natürlich hast du recht. Wenn ich dünneren Stoff nehme, habe ich das Problem nicht.


    Ich suche jedoch gerade eine Lösung für das Freihandquilten dickerer gepatchter Stofflagen.


    Ich hoffe, es gibt auch dafür eine Lösung.

  • ich glaube, dann hilft Dir ein Quiltfuß der in der Höhe verstellbar ist. So etwas z Bsp., den habe ich. Es gibt ihn für versch. Maschinenmodelle, am besten würde ich, wenn das für Dich in Frage kommt, bei einem Händler anrufen oder hinfahren und Dich beraten lassen. Er schwebt quasi über dem Quilt, ist also nicht so ein Fuß mit Sprungfeder...



    http://www.naehwelt-flach.de/Z…N3lv8aJis8CFRSNGwodBb0MZw


    Die Kombi Jeanspatchwork und freihandquilten ist ungewöhnlich, kann ich mir aber sehr gut vorstellen!!!


    Die kniffligsten Stellen sind oft die Nahtkreuzungen, auch wenn man "normalen" Stoff nimmt... wenn man nun ausgerechnet Jeans nimmt...


    An sich ist die Dicke des Quilts nicht so ein Problem, denn die Füllwatte bietet kaum Wiederstand und man kann den Quilt trotzdem gut führen... aber halt die Nähte! und die sind bei Jeans ja sehr bollerig...


    Aus einem Jeansnähkurs habe ich den Tipp, die Nähte und Kreuzungen mit dem Hammer ordentlich weich und flach zu kloppen vor dem Nähen ... es funktioniert, vlt. ist das ja auch was für Dich...


    Odet zu Quiltest um die dicksten Nähte herum...


    edit: der Fuß ist zwar von Janome, aber ich habe ihn für meine Privileg gekauft gehabt... die normalen modernen HaushaltsMaschinen sind ja füßchentechnisch meist kompatibel, aber trotzdem muss man schauen: Janome selber hat unterschiedliche Nähmamodelle und daher unterschiedliche Quiltfußsets... das man halt das kompatible erwischt



    LG, Steffi

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

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  • kommt dass Quiltung überhaupt gut raus bei so dickem, gepatchtem Oberstoff?
    Magst Du uns mal ein Foto zeigen?


    'räusper... sei etwas neugierig ;)



    LG, Steffi

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  • Guten Morgen Euch allen,


    vielen Dank Hulabetty für diesen Füßchenvorschlag. Sind die denn in der Länge unterschiedlich oder variert nur die Form? Oder kann man die drei unteren Fußteile in unterschiedlicher Höhe an die Führung anschrauben?


    Für die Stickversuche habe ich eine normale 90 er Jeansnadel und Stickgarn genommen.


    Grund für die Ideen, es mit Jeans auszuprobieren, waren Bilder im Netz von Jeanspatchworkdecken, meist auf amerikanischen Seiten. Wenn man als Stickgarn eine Kontastfarbe nimmt, sieht man schon die Sticklinien.


    Im Moment bin ich ja noch in der Probierphase. Da versuche ich mich erstens an Resten und langsam auch an so Sachen wie kleinen Kissen, Topflappen, Sets. Natürlich ist Jeans sperriger als dünne Baumwollstoffe. Früher hätte man mich mit Patchwork jagen können. Aber durch Zufall bin ich auf das Freihandsticken aufmerksam geworden und dann irgendwann bei blogs über das Patchworken und Quilten gelandet. Ich habe mir viel angelesen und nun merke ich, es gefällt mir. Besonders die Seite von Leah Day hat mich inspiriert. http://leahday.com/


    Inzwischen hatte ich aber auch noch eine Idee, wie ich meinen Stopffuss angepasst habe: Ich habe einen Fuss mit Plastikschaft zum Befestigen an der Haltestange. Er hat eine u-förmige Aussparung, um ihn mit der kleinen Schraube festzuziehen. Diese U Ausbuchtung habe ich mit einem dünnen Bohrer nach unten hin verlängert. Dabei mußte ich aufpassen, nicht zu viel zu erweitern, denn dann wäre mir die Halterung gebrochen. Da das U jetzt länger ist, kann ich den Fuß insgesamt ein wenig höher anschrauben.


    Herzlichst Schneidy

  • Für mich unterscheiden sich Besticken und Quilten dadurch, dass ich beim Sticken farbliche Muster auf den Stoff bringe - während ich beim Quilten Struktur/Muster durch Höhen und Tiefen in den Stoff bringe - was bei Jeans eher schwierig wird.


    Leah Days Freemotion-Videos sind klasse!!! Finde da aber keine wo sie auf schweren Denim gequiltet hat. Bei dünneren Jeanshemdenstoff kann ich mir das schon eher vorstellen.

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  • Freihandquilten lebt von Speziallösungen ;-)!!!


    Zum Quiltfuß: die versch. Füßchen sind Wechselsohlen, je nach dem was man quilten möchte und mit was man am besten klar kommt... die werden alle gleich befestigt.
    Der Clou ist aber eine Stellschraube mit der man den ganzen Fuß tiefer oder höher schrauben kann. Das geht auch während dem Quilten, man muss ihn nicht abbauen oder so... meist wenn ich an eine dicke Stelle komme drehe ich ihn höher und wenn ich drüber bin wieder tiefer.
    Man muss ja so einen Mittelding finden zwischen: tief genug dass der Stich schön wird aber hoch genug dass es trotzdem schön gleiten kann...


    Leah Day ist klasse!
    Sie quiltet übrigens mit eingeschaltetem Transporteur, reduziert aber Stichlänge und -breite auf null weil sie findet dass dadurch die Stichbildung besser ist... und sie quiltet auch ohne einen "Springfuß".


    Wenn Du Probleme mit der Fadenspannung hast: es gibt Spulenkapseln mit geringerer Fadenspannung extra zum Quilten... man kann auch, wenn man eh eine zweite Spulenkapsel zu Hause hat an dieser testweise rumschrauben...



    LG, Steffi

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

  • Hallo,


    Du hast nun einige Tipps bekommen und eine gute Lösung gefunden.


    Meine Idee wäre in dem Fall: erst die Jeansstücke besticken und dann am Ende nur in geraden Linien quilten. Vorteil die Stücke zum besticken sind nicht so dick und kleiner. Als Nachteil könnte man sehen, dass die Rückseite dann kein Muster hat.


    Außerdem bin ich neugierig und würde gern Bilder sehen ;).

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  • Danke, danke für Eure netten Antworten schon so früh heute morgen.


    Hulabetty, dieser Fuß steht nun wirklich auf meiner Liste. Den werde ich mir definitiv mal anschauen. Danke, dass du ihn so gut erklärt hast.


    Needle, dein Vorschlag ist auch eine gute Idee. Gerade auf Topflappen muss das Muster nicht unbedingt auf der anderen Seite gleich sein. Bei Topflappen nehme ich als Füllung übrigens alte T-Shirts.

    Nein, Faulgraben, Leah Day hat nichts mit festem Jeans gemacht. Sie hat aber tolle Anregungen für Quiltmuster. Ich bin jemand der sich von vielen Stellen anregen läßt und dann kreativ dies und das neu kombiniert. Da sind die vielen Seiten im Netz ein wahrer Fundschatz.


    Ich finde Quiltmuster auch interessant, wenn die Nahtlinie im Vordergrund steht und nicht so sehr die Höhen und Tiefen. Ich denke, hier ist die Vielfalt einfach sehr groß. Und warum nicht einfach rumprobieren, neue Wege gehen.


    Mit den Bildern ist es im Moment ein wenig schwierig. Fertige Teile habe ich gerade verschenkt, die letzten nicht gelungen "Lappen" in den großen Eimer befördert. Warte nun auf "neue" alte Jeans aus meinem Umfeld. Dann werde ich mich wieder ans Werk machen.
    So locker aus der Hand geht das Freihandquilten bei mir noch nicht, aber Übung macht den Meister. Da muss ich halt nur dran bleiben.


    Euch auch so einen schönen tollen Tag heute
    liebe Grüße Schneidy

  • Mit einer Jeansnadel würde ich nicht Quilten, schöner wird es in jedem Fall mit einer Topstitchnadel.



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • Diese Tasche besteht aus Jeansstoffen. Ob das nun gequiltet oder gestickt ist... die Grenzen sind fließend, finde ich. http://planlosi.de/blog/index.…ves/463-Grenzgaenger.html


    Wenn ich es richtig im Hinterkopf habe, habe ich da eine 90er Topstitchnadel verwendet, sowie Quilt-und Stickgarn (FuFu's)


    LG neko

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