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Restesocken - parallel gestrickt

  • Wenn die großen Socken (z.B. Größe 41) fertigt sind, bleibt ja von einem 100g Knäul durchaus noch ein Wollrest. Mir macht es viel Spaß, diese Reste zu verwerten. Dazu teile ich den Rest direkt in 2 gleiche Teile. Je nach Musterrapport geht das nicht immer genau auf, dh es gibt einige Teilstücke, die noch nicht mal einen Meter lang sind. Aber egal - alles wird zu kleinen Knäul gewickelt. Das kombiniere ich gerne mit dem Rest einer Uni-wolle zu verschiedenen Streifen. Damit ich keine unliebsame Überraschungen erlebe, stricke ich dann Kindersöckchen parallel auf 2 Nadelspielen. Ein Beispiel siehe unten. Was macht Ihr mit Euren Resten?
    Viele Grüße
    Margit
    Der Anfang:
    Restesocken_parallel.JPG


    Die Herausforderung: das Vernähen
    Restesocken_vernähen.jpg


    Aber das Ergebnis (hier Gr 34/35) lohnt sich:
    Restesocken_fertig.jpg

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  • hallo,


    also ich stricke meine socken immer parallel. für mich die einzige art, daß beide gleich sind...:pfeifen:. und reste habe ich kaum, weil ich meine wolle selbst spinne und sollte was fehlen, wird nach noch was gesponnen, oder mit einer anderen farbe kombiniert.


    lg


    elke

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  • Hallo Elke - also, selber Wolle spinnen zu können und so nicht auf die Standardknäul angewiesen zu sein, hört sich toll an! Schön,dass Du Dir Zeit dafür nehmen kannst. (Da schwingt jetzt ein bisschen Neid mit, aber es geht halt zeitlich nicht immer alles, was sich interessant anhört.)
    Viele Grüße, Margit

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  • Hallo,
    ich mache es genauso. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, geht es in den Kindergarten zum Kordel drehen.

    LG
    VC-Luna

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  • Hallo,
    ich stricke auch Restesocken. Dann auch parallel, aber keine kleinen sondern trotzdem für mich. Hatte mal die Idee gelesen immer 5 Reihen zu stricken wenn der Rest groß genug ist natürlich. Und damit die Vernäherei nicht ist stricke ich 10 Maschen immer mit doppeltem Faden und schneide dann ab. In der nächsten Reihe dann wieder nur einfädig und in der folgenden Reihe dann den zweiten Faden wieder mitführen. Das geht prima und am Ende muss man nicht mehr vernähen als nach ner normalen Socke. Und die doppelten Maschen fallen nicht auf und man spürt sie auch nicht.
    Viele Grüße von kreativ Barbara

  • astrid : ja, so ein sockenadventkalender ist toll. Meine nichten haben auch einen - meine mutter hat gestrickt, ich habe die zahlen gestickt. Ddr link zur landkust muss bis nach dem urlaub warten.
    @ Barbara: bei mir wurde das mit dem doppelfaden zu dick, werde es mit deiner Erklärung noch mal versuchen. Manchmal reicht der rest für große socken. Sieht auch toll aus. Mein schema ist meist 3 oder 4 reihen bunt, 1 reihe uni und fersen und spitze.
    Gruß Margit aus Südfrankreich

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  • So sieht übrigens meine momentane Restesammlung aus - sortiert in Deckeln von Kopierpapierkartons.
    DSC_0002.jpg


    astrid : da ich jetzt wieder zu Hause mit stabiler Internetverbindung bin, konnte ich mir den Mützchenadventkalender in der Landlust auch mal anschauen - wirklich niedlich.
    Barbara : habe deinen Tip noch im Urlaub ausprobiert, als leider der Faden dann doch werksmäßig einen Knoten hatte, den ich raus geschnitten habe. Hat prima geklappt, hält gut und ist kaum sichtbar. Allerdings habe ich den Eindruck, ich brauche etwas mehr Faden für diese Methode, verglichen mit den simplen Vernähen. Daher ist das wohl für die kleinen Reste (siehe Knäul oben) nicht so praktisch. Teilweise reicht das nur für 2-3 Reihen. Aber für's Verarbeiten von größeren Resten oder mittendrin in einem uni Stück sicher eine tolle Sache. DANKE!
    Viele Grüße
    Margit

  • Hallo,
    ich stricke auch Restesocken. Dann auch parallel, aber keine kleinen sondern trotzdem für mich. Hatte mal die Idee gelesen immer 5 Reihen zu stricken wenn der Rest groß genug ist natürlich. Und damit die Vernäherei nicht ist stricke ich 10 Maschen immer mit doppeltem Faden und schneide dann ab. In der nächsten Reihe dann wieder nur einfädig und in der folgenden Reihe dann den zweiten Faden wieder mitführen. Das geht prima und am Ende muss man nicht mehr vernähen als nach ner normalen Socke. Und die doppelten Maschen fallen nicht auf und man spürt sie auch nicht.
    Viele Grüße von kreativ Barbara


    Auch ne gute Idee! Ich sitze hier gerade über der Restekiste und überlege ob ich mir mal nach dieser Art ein Zauberknäuel oder zwei gleich gemischte draus mache. Hat da jemand/in Langzeit- /Wascherfahrung mit?


    http://www.cutoutandkeep.net/projects/make-a-magic-yarn-ball

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  • Hallo!


    Jutta : das ist eine tolle Art, zwei Knäuel miteinander zu verbinden. Das werde ich auch mal bei meinem derzeitigen Projekt ausprobieren. Danke!


    LG Tina

    Jeder Tag in meinem Leben ist ein weißes Blatt, das nur darauf wartet, beschrieben zu werden ...

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  • UWYH - eine interessante Entdeckung im Forum. Bin ja noch nicht so lange dabei, und finde immer wieder tolle Anregungen. Habe überlegt, ob das auch bei Wolle, insbesondere Sockenwolle funktioniert. Denn die Erfolgsmeldungen folgen sicher nicht so schnell wie beim Nähen, zumindest wenn ich anschaue, wie produktiv Ententante ist. Ein neuer Post, und direkt mehrer neue tolle Werke. Ich versuchs einfach mal. Zumal so viele tolle Tips kommen.
    Also, die Kistchen mit den kleinen Knäul habe ich ja weiter oben schon mal gezeigt - ein ähnliches Prinzip wie auf dem Video, das quaset verlinkt hat. Außerdem habe ich noch folgendes im Fundus:
    Vorrat 2.jpg
    Bis zum Ende des Jahres möchte ich möglichst viel davon verarbeiten. Erster Plan von vor ein paar Tagen: Babysöckchen (für eine Kollegin, die einen Sohn erwartet).
    Materialauswahl - Blautöne
    Babysocken 1_Materialauswahl.jpg


    Und das ist dabei gestern rausgekommen (Rohzustand, ohne Vernähen, mit "Rest vom Rest")
    Babysocken 1-Rohzustand.jpg


    Jetzt fehlen noch die Bändchen und das Bügeln.
    Viele Grüße
    Margit

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  • Hier spielen die Wollreste quasi Nachlaufen! Danke für den Tipp.


    Hier gibt es auch eine interessante Variante seine Wollweste zu verwerten
    https://youtu.be/ycZruF7dflc


    Das will ich ausprobieren! Dazu habe ich mir folgende Reste ausgesucht.


    Restesocken 2_Material.jpg
    Zusammen sind das 55g, d.h. es sollte für Kindersocken ca. Größe 33/34 reichen. Dazu habe ich 56 Maschen angeschlagen, allerdings anders als im Video erst nach 8 Runden im Bündchenmuster mit der Verfolgungsjagd begonnen. Anfangs war ich skeptisch. Denn meistens stricke ich beim Kaffeeklatsch oder beim Fernsehen - also eher im Autopilotmodus. Ob ich da den Wechsel zwischen Knäul verpassen würde? Nach den ersten Zentimetern kann ich sagen: bisher klappt es prima. Und man hat wirklich keine "Spannfäden " zwischen den Reihen (sind ja auch Spiralen und keine echten Ringel). Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
    Die lila/pinken Babysöckchen vom letzten Beitrag sind übrigens fertig geworden:
    Babysöckchen 2_fertig.jpg


    Schönen Sonntag noch,
    Margit

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  • Danke, Wuegirl, für den Hinweis. Habe es mal mit Löschen und neu Einfügen versucht.
    Auf meinem Bilschirm sieht es jetzt OK aus - hoffentlich bei anderen auch.
    Schönen Abend noch
    Margit

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  • Das spiralige Nachlaufen hat auch für den Rest der Socken funktioniert! Nur der "Boden" der Ferse (ich mache eine Herzchenferse) ist nicht gestreift sowie ein Stück der Spitze. Manchmal habe ich mich dann doch selbst eingeholt - aber es war einfach, wieder richtig zu starten. Das ist wirklich eine tolle Sache, wenn man einreihigen Farbwechsel will. Ich werde das sicher noch einmal mit Farben ausprobieren, die sich nicht so deutlich unterscheiden. Einziges klitzekleines ABER. Ich hatte den Eindruck, dass sich der Sockenfuß in sich etwas verdrehte. Erinnerte mich ein wenig an die Billig-T-Shirts ohne Seitennaht, die sich ´nach dem Waschen etwas verdrehen. Nach dem Bügeln merkt man das nicht mehr.
    Hier das Ergebnis: Größe 34/35
    Restesocken 2_fertig.jpg


    Als nächstes möchte ich noch einmal Baby Fäustlinge stricken. Mal sehen, wie weit ich heute beim Fußballgucken so komme.


    Eine Kollegin hätte gerne für ihren Sohn Söckchen aus reiner Baumwolle - hat jemand damit Erfahrung? Die "lömeln" nach der Wäsche doch eher aus, oder? Also von vorneherein etwas enger stricken?
    Viele Grüße
    Margit

  • der Dreheffekt ist logisch, die Begründungkann ich dir jetzt nicht bieten, aber in irgendeinem Blog -ich glaube tichiro- war dasmal erklärt


    mach keine Socken aus reiner Baumwolle, frisch aus dem Trockner is alles ok, nach 2 Std kannst sie deinem Mann anziehen, hab versucht das mit Zopfmustern in den Griff zu bekommen, dann sind sie anfangs fast zu eng. Bei aller Liebe zu Naturfasern, die Polybeimischung bei sockenwolle macht Sinn.

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