Berufsbekleidung

  • Oh, ich finde Uniform, oder Corporate Fashion total toll! Ich habe ja auch als Kind Schuluniform getragen und es absolut praktisch. Man steht dann auch nicht jeden früh vorm Schrank und überlegt, was soll ich denn anziehen. Es spart auch übrigens Geld. Mein Schrank ist rappelvoll und geht nicht mehr zu, trotzdem habe ich nichts anzuziehen. Und ehrlich gesagt, nicht jedem Kollegen und nicht jeden tag gelingt die Kleiderwahl :p


    In Russland ist in der Tat Corporate Fashion/Uniform viel stärker ausgeprägt als hierzulande. Von Schlitzen bis zur Hüfte und Ausschnitten bis zum Bauchnabel habe ich zwar nicht viel gemerkt ;), aber ein bisschen sexy darf es schon sein. Dieses Jahr habe ich für meine Schwester einen Businessrock nähen sollen, feiner Wollstoff, antrazitfarben, dezenter Schlitz. Sie hat einige davon, in verschiedenen farben, und dazu die Oberteile. sieht akkurat, fraulich und immer passend aus. fand ich toll und bin dabei auch für mich eine Businnesgarderobe zu überlegen. Stoff habe ich schon dafür - 8 m Wollfischgrat, für eine Hose, einen Rock, ein Etuikleid und einen Blazer... Aber die Pläne dafür sind schon, ähm... 3 Jahre alt :rolleyes:

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  • ich finde es auch gut - selbst die großen Landwirtschaftsbetriebe verpassen ihren Mitarbeitern immer häufiger einheitliche, recht hochwertige Arbeitsbekleidung, gerne mit Betriebslogo drauf.
    Selbst aufm Traktor oder im Stall mag man als Chef die Leute nicht mehr mit zusammengesuchten alten Klamotten sehen ;)...


    ...und die dadurch geförderte "incorporate identity" wirkt sich auf auf die Arbeitsmoral allemal positiv aus....

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Einheitliche Berufskleidung? Das dient einzig und allein dem Kunden den Mitarbeiter der Firma als solchen problemlos zu erkennen. Ist für die Firma durchaus praktisch. Ob sich das auf die Motivation oder Moral der Mitarbeiter auswirkt, wage ich deutlich zu bezweifeln. Bespiel: Baumarktpersonal, Verkaufspersonal in Discountern - Liste läßt sich fortsetzen. Die Arbeitsmotivation eines Menschen ist von vielen Faktoren, wie Klima und Atmosphäre im Betrieb, Umgang miteinander, letzendlich von der Bezahlung und nicht ausschließlich von der CI abhängig.


    Einheitliche Kleidung gefällt mir gar nicht, wenn ich sie in einer Firma tragen müßte, wäre das für mich ein Grund dort nicht anzufangen oder die Firma zu wechseln. Ich mag' jeden Tag das anziehen, wonach mir ist und nichts, was ich vorgeschrieben bekomme.

    :kaffee:Gruß aus Franken

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  • Einheitliche Berufsbekleidung ? Fehlt nur noch eine Nummer hintendrauf .
    Ich bin Anarchist, ich trage nicht mal eine Schürze in unserer Nähwerkstatt.


    Doris

  • Einheitliche Berufsbekleidung ? Fehlt nur noch eine Nummer hintendrauf .
    Ich bin Anarchist, ich trage nicht mal eine Schürze in unserer Nähwerkstatt.


    :applaus: genauso denke ich auch.... einheitliche Kleidung - Uniform- hat für mich etwas von " du bist Betriebseigentum"... wobei natürlich z.B. funktionelle Kleidung manchmal halt nötig ist... wie OP Kleidung das ist die Ausnahme ! Ansonsten ist mir Individualität sympathischer

    :herz: lichen Gruß
    Sigrid

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  • also ich sehe das mal aus Kundensicht. Mir ist es angenehm, wenn ich das Hotelpersonal erkenne. Genauso in einem Laden. .... bei Gericht .... im Flugzeug .... der Bahn. ...Polizei, Feuerwehr .... In der Pflege/Krankenhaus ist das eh normal. Warum soll dann da diese Uniform nicht mit Bedacht ausgewählt werden? Nicht jede Berufssparte hat Narrenfreiheit bezüglich ihrer Kleidung. Jede Olympiamannschaft bekommt auch eine neue "Uniform".


    Betriebseigentum? .... ich bin abhängig Beschäftigte. Na und? Einheitskleidung haben wir nicht, es sei denn T-Shirt, Jeans und Sweatshirt zählt dazu. Es gab aber schon in einer Abteilung mit durchgehender Pflege die Überlegung wenigstens einheitliche Überziehshirts anzuschaffen. Vorteil: robust, hygienisch, werden im Betrieb gewaschen. Die individuelle Bekleidung ist nach Feierabend noch intakt, da dienstlich ungenutzt.


    Nebenbei: ich hatte mich mal mit einer Diakonissin unterhalten. (Diese dürfen ja Normalkleidung tragen, falls sie wollen.) Ihre Berufskleidung macht sie frei. Kein überlegen mehr, was sie anziehen soll. Kein Zwang sich mit Mode zu beschäftigen. Man erkennt sie sofort. Sie muss nichts erklären.


    Ähnliches sagte mir demletzt ein Handwerker. Er geht lieber in seiner Kluft in Freilandmuseen und ähnliches. Da wird er immer zuvorkommend behandelt und bekommt so zu sehen, was ihn interessiert und die Fachleute unterhalten sich bereitwillig mit ihm.


    Grüße Doro

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

  • Ich begrüße Einheitskleidung sehr, denn ich finde, sie stärkt das "Wir-Gefühl" und sieht einfach sauberer aus. Bei uns gibt es Poloshirts, Hemden, Sweatjacken zum Drüberziehen, sowie dünne und dicke Westen.
    Wir haben also für alle Fälle etwas und die Kleidung wird ganz selbstverständlich getragen, obwohl es dafür keine Pflichtanweisung gibt. Die Kleidung ist ein "Angebot", lediglich zu bestimmten Gegebenheiten ist zumindest das Polo erwünscht.


    An Bürotagen trage ich meine Privatkleidung, bei Kundenterminen versuche ich schon Geschäftskleidung oder zumindest eine Bluse zu tragen. Klappt nicht immer, wird aber toleriert.


    Ich finde es aber sehr praktisch Arbeitskleidung zu besitzen, denn das schont meine Kleidung... Ich stoße mir zb häufig Löcher auf Gürtelhöhe ins Shirt, weil ich am Schreibtisch "reibe". Bei einem guten privaten Teil sehr ärgerlich, bei Arbeitskleidung störts mich nicht so sehr... Man bekommt ja neue wenn die alte kaputt ist ;)


    Übrigens durften wir selbst aussuchen, welche Teile wir wollen und dann wurde anhand von Musterteilen demokratisch abgestimmt, welcher Typ es wird. So waren alle zufrieden. Einzig den von uns vorgeschlagenen Firmenschlafanzug, sowie den Firmen-Stringtanga haben wir leider nicht genehmigt bekommen :D

    LG,
    Vanilia

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  • firmenkleidung hat in bestimmten bereichen ja auch schutz- bzw. sicherheitsaspekte. bei uns haben die werker (= mitarbeiter am fließband) in bestimmten bereichen brandhemmende kleidung (zB langarmjacken) an, damit die verletzunsgefahr durch schweißroboter etc. verringert wird.

  • Also ich fänd in meinem Job Arbeitskleidung total doof.
    Im Prinzip finde ich es sinnvoll und wäre dafür, jedem Menschen, der irgendwo arbeitet wo viele Kunden kommen, Betriebskleidung anzuziehen. Angefangen vom Busfahrer bis zum Verkäufer im Kaufhaus.
    Es muss ja nicht gleich eine komplette Uniform sein, es reicht ja eine Weste oder so.


    In meinem Job gibts auch eine "Uniform", die heißt aber Anzug und Kravatte. Würde jetzt der Chef für alle Betriebskleidung kaufen, wäre das schon irgendwie komisch. Vor allem, da die meisten nie Kontakt nach außen haben.

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