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„Halo for assholes“ oder „Der moderne Heiligenschein“

MBMA Wahl und Realität


Die Bundestagswahlen stehen an. Kandidaten, amtierende Politiker, Kasper samt reisewilliger Claqueure Anhängsel sind auf Wahlkampftour in der Republik. Und tatsächlich, vereinzelt versammelt sich Klatschvieh und jubelt den künftigen und derzeitigen Lenkern zu.


Wenn man vor Jahren noch dachte, Wahlprogramme oder verkündigte politische Ziele können nicht inhaltsloser sein, wird man in diesem Jahr eines Besseren belehrt. Nichts. Gar nichts. Es wird durch regierende Parteien nicht mal versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben, indem man Fehler in der politischen Arbeit der letzten Jahr zugibt oder gar Besserung gelobt. Kackfrech aussitzen ist die Devise.


Andere Parteien geben offenbar bereits vor der Wahl auf. Zum Beispiel bei der FDP. Slogans wie „Schaffe, schaffe, Datenhighway baue“, „Es heißt Fahrzeug nicht Stehzeug“ oder „Straßen sanieren. Damit neue Unternehmen den Weg ins Land finden.“ fordern einen Facepalm heraus. Sorry, FDP, so habt ihr vermutlich bereits im Vorfeld verkackt – das sind nicht mal drei Prozent!


Wieder andere Parteien können immerhin das Wort „Polemik“ ziemlich variantenreich schreiben und vor allem auf bunten Bildern darstellen, auch wenn sie offenbar aktuell mit Immunitätsproblemen der Führer Führung kämpfen und in der Summe nicht nur im Wahlkampf alt aussehen. Schlimm, dass vorhersehbar ist, dass die Damen und Herren mit teils mangelhafter Bildung und zweifelhaften Zielen (so es nicht nur Polemik ist) vermutlich sicher in den Bundestag einziehen werden. Und regieren wollen. Wollen.


Die Arbeiterpartei hingegen verspricht zum x-ten Mal, sich um die Belange des kleinen Mannes zu kümmern. Stimmt, groß ist der Herr Kandidat ja wirklich nicht. In jeder Hinsicht. Aber wie man abkassiert, hat er in den letzten Jahren manifest bewiesen. Die Altersarmut abzuschaffen muss er sich nicht auf die Fahnen schreiben, das ist ja bereits erledigt. Zumindest bei ihm selbst. Schon lange.


Über die amtierende Kanzlerin müssen wir nicht reden. Sie wabert im Dunst des Vergangenen, umgeben von Mautlügnern und anderen Jüngern, die bei einem Teil des Stimmviehs Volkes in letzter Zeit mehr als verkackt haben. Legendär und durchaus mit Volksfestcharakter waren die unter anderem die Auftritte des Bundesjustizministers in Zwickau.


Auch legendär, aber ganz still, leise, ohne Konsequenzen und vor allem medienfern im hintersten ruhigen Kämmerlein könnte die Aufarbeitung des diesjährigen G20-Gipfels in Hamburg erfolgen, bei dem zu viele Polizisten einfach mal verheizt wurden und testweise die Anarchie ans Ruder gelassen wurde.


Gewöhnt euch an solche Bilder. Oder wählt.


Zwischen Pest und Cholera.


Quo vadis, Deutschland.


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