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Beiträge von Sporcherin

    So, Frau Spo hat Papierschnipsel produziert .... und kam dabei der Lösung des Denkknotens etwas näher.


    Die Tasche bekommt einen Innenkörper mit Reißverschlußtasche an der Hinterwand, der in den Außenkörper, an dem Klappe und Seitenteile sind, eingesetzt wird. Das ist einfacher als, wie zunächst gedacht alles ineinander zu schachteln. Auch weil ich mit dieser Methode bei offenen Taschen gute Erfahrungen gemacht habe.


    Entwurf 2 Schnittplanung Tasche.jpg


    Nun mache ich mich auf und drehe eine Runde mit dem Möppelgetier um mir frischen Wind um die Nase wehen zu lassen, vielleicht wird dann das Oberstübchen auch vom Denkmüll befreit. :pfeifen:


    Vielen, lieben Dank, Zuckerpuppe


    Das war das erste, was ich gemacht hatte, war ein Papiermodell im Miniformat (Steichholzschachtelgröße) und dann gingen die Fragezeichen los. Das in Originalgröße zu machen, ist natürlich viel zielführender.


    Die kleine Tasche vorne wird pfriemelig, das ist klar - also vorher drauf nähen. Schon mal ein ? weniger. :biggrin: Fluchen werd' ich wahrscheinlich trotzdem ...


    Das Einfassen mit Rips- oder Schrägband lasse ich sein, denn die Tasche wird auf etwa DIN A 4 wachsen. Danke für den Hinweis.


    Die Verstärkung wird ausrangierter Markisenstoff. Meine große Bade-/Sporttasche (überdimensionierter "Einkaufsbeutel" ohne Verschluß) hat das als Zwischenlage drin und die steht wirklich von selbst. Dieses Monstrum ist problemlos in waschbar in der Maschine. Das soll die Handtasche auch werden, denn das manuelle Säubern, vor allen des Innenfutters, ist nervig.


    Wie möchtest Du denn die Rückseite der Tasche mit dem Boden verbinden?

    Mit den Seitenteilen? Ähnlich wie diese Fächertaschen?

    Dann bräuchtest Du nicht zu wenden...

    Das ist der Punkt - ich hab' eine Vorstellung, wie es aussehen soll, leider noch keine Ahnung, wie ich es umsetzen kann.


    An eine Fächertasche hab' ich überhaupt nicht gedacht. Danke für die Idee.

    Meine Lieblingstasche, die seit vielen Jahren täglicher Begleiter in die Arbeit ist und unzählige Male ausgebessert wurde, will ich nun kopieren, sowie gleichzeitig drei Dinge, die mich stören, ändern. Das Material wird ein dickerer Baumwollstoff werden. Wird das Ergebnis zufriedenstellend, werde ich sie ggfs. nochmals aus Kunstleder nähen.


    So sieht sie aus

    1 Tasche von vorne.jpg


    Punkt 1 ist die Größe, das macht mir keine Probleme.

    Punkt 2

    Die Tasche besteht aus einem gefütterten Körper, an dessen Rückseite die Taschenklappe angenäht ist. Dadurch entsteht ein Absatz, zwischen Taschenbauch und Klappe, in dem sich gerne allerhand Krümel & Co sammeln. Das nervt mich gewaltig. Ich will den Taschenköper mit Klappe komplett aus einem Stück haben.


    1 Tasche von vorne offen.jpg


    Die kleine Tasche an der Vorderseite soll auch wieder drauf. Nur wie, darüber grübele ich ...


    Punkt 3

    Das geniale Zeitungsfach, eine hintere Einschubtasche muß auch wieder dran. Momentan ist die Trennwand zwischen Einschubfach und Rückwand der Tasche ein doppelt gelegtes Futter, was ziemlich abgeschabt ist und fast keine Stelle mehr, an der ich nicht bereits ausgebessert habe. Bei der Taschenkopie soll das aus doppeltem Taschenstoff sein wegen der Stabilität und dem Durchscheuern.


    2 Tasche von hinten.jpg



    Nun hab' ich folgenden Schnittplanentwurf gemacht, sowie eine Schemzeichnung, wie ich mir das vorstelle.


    Tasche Denkplan.jpg2 Tasche Entwurf Schnittplan.jpg


    Das Blöde an der Geschichte ist nur, daß die Stoffteile nach dem Zusammennähen (rechts auf rechts) umgestülpt werden, damit die Nähe innen liegen und die Seitenteile auch irgendwie mit rein müssen. Wie mach' ich das am besten?

    Vorstellbar wäre, alle Kanten mit einem Abschlußband oder Zierpaspel zu verbinden. Ist diese Idee zielführend?


    Dann frage ich mich, ob es besser ist, die kleine Tasche vor dem Zusammennähen der großen Stoffteile aufzusetzen, was dann bei Umstülpen knifflig wäre. Oder erst, wenn der Taschenkörper schon fertig ist, was auch deppert ist, denn dann sieht man innen die Nähte, wo es festgenäht wurde.


    Was ich vermeiden möchte, ist jedes Taschenteil einzeln zu nähen und zu verbinden. Ich möchte möglichst viele zusammenhängende Teile habe. Geht das überhaupt?


    Könnt Ihr bitte ein bißchen Licht in meine Gedankenverwirrungen bringen? Das wäre prima, Danke. :)8

    Ich geh' das mal von der pragmatischen Seite an.

    Wie alt ist die Nähmaschine und was hat sie gekostet?
    Liegt Dir die Maschine und nähst Du gern auf ihr?

    Hast Du noch andere Maschinen?


    Bei einem geschätzten Neupreis von ca. € 800 und einem vermuteten Alter der Maschine von etwa 7 Jahren, wäre mir eine Reparatur von € 350,00 zu teuer, wenn ich gar nicht mehr sticken will. Das Geld würde ich dann in eine passende andere Maschine investieren.


    Anders sieht die Sache aus, wenn die Innovis die absolute Lieblingsmaschine ist, auch wenn damit nur genäht werden soll. Die Stickfunktion muß nicht unbedingt genutzt werden, kann aber, weil vorhanden, wenn sie repariert ist. Dann sind € 350 zwar viel Geld, daß allerdings an der richtigen Stelle eingesetzt wird.


    Die Frage nach "besseren" Nähmaschine würde ich auch sehr nüchtern angehen und die Punkte, was will ich nähen, welche Stoffe vernähe ich überwiegend, was ist mir an einer Nähmaschine wichtig, welchen Komfort soll sie bieten, etc. aufschreiben und einen Preisrahmen festlegen, sowie dann entsprechende Informationen im Internet suchen.


    Ich würde keine Entscheidung unter Zeitdruck fällen und dem Nähmaschinenmenschen das auch sagen, daß es Überlegungen gibt eventuell auf eine andere Nähmaschine umzusteigen. Das Für und Wider erst noch abgewogen werden muß.

    Oh, das freut mich, daß Du Spaß am Sockenstricken hast. Ist doch prima, daß sich jede ihre Fersenlösung aussuchen kann, ob Bumerang oder Käppchen, Hauptsache der Strumpf sitzt am Fuß, so wie er soll.

    Nicht nur die neuen Nähmaschinen haben einen verstellbaren Nähfußdruck.


    Meine beiden, alten Ideal-Maschinen (Zick-Zack De Luxe, Super Automatik) haben das auch. Ich möchte darauf nicht verzichten. Wenn es Wellen bei Jersey gibt, dann liegt's am Nähtempo oder an meiner Ungeduld.


    Meine Elna 5000 (ohne verstellbaren NFD) hat bei moderatem Nähtempo keine Probleme mit elastischen Stoffen (Jersey).


    Nur das Vernähen von Lycra (verarbeite ich sehr selten) ist mit bei allen drei Maschinen ziemlich deppert. Da muß ich sehr konzentriert vorgehen und ggfs. etwas unterlegen.

    Ich habe noch nie ein Quilt gefertigt, bisher nur zwei Abdeckplanen in Patchwork-Technik genäht.


    Meine Erfahrung ist, je größer das Teil nach und nach wird, desto dicker die Stoffrolle, die entweder links neben der Nähmaschine liegt oder durch den Stoffdurchlauf zwischen Maschinenkörper und Näharm durch befördert werden muß. Das gebe ich bei der Wahl der Größe der Decke zu bedenken.

    Bisher habe ich nur mit gedruckten Schnittmusterbögen aus Zeitschriften gearbeitet. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Downloadschnitten. Nun hab' ich ein hübsches Kleid bei Makerist gesehen, daß es nur als Download gibt.


    :denker: Fragen

    Was ist denn beim Ausdrucken solcher Schnitt zu beachten?

    Reicht ein Schwarz-Weiß-Drucker?

    Ist normales Druckerpapier ausreichend oder sollte es etwas dickeres (100g/qm) sein?

    Kommen die Schnittmuster wirklich so aus dem Drucker wie sein sollen?

    Muß an der Druckereinstellung etwas im Vorfeld geändert werden?

    Sind die Downloadschnitte von Makerist, bzw. die einzelnen Seiten des Ausdrucks gut beschriftet?


    Wäre prima, wenn Ihr ein bißchen Licht in mein Dunkel bringen könntet, vielen Dank.


    Grüßle, die Spo :)8

    Das mit der Ausrädelei hat mich jetzt so neugierig gemacht, daß ich's mal ohne Schnittmuster, einfach Papier auf Papier, probiert habe. Funktioniert überraschend gut. Ich bin guter Dinge, daß mit die ungeliebte Abpauserei :pfeifen: dadurch generell leichter von der Hand gehen könnte.


    Einen hübschen Kleiderschnitt habe ich bei Makerist gefunden. Das Kleid soll so werden, wie bei der Dame mit den blonden, kurzen Haaren auf Bild 3 (kreatyv chens 4 seasons)

    Leider wird die Vorlage nur als Download angeboten. So ein Mist, denn einen Drucker habe ich nicht. Also heißt es entweder weiter gucken um etwas ähnliches zu finden oder mal bei Gelegenheit den Chef fragen, ob ich's in der Arbeit ausdrucken darf.


    Nachher werd' ich noch eine kleine Stelle an der Naht einer Leggings per Hand zunähen. Wegen zwei Zentimeterchen packe ich die Nähmaschine nicht aus.

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